Partnerschaft


Wer hier die "Dornenvögel" erwartet, wird enttäuscht. Stattdessen wird ernsthaft darüber diskutiert, wie man mit unterschiedlichen Wertvorstellungen bzw. Einstellung zum Glauben in einer Beziehung zusammenleben kann...
Ein Tipp vom urbia Team

>>>jemand Erfahrung mit einer Beziehung hat mit unterschiedlichem Glauben?<<<

Mit unterschiedlichem Glauben kann man sich evtl. arrangieren, aber du glaubst ja überhaut nicht. Wie sollte das gutgehen, wenn du den Lebensinhalt deines Partners für dich ablehnst?

Ich lehne seinen Lebensinhalt nicht ab, ich teile ihn nur nicht. Das ist schon ein Unterschied.

>>>ich teile ihn nur nicht.<<<

Dein "nur" empfinde ich mehr als blauäugig.
Das, was sein Leben ausmacht, teilst du "nur" nicht, was willst du denn mit ihm teilen, oder was soll er mit dir teilen?

Ich habe kein Problem damit, wenn Menschen beten und ich halte das auch nicht für Blödsinn. Manche Menschen machen Yoga, andere meditieren und wieder andere beten und wenden sich an Gott. Wenn es ihnen hilft, ist es doch okay. Damit hätte ich nun wirklich kein Problem. Nur glaube ich eben nicht an Gott. Folglich bete ich auch nicht.

Der Glaube ohne Gott, das ist nur Religiosität, die Kirche ohne Gott, das ist eine leere Hülse. Wenn du nicht an Gott glaubst, dann verliert das andere (Kirche, Tradition) seinen Sinn.

Hallo,

ich glaube, relevanter als der Glaube an sich ist ein gemeinsam geteiltes Wertesystem.
Auch Atheisten (ich zähle mich zB dazu) haben ja gewisse ethische und moralische Normen, ohne eben an eine "höhere" Macht oder dergleichen zu glauben.

Wie sieht das denn bei euch aus?
Ich finde einige christliche Werte durchaus auch in den Atheismus integrierbar und lebbar.

LG

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