Eure Tipps für einen stressfreien Nasenabstrich

Hallo zusammen,

ich habe schon einige Schnelltests hinter mir, seit Weihnachten kommt man ohne nicht mehr ins Seniorenheim meiner Mutter. Bisher war das auch überhaupt kein Thema für mich, ist nicht schön, das Ding in der Nase, aber aushaltbar. Rachen war gar kein Problem. Zumindest bis letzte Woche. Bis dahin haben das immer die Pflegekräfte aus dem Heim gemacht, super vorsichtig und alles war gut.
Seit Ostern kann man jetzt auch wieder ohne Termin und ohne Zeitbegrenzung zu Besuch kommen. Dadurch ist das Besucheraufkommen gestiegen und das Heim hat sich Leute vom DRK als Hilfe dazu geholt. Und mit denen hatte ich am Karfreitag meine "Premiere". Mal davon abgesehen, dass die jungen Männer ziemlich unmotiviert schienen und auch nicht besonders freundlich waren, habe ich das erste Mal Schmerzen bei dem Nasenabstrich gehabt. Dreimal hintereinander hat der mir das Stäbchen "bis zum Magen" geschoben, das war wirklich ätzend. Ich habe es sogar noch am Folgetag gespürt.
Ich "freue" mich also auf den nächsten Besuch und hoffe inständig, dass die da gerade keinen Dienst haben. #zitter
Ich habe natürlich auch drüber nachgedacht, ob die "schlimmere" Variante die eigentlich normale war, und die davor immer nur die "seniorengerechte Version" oder so.
Jedenfalls wird man in nächster Zeit wohl häufiger auch mal einen Schnelltest woanders machen lassen müssen, z.B. für einen Friseurbesuch o.ä.
Dafür wäre es toll, wenn ihr mir eure "Tricks" verratet, wie ihr das völlig relaxt hinter euch bringt. Gibt es da welche? #gruebel

LG
Merline

1

Ich habe leider keinen Tipp für dich, aber aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass ich es auch enorm unterschiedlich finde. Ich wurde seit Fasching 2x pro Woche an der Schule getestet. Bei uns wird das von med. Personal von einer Schwerpunktpraxis hier in der Stadt gemacht. Die Mitarbeiter haben immer mal wieder in den Wochen gewechselt und ich kann dir inzwischen ganz genau sagen zu wem ich für den Abstrich „gerne gehe“ und bei wem ich denke „oh nein...Augen zu und durch“. Das einzig Gute was ich dabei sehe ist die Tatsache, dass ich jetzt weiß, welche Mitarbeiter der Praxis ich im Zweifel einen PCR-Test bei meinen Kindern durchführen lassen würde und welche definitiv nicht 🤣

2

Ich sag immer allen, dass ich gerade eine Nasen-OP hatte, dann sind sie schon vorsichtig

3

auch eine Idee #rofl

4

Ja, und es stimmt sogar.
Wenn mir einer da wirklich einer grob hinten rumstochern würde, sterbe ich#zitter

5

Wechsel mal das Nasenloch. Habe ich leider erst viel zu spät gemacht und es ist ein deutlicher Unterschied.

6

Die Erkenntnis, dass das extrem unterschiedlich ist, ist doch schon prima...

Wir haben auch schon unsere Lieblingsapotheke. Im Zweifelsfall machen wir den Test dort und legen anderswo am selben Tag das Ergebnis vor.

Leider haben das viele andere Menschen wohl auch schon entdeckt. In Zukunft müssen wir unsere Termine früher buchen.

7

Haha beim drk Test Zentrum drive in, hatte ich sehr engagierte fröhliche junge Männer .
Ich wurde begrüßt mit:
“Nicht lang schnacken, Kopp in Nacken.” 😄
Als er fertig war, musste ich erstmal mein Nasenbluten in Griff bekommen 😒😂

8

Die nehmen das mit dem ROTEN Kreuz wohl allzu wörtlich . . . 🥴

9

Hallo,

mein einziger Tipp ist, den Mund während des Nasenabstrichs zu öffnen. Aber es stimmt, es gibt tatsächlich Unterschiede. Wir wurden bis vor kurzem 2x wöchentlich in der Firma getestet. Diejenigen, die bei uns in der Firma getestet haben, mussten extra zu einem Kurs. Ich war damals auch mit zu dem Kurs und dort wurde uns gezeigt, wie weit das Stäbchen in Nasen und Rachen muss und wie fest man den Abstrich nehmen muss um genug Material zu bekommen. Ich fand das bei dem Kurs so unangenehm, dass ich mich nicht getraut habe, meine Kollegen zu testen und bin somit um den Job drum herum gekommen. Eine weitere Kollegin fand das wohl auch sehr unangenehm und schmerzhaft und macht die Tests entsprechend zimperlich und vorsichtig. Der andere Kollege fand es bei sich selbst nicht schlimm und er ging rabiater vor. Bei ihm war es wie bei dem Kurs. Er hatte allerdings auch die häufigste positive Trefferquote, wenn er getestet hat. Deshalb denke ich, dass er es richtig gemacht hat und die andere Kollegin zu lasch. Ich habe mich auch meistens bei der Kollegin testen lassen, beim Kollegen hatte ich schon Panik bevor er angefangen hat. Uns wurde beim Kurs gesagt, dass wir den Mund leicht geöffnet lassen sollen und ruhig weiter atmen sollen um nicht zu verkrampfen bzw. die Muskulatur im Nasen- Rachenraum nicht anzuspannen. Ist einfacher gesagt als getan, wenn man Angst hat. Der rabiate Kollege sagt, dass das hilft, der Test dann zwar unangenehm ist, aber nicht weh tut. Konzentriert man sich darauf weiter zu atmen, konzentriert man sich nicht auf den eigentlichen Abstrich und ist nicht so verkrampft. Jetzt haben wir ein Testzentrum vom DRK im Ort. Dort lassen wir uns nun testen und ich muss sagen, dass es tatsächlich nicht mehr schlimm ist, wenn ich die Tipps verfolge. Es kann allerdings auch sein, dass die dort vorsichtiger rein gehen, obwohl sie genauso tief drin sind wie der Kollege.

LG
Lotta

10

Hey 👋

Ich weiß wie unangenehm das ist 🙈 ich teste mich tgl. auf der Arbeit und teste auch im Testzentrum.
Ich sage den Leuten immer das sie das Stäbchen "einatmen" sollen.. Was mir noch aufgefallen ist, viele legen ihren Kopf in den Nacken, es ist "angenehmer" wenn der Kopf gerade bleibt... Da kommt man irgendwann nicht mehr weiter 😅

Wenn jemand grob ist, sage das ruhig,auch mal mit einem STOPP... Viele sind richtige grobiane.

Top Diskussionen anzeigen