Wem spricht das hier auch aus der Seele?

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Der Text beschreibt es so so gut, was ist eure Meinung dazu? 🙈

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Wow! Dramatisch!

ALLE haben gerade Einschränkungen! Alle!
Meine Jüngste hatte kein vernünftiges Vorschuljahr, keine vernünftige Einschulung.
Mein Mittlerer keine Abschlussfahrt, komische Kommunion.
Meine Große keinen Kennenlernfahrt,..
Ich war nachts als Notfall im Krankenhaus, mit einem wartenden Mann vor der Tür. NotOP, ewig lange alleine im Krankenhaus,...
Jeder hat da gerade Dinge, die dramatisch oder für ihn blöde sind.

Ich war auch bei allen dreien ohne Corona alleine bei den Vorsorgen. Warum muss der Mann da zwingend mit? Wäre bei uns nicht gegangen.
Besuche im Krankenhaus sind doch möglich als werdender oder frischer Vater... 3/4 Stunden reichen aus. Bekommt man oft so nicht hin, vor allem nicht, wenn Geschwisterkinder vorhanden sind.

Okay, Maske finde ich beim
Entbinden nicht so toll, hätte ich aber wahrscheinlich nicht bemerkt. Ich war beschäftigt.

Ich mag so Texte nicht, wo man sich als DAS Opfer hinstellt.

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Und Geburtsvorbereitungskurse hab ich auch nie besucht... Für mich wäre das eine Qual gewesen,...& sinnfrei. Wer’s mag kann vieles online machen.

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Ich hatte für mein erstes Kind einen Einzelkurs (ein Termin!) und das war ganz wunderbar. Ich wüsste nicht, warum das nicht auch online möglich sein sollte. Beim zweiten Kind hatte ich nichts. Ich war auch bei beiden Kindern alleine bei der Vorsorge und schlimm war daran gar nichts.

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Das ist Krank wenn es denn so wäre.

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Is doch so 😅

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Es ist genau so wie die Dame es aus dem Artikel beschrieben hat😬LEIDER

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Beispiele, bei denen es wirklich so gewesen sein soll wären nützlich. Ansonsten ist mir das alles zu viel Konjunktiv. Mein Mann durfte in den Kreißsaal, ab Ankunft, ich musste keine Maske tragen, er durfte insgesamt 4 Stunden nach der Geburt bleiben. Es war mitten in der Nacht. Ich schickte ihn heim, dass er schlafen konnte und ich mit Baby auch.

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Ich musste Maske tragen, mein Mann durfte nur bleiben weil ich bei Ankunft im Kreißsaal schon bei 8 cm war.
Habe ambulant entbunden und bin direkt danach mit ihm und Kind heim, sonst hätte er gehen müssen. Besuch durfte man keinen haben als ich im April entbunden hab

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Wie ging es dir damit?

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Genau so! Bei mir ist es bald soweit und ich weiß nicht wie die Geburt bzw der Aufenthalt im Krankenhaus werden wird. Ich sträube mich gegen jegliche Art von Mundschutz, will keine Tests unter Wehen durchführen lassen müssen, möchte nicht ohne meinen Mann sein da unsere erste Geburt sehr traumatisch war. Aber man muss sich fügen. Am Eingang muss Zeit zum Daten aufnehmen sein, zum Fieber messen, Maske aufsetzen, Test machen und was weiß ich nicht noch alles. Da hab ich unter Wehen gar keinen Kopf für! Ich bin quasi in einer Blase, Schwebe auf meiner geburtswolke. Dieses Drumherum macht mich jetzt schon ziemlich mürbe. Wenn es so einfach wäre, würde ich zu Hause gebären. In Ruhe, mit Menschen um mich herum die mir ein stärkendes Lächeln entgegenbringen können.

Wie dem auch sei. Ich wäre gerne etwas optimistischer. 😔

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Hi, also bei meiner Ankunft im KH wurde weder eine Test noch sonstwas gemacht. Ich hatte zwar meine Maske auf und wir sind schnell zum Kreißsaal.
Der Corona Test wurde gemacht, als unsere kleine da war. Da ist man eh im Vollrausch und findet alles nicht mehr so schlimm 😅vg

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Es hätte nichts vorher gemacht werden können, da 10min nach Ankunft unsere Tochter auf der Welt war.

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Ich war auch ohne Corona bei fast allen Vorsorgeuntersuchungen allein, so viel frei konnte sich mein Mann nicht nehmen.
Einen Geburtssvorbereitungskurs habe ich auch nicht besucht, weil ich die letzten 10 Wochen liegen musste. Der war aber auch überhaupt nicht nötig, zumindest nicht um Zwillinge Vaginal zu entbinden, den zweiten aus BEL. Ich hätte dabei auch eine FFP2 Maske tragen können und wäre trotzdem nicht völlig erschöpft gewesen. Natürlich gibt es auch empfindliche Menschen, aber das ist doch schon recht übertrieben...

Ich bin am dritten Tag entlassen worden, bei einem reif geborenen Einling würde ich in Corona Zeiten dann einfach schon 1-2 Tage früher nach Hause gehen, in den meisten Fällen sollte das ja kein Problem sein.

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Ging mit mit den Vorsorgeuntersuchungen auch so und diese Geburtsvorbereitungskurse dienen auch eher der Kontaktaufnahme. Also ich fand nicht, dass man dort irgendetwas lernte, was bei der Geburt hilfreich gewesen wäre (außer man liest wirklich gar nichts darüber).
Ich kann mir allerdings vorstellen, dass gerade bei der ersten Geburt der Mann eine große Stütze sein kann, wenn man denn kommunizieren kann (ich hatte keine Kraft dazu und irgendwann ist mein Mann eingeschlafen).

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Ich sag es mal so:

Im Normalfall, sieht man seinen Mann ja ein paar Tage später wieder und auch der Mann weiß, dass er Frau und Kind bald mit nach Hause nehmen darf.

Wenn man sich dann folgende Situationen hingegen vorstellt, dass man von seinem Partner oder einem anderen nahestehenden Familienmitglied Abschied am Telefon nehmen muss. Abschied für immer, bevor dieser quasi erstickt oder an einem Organversagen oder einer Embolie stirbt. Oder ein Sterbender nur die Stimme am Telefon hören darf oder im besten Fall seine engsten Angehörigen in voller Schutzmontur, während man das vielleicht so gar nicht mehr begreifen kann, wer das überhaupt ist oder man das Gesicht nicht ein letztes Mal sehen kann, die Hand nicht ein letztes Mal berühren kann.


Dann muss ich ganz ehrlich sagen, dass werdende Eltern ja wohl mal ein paar Tage die Arschbacken zusammen kneifen können.

Schlimmer finde ich es jedoch für Eltern, deren Kinder krank teils schwerkrank im Krankenhaus liegen und die Besuchszeiten nun deutlich eingeschränkt sind und sie nicht gemeinsam dem Kind Halt geben dürfen.

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Naja, genauso gut könnte man das gerade allen sagen, die jammern, weil sie ihre Eltern nicht sehen können. Wer hat gerade wirklich null Kontakte? Seien wir mal ehrlich! Keiner!!
Da könnten doch auch alle die arschbacken zusammenkneifen, immerhin könnte man seine Eltern auch gefährden, aber das sehen die meisten ja nicht so! Auch Weihnachten (was sowas von unwichtig ist) hat kaum einer verzichtet die Familie mal ein Jahr nicht zu treffen. War ja unzumutbar und ich kennen niemanden, der die Arschbacken zusammengekniffen hat. Aber von Schwangeren kann man es verlangen? Seltsame Doppelmoral! Ich frage mich immer, ob man das so sehen würde, wäre man selbst betroffen.
Würden sich nämlich alle an die Reglungen halten, würden die Zahlen viel schneller sinken. Aber man sieht ja, von anderen verlangen ja, sich selber daran halten, nein!

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Das sind unterschiedliche Dinge. Bei dem einen ist man im öffentlichen und beim anderen im privaten Bereich. Und im öffentlichen kann man es sehr wohl verlangen. Privat ist nun mal eben anders. Es steht ja auch jedem frei, sein Kind zu Hause zu bekommen mit Hinz und Kunz. Im KH kann man es verhindern das dort zu viele Personen sind im privaten nicht.

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Meine Meinung als 4-fache Mutter (3x spontan, 1x sekundäre Sectio):

- GVK wird überbewertet, da es meist anders kommt, als man denkt und man instinktiv meist sowieso das Richtige macht. Des Weiteren leitet einem ja auch ne Hebamme an.
- unser 4. Kind habe ich ohne meinen Mann zur Welt gebracht und das war die genialste Geburt überhaupt 👍 (ich konnte einfach ich sein)
- bei VU‘s war ich zu 99% in jeder Schwangerschaft alleine (wollte in jeder Schwangerschaft nur zur Feststellung der Herzaktivität meinen Mann dabei haben 😅)
- ganz ehrlich: Manche Erstgebärende geht zu „verkopft“ an die Geburt ran. Da muss scheinbar alles geplant, alles perfekt sein. Manche haben auch eine übertrieben romantische Vorstellung von Schwangerschaft und Geburt. Frau schafft es auch ohne Mann zu gebären, wir Frauen wurden dazu erschaffen ☺️.


Aber das ist nur meine Meinung ☺️. Da braucht sich auch keine angegriffen fühlen.

Und letztendlich: JEDER muss sich in dieser schwierigen Zeit einschränken. Ich kann sehr gut verstehen, dass vielen Schwangeren die Einschränkungen zuwider sind, aber es hilft ja nichts. Da müssen wir alle auf die eine oder andere Weise durch. Meine Kinder dürfen nicht in Schule und Kita, nicht in ihren Sportverein, der Schikurs fiel aus etc pp.....und ja, auch mich nervt es nicht ordentlich shoppen/ins Restaurant/Bar, zum
Friseur etc pp gehen zu können. Jammern ist definitiv erlaubt, aber man muss das Beste draus machen.

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Ich kann deine Meinung nach 4 Kindern verstehen. Aber jede war auch mal Erstgebärende. Dafür sollte man auch nach vier Kindern Verständnis haben.
Nach dem dritten Kind, würde hier deswegen wohlmöglich keine einen Thread eröffnen, aber bei der ersten Geburt hat jede Bammel. Ist unsicher und fragt sich, was passiert. Natürlich möchte man da jemanden zur Seite haben.
Kann mir keine erzählen, dass es bei der ersten Geburt nicht so war.
Dafür muss man eben auch Verständnis haben. Eine Geburt ist ja auch nicht mal eben ein verpasster Kindergeburtstag.
Ich bin mit meinem zweiten Kind schwanger. Für mich wäre eine Geburt ohne meinen Mann jetzt blöd, aber nicht dramatisch. Für ihn wäre es wahrscheinlich schlimmer, als für mich.
Ich bin ja dabei, weiß, was passiert. Er nicht.
Er würde zuhause sitzen und sich Stunden lang fragen, ob alles gut geht, weil die erste Geburt mächtig kompliziert wurde und er mich und das Baby beinahe verloren hätte. Auch einen Mann kann sowas traumatisierten...
bei der ersten Geburt wäre es für mich die Hölle gewesen da allein durch zu müssen. Ich hatte auch Glück, dass mein Mann dabei war und merkte, dass etwas nicht stimmt.
Wir hätten es beinahe nicht geschafft und es ist keinem aufgefallen, bis mein Mann einen Arzt fast am kragen in den Kreißsaal schleppte..
Es ist gerade alles doof.
Für jeden und jeder empfindet seine Position als die schlimmste, aber anderen etwas absprechen empfinde ich auch nicht als ok an. Eine Geburt ist eben kein nichtiges Erlebnis. Es gibt momentan gute Gründe, warum man auf einiges verzichten muss und Gründe, wo es nicht berechtigt ist.

Jeder kann ein Corona Test machen. Auch zur Geburt im Krankenhaus ist das möglich. Kein Vater muss deshalb ausgeschlossen werden, wenn er nicht positiv ist. Hier mutet man Gebärenden vor unnötig zu und das ist und bleibt falsch.

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Das kommt bestimmt von jemanden, der zwar keine Geburt in Echt miterlebt hat, aber jede Menge RTL-Geburtsstation-Sendungen angesehen hat.

Mein Mann war berufsbedingt bei keiner einzigen Vorsorgeuntersuchung dabei, die Führungen durch die Kreißsäle waren Marketing-Veranstaltungen die sich nicht sonderlich voneinander unterschieden, der GVK war zwar lustig, sein Nutzen für die Geburt aber eher überschaubar und bei der Geburt von K1 war mein Mann keine sonderliche Hilfe, weshalb wir beide ganz froh waren, dass er bei der Geburt von K2 auf K1 aufpassen musste und nicht dabei war.

Weisst Du was eine viel grössere Katastrophe wäre? Sich auf der Geburtsstation einen Virus einzufangen, der Husten und Niesen verursacht. Sowas kann man mit Damm- oder Kaiserschnittnaht nämlich überhaupt nicht gebrauchen.

Grüsse
BiDi

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Schlimm ist es, dass man mit Corona positiv keine Vorsorgeuntersuchungen machen kann.

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Naja, wie wahrscheinlich ist das denn? Man ist 10 Tage in Quarantäne und macht den Termin halt danach. Wenn man Symptome hat halt etwas länger. Und wenn man schwer erkrankt ist die verschobene Vorsorge erstmal das kleinere Problem...

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Es kann ja auch zu Komplikationen kommen

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