Notplatz oder Großeltern?

Hallo zusammen,
bei uns stehen ab Mai berufliche Veränderungen an. Mein Mann war in Kurzarbeit,musste nur TZ im HO arbeiten und ich TZ zum Teil auswärts ( systemrelevant) zum Teil HO.
Mein Mann arbeitet ab Mai 30 Std.d.W im HO mit festen Bürozeiten ( systemrelevant)
Jetzt stellt sich die Frage ob wir an den zwei Tagen wo ich auswärts arbeiten muss unser Kind im Kiga betreuen lasse ( Plätze sind frei) oder von Oma und Opa ( beide arbeiten im regelm. direkten Kundenkontakt).

Es war bisher wie bei allen auch zeitweise sehr abenteuerlich mit einem 3 Jährigen Kind, Telefonkonferenz etc. Ich kann das Kind auch nicht mitnehmen, arbeite in der Behindertenhilfe und hatte bisher enorm Glück, das mein AG so verständnisvoll ist, mich nur an zwei statt fünf Tagen auswärts einzusetzen und mir eine Bürotätigkeit hat zukommen lassen um im HO zu arbeiten.

Was würdet ihr machen?

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Was möchte denn euer Kind? Wenn er Spielkameraden vermisst würde ich ihn in die Notbetreuung geben, wenn er gerne bei Oma und Opa ist lieber dort hin. Ich glaube das muss man sehr individuell entscheiden, ich finde das Risiko für alle Seiten ist das Gleiche.

LG
Visilo

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Ganz klar in den Kindergarten. Ihr habt beide Kontakt zu Menschen und könntet über die Kinder eure Eltern anstecken. Da würde ich keine Sekunde überlegen.

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... aber die Großeltern arbeiten beide selbst mit Kundenkontakt. Hmm ...

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das ist ja nun Quatsch. 🤔 die Großeltern arbeiten selber mit Kundenkontakt

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Hallo
Meine Kinder gehen ab Montag in die Notbetreuung. Ich arbeite selbst in einer Kita und wir haben ab Montag 20 Kinder zu betreuen. Da ich mich selbst überhaupt nicht schützen kann haben wir beschlossen die Betreuung durch die Großeltern einzustellen da sie chronisch krank sind.
Mein Mann arbeitet in einer leitenden Position und kann leider keine Homeoffice machen.
Also ja! Ich würde das Kind in die Notbetreuung geben.
Lg

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In Eurem Fall würde ich die Betreuung wählen, die für Euch als Familie besser passt. Oma und Opa sind noch nicht im Rentenalter und scheinen nicht zur Risikogruppe zu gehören. In der Notbetreuung nehmt ihr aktuell niemandem den Platz weg. Gegen beide Varianten spricht nichts.

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Das Risikoalter ist ab 50! Deswegen würde ich die Kinder auf gar keinen Fall zu den Großeltern bringen. Das ist genau das, was abgeraten wird. Wenn die Möglichkeit besteht zur Notfallbetreuung, dann natürlnatürlich das. Wieso haben es immer noch nicht alle verstanden?

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Beide Großeltern sind offenbar gesund und arbeiten. Wenn sie zur Verfügung stehen, warum nicht? Hier in meiner Umgebung sind alle Enkel seit Wochen wieder bei den Großeltern, weil die Eltern arbeiten müssen.
LG Moni

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Danke für eure Antworten. Wenn es nach unserem Sohn geht würde er nicht in den Kiga wollen, dass zählt allerdings nicht weil er von Natur aus gerne für sich ist. Das ist für sein Sozialverhalten allerdings nicht zuträglich.
Mein Mann möchte am liebsten, dass alle zu Hause bleiben ( unrealistisch) weil er Sorge vor einer Ansteckung hat ( allergischen Asthma).
Mir haben eure Antworten aber weitergeholfen, danke und bleibt gesund.