Beschäftigungsverbot & vorher Krankengeldbezug

Hallo Frau Behrens,

wie verhält es sich, wenn eine Frau seit mehreren Monaten im Krankengeldbezug ist, auf Grund einer psychischen Erkrankung (unbefristetes Arbeitsverhältnis) und dann schwanger wird. Auf Grund einer Risikoschwangerschaft wird ein Beschäftigungsverbot vom Gynäkologen ausgesprochen.
Erhält diese Frau dann denn vollen Lohn wieder vom Arbeitgeber? Oder bleibt Sie im Krankengeldbezug? Oder bekommt sie sogar gar keine Leistungen mehr dann und wirtschaftlich gesehen hätte es mehr Vorteile wenn sie im Krankengeldbezug bleibt?

Danke für diese kompetente Antwort.
Würde das konkret bedeuten, dass ich erst wieder arbeiten gehen müsste, bevor ich Anspruch auf Mutterschutzgeld hätte?

Verstehe, wenn die AU bis zum 15.08. geht, dann müsste das BV ab dem 16.08. erfolgen.
Bekommt man dann vom AG das volle Gehalt, welches man vor dem Krankheitsfall erhalten hat? Oder zahlt hier eine andere Stelle?

Viele Grüße & besten Dank

Richtig, du erhälst dann 100 % Mutterschutzlohn gem. § 18 MuSchG von deinem Arbeitgeber.

Liebe Grüße,
Alexandra

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