Was tun? sprach Zeus...

Hallo Mädels!

Jetzt bräuchte ich mal eure Meinungen! 🙈
Seit ein paar Tagen beschäftigt mich jetzt immer mehr die Frage nach dem "Wie entbinden?".
Ich bin ja inzwischen bei 31+4 angekommen und war bisher echt total relaxed, jetzt langsam wird's mir aber bewusst, dass es echt nicht mehr lange dauert bis zum ET und nun mache ich mir auch mehr Gedanken. 🤔

Kurz zur Vorgeschichte:
Unseren Sohn habe ich an ET+13 per (an ET+10) geplantem KS bekommen, nachdem er nicht ins Becken gerutscht ist, ich bis dato keine einzige Wehe, er aber 37cm KU hatte und mein Gmh bei ET+10 noch bei 5cm war. Auf eine Einleitung wurde aufgrund all dieser Faktoren verzichtet. Im Nachhinein waren und sind wir über diese Empfehlung des Arztes sehr froh, da ich nicht nach stundenlangen Wehen dann iwann doch im OP landen wollte.

So, ET unserer Maus ist nun der 2.9. und jetzt kommt dann langsam eine Entscheidung auf uns/ mich zu.
Generell bestehe ich jetztb nicht auf einen weiteren KS - was ja lt Arzt kein Problem wäre, wenn man schon einen hatte -, ich möchte aber auch nicht auf Biegen und brechen natürlich entbinden.

Jetzt kommt aber folgender Sachverhalt ins Spiel: Meine Nichte hat am 3.9. und meine Schwiemu am 6.9. Geburtstag, beide wohnen im selben Ort wie wir, dementsprechend ist aucj der Kontakt sehr eng. Und ich würde eben jetzt nicht unbedingt wollen, dass unsere Maus an einem dieser Tage auf die Welt kommt und sich dann ihren Tag immer mit der Oma bzw mit der Cousine (die auch nur 1 Jahr älter ist) teilen muss. Und dann auch noch - zumindest im Kindesalter - jedes Jahr die Besprechungen wer wann feiert usw
Ich kann mir halt denken dass es für ein Kind nicht grade schön ist, wenn es sich diesen Tag immer teilen muss und keine ungeteilte Aufmerksamkeit hat, zumal ja die halbe Verwandtschaft die selbe ist... 😐
Aber nur aus diesem Grund wieder einen KS machen zu lassen, erscheint mir auch als nicht richtig...
Dazu kommt zwar noch, dass ich eigtl nicht wieder über ET gehen möchte da das damals für mich sehr belastend war.

Wie seht ihr das? Was würdet ihr tun?
Ein Gedanke war jetz, ihr bis kurz vorm ET Zeit zu geben, von selber zu kommen und wenn es nicht einfach los geht, erst kurz vir oder am ET den KS zu machen?

Sorry für den langen Text, aber das musste ich mal loswerden und bin auf eure Meinungen gespannt, da ich selbst grad wirklich ratlos bin... 🙈

Vielen Dank und lg, Franzi mit Fabian an der Hand 👩‍👦 und 🐭 31+4 im Bauch

1

Hallo,
für mich persönlich wären das absolut keine Gründe für einen Kaiserschnitt und das mit den gleichen Geburtstagen fände ich auch nicht schlimm. Und den OP Termin kann man sich wahrscheinlich doch auch nicht aussuchen wie man will, oder?
Also ich würde es auf mich zukommen lassen und Körper und Kind entscheiden lassen, wann sie soweit sind.
Alles Gute!

2

Hey, ich sehe da auch keinen Anlass für einen KS. Lass es doch auf dich zukommen, gib dem Kind die Chance allein zu kommen.
Würdest du echt ohne medizinische Indikation einen KS bekommen?

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Ja würde ich tatsächlich, allein weil ich schon einen hatte. So hat es der Arzt tatsächlich zu mir gesagt. 🤷‍♀️
Es mag ja Kliniken geben, die aus ökonomischen Gründen und wg Hebammenmangel nicht ungern zum KS raten... 😏

4

Mein Papa hat am gleichen Tag wie sein Vater Geburtstag, mein Mann wie seine Oma, ich kam 1 Tag nach meiner Uroma und unser Sohn 3 Tage vor seiner Tante.

Klar wünscht man sich für sein Kind einen eigenen Geburtstag, aber so oder so wären die Feiern eng beieinander. Mit der Cousine sehe ich unproblematisch. Ihr könntet zB mit den Eltern verabreden, dass in einem Jahr bei euch und im anderen Jahr dort gefeiert wird. Genauso mit der Schwiegermutter. Oder diese feiert dann 1 Tag später.
Jetzt nur deswegen einen KS zu machen musst du wissen. Die Oma würde sich wahrscheinlich riesig über ihr Geburtstagsgeschenk freuen.

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Ich würde ihr die Chance geben auf die Welt zu kommen wann sie möchte.
Fallen die September Geburtstage auf unter der Woche, werden wahrscheinlich alle am Wochenende nachfeiern wollen. Oder dann unter der Woche die Feier mit der Familie und am Wochenende dann Kindergeburtstag.
Bekannte von uns haben 4 Kinder und 2 davon haben zufällig am selben Tag Geburtstag. Das war für sie nie ein Problem.

6

Ich hatte einen ungeplanten Kaiserschnitt. Bei der zweiten Geburt habe ich mich dann freiwillig für einen zweiten KS entschieden und in der Klinik war das auch kein Problem. Und ja, ich durfte mir tatsächlich einen Termin aussuchen ab Woche 38+0.
Ich verstehe nicht, warum der KS immer so verteufelt wird. Klar, es ist eine große OP aber bei einer natürlichen Geburt kann auch immer viel passieren.
Beim zweiten Kind war es natürlich ein Vorteil, dass die Betreuung von Kind 1 gesichert war. Und die Narben sind eh schon da und werden „nur“ 1,2 vom größer. Im Nachhinein bin ich ehrlich gesagt auch froh, nie einem Damm- oder Scheidenriss bzw. Schnitt gehabt zu haben🤭
Mein zweiter und geplante KS war ein wunderschönes Geburtserlebnis. Meiner Tochter habe ich damit auch absolut nicht geschadet und ich konnte mich am späten Nachmittag schon alleine um meine Tochter kümmern.
Ich habe manchmal das Gefühl, dass einige der Meinung sind, bessere Mütter zu sein, weil sie es „natürlich“ geschafft haben.
Nein, wir alle lieben unsere Kinder, ganz egal wie es geboren wurde!
Wenn du (vielleicht heimlich)eher zu einem KS tendierst, dann lass dir kein schlechtes Gewissen einreden. Entscheide nach deinem Bauchgegühl.
Alles Gute!

8

Ich verteufele den Kaiserschnitt auf keinen Fall. Ich hatte sogar einen Wunschkaiserschnitt und ich liebe auch alle drei Kinder. Aber eine natürliche Geburt ist ein einmaliges Gefühl man kann es gar nicht beschreiben. Das sollte man sich nicht nehmen lassen um zb einen " eigenen " Geburtstag zu haben.

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Wenn deine Maus am 3.9 natürlich zur Welt kommt dann ist das so. Kann man nicht ändern. Da Kinder in der Häufigkeit eher nicht am Termin geboren werden, kann es theoretisch auch der 6.9 werden. Sollten keine medizinischen Gründe dagegen sprechen, würde ich auf jeden Fall spontan entbinden. Das ist das beste was ich bisher in meinem Leben erlebt habe. Ich habe 3 Kinder und der erste war sogar ein Wunschkaiserschnitt. Ich bin so froh das ich es danach spontan probiert habe. Lass dir dieses Erlebnis nicht nehmen bloß weil sie dann vielleicht eventuell mit der Cousine Geburtstag hat.

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Danke für deine Antwort! 😊
Wenn sie sich selber auf den Weg macht, bin ich ja absolut offen für eine spontane Geburt, eben um dieses Erlebnis auch zu haben. Schön wäre nur eben vorm Termin...
Aber klar, so ein Doppelgeburtstag ist natürlich kein Argument für oder gegen eine OP.
Vlt ergibt es sich ja von selbst, wenn sich rausstellt dass es z.b. an meinem Becken liegt, so wie bei unserem Sohn.
Da muss man halt noch bis 1-2 Wochen vor ET abwarten...

9

Ich kann das mit dem eigenen Geburtstag sehr gut verstehen. Bei meinem Sohn war der ET 7.3 und mein Mann hat am 15.3. Und ich dachte nur an jedem Tag kannst du kommen, nur nicht da. Was soll ich dir sagen, er kam am 14.3 🙈🙈🙈 auch nicht optimal, aber er hat immerhin seinen eigenen Tag.
Aber deswegen bewusst einen Termin planen, würde ich jetzt nicht.

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Ja, mit einem Tag Unterschied hat man nicht viel gewonnen, aber das Kind hat seinen "eigenen" Geburtstag.
Schön, dass meine Überlegungen jemand nachvollziehen kann... 😅

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Ich würde der Natur ihren Lauf lassen.

Meine Oma und ihre Tochter haben am selben Tag Geburtstag. Kurz darauf hat mein Mann Geburtstag.
Mein Opa und mein Onkel sind zwei Tage auseinander.
Mein Onkel und sein Sohn haben am gleichen Tag Geburtstag.
Ich habe einen Tag vor meiner Tante Geburtstag.
Mein Bruder einen Tag nach einem Onkel.
Unser Sternenkind kam an unserem Jahrestag zur Welt.

Es ist wie es ist 🤷‍♀️
Wenn Geburtstag unter der Woche sind werden sie auch oft am darauffolgenden Wochenende nachgefeiert.

Liebe Grüße
Regenbogen2020
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Also ich verstehe deine Bedenken mit den Mehrfachgeburtstagen, es wäre für mich aber auch kein Grund ehrlich gesagt. Sie könnte zB direkt am Geburtstag den Kindergeburtstag feiern (falls sie nicht unbedingt die Cousine dabei haben möchte) und dann den "Verwandtschaftsgeburtstag" an einem anderen Tag. Es gibt doch immer Lösungen. Und es ist doch auch schön, eine "Geburtstagsschwester" zu haben.
Achja: es soll sogar Leute geben, die an Weihnachten Geburtstag haben. Das finde ich viel "schlimmer". Aber auch die machen sich den Geburtstag schön.

Was anderes: meiner Freundin wurde nach 3 KS explizit von einer weiteren SS abgeraten, wegen Gefahr der Überlastung der Gebärmutter. Weiß ja nicht, wieviele Kinder du planst, aber ein ungeplantes kann sich ja immer noch einschleichen.

Warum war es denn schlimm für dich, über den ET zu gehen? Hat die Ärztin Panik gemacht beim letzten mal? Immerhin kommen nur 4% der Kinder genau am ET. So lange das Kleine gut versorgt ist da drinne, ists doch gut. Und das lässt sich ja zum Glück überwachen.
Du kannst dem Kleinen die Chance geben, seinen Geburtstag auf Mitte September zu legen - auch schön!

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