Chronische Plazentainsuffienz und Folgeschwangerschaft...

Guten Abend ihr lieben ☺️

Ich habe gaaanz viele Fragen und hoffe ich bekomme hilfreiche Tipps und vlt sogar Erfahrungsberichte...
Werde das am Freitag alles noch mit meiner FA besprechen aber hätte jetzt schon gerne ein paar antworten auf meine Fragen..

Und zwar geht es um meine jetzige Schwangerschaft. Bin zwar "erst" in der 15. ssw aber mache dir doch schon viele Gedanken und sorgen um die Geburt.
Im Juni verstarb meine Tochter in der 28. ssw und jetzt weiß man dass es sich leider um chronische Plazenta Insuffizienz handelte, die völlig unbemerkt blieb.
Ich nehme jetzt ASS100 und Clexane 40 mg und hoffe und bete das alles gut geht 🙏🏻

Meine Fragen:

•Würdet ihr die Geburt früher einleiten lassen? (Meine FA meinte es wäre besser bis zum ET zu warten aber ich glaube das halte ich nicht aus...)
•welche Untersuchungen würdet ihr mir empfehlen um sowas rechtzeitig wieder zu erkennen und generell?
•heißt es automatisch dass mir das gleiche Schicksal wieder passiert?
•bei mir liegt keine gerinnungsstörung vor aber mein lpa wert ist mit 65,5 zu hoch, bewirkt da ASS und Clexane überhaupt was?
•würdet ihr euch einweisen lassen ins Krankenhaus so um die Woche rum als genau das mit meiner Tochter passierte?
(Einfach damit ich beruhigter bin und immer geschaut werden kann)
•kann man eine Plazentainsuffienz vorbeugen, außer mit den Medikamenten die ich schon nehme?

Ich weiß, es sind wirklich viele Fragen aber wäre wirklich unheimlich dankbar wenn ich ein paar antworten auf meine Frage/n bekomme würde 🙏🏻

Vielen lieben dank schon mal🥰

Hallo liebe Luuu3688,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft! Ich kan dir von meiner letzten schwangerschaft berichten, dessen Ergebnis eine Kerngesunde Tochter ist, die noch schlummern im Bett liegt.
Ich hatte in meiner ersten Schwangerschaft auch eine schwere Plazentainsuffizienz mit Präeklampsie in der 26 Ssw. Sie wurde dann geholt, war aber leider viel zu klein und ist dann zu den Sternen gegangen.
Nun hatte ich dementsprechend auch Angst in der Folgeschwangerschaft. Festgestellt wurde bei mir das Faktor V leiden. Ich habe seit Beginn Ass100 genommen, war regelmäßig zur US Kontrolle und zur Feindiagnostik. Am Ende musste ich dann noch Heparin spritzen. Besonders in der Woche vor dem ET habe ich mir besonders Sorgen gemacht. Ich hatte daraufhin einen Termin im Krankenhaus zum Kaiserschnitt ausgemacht (ich wollte partout nicht über den errechneten ET gehen). Und was soll man sagen, sie kam dann doch noch 4 Tahe vor dem Kaiserschnittermin von selbst auf Die Welt.
Was ich dir damit sagen will, alles kann gut ausgehen. :)
Viele Grüse
Jule

Hallo!

bei mir besteht momentan auch eine Plazentainsuffizienz, allerdings bin ich mit zweieiigen Zwillingen schwanger und es betrifft nur ein Baby. Zum Glück hat meine Gyn das schon sehr früh erkannt, in der 17.SSW das ein Baby weniger Fruchtwasser hat und hat mich dann sofort an die Pränataldiagnostiker überwiesen. Dort war ich dann regelmäßig zur Überwachung, teilweise wöchentlich. Hab auch gefragt ob ASS oder ähnliches jetzt noch Sinn macht, aber die Ärztin meinte nur in einer Folgeschwangerschaft von Beginn an. Ursache ist unbekannt da es auch nur ein Baby betrifft. Wir hatten ausgemacht wir warten bis zur 28.SSW und seh'n dann ob die Kleine noch lebt und planen ggf die Entbindung rechtzeitig.
Dummerweise bekam ich nur wenige Tage zuvor einen Blasenriss bei dem anderen Baby, deswegen lieg ich seit mittlerweile fast 6 Wochen in der Klinik. Und beide Babys leben noch! Bekomme inzwischen täglich Ultraschall und sowieso 2x täglich CTG.
Und ich muss ehrlich sagen diese Plazentainsuffizienz bzw die schlechte Durchblutung in der Nabelschnur haben nur die zwei erfahrenen Oberärztinnen hier wirklich entdeckt. Letzte Woche wurde der Ultraschall von anderen Ärzten gemacht, weil beide Oberärztinnen nicht da waren und die kamen zum Ergebnis "alles normal". Am nächsten Tag bei der Oberärztin wieder schlechter. Im Prinzip wird jetzt nur noch darauf gewartet bis es einen Rückwärtsfluss in der Nabelschnurarterie gibt weil dann geht es sofort los. Aber spätestens am 16.12. (da wäre ich bei 34+0).
Also glaube mit guter, engmaschiger Überwachung kann das noch lange gut gehn. Das kleinere Baby wächst halt kaum noch (hatte bei 32+1 nur 1060g), aber für die Organentwicklung zählt natürlich jeder Tag!

Ich würde das für eine Folgeschwangerschaft einfach mal ausführlich mit einem Pränataldiagnostiker besprechen. Denke dem kann man schon vorbeugen, das sowas nicht nochmal passiert. Nur bei mir wird es, wenn die beiden hoffentlich bald auf der Welt sind, keine erneute Schwangerschaft geben. Bin mittlerweile echt bedient, war/ist keine einfache Schwangerschaft.

Ich wünsch dir alles Gute!🍀
iggi87

Top Diskussionen anzeigen