Panik

Hey Leute. Guten Morgen.

Wie machne vielleicht wissen haben wir letzten Jahr Fabian nach dem Not KS beerdigen müssen. Gestern als wir das Grab für Allerheiligen hübsch gemacht haben ist uns ein kalter Schauer über den Rückem gelaufen. Es war am Nachmittag eine Beerdigung von einem Baby. 😢😭
Und den Opa des Zwerges kenn ich auch noch. Ich bin fix und alle. Jetzt hab ich. Angst um meinen kleinen Bauchbewohner und bin am Überlegen ob ich beim FA anrufen soll ob er kurz schallen kann, damit ich weiss, dass alles gut is.
Bin ich verrückt?
Liebe Grüße

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Ersteinmal tut es mir leid um euren kleinen 😢 nach so einem Verlust ist es verständlich,dass man Angst um sein ungeborenes hat. Hast du denn das Gefühl das irgendwas nicht stimmt? Blutungen, ungewöhnliche schmerzen?

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nein. nur beim Arbeiten hab ich ab und Beschwerden. die Psyche spielt derb verrückt

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Ist ja auch normal. Wie weit bist du denn?

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Hej Liebes! Du hast etwas ganz tief traumatisches erlebt und das ist ganz natürlich dass du jetzt in der neuen Schwangerschaft wieder daran erinnert wirst. Vielleicht solltest du zur Zeit das Grab von eurem Sternchen gerade nicht besuchen. Vielleicht kann dein Mann für die Zeit der Schwangerschaft diese Aufgabe für euch übernehmen? Oder wenn es dir ganz wichtig ist dort hinzugehen, vielleicht kannst du einen Therapeuten hinzu ziehen der Dir hilft Methoden zu finden mit diesem Erlebnis in deiner neuen Situation umzugehen?

Grundsätzlich sei Dir bewusst:
Deine Schwangerschaft jetzt ist eine andere und es ist sehr sehr unwahrscheinlich dass euch das gleiche wieder passiert!

Ich denke du musst nicht zum Arzt gehen um zu prüfen ob alles ok ist wenn du keine weiteren Beschwerden hast. Wenn du jetzt der Panik nachgibst- hast du verloren und du kannst ja nicht jeden Tag ohne Grund zum Arzt. Du musst da andere Mechanismen finden und ich halte viel von psychologischer Unterstützung! Das hat nix zu tun mit verrückt sein sondern sich auch um seine Psyche zu kümmern.

Fühl dich lieb gedrückt und auch wenn ich deine Geschichte bisher nicht kannte, tut mir echt leid dass du sowas durchmachen musstest. ❤️

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hallo meine Liebe. Deine Worte sind sehr beruhigend. Danke. Ich bin gerne bei meinem Fabian. Nur, dass ein weiteres Grab so schnell neben uns geöffnet wird, damit haben wir nicht gerechnet. Das macht mir sehr traurig.

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Völlig klar dass das neue Grab einen nochmal beunruhigt! Aber überleg mal - natürlich begegnet man dem auf einem Friedhof . Wenn du jetzt auf eine Geburtsstation gehen würdest - würdest du sehen wieviele gesunde Kinder im Vergleich dazu geboren werden.
Nur du kannst einschätzen wie gut es für dich gerade ist dort hinzugehen. Aber wenn du dort hingehst- denk dass dort die schlimmen Schicksale sind die eigentlich eine Ausnahme sind.
Dein Baby im Bauch ist gesund und munter und du solltest darauf vertrauen!

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Wir haben unsere kleine Lucia vor knapp 4 Wochen beerdigt. Fehlgeburt in der 17 ssw zwecks fehlbildung. Ich denke das es eine ganz normale Reaktion ist war das du in dem Moment wieder so getrauert hast, bzw dass in dem Moment einfach deine Gefühle wieder hochkommen und du in dem Moment einfach überfordert warst.
Das geht anderen genau so. Ich hab letzte Woche einen Schutzengel auf unsere Grab gestellt. Und zwei Gräber daneben, hat eine Frau, die ich nicht kannte, das Grab gerichtet, meine 2.5 jährige hat sich neben die Frau gestellt und zu ihr gesagt das der Engel für Baby Lucy ist und die Kerze die sie trug auch.
Der Frau sind Tränen über s Gesicht gelaufen. Sie hat das Grab ihrer Tochter hergerichtet, die mit 1 jahr gestorben war, allerdings ist das schon über 30 Jahre her. Solche Situationen werden uns immer wieder mal begegnen. Leider. Wir müssen nur lernen damit umzugehen. Geht es dir nach etwas Abstand besser? Wenn nicht wäre es doch besser mit jemanden darüber zu reden. LG Grüsse

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Mir geht es soweit gut. Nur hat mich das neue Grab total fertig gemacht da es auch noch unerwarteter Weise im Bakanntenkreis ist. Ich bin gern bei meinem Sohn am Grab. Aber als ich das geschmückte neue Grab sah stand ich erst mal ab. Aber ich werde morgen wieder gehen um eine neue Kerze bei uns aufzustellen und werde für das Kleine neben an ein Gebet sprechen.

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Das ist eine gute Idee.
Ich geh auch gerne zu unsere kleinen Lucia ans Grab, auch wenn ich es bisher noch nicht ohne er ihnen schaffe, aber die Trauer tut mir irgendwie auch gut. Sind ja noch nicht mal 4 Wochen. Da darf man auf jeden Fall noch weinen.
Alles gute für dich und dein Regenbogenbaby.

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Hallo,
ich kann dich sehr gut verstehen, diese Ängste kennen ja die meisten hier, die schon einige negative Erfahrungen hinter sich haben. Ich war in der letzten Schwangerschaft auch ziemlich mit den Nerven runter, weil ich zuvor zweimal einen MA in der 12. bzw. 13. Schwangerschaftswoche erleben musste. Mein Frauenarzt war sehr verständnisvoll und hat mich super unterstützt. aber ich kann bellavita nur zustimmen, man muss es auch irgendwie schaffen, diesen Mechanismus der Angst zu überwinden, sonst wird man im Verlaufe der 40 Wochen verrückt. Vielleicht wird es leichter für dich, wenn du die Kindsbewegungen regelmäßig spürst, das hat mir sehr geholfen. Von Sonoline und co. wollte ich mich nicht abhängig machen.
Liebe Grüße
Fluribum mit Emil (4 Jahre) und Michel (6 Monate)

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Wir haben im Februar diesen Jahres unseren Sohn beerdigt. Unsere "Friedhofsnachbar" haben ebenfalls ihren Sohn, 4 Wochen zuvor beerdigt. Beide Verluste ungefähr in der selben Schwangerschaftswoche.

Nun war die Mama unseres "Grabsternchens von nebenan" wieder schwanger, diesmal mit einem Mädchen.

Was soll ich sagen....ich bin derzeit auch schwanger mit einem Mädchen.

Und vor ein paar Wochen kommen wir zum Friedhof und sehen nur, dass jetzt 2 Namen auf dem Grabstein stehen und das Grab wieder geöffnet wurde.

Ich stand dort wie angewurzelt. Natürlich kenne ich die Hintergründe nicht, aber diese arme Frau, die auch ungefähr so alt ist wie ich, hat damit dieses Jahr zwei Kinder verloren.
Und jeder sagt dir "das passiert kein zweites Mal".
Dieses Erlebnis hat mich so mitgenommen und erschüttert. Hab auch mit meiner Hebamme drüber gesprochen, und sie meinte zu mir, dass ich die Hintergründe nicht kenne und nicht von anderen auf mich schließen darf. Das ist einfach nur furchtbar und geht nicht spurlos an einem vorbei.
Man kann nur versuchen irgendwie optimistisch zu bleiben und an seinen kleinen Bauchzwerg zu glauben.

Liebe Grüße
Maya + Babygirl (24.SSW)

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