Schweres Thema

Noch plagt seit der Schwangerschaft ein Gedanke.

Kann ich dass zweite kind lieben wie dass erste. Bin ich bereit?

Es ging alles so schnell mit der icsi und wir einen ein zweites Kind.

Aber immer wenn ich babys sehe denke ich daran das das viel Arbeit ist. Selten freue ich mich auf das kind.

Das ist echt hart gerade für mich. Probleme bei der ersten Schwangerschaft hatte ich auch. Also die war nicht komplikationslos. Aber ich habe mich so auf das kind gefreut.

Nun ist es irgendwie anders und ich fühle mich damit total schlecht.

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Kinder sind nie leicht aber du wirst es genauso lieben wie das erste. Zweifel und Ängste sind, denke ich, normal. Es ist zu schaffen, es muss, aber einfach ist es nicht. Denoch, ich wünsche alles Liebe und Gute. Lass es auf dich zu kommen und mach das beste daraus. 😊

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Danke für deine lieben Worte. Ich denke manchmal, dass ich das alles gar nicht mehr will und einfach meine Tochter genießen will.

Ich schäme mich für den Gedanken und denke, dass hat das baby nicht verdient.

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Ich hatte auch ab und zu so "Panik momente" aber hey, das ist DEIN Kind. Das zweite aber dein Kind. Du wirst die Bewegungen spüren. Dich sorgen wenn du es mal länger nicht spürst. Es zur Welt bringen. In den armen halten. Springen wenn es sich verschluckt. Und dein erstes Kind wird fasziniert sein vom geschwisterchen. Kopf hoch. Es ist genauso dein Fleisch und Blut wie dein erstes.❤

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Hallo

Also bei mir war es auch so das ich dachte ich kann mein Kind nicht lieben. es ist noch gar nicht so lange her.

Ich musste meinen Sohn in Woche 28 im August tot gebären.
Mitte November habe ich wieder positiv getestet
Natürlich habe ich mich darüber sehr gefreut.

Plötzlich kamen diese Gefühle von nicht lieben.
Wir haben erfahren, dass es ein Mädchen wird
jeder gab mir das Gefühl auf meine Tochter freut sich jeder, auf meinem Sohn aber nicht. Das verstärkte mein Gefühl noch viel mehr, dass ich sie nicht lieben kann
Dabei tat sie mir so sehr leid. es freute mich dass sich andere auf sie freuen.
sie hätte es nicht verdient von mir negative Gefühle zu bekommen.

Ich habe begonnen mich auf sie vorzubereiten. ihr schöne Sachen zu besorgen. mich mehr auf sie zu konzentrieren.
Meinen Sohn aber nicht vergessen. ihm immer mit einzubeziehen.

und dankbar dafür sein. mich in Zukunft mit meiner kleinen zu sehen. und mir jeden Tag Zeit für sie zu nehmen. auf ihre Bewegungen zu warten.

nicht jeder Tag ist gleich. wo ich mich vielleicht mal weniger freue. Aber die Freude wird immer mehr.

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Vielen dank für deinen berührenden Beitrag.

Ich habe nicht so eine schlimme Geschichte hinter mir, aber meine Gefühle sind ähnlich.

Alle freuen sich und ich bin eher zurückhaltend. Keine Ahnung warum.

Ich hab diese Schwangerschaft kaum genießen können. Hab eine 18 Monate alte Tochter, ein Vollzeit Job, Haushalt usw.

Ich musste jetzt mal ein UltraschallBild ausstellen um zu begreifen, dass ich ein kind bekomme.

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ich bin mir sicher, auch du wirst diese Gefühle aufbauen.

du hast ja noch Zeit.
bei mit hat es auch ca 22 Wochen gedauert. und es wird

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Ein bisschen geht es mir mit den Zweifeln auch so. Ohne jegliche Verwandschaft in der Nähe ist es so schon mit einem Kind oft sehr anstrengend für uns. Auch als Paar. Keiner von uns hat einen unbefristeten Arbeitsvertrag...manchmal macht es mir echt Angst weil es praktisch nicht möglich ist in die Zukunft zu planen....und jetzt kommt noch ein Kind. Und mit im Gepäck die schlechten Nächte, die Sorgen, die Krankheiten, die Geschwister-liebe (?)...wieviel Zeit und Raum bleibt uns als Paar da noch? Haben wir dafür genug "Reserven"? Ich habe auch das Gefühl in den letzten 5 Jahren (Kinderwunschzeit, ss, Geburt, Babyjahr) so alt geworden zu sein...diese Zeit hat definitiv an uns gezerrt.
Im Vergleich zur ss mit kind1 habe ich kaum Zeit mich mal auf meinen Bauchbewohner zu konzentrieren. Irgendwie ist das halt ein Zustand der neben her existiert..weil da immer soviel anderes ist das Aufmerksamkeit benötigt.
Und wenn mein Kind1 sich an mich kuschelt und momentan ganz viel Zuwendung und Nähe braucht habe ich ein bischen Angst wie ich da zweien gerecht werden soll 😦

Zum Glück umgibt mich ein Grundoptimismus der alles irgendwie überdeckt/ignoriert...wirklich planbar ist das Leben ja doch nicht. Wir müssen das beste daraus machen und es genießen 🤗

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Du sprichst mir aus der Seele. Genauso hab ich das auch. Die große kuschelt so viel gerade und auf einmal sehe ich nur Probleme.

Dann sehe ich das Ultraschallbild und mich überkommt dann doch ein warmes Gefühl.

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Vielleicht brauchst du auch mal ein bischen Zeit für Dich? Mir gehts dann oft besser..bin froh das die Kleine schon in der Krippe ist für ein paar Stunden. Ich genieße diese Zeit momentan sehr bewußt und dann hab ich auch wieder Kraft und Gelassenheit für den Rest des Tages.
Mamas dürfen sich selbst nicht vergessen. Mit uns steht und fällt das Familienleben und das Glück und die Zuversicht unserer Kinder. Unser Akku ist also verdammt wichtig 🌻 für Alle.

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Hey!

Ich glaube, diese Fragen stellen sich alle Zweitmamas... in unterschiedlicher Form. Als wir noch in der Behandlung waren, habe ich einmal unsere Große angeschaut, und mich gefragt, wie ich noch ein Kind lieben können soll, wo ich doch dieses eine Kind schon so maßlos liebe.

Und gestern hat sie einen so zuckersüßen Kommentar losgelassen, der Sand im Sandkasten seien die Träume für ihre Puppe, dass ich kurz gedacht habe: "ob Nr.2 es jemals schaffen wird, mich so zu verzaubern?"

Hinzu kommt, diesmal kriegen wir einen Jungen und da ich eher der ängstlich- vorsichtige Typ bin, mache ich mir Gedanken, ob ich dem Kind überhaupt gerecht werden kann...

Ich hätte die Möglichkeit, eine höhere Position in meinem Unternehmen einzunehmen, wenn ich zurück komme. Wie vereinbare ich das mit den Bedürfnissen von unsrem Zweiten.Die Große hatte den "Luxus", zwei Jahre bei mir zuhause zu bleiben. Mit der neuen Position wäre das fast nicht zu realisieren...

Am Ende helfen mir immer zwei Gedanken:

1) alle Mehrfachmamis sagen ja immer, dass das zweite ebenso viel Liebe erfährt, wie das erste. Und die Mamas, die ein drittes oder viertes Kind kriegen, sind ja der lebende Beweis.

2) Irgendwo habe ich mal gelesen: "vergleich niemals ein Kind mit dem anderen, höchstens mit sich selbst."

Unsere Zweiten werden so anders sein als unsere Großen, dass wir sie bestimmt genauso, aber anders lieben werden. Sie werden uns vor neue, andere Fragen und Probleme stellen, aber am Ende werden wir alles tun, damit es sowohl den Großen als auch den Kleinen gut geht. Denn es ist ja genau der Wunsch, dass es ihnen gut gehen soll, der uns jetzt zum Zweifeln und Sorgen treibt....

LG
Doline

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Ja, die Sandkastensituation kenne ich. Man kann mit meiner großen (19 Monate) halt schon viel anfangen. Alles konzentriert sich auf sie.

Wie wird man allem gerecht und bleibt gerecht und fühlt Liebe für alle wie sie es verdienen. Das setzt mich sehr unter Druck.

Und vielleicht sollte ich das mehr auf mich zu kommen lassen.

Wir bekommen diesmal auch ein Jungen. Kann ich das? Hab ich bock mit autos und superhelden zu spielen?

Finde schon die kleidung mit den ganzen Applikationen wie autos, Werkzeug usw so blöd 😬

Da kommt vielleicht einfach ganz viel zusammen.

Hab bei jedem Kommentar hier gedacht, das immer etwas auch auf mich passt.

Jetzt kommt dazu, dass ich mit Kaiserschnitt entbinden muss. Also keine wehen, Termin und ob das stillen klappt weiß ich nun auch nicht.

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Oooooohhhh ja!

Die Kleidung finde ich auch.... naja. Und immer nur Hosen und Shirts. 😅😇. Aber mein Mann wird mir was husten, wenn ich Sohnemann in ein Kleid stecke, da kann das noch so neutral grau sein 😂

Dass sich soviel auf die älteren konzentriert, ist bei (Noch)- Einzelkinder, die vor allem sehr gewünscht waren, normal. Ich war auch so ein Kind und ich muss sagen, dass ich gegenüber meiner Schwester nie das Gefühl hatte (oder erinnere), dass sie mir Liebe und Aufmerksamkeit weggenommen hat ... Und dabei war sie ein wirklich forderndes Kind. Umgekehrt kann es für die Großen ein Segen sein, dass sie auch mal unbeobachtete Momente haben. Und gerade, wenn Du mit Deiner Großen schon viel anstellen kannst, kannst Du sie ja auch wunderbar in die Baypflege einbinden. Unsere ist 2,5 und freut sich schon, wenn sie dann das Baby eincremen und bürsten darf und ihm dann zeigen kann, wie man greift usw.

Das werden wir schon wuppen 😘

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