Hausgeburt beim ersten Kind?

Hallo,

brauch bitte mal eure hilfe.

hab mir mittlerweile sämtliche geburtskliniken angesehen und kann mich nicht recht damit abfinden, dass dort mein mäuschen zur welt kommen soll!

Wie ist es denn, wenn auch das erste Kind zu Hause zur Welt kommt?
Ich mein, ich hab ja keine Ahnung, ich weiß ja noch nicht mal, wie sich wehen anfühlen. Ich hab aber keine Angst vor der Geburt.
Kann ich das auch beim ersten Kind schaffen? oder wird mich der schmerz überwältigen?
Kann ich sagen, ich probiers und wenn ich nicht mehr kann, fahr ich trotzdem in die Klinik (15 autominuten entfernt) (natürlich nur, wenn bis zum ET alles passt und mäuschen richtig liegt...)

Jemand von euch Erfahrung, an den ich mich wenden kann?
Googlen hat mich eignetlich nicht weiter gebracht, ich fand nur alleingeburten.

und noch ne frage, sollte ich in der Klinik entbinden, hab ich da ein Recht drauf, dass ich alleine sein darf (auch während der geburt, wenn ich das will?) (ich weiß, da müsst ich in der klinik anrufen, aber vielleicht hat das schon jemand von euch gemacht)

sry für viele fragen, würd mich freuen, wenn mir jemand helfen möchte...

dank im vorraus
kerstin 31+3

Hi Kerstin,

klar kannst du das schaffen #pro

Ich bekomme auch mein erstes Kind und es wird auch eine Hausgeburt, vorausgesetzt alles läuft weiterhin so glatt wie bisher.

Hast du denn eine Hebi, die Hausgeburten macht??

Meine Hebi hat gesagt, dass sie bei Hausgeburten für alle Fälle immer Bucopan dabei hat, wegen den Schmerzen. Natürlich ersetzt das keine PDA, aber die würde ich eh nicht wollen. Glaube das ist dann eher ein psychologischer Effekt....

Ob man dich in der Klinik alleine lässt, weiss ich nicht #kratz Das kann ich mir eher nicht vorstellen, die würden ja dann ihre Pflicht sozusagen verletzen, stell dir vor es passiert was, dann sind die verantwortlich.

Liebe Grüße,

Sylvia mit Patrick 35.ssw

Hallo!
Ja, klar kann man auch das erste Kind zuhause bekommen. Allerdings glaube ich, dass du mit deiner Entscheidungsfindung zu spät dran bist. Du bräuchtest eine Hebi, die 1. Erfahrung damit hat und bereit, eine Hausgeburt zu begleiten und 2. muss sie dich und dein Kind gut kennen. Keine verantwortungsvolle Hebi entbindet mal so eben ein Kind zuhause. Beim geringsten Risiko muss du ins Krankenhaus. Die SS muss völlig problemlos verlaufen und auch von deiner Hebi begleitet werden.
Im Krankenhaus wird man dich sicher niemlas ganz allein lassen. Jedenfalls nicht, wenn es zur Sache geht. Das dürfen die gar nicht! Und ich glaube, du wirst dir das auch nicht wünschen.... Vielleicht ist es für eine Möglichkeit noch eine Beleghebamme zu finden. Die geht dann mir dir in die entsprechende Klinik und ist dort die ganze Zeit für dich da.
Aber auch da bist du spät dran, falls du nicht schon eine hast!
Viele Grüße
Susanne
P.S. Ich glaube, in Ö muss man bei einer hausgeburt ziemlich viel selber zahlen. Frag mal tekelek!

Hallo Kerstin !
Ich habe beide Kinder zu Hause entbunden. Das ist an sich kein Problem, nur bist Du wie meine Vorrednerin sagte, sehr spät dran !
Normalerweise muß man quasi sobald man weiß, daß man schwanger ist, eine Hebamme suchen die Hausgeburten macht.
Gerade in Österreich gibt es sehr wenige, die das noch machen, hier in Vorarlberg waren es ganze 4 (!) unter denen ich auswählen konnte #schock
Dementsprechend ausgebucht sind sie dann natürlich auch.
Du kannst ja mal schauen unter www.hebammen.at - ich habe eben nachgeschaut und in Abersee gibt es anscheinend auch ein Geburtshaus, wäre auch eine Alternative !
Vielleicht hast Du ja Glück und eine der angegebenen Hebammen hat noch Termine frei im März.
Ich kann es nur empfehlen, sein Kind zu Hause bekommen. Ich hatte auch keinerlei Angst vor der Geburt (nur vor dem Unbekannten) und wurde zwar beim ersten Kind ziemlich von der Urgewalt der Geburt überrollt, aber ich hätte zu keinem Zeitpunkt ins Krankenhaus gehen wollen oder Schmerzmittel haben wollen !
Was die Hausgeburt in Österreich kostet kann ich noch nicht sagen, da wir unsere Rechnung erst bei der VGKK eingereicht haben (mein erstes Kind kam noch in Deutschland auf die Welt).
Liebe Grüße und bei Fragen kannst Du mir gerne über die VK mailen,

Katrin mit Emilia-Sofie (*05.01.05) und Nevio (*03.09.06)

Tekelek hat Dir ja schon super geantwortet.

Ich fürchte aber, dass während der Geburt selber (also wenn das Kind herauskommt), sowohl im KKH als auch zu Hause irgendjemand dabei sein MUSS - falls es zu irgendwelchen Kompliktionen kommt. Während der Wehen kannst Du aber sicher alleine sein. Meine Hebamme im Geburtshaus kam auch nur ab und zu rein, um nach den Herztönen des Babys zu schauen, so waren mein Mann und ich fast die ganze Zeit alleine. Allerdings war ich auch am Ende, als unsere Tochter heraus kam, ganz froh, Unterstützung zu haben (und so motivierende Sachen zu hören wie: "Man sieht schon das Köpfchen!" usw.) #freu

Zwei Freundinnen von mir haben Hausgeburten abgebrochen, um in der Klinik eine PDA zu bekommen (doch bei beiden kam das Kind, bevor die PDA gesetzt werden konnte ;-)). Keine Hebamme wird Dich zurückhalten, wenn Du bei einer begonnenen Hausgeburt sagst, Du willst jetzt lieber in die Klinik!

LG Steffi

Hallo!

Mein beiden Kinder sind zuhause geboren, Mein Sohn im Wasser, meine Tochter an Land...

Ich wollte meine Kinder selbstbestimmt, ohne fremde Leute , ohne Routine-Eingriffe, nach meiner Vorstellung zur elt bringen, meine Hebi hat mir das ermöglicht.
Es ist Vieles zu bedenken und vorzubereiten und alleine sein, wirst du nicht, wenn das Baby dann kommt - zur Sicherheit!

Wenn du das wirklich willst, solltest du dich schleunigst um eine Hebamme bemühen, dafür bist du arg spät dran...

Wenn du Info´s willst, frg gerne!

gruß

melanie

hallo,

vielen, vielen Dank für eure Antworten!

ja, das dacht ich mir selber schon, dass cih recht spät dran bin, hab überhaupt keine hebamme, in Ö braucht man ja keine.

ich weiß auch gar nciht, warum es mir plötzlich so gegen den strich geht, in eine klinik zu gehen.

ich werd nochmal zum geburtshaus fahren, vielleicht kann ich mich damit anfreuden ;-)

ihr habt mir auf jeden fall mut gemacht, mal schauen, vielleicht bekomm ich nochwas auf die Reihe (einen Kompromiss sozusagen... )

glg kerstin

Hi Kerstin,

das man sich plötzlich sperrt das kenn ich nur zu gut :-). Das liegt daran, dass Dein Instinkt sagt, dass ein Kind zu bekommen eine Deiner ureigenen Fähigkeiten ist und niemand dabei "rumzupfuschen" hat. Eigentlich ein gutes Gefühl, gell!#schein?

Jedenfalls, egal wofür Du Dich entscheidest, was immer hilft, ist mit den Leuten reden. Du musst einfach ausführlich abkaspern, was Du Dir vorstellst#schwitz.

Wir hatten sozusagen eine KrankenHAUSgeburt. Man hat uns schön in Frieden gelassen und als ich dann Presswehen hatte, hat die Hebi sich im Hintergrund gehalten und meinem Mann angeleitet, der dann wiederum mir gesagt hat, was ich tun soll oder kann und geholfen hat, wo möglich. Der Arzt hat irgendwo im Hintergrund verschlafen auf einer Liege gehockt. Den wollten wir auch echt nicht sehen :-p.

Mein Mann und ich haben einen ausführlichen Geburtsplan geschrieben und den schon bei der Anmeldung im Krankenhaus abgegeben. Die hat 1 1/2 Stunden gedauert, weil wir die leitende Hebamme (Hebammensprechstunde) solange gelöchert haben und ganz genau erklärt haben, was wir wollen und was nicht#bla. Ein weiteres Exemplar des Geburtsplans hatten wir noch in der Kliniktasche, sozusagen zur Sicherheit ;-).

Dann hatten wir noch ein Familienzimmer, so das mein Mann mit im Krankenhaus bleiben konnte, sind aber letztlich - nachdem wir den ganzen Besuch abgehakt hatten - so schnell wie möglich wieder nach Hause gegangen#sonne.

Ich wünsche Dir viel #klee!

LG,
die Landmaus

hallo,

danke für deine antwort!

toll, dass ihr das so machen konntet! wäre für mcih auch ok.

geburtsplan gibts bei uns glaub i nicht, zumindest hab ich noch nichts davon mitbekommen... werd morgen gleich nochnmal in der klinik vorbeischauen, ob das möglich ist!

hast recht, reden-reden-reden *g* werd mein möglichstes tun ;-)

lg kerstin

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Ich habe mich auch erst in der 30. Woche entschieden, dass ich nicht ins KH möchte. Habe mir daraufhin noch das Geburtshaus angesehen und kurzfristig entschlossen, dort mein Kind zu bekommen. Die Hebamme hätte auch eine Hausgeburt gemacht, wenn ich das gewollt hätte. Sie hat sogar danach gefragt, aber ich wollte nicht. Die Gründe in meinem Fall waren: 1. Wir haben keine Badewanne, 2. Ich hatte keine Lust die Sauerei wegzumachen, 3. Wir wohnen in der Innenstadt und ich hätte nicht so aus mir rauskommen können aus Angst einen Menschenauflauf zu verursachen. Ansonsten hätte ich mein Kind auch bedenkenlos zu Hause bekommen.

Nur wenn Du das willst, dann kümmere dich gleich morgen um eine Hebamme.

Ich will auch nicht in die Klinik, aber eine Hausgeburt ist mir etwas zu riskant. Wir werden ins Geburtshaus gehen - allerdings nimmt unser Geburtshaus z.B. nur Frauen bis zur 28.SSW (man muss auch spätestens ab dann alle Frauenarzt- und Hebammenuntersuchungstermine im Geburtshaus machen - zum einen, damit man selber die Leute dort kennenlernt und zum anderen wollen die sich auch absichern und selber sehen, ob sie das "Risiko" eingehen können). Du solltest also sehr schnell schauen, ob es noch irgendwelche Alternativen für Dich gibt.
Katrin

Na dann macht mal.

Ich hätte meine Tochter gerne im Geburtshaus entbunden,aber die wollten mich nicht.
(Da ich keine Bilderbuch Schwangerschaft hatte)

Im weiteren war es ebenfalls gut,da meine Tochter einen Atemstillstand in der ersten Nacht hatte.


Gut ich persönlich finde dass eine Geburt kein Spaziergang ist,sondern es eher so ist :als ob ein Kamel durch ein Nadelöhr will.

Eine PDA ist eine sehr gute Erfindung und ich hätte spätestens da die Entscheidung Geburtshaus bereut.
Ich weiss auch nicht ob man vorher schon entscheiden kann,dass brauche ich nicht.

In meiner Schwangerschaft war mir dass Aussehen der Kreissääle ,sehr wichtig.
Bei der Geburt war es mir total egal.
(im zweifelsfall hätte ich auch den Kelleraum genommen)

Ich weiß noch nicht mal mehr die Farbe.

Was aber wohl stimmt,Baby auf dem Arm rest egal.(deshalb arbeite ich gerade am zweiten;wenn es sich es nicht schon am bequem machen ist)






Mmmmh, bei uns im Geburtshaus kann man auch eine PDA haben - da gehört noch ein ambulantes OP-Zentrum dazu.
Die Farbe des Kreißsaales ist mir ehrlich gesagt auch ziemlich egal - ich will auch keine Musik oder gar noch Aromakerzen.
Was mir aber wichtig ist, ist eine gute, persönliche Betreuung.
Ich kenne unterdessen 4 FÄ aus dem Klinikum und ich kenne 2 Hebammen und den FA aus dem Geburtshaus (der bei der Geburt dabei ist) und ich muss ehrlich sagen, ich möchte letztere viel lieber bei einer Geburt dabei haben.
Katrin

Hallo Kerstin,

lieber spät, als gar keine Antwort.

Ich habe unser 1. Kind auch zu Hause geboren und es war die absolut richtigste Entscheidung. Es war eine traumhaft schöne Geburt, die ich so nirgendwo anders hätte erleben können.

Meine Hebi kam zwar etwas spät, da unser Sohn es sehr eilig hatte, aber für mich kommt nur Hausgeburt in Frage. Bei mir ist nachts die Fruchtblase geplatzt und dann ging es auch gleich richtig los mit Wehen, die man aber sehr gut ertragen kann - unser Dusche war die ganze Nacht im Dauerbetrieb, da konnte ich es am besten drunter aushalten. Morgens wollte meine Hebi dann kurz nach mir schauen und war ganz überrascht, daß das Köpfchen schon zu sehen war und ne knappe Std. später war unser Sohn dann auf dem Hocker im Wohnzimmer geboren - ohne Dammriss oder sonstigen Verletzungen.

Wenn du eine Hausgeburt machen möchte, dann kümmere dich sofort morgen um eine Hebamme, die Hausgeburten macht. Gehe am besten auf die Seite www.hebammensuche.de und gib deine Postleitzahl ein und mache schnellstens einen Termin mit ihr aus. Unser Sohn wurde bei 37+1 geboren - es kann also bald bei dir losgehen - vielleicht hast du ja noch Glück und findest eine, die noch nicht ausgebucht ist.

Viel Glück und alles Gute
Julia + Coco 20 Mon. + Perle 18. SSw.

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