Wer hatte Vollnarkose ??

Hallo Mamis,
mein dritter (und letzter) Kaiserschnitt steht an im Juni (medizinisch notwendig, keine Wunschkaiserschnitte !!). Da meine beiden letzten Kaiserschnitte für mich der totale Horror waren (beide dauerten fast drei Stunden, und ich war ja bei vollem Bewußtsein), habe ich mich jetzt für eine Vollnarkose bei Baby Nr. 3 entschieden. Ich weiß, daß ich dann mein Baby nicht sofort sehen kann; das werde ich in Kauf nehmen (ich hoffe, mein Mann darf dabei sein !). Wer kann mir von seinen Erfahrungen berichten ? Gibt es andere Risiken und Nebenwirkungen als bei PDA oder spinal ??? Und noch eine Frage: ich überlege, mich gleichzeitig sterilisieren zu lassen (nach fünf Schwangerschaften und ich bin 35 Jahre und jedesmal sind es gravierende Risikoschwangerschaften gewesen, daher steht der Entschluß fest). Wer kann mir auch da berichten ? Ich danke für jede Antwort !!

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hallo,

ich habe im juli 2006 meine tochter per kaiserschnitt, und LEIDER unter vollnarkose geboren. (pda hat bei mr nicht gewirkt-habe den schnitt und das erste reißen gefühlt#heul
danach hat man mir erst die vollnarkose gegeben.)
mein mann wurde rausgeschickt-durfte nicht dabei sein.
es gibt viele nebenwirkungen ( du müsstest dich informieren)wie zb:
die narkose bekommt auch dein baby, nach dem aufwachen-übelkeit/ erbrechen, benommenheit...

im nachhinein bin ich sehr traurig darüber, daß ich den ersten schrei meines babys nicht mitbekommen durfte#schmoll
auch an die stunde nach dem aufwachen, kann ich mich nicht genau errinern..
wenn ich die wahl hätte, würde ich bewußt dabei sein wollen um mein kind sofort zu begrüßen.

wüsche dir alles gute für die geburt:-)

lg
illla&julie(21.07.06)

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Wie bei mir,alle meinten später ich hätte mir das eingebildet,das ich alles gemerkt hatte,vonwegen.Bin froh das endlich auch mal jemand hier schreibt,das es nicht richtig gewirkt hat.Wollte auch wach bleiben und hatte schmerzen,als der schnitt anfing,darum mit Vollnarkose.Gruss lissy#baby

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Hallo,

ich musste meine Zweite leider auch per KS entbinden. Da es ein NotfallKS war, gab es Vollnarkose.
Die war aber so super dosiert, dass ich ca. 20 min später wieder wach war und hoch in den Kreisssaal zu meiner Kleinen gefahren wurde. Mein Mann hatte sie ja gleich bekommen, sie gewaschen und angezogen. Er war aber nicht im OP mit dabei.
Ich war total fit, habe sie gleich gestillt, Keinerlei Übelkeit oder Schläfrigkeit. War danach noch ca. 4 Stunden wach und konnte einfach nicht einschlafen, obwohl es weit nach Mitternacht war. (dachte immer, nach Narkose ist man so dösig).
Absolut doof sind die Einschränkungen danach gewesen, aber das brauch ich dir ja nicht zu erzählen :-)

LG Karin

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Also ich hatte bei meinem ersten auch eine Vollnarkose wegen Not-Ks.Leider reagiere ich sehr empfänglich auf das Zeug und hatte Probleme wieder wach zu werden.Also Sohn geboren um 18:45,um 20 Uhr wurde ich ins Zimmer gebracht.Vom Aufwachraum hab ich nichts mitbekommen.Dann aber im Zimmer noch starke Schmerzen gehabt,also Spritze gegen Schmerzen bekommen und weitergepennt.Richtig wach wurde ich dann erst um 0:30 und konnte meinen Sohn endlich begrüssen.
Einzig tröstlich war für mich ,das sein Vater ihn nach der OP eine Stunde auf der nackten Brust halten durfte ,also ist er trotzdem begrüsst worden von Anfang an.
Dieses Mal wirds wohl ain geplanter aus gesundheitlichen Gründen und ich werde mich wohl "trauen" eine Spinale Narkose zu nehmen,auch wenn ich Muffe hab,in der Hoffnung schneller fit zu sein.
Ich kann dich gut verstehen und denke wenn du das mit dem Anästhesisten genau besprichst,das die das gut hinbekommen mit der Dosierung.

alles Gute
truckerbaer´s Frau 36.Woche#blume

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Hallo!

Ich hatte auch einen Ks mit Vollnarkose (auch aus Medizinischen Gründen, da ging leider auch keine Spinale)
Obwohl ich es 1,5 Wochen vor der Geburt erfahren hatte das ein KS mit Vollnarkose gemacht werden muss war es für mich einfach nur furchtbar.
Der KS war eigentlich für den 15. Juni 2005 geplant, aber ich bekam am 10. Juni 2005 bereits wehen.
Also wurde der KS vorverlegt.
Das einschalfen empfand ich als so furchtbar, obwohl ich schon sehr viele Vollnarkosen hatte, war das ohne Beruhigungsmittel vorher einfach schrecklich.
Ich schlief ein und wachte sofort wieder auf. Dann wurde noch was gespritzt und ich schlief weider. Aber in der zwischen Zeit hatte ich das Gefühl ersticken ich konnte nichts sagen und mich, weil man ja so angeschnallt wird, nicht bewegen, nur die Augen konnte ich öffnen.
Als ich auf wachte, hatte ich die schlimmsten Schmerzen die ich jemals hatte. Und durch meine Krankheit und den vielen Operationen weiß ich was Schmerzen sind, aber das war der Hammer. Ich konnte kaum sprechen, nur stöhnen vor schmerzen, kippte immer wieder weg... Ganz verschwommen konnte ich mal ein kleines Handtuch paket sehen, was wohl meine Tochter war.
Nach einer Paracetamol, konnte ich wenigstens mal sprechen, und hab um mehr Schmerzmittel gefleht, da ich das Gefühl hatte ich müsste gleich Sterben... die Antwort darauf "Nein, sie wollen ja Stillen, die haben schon eine Paracetamol bekommen das muss reichen" Hallo?? Ein Zäpfchen nach einer Bauch Op... :-[
Ich wollte dann unbedingt unsere Tochter sehen, aber ich durfte sie nicht mal anfassen... weil ich war zu schwach... ja warum wohl :-[
Erst nach 2 oder 3 Stunden war ich so halbwegs wieder wach und dann haben sie meine Tochter weg gebracht, sie müsste jetzt schlafen, und wir würden sie ja nur wecken :-[#heul:-[
Daraufhin habe ich meinen Mann sofort auf die Babystation geschickt er soll sie holen. Natürlich habe ich sie nicht geweckt und konnte sie dann leider auch nicht sehen...
Eine ganze Nacht lag ich da in meinem Bett und wusste nicht mal wie mein Kind aussieht... #heul
Am morgen kam plötzlich eine Schwester mit einem Baby... sie fuhr zu meinem Bett. "Hier ihr Kind hat Hunger" waren ihre Worte... Ich war so überwältigt und irgendwie total durcheinander... endlich konnte ich mein Kind sehen.
Tja...und was dann passierte war einfach nur schrecklich... ich konnte für das kleine Wesen keine Gefühle aufbringen. Ich fühlte einfach nichts... Hab mir versucht die Gefühle ein zu reden... aber nichts. Das ging über ein Jahr so... Und in der ersten Zeit habe ich nur #heul weil ich keine richtigen Mutter geühle hatte.

Einmal, weil ich wegen dem KS noch nicht so weit gehen konnte, habe ich meinen Mann geschickt unsere Laura zu holen.
Stell Dir vor... die haben doch glatt gesagt "Nein, wir wissen ja nicht wer sie sind" Hallo... die gleiche Schwester bei der er sie gestern auch geholt hatte.... Dann kam er wieder ins Zimmer ohne Laura... und ich wieder #heul
Sie würde sie gleich bringen.. .nach ca. 30 min habe ich ihn wieder rüber geschickt und dann hat er da wohl mal einen lauten gemacht, seit dem gings dann.

Das stillen hat dann wegen den Depressionen nicht geklappt vor Allem war es auch nicht förderlich dass Laura die erste Flasche direkt im Kreißsaal bekommen hat, als ich noch in der Narkose war. Toll......

Es hätte mir bestimmt viel geholfen, wenn ich mich selber um unsere tochter hätt kümmern können....
Wenn ich sie wenigstens einmal gesehen hätte.

Es lief einfach alles schief...

Und ich habe mir geschworren, nie, nie, nie wieder einen KS mach zu lassen. Schon gar nicht in vollnarkose.
Weil aber eine Spinale nicht in frage kommt, möchte ich nur noch normal entbinden.
Kein Köerplicher Schmerz kann so groß sein wie ein Seelischer und nichts für das eigene Kind empfinden zu können.

Wollte Dir nur meine Geschichte erzählen!
Aber so wie es bei Mama über mir war, hätt ich es mir auch gewünscht!

Achte darauf, dass das Krankenhaus Personal auf Deine Wünsche eingehen!
Z.b. erst wachsen und anziehen wenn Du dabei ist oder so!
An sowas habe ich nämlich vorher nicht gedacht!

Ich wünsche Dir alles liebe und gute!

Liebe Grüße,

Daniela

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Da ist noch eine Antwort für dich unter meinen oberen BEitrag gerutscht!

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Hallo,

ich hatte leider auch einen Not-KS, für nichts war mehr Zeit, 5 Hebammen, Pfleger tüdelten gleichzeitig an mir rum, totale Hektik, da HErztöne vom Kind komplett absackten. Festgeschnallt, voller Magen (gerade gegessen), viele Sorgen, -um 19:30 ist Nicolas dann geboren (Gott sei dank, gesund und munter) ich bin um 22:10 wieder zu mir gekommen (erste bewußte Erinnerung). Mir fehlen 2,5 wichtige Stunden. Es war schlimm, aber ich bin dankbar, dass alle so schnell gehandelt haben und wir nun einen gesunden und süßen SOhn haben, -alles andere wird zur Nebensache. Dennoch möchte ich keinen KS in Vollnarkose wieder haben.

LG
Christina

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Hallo,

hatte im Mai einen Not KS unter Vollnarkos, nachdem der Kleine trotz PDA und Saugglocke einfach nicht rauskommen wollte.
Mir war es unter Vollnarkose lieber, bin nicht so der Held wenn's darum geht bei vollem Bewusstsein operiert zu werden.
Der Anästhesist war nett, hat sich sogar noch entschuldigt das sie nur eine Vollnarkose machen können ;-) da alles ganz schnell gehen musste.
Um 12.45 Uhr haben sie mich in OP gekarrt und um 12.53 Uhr kam er auf die Welt und wurd gleich zu meinem Mann in Kreissaal gebracht wo er ihn gleich auf die nackte Brust gelegt bekam. Erst eine Weile später wurde er vermessen u.s.w., also die 2 durften sich erst mal richtig kennen lernen #freu
Ich bin eine gute Stunde später (glaub ich) aufgewacht und um 15 Uhr war ich auf'm Zimmer wo sie dann den Louis gebracht haben.
Fazit: ich war zufrieden mit der Vollnarkose, ausser halt die üblichen Einschränkungen die man nach einem KS hat fand ich ein wenig doof wie bspw. Kind wickeln
Ich wünsch euch alles Gute
LG
Sandra & Louis 5.5.06

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Mein KS war unter Vollnarkose und wie es so ist, bei jedem eben anders, habe ich sie gut vertragen und bin 30 Minuten nach der entbindung aufgewacht.

Mein Kreislauf war 2 Tage etwas schlapp, aber da das Krankenhaus großen Wert auf Rooming In und Stillen legt, war das kein Problem. Die Schwestern konnten zu jeder Zeit rangeklingelt werden und der Kleine war direkt nach seiner Geburt in den Armen seines Papas gelandet und kurze Zeit später in meinen. Da musste er auch nur wieder raus, wenn ich schlafen wollte oder er vorm Stillen kurz gewgen und für mich gewickelt wurde.

Er wurde mir sogar morgens nach dem ersten Stillen gegen 5 Uhr in die Arme gelegt und die Schwester sicherte die Seite, wo er lag mit dem Stillkissen und dem Babybettchen. Also wirklich großartig.

Wenn man die Narkose gut verträgt und dann auch noch so toll unterstützt wird, ist das natürlich halb so schlimm.

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Hallo!

Vieleicht gibt es ja die Möglichkeit bis zur Geburt eine Spinale zu bekommen und dann noch eine Vollnarkose. Weil es bei mir zu Komplikationen kam und ich nach einer dreiviertelstunde auch nicht mehr konnte haben die mir noch eine Vollnarkose gegeben. So habe ich aber wenigstens vorher schon unseren Sohn begrüßen können. Fragen kostet ja nichts!

LG
Kim

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Hallo!

Ich hatte vor sieben Wochen einen (ungewollten) Horror-KS mit Spinale. Während der Geburt hat die Narkose nicht mehr gewirkt, die Schmerzen waren unbeschreibbar. Ich bekam dann noch eine Vollnarkose, die die reinste Erlösung war.

Wurde auch noch 2,5 Stunden operiert, aber noch im OP wach.
Bis auf sehr heftiges Zittern für ein paar Minuten hatte ich keine Nebenwirkungen. Nur, daß man erstmal mit dem Essen vorsichtig sein muß.

LG Anne + Reni (2,5J.) + Mika (7W.)

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