Dienstag Einleitung am ET! Plötzlich Angst und Zweifel

So jetzt habe ich einen festen Termin zur Einleitung. Ich hab am 12.1 ET und soll morgens ins kh kommen. Aufgrund von ss Diabetes (ohne Insulin) und der Größe und dem Gewicht habe ich mehrere Kontrollen und Gespräche mit dem Oberarzt geführt. Laut ihm hätte ich schon diese Woche einleiten oder einen ks machen können ich dürfte aber auch bis zu 7 Tage über ET gehen, bei Engmaschigen Kontrollen.
Da ich von Anfang an auf eine natürliche Geburt eingestellt war habe ich den Gedanken ks erst seitdem es hieß das Baby sei der groß und schwer. Ich habe mich letztendlich mit dem Oberarzt darauf geeignet bis zum ET zu warten, vlt macht sich unser Bub ja noch selbst auf den Weg. Aber über den ET wollte ich nicht. Ich war mit der Lösung super zufrieden und finde eigentlich auch immer noch das es ein guter zwischenweg ist. Die Nerven liegen mittlerweile auch blank. Aber jetzt wo ich den festen Termin habe kommt Angst auf ob das der richtige Schritt ist. Ob ich nicht doch 2-3 Tage über ET gehen sollte und zum Ende der Woche die Einleitung zu machen.. oder ob ich nicht doch direkt einen Termin zum ks hätte machen sollen für den ET.
Ich wünsche mir so sehr das es von selbst los geht, trotz der Sorge dass das Kind recht groß geschätzt wird. Vlt mache ich mir damit zu viel Druck?!? Oder ist es das unbekannte was auf mich zukommt bezüglich der Einleitung?!? Und das auch diese 1-3 Tage dauern kann und ich ohne meinen Mann im kh warten muss bis was passiert? Ich hab Angst falsch zu entscheiden. Ich hab mich gefreut das das kh auf meine Bedürfnisse eingeht und mich nicht in die Enge drängt aber manchmal ist es doch einfach wenn man selbst keine Entscheidung treffen kann. Im Nachhinein ist nichts rückgängig zu machen.
Kann mir jemand etwas die Angst nehmen?! Wie habt ihr euch mit dem fixen Termin einer Einleitung gefühlt? Kennt jemand diese plötzlichen Zweifel?

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Dienstag habe ich auch Termin, bin wegen geschätzter Größe von 4,2kg seit gestern Abend am einleiten, bisher habe ich einen Ballonkatheter bekommen(über Nacht) und heute schon 2* Misoprostol-Tabletten.

Bisher habe ich drei CTGs und ansonsten Zeit dazwischen. Also bisher kein Horrorszenario, ich bin nur ungeduldig, dass es losgeht.

KH alleine ist natürlich nicht sooo toll, aber so lange hätte mein Mann ohnehin nicht bleiben können.

Kaiserschnitt ist immer im Hinterkopf und wenn ich es irgendwann unerträglich finden sollte, frage ich bestimmt mal an, aber die Tage, die man danach bleiben muss schrecken mich noch ab! Mein Plan war von Anfang an ambulant.

Ich verstehe also deine Lage ziemlich gut, wobei ich sagen muss, dass das ch die Zeitdauer zwischen Entscheidung Einleitung und loslegen damit gut fand, genug um sich darauf einzustellen, aber nicht soviel, dass man Panik bekommen kann.

Lg und viel Glück dir!

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Danke für deine Antwort. Ich habe auch nicht direkt das es durch eine Einleitung eher zu Schwierigkeiten kommt, sonst hätte ich direkt den ks gewählt.

Ich hatte auch von Anfang an den Plan eventuell ambulant zu entbinden bzw. eine Nacht zu bleiben. Der ks wird bei mir auch im Hinterkopf sein sollte ich nicht mehr können.
Ich hab nur jetzt schon sooo Langeweile und warte jeden Tag das etwas passiert. Ich hab auch selber immer mal wieder wehen aber die hören nach 2 Stunden ca wieder auf.
Ich hoffe einfach das die Einleitung nicht so lange dauert und ich nicht auf den ks zurück greifen muss.

Ich wünsche dir alles Gute!!! 🍀 und hoffentlich gehts dann jetzt bei dir voran und du darfst schnell wieder nach Hause

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Zuerst einmal versuche dich etwas zu entspannen. Es sind noch 5 Tage bis zum ET und da kann es noch jederzeit losgehen. Gehe spazieren und mach was immer dir gut tut.

Ich kann dir ja mal erzählen wie es bei mir war. Ich habe mich damals entschieden erstmal über ET zu gehe und habe an ET+2 dann doch einleiten lassen. An ET+4 habe ich dann eine gesunde Tochter geboren. Die Zeit alleine im Krankenhaus gerade mit Wehen war nicht so toll, aber ich fand es jetzt auch nicht total schrecklich. Mein Mann war dann aber von 4.00h bis zur Geburt um 11.03h und noch ca. 2 Stunden danach bei mir.

Du scheinst dir ja schon viele Gedanken zu dem Thema gemacht zu haben. Warum bleibst du nicht erstmal bei deinem Plan und wenn du vorher merkst, dass du dich anz unwohl damit fühlst, dann kannst es doch immer noch ändern. Einen Kaiserschnitt würde ich an deiner Stelle nur als Notfallplan im Hinterkopf behalten, da du ja eine spontane Geburt favorisierst.

Das Wichtigste ist, dass du versuchst an alles positiv dran zu gehen. Eine positive Einstellung ist ganz wichtig für eine Geburt.

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Vielen Dank für deine liebe Antwort. Ja ich hab mich schon gut informiert um einfach auf alles vorbereitet zu sein.

Ich denke auch ich sollte bei meinem ursprünglichen Plan bleiben wenn ein ks eigentlich nie in Frage kam, sollte ich den jetzt auch nur als Notlösung im Hinterkopf behalten. Ich hoffe einfach das mein Baby nicht noch mehr gewachsen ist und die Schätzungen vlt falsch war und es gar nicht so groß ist. Ich würde es mir nicht verzeihen wenn was passiert nur weil ich unbedingt spontan entbinden möchte. Wobei ich dann eigentlich auch nicht drauf hoffen dürfte das es jetzt noch in den letzten Tag von allein los geht. Also total widersprüchlich ich weiß 🙄
Ich bin vielleicht einfach zu nervös und mit diesem fixen Datum leicht überfordert.
Ich versuche mich übers Wochenende noch so gut es geht abzulenken und zu entspannen.

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Mir ging es damals ganz genauso. Nur ich wollte auf gar keinen Fall einen Kaiserschnitt. 1 Woche vor ET lag meine Maus dann mit einem Mal quer. Ich konnte damals noch verhandeln, dass Kaiserschnitt nicht vor ET gemacht wird und Gott sei Dank lag sie dann wieder richtig. Aber so war meine letzte Woche dann wieder von anderen Sorgen überschattet.

Ich glaube egal was ist,die letzte Woche vor ET ist immer Stress. Da ist so ein Termin und da fiebert man drauf hin und dann halten sie so viele Babys nicht an die Deadline 😅 Aber es ist ja absehbar

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Darf ich interessehalber Fragen, wie groß dein Kleiner geschätzt wird? Eher 4 kg groß oder eher 5 kg?

Ist es das erste Kind?

Wie schwer warst du bei der Geburt?

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Das Baby wird eher auf 4Kg geschätzt.
Und ist das zweite wobei das erste 8 Jahre her ist und nur 3,2kg gewogen hat und mit der Saugglocke zur Welt kam.
Ich selber habe 4,5kg gewogen und war 58cm groß und obwohl ich das zweite Kind nach 3 Jahren war, ist genau diese schulterdystokie bei mir passiert. Meine Größere Schwestern war nicht so groß und schwer. Ist jetzt bei meinen Kindern wohl nur Zufall das auch mein zweites eher groß und schwer werden soll. Ich glaube auch nicht ernsthaft das sich dieses Schicksal wiederholt aber man möchte eben alles richtig machen. Und richtig Entscheiden.
Ich würde mir einfach wünschen das die Geburt von selber los geht und ich die Entscheidung nicht treffen muss.

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Ich habe mich wegen des geschätzten Gewichts eine Woche vor ET für eine Einleitung entschieden. Ich bin am Sonntag ins Krankenhaus gekommen und am Dienstag wurde mein Kind geboren. Die Werte waren exakt so, wie zuvor bestimmt.
Die Einleitung war schmerzhaft und Mist - allerdings würde ich mich im Nachhinein für genau denselben Weg entscheiden! Die meiste Zeit (bis Montag Abend) lag ich übrigens ohne Beschwerden im Zimmer und habe ferngesehen ;-) Sobald es los ging, wurde mein Partner dazu geholt.
Mein Kind hat die Einleitung fantastisch mitgemacht! Die Herztöne waren durchgängig super. Dennoch hatte ich hinterher Bedenken, ob es richtig war. Allerdings kam ich recht schnell zu dem Entschluss, dass ich mich richtig entschieden habe, und würde es in der nächsten Schwangerschaft ebenso tun. :-)

Ich empfand es als ein krasses Gefühl meinen Partner zu verabschieden, wohlwissend, dass wenn wir uns das nächste mal sehen das Baby quasi schon da ist. Er ist daraufhin nach Hause gefahren und hat die Wohnung fertig gemacht und sich abends ein Feierabendbier gegönnt. So das letzte mal als Nicht-Vater. :-)

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Bei mir wurde der KU und BU im Krankenhaus sehr akribisch vermessen und das Risiko einer Schulterdystokie als "rein formal" bezeichnet. Der KU war größer als der BU. Dennoch hätte ich auch einen KS wählen können.
Meine Tochter kam mit 4480 g zur Welt. Keine Geburtsverletzungen, nix - trotz einiger Interventionen (Einleitung, Schmerzmittel).
Falls es zu unkontrollierbaren Schmerzen kommt, fordere vehement Schmerzmittel ein. Die haben das - und du kriegst das auch.

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Ich habe bei meiner Geburt nur 3,5 kg gewogen, der Vater ebenfalls. Ich hatte auch keine Gestationsdiabetes. Sie ist einfach nur riesig. Ich kann die Gefahren, die sich aus der Diabetes ergeben daher nicht einschätzen. :-)

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