Die Geburt das Große Thema - aber danach??

Ihr Lieben jetzt so 3 Wochen vor ET habe ich absolut keine Angst vor der Geburt, ich lasse einfach alles auf mich zu kommen. Worüber ich mir viel mehr Gedanken mache ist das „danach“.
Wenn ich auf dem Zimmer bin, alleine als frischgebackene Mama mit unserem Schatz.
Weiß ich wann ich mein Kind stillen muss, wann ich wickeln muss, ist es direkt Instinkt was in dem Moment richtig ist?
Wie war das so bei euch?

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Ich will dir keine Angst machen, aber ich dachte auch, ich kriege schon alles ganz intuitiv und automatisch gut hin. Ich bin ja sonst auch so empathisch...Tja
...
Es lief dann dementsprechend schlecht.
Ich dachte, ich kriege das alles soooo gut hin (auch noch im KH)... Wenn ich mir jetzt die Babybilder von vor einem Jahr angucke schäme ich mich fast, weil ich einfach sehe, dass ihm viel zu warm war und er kurz vor der Dehydrierung stand (das achso natürliche Stillen, wollte anfangs einfach nicht klappen...).

ABER: Und das ist das einzig wichtige, was ich dir mit auf den Weg geben möchte: Ich hatte Hilfe und ich war nicht alleine (auch wenn hier auf Urbia gerne mal so perfekt getan wird)!
Im KH die Schwestern, die einfach mal zupackten und mir zeigten wie das Stillen tatsächlich funktionierte. Meine Hebamme zu Hause, die unseren Sohn erstmal auszog und mir Selbstvertrauen zurück gab. Meinen Mann, der mich emotional wahnsinnig unterstützte.

Und meine Sohn liebt mich trotzdem und unsere Bindung ist inzwischen hervorragend! Ich stille seit 11,5 Monaten problemlos!

Ganz liebe Grüße
Merveilleux

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Danne für deine Ehrlichkeit.
Natürlich weiß ich, dass ich im Krhs Hilfe bekomme, habe mich auch extra für ein kleines familiäres Haus entschieden und meine Hebamme betreut mich jetzt schon super. Die Gedanken sind aber auch da aber ich werde es wohl einfach auf mich zukommen lassen müssen!
Liebste Grüße

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Ich wollte dir mit meiner Antwort auch nur Mut machen. Selbst wenn der Start schlecht sein sollte, heißt das noch gar nichts.

Ich drücke dir die Daumen, dass es super läuft und wünsche dir eine tolle Geburt! Alles Liebe!

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Hallo. Ich hatte eine ambulante Geburt. 2 Stunden nach der Entbindung waren wir Zuhause mit unserem ersten Kind. Unsere Hebamme hat mir gesagt: "Du weißt dann schon was zu tun ist."
Und genau so war es. 🙂

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Ja, da sagst du was wahres.. es wird so viel über die Geburt gesprochen und so wenig von dem "danach". Ich muss zugeben, dass ich am Anfang wirklich überfordert war bei meinem Sohn. Aber: man hat im Krankenhaus ganz viel Hilfe, ich habe dauernd geklingelt um Hilfe zu holen, wenn ich nicht klar kam :D und nach 2,3 Tagen ist es wirklich Routine. Aber am Anfang lass dir ganz viel zeigen (richtiges Anlegen beim Stillen ist zum Beispiel sehr wichtig) und hol dir die Hilfe, so oft du sie benötigst.

Lg

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Das Instinkt ist schon richtig stark, man weiß schon gleich was zu tun ist. Wichtig ist aber auch dem Instinkt zu vertrauen und nicht zu vergessen, dass diese kleine Wesen wesentlich robuster sind, als die aussehen. Und das schöne im KH ist ja auch, dass man sich Hilfe holen kann und das sollte man in Anspruch nehmen.

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Hi😋Von Laura Rohmann Höhn gibt es bei Youtube ganz nette Videos wie man z.b richtig wickelt und dazu zahlreiche Tipps. Man hat es dann zumindest mal gesehen...

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Danke für den Tipp, um das „wie“ geht es mir weniger sondern eher wann hat das Baby das Bedürfnis oder wann muss ich mal danach schauen.
Ich denke die ersten Tage ist das doch eh noch völlig durcheinander....

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Dafür hätte ich noch einen Tip:

Es gibt da was, das nennt sich Dunstan Baby Language.

Kurz zur Entstehung: die Frau, die das entdeckt hat, ist sehr musikalisch mit außergewöhnlichem Gehör. Als ihr erstes Kind zur Welt kam, fiel ihr auf, dass ihr Baby bestimmte Laute wiederholte und das andere Babys das auch tun.

Hier Mal zwei Videos, die es kurz erklären (nur haben sie gereicht für die Anwendung):

https://youtu.be/SQ7Azcda6XA
Dazu diese Seite (wenn man mehr Material möchte):
https://dunstanbabysprache.com/

Und dieses Video, was die fünf "Wörter" vorstellt:
https://youtu.be/afMNp6Q4u7s

Bei uns hat es ganz gut hingehauen. Nur wenn Baby mehrere Bedürfnisse gleichzeitig hat, kann es etwas kompliziert werden 🙃😉.

Auf jeden Fall macht es auch echt Spaß, man hört nämlich plötzlich auch bei fremden Babys genauer hin🤭😉

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Hallo!

Ich habe auch in ca. 3 Wochen ET. Es ist allerdings mein zweites.

Beim ersten Kind hatte ich eine ähnliche Ratlosigkeit und habe gehofft das sich alles irgendwie zurecht läuft.

Ich habe in einem Krankenhaus entbunden, mit wirklich tollen Hebammen.
Ich konnte bei jeder Unsicherheit nach einer Hebamme klingeln. Egal ob Wickeln, Nabelpflege oder „warum weint es denn jetzt...“
Auch beim stillen haben sie mich super unterstützt. Gerade beim anlegen in den ersten Tagen, wurde mir gern gezeigt wie es gut funktioniert. Und das auch Nacht um 4.00 Uhr.
(Auch bei Aua mein Dammschnitt schmerzt, oder meine Brustwarzen bringen mich um, bekommt man jederzeit Hilfe)
Eigentlich gehe ich davon aus, das in jedem Krankenhaus die Hebammen auf der Station genau dafür da sind. Hab keine Angst deine Fragen zu stellen, aber hab auch keine Angst deinem Instinkt zu folgen.

Das wird schon. Keine Angst.

LG

( Diese tollen Hebammen sind für mich ein Grund trotz Corona nicht ambulant zu entbinden, weil ich weiß es ist immer wer da, der sich auskennt. Auch wenn es das zweite ist, gibt mir das ein sicheres Gefühl für mein Baby)

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Du weißt dann schon was zu tun ist.
Windel wechseln ist das kleinste Übel, schau zur Not einfach rein.
Und stillen, ja, die ersten Tage wirst du damit eh viel beschäftigt sein, da die Babys anfangs einfach viel an die Brust möchten.
Und mit der Zeit hast du den Dreh schnell raus. Ich hatte z.B. Angst dass er in der Öffentlichkeit weint und ich nicht weiß warum 😂

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Also wie schon gesagt wurde, hast du im KH Hilfe. Mir haben sie auch beim Stillen geholfen, nach 6 Stunden auf dem Zimmer habe ich einfach gefragt, ob ich nicht mal die Windeln wechseln muss und ob mir jemand hilft. Das war kein Problem. Ansonsten schlafen die Babys ja noch sehr sehr viel und irgendwie weiss man auch was man zutun hat. Bei mir sind die auch sehr oft einfach so ins Zimmer gekommen, dass war schon fast nervig 😆
Darüber brauchst du dir also keine Sorgen machen und Zuhause bin ich sehr schnell alleine zurecht gekommen. Natürlich ist es anstrengend, aber man macht und schafft das einfach.

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Also was das stillen und alle pflegerischen Sachen angeht bekommst du natürlich Hilfe.

Um einen Rahmen vorzugeben sagte man mir ich soll unsere Tochter mindestens alle 4 Stunden wickeln und stillen
Aber man merkt doch sehr schnell wann es Zeit zum stille oder wickeln ist
Und ich musste auch ein stillprotokoll führen damit die Hebammen und Ärzte sehen können wie oft meine Tochter trinkt

Beim ersten Kind würde ich auch aufjedenfall die 3 Tage im Krankenhaus bleiben.
Und was auch wichtig ist , ist eine Hebamme. Hast du eine ?
Ich hatte eine ganz tolle und auch sie stand mir egal was war mit Rat und tat zur seite.

Ich wünsche dir alles gute !

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