25.11. Roses Revolution Day

Hallo ihr Lieben,

Heute ist Roses Revolution Day. Für all jene die nicht wissen was das ist. Der Tag am dem an Gewalt im Kreissaal gedacht wird. An Mütter und Kinder die unnötige und vermeidbare Gewalt erlebt haben. Es geht nicht um einen Notfall initiierten KS der nötig war. Sondern um alles was das Geburtserlebnis rückblickend als von negativen Ereignissen überschattet klassifiziert.

-Das können Übergriffige und nicht kommunizierte Untersuchungen sein. Wie eine vaginale Untersuchung mitten unter schmerzhaften Wehen und der bitte dies gerade nicht zu machen.
-Das kann ein Wehentropf sein der ohne fragen oder durch Lügen "Es handel sich nur um Vitamine" verabreicht wurden.
-Das kann ein Dammschnitt sein der nicht vereinbart war oder trotz verneinen gemacht wurde.
-Das kann ein aufgezwungenes CTG gewesen sein das man im sitzen oder liegen ertragen sollte obwohl man lieber laufen wollte und das schmerzlich nicht ertragen konnte.
- Es kann die künstliche gabe von Oxytocin gewesen sein zum schnellen lösen der Plazenta oder das voreilige abnabeln des Babys und das dieses erstmal weggenommen wurde statt zum kuscheln ausgehändigt.
-Das können rücksichtslose Kommentare gewesen sein... wie "stell dich nicht so an"... oder "so ein Kindergarten".
Gewalt hat viele Facetten.

Was waren eure Erfahrungen die dazu passen?

Bei mir war es:
-das ständige alleine klar kommen müssen und nicht ausreichend begleitet worden zu sein.
-das die Saugglocke ohne Vorwarnung einfach abgelegt wurde. Ich wüsste gar nicht wie mir geschieht. Das selbe beim Kristellern.
-den Dammschnitt konnt ich Gott sei dank verhindern weil ich die Kommunikation zwischen ärztin und Assistentin mitbekommen hab und sofort "nein" gesagt habe und darauf bestanden hab ggf zu reisen. Das wurde zum Glück auch beherzigt.
-es war die nicht stattfindende Kommunikation... uns vor dem nächsten Schritt aufzuklären sondern es wurde nur noch entscheiden... ohne einbezogen zu werden.
- das direkte abnabeln und wegbringen meines Kindes war zugegeben nötig da seine Atmung angeregt werden musste. Ich bekam es aber unmittelbar zurück als er anfing zu schreien.
-die Oxytocingabe war hingegen überflüssig und wurde mir erst nach dem bereits verabreichen über meinen Zugang beiläufig erwähnt.
Dieses ausgeliefert sein wenn man keine Info erhält und mit der Angst die man einem einjagt wenn man sagt "schlechte herztöne das Kind muss sofort raus" ... warum wurde nicht einfach gesagt was die nächsten Schritte sind... ich mein selbst notärzte bei einem Unfall erklären dem Patienten in der Regel was sie als nächstes vor haben um zu helfen und holen einen nicht wortlos aus einem autowrack indem man steckt... sofern man bei Bewusstsein ist.

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