Wochenbett Nachbetreuung mit Hebamme

Hallo zusammen,

bei mir stellt sich im Moment die Frage, ob ich nach dem Krankenhaus eine Wochenbett Betreuung durch eine Hebamme in Anspruch nehme. Einige Bekannte machens, andere wieder nicht...
Ist es notwendig? Was sind eure Erfahrungen?
Ein Vorteil wäre zB dass man sich in der ersten Zeit zuhause einen Besuch beim vollen Kinderarzt erspart, was denk ich mit einem Neugeborenen sicherlich nicht schlecht ist... Und auch mit der Entwicklung des Nabels bzw. dem Umgang mit dem Zwerg, ist man sich dann vlt. etwas sicherer?
Ich freue mich auf eure Rückmeldungen

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Mir hat es sehr sehr sehr geholfen.
Mein Sohn hatte Trinkprobleme.
Hebamme kam jeden Tag.

Wiegen und gucken ob das Stillen klappt.
Gucken ob es mir gut geht.
Zu hören und auch mit und Kraft zusprechen.

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Ich würde dir auf jeden Fall dazu raten!
Niemand weiß wie es dir nach der Entbindung gehen wird. Wenn du nur 3-4 Besuche brauchst, super. Wenn mehr, gut dass du eine Hebamme hast ;-)

Allerdings ist mir nicht klar welchen Besuch beim Kinderarzt du dir sparen willst.
Die U2 wird meist noch im KH gemacht Und die U3 ist ja von der 3-8,meist 4-5 Lebenswoche. Da hatte ich glaube ich gar keine Besuche mehr von meiner Hebamme, weil alles super lief.

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Hallo,
Ich hatte bei beiden Kindern zur Nachsorge eine Hebamme.
Gerade nach der ersten Schwangerschaft war es Gold Wert. Wir hatten doch ziemlich viele Fragen.
Jetzt beim zweiten Kind war es mir hauptsächlich für's wiegen wichtig. Aber es kamen auch nochmal neue Fragen auf.
Dieses Mal war die Hebamme auch nicht so oft da. Die merken es ja auch wenn alles super läuft.

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Hi

Wenn es dein erstes Kind ist, würde ich definitv dazu raten. Man hat dann doch mehr Fragen als erwartet, oder das stillen klappt evtl nicht, es wird gezeigt wie man badet usw
Aber auch du hast Betreuung, ob sich alles gut zurück bildet, evtl schon ein paar kleine Übungen für den Beckenboden, Wochenfluss usw

Ich hatte bei beiden Kindern eine Hebamme und fand es wirklich gut.

Alles Gute für euch ...

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Ich würde es machen. Es sind so viele offene Fragen nach der Geburt: Nabelpflege, welche Kleidung bei welchem Wetter, Bauchschmerzen, evtl Narbenpflege bei dir usw.. Stillfragen würde ich mit einer zertifizierten Stillberaterin klären.


Lg

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Hi

Beim ersten Kind definitiv!
Ohne meine Hebamme bei meinem grossen wäre ich oftmals aufgeschmissen gewesen.

Einfach weil man keine Ahnung hat !

Bei der mittleren hatte ich auch eine, allerdings speziell weil ich eine ambulante Geburt geplant hatte.

Und bei meiner 3. Hatte ich keine. Was ich sehr bereut habe, denn es geht ja nicht nur darum das dein Kind amgeschaut wird was mein Hauptgrund war ( Das brauchte uch nicht da ich Ahnung hatte)
Sondern das auch du angeschaut wirst. Blutdruck, Puls, Rückbildung, ggf Beschwerden oder Komplikationen usw.

Ich war mit Lina oft beim Kinderarzt wegen Kleinigkeiten was einfsch auch die Hebamme hätte machen können und speziell bei mir, Ich war oft beim Frauenarzt. Weil es ab und an einfach nicht so lief und ich Angst vor einem Stau hatte. Blutdruck messen konnte ich auch nicht verlässlich zuhsuse usw.

Also dementsprechend ein ganz klares JA von meiner Seite.

Hol dir sehr früh eine. Normalerweise muss man schon vor der 5ssw suchen da die so wenig Kapazität haben das die nachdem keine mehr annehmen.

Wünsche dir Glück

LG
Corinna

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Hallo!

Auch von mir ein klares Ja! Bei Nr. 1 hatten wir leider Pech und eine eher schlechte, wenig engagierte Hebi (die aber dennoch benötigt wurde, da Stillprobleme, Abpumpen etc. und eben noch keine wirkliche Ahnung), bei Nr. 2 war es traumhaft. Unterstützung über das ganze erste Lebensjahr. In der ersten Zeit beim Stillen, bei Fragen der Wundheilung (sie hat mir die schlecht sitzenden und sich nicht auflösenden Fäden der Naht gezogen), ...

Alles Gute,
Gruß
Fox

PS: Wozu gibt es Experten? Wer diese nicht nutzt (gerade wenn es die Kasse zahlt) ist selbst Schuld.

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Die Nachsorge ist auch gleichzeitig Vorsorge fürd dich und dein Baby. Man kann sich genau so gut fragen ob man zur Vorsorge zum Zahnarzt, zur Krebsvorsorge oder zu den U Terminen geht.
Ich hab bei allen 5 Kindern eine gehabt und würde auch beim 6. eine nehmen.
Es geht bei der Nachsorge in erster Linie darum zu sehen, ob gesundheitlich bei euch bdiden alles passt. Bei dir Rückbildung der Gebärmutter, dass sich der Wochenfluss nicht staut, sie kann bei Bedarf Fäden ziehen, die Wundheilung kontrollieren, wenn sie gut ist beim stilen helfen,...
Bei deinem Baby guckt sie auf den Nabel, Gewicht, Gelbsucht,...
Eine gute Hebamme ist Gold wert und wenn man sie rechtzeitig sucht und schon in der Schwangerschaft ein paar Mal trifft nach der Geburt auch keine Fremde mehr.

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Ich muss sagen, dass ich nicht wirklich eine Hebamme brauchte.
Nützlich war es, um die Klammern vom Kaiserschnitt zu ziehen und ich deshalb nirgendwohin musste. Aber sonst musste ich wirklich krampfhaft überlegen, damit mir Fragen einfielen.
Die meisten Tipps gabs vorher schon im Geburtsvorbereitungskurs.

Jetzt für die Zwillinge würde ich zu meiner Gyn oder ins Krankenhaus gehen, falls was aus der Narbe gezogen werden muss.
Und eine Babywaage werden wir aus der Apotheke ausleihen für die ersten Wochen.

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