Erfahrungsbericht Äußere Wendung

Hallo, ich bin jetzt in der 36. SSW und hatte heute das Geburtsplanungsgespräch im KH.

Leider haben wir immer noch eine BEL und für den Fall das Moxen, Akkupunktur und indische Brücke etc. nichts bringen wollen wir evtl. eine äußere Wendung machen lassen.

Mich würden Erfahrungsberichte, und zwar bitte nur von jemanden der es bei sich selber hat machen lassen, interessieren.
Seit mir nicht böse aber über "hörensagen" geht doch sehr viel kaputt und ich würde gerne ehrliche Berichte lesen.

Wie war es für euch? Gab es Komplikationen? Hat es überhaupt funktioniert? Ist das Baby dann in SL geblieben?

Vielen Dank schon mal an alle die "Uhr" Erlebnis schildern.

LG

1

Hallo,

ich habe vor drei Jahren eine äußere Wendung versucht, die leider nicht gelungen ist. Der kleine ist immer an einer bestimmten Stelle hängen geblieben und hat sich wieder zurück gedreht. Hatte dann letztendlich einen geplanten Kaiserschnitt. Mein Sohn hatte sich wohl irgendwie verkantet in der Gebärmutter - ein Bein unten, eins zur Seite gestreckt, weshalb er sich nicht in SL drehen konnte und auch die äußere Wendung sowie alle weiteren Maßnahmen, ihn zum drehen zu bewegen, nichts gebracht haben.

Ich fand die Wendung bzw. den Versuch unangenehm, hatte wegen der Tokolyse starkes Herzrasen, und fand das ganze schon ziemlich brutal. Hatte aber keine Schmerzen und hab mich auch wegen der ständigen US-Kontrolle und des bereitstehenden KS-Teams immer sicher gefühlt. Dem Kleinen ging es auch während der ganzen Prozedur gut.

Bei einer Freundin hat die Wendung aber geklappt und sie hat ihr Kind ganz normal zur Welt gebracht.

Liebe Grüße und alles Gute!

2

Hi
ich kann dich verstehen.
Man liest so viel Müll und Horror-geschichten darüber im Inet, weil einfach nur die darüber schreiben, die Schlechtes erlebt haben- daher auch der abschreckende Ruf.

-Ich werde das hiermit wiederlegen:-p-
Unser Jüngster lag von Anfang an in BEL, alle Alternativmethoden haben nicht geholfen, so wie bei dir und einen KS kam für mich nicht in Frage.

Eine natürliche Geburt in BEL traute ich mir nicht zu, obwohl es das 2. Kind war/ist, aber meine 1. Geburt war sehr schwer und lang und voller Komplikationen.

Nach vielen langen Überlegungen und Gesprächen entscheiden wir uns dazu.
Mein Arzt im KH war/ ist ein renommierter "Wender" und hatte in all seinen 3000Wendungen in 15Jahren Beruf noch nie eine Komplikation.

Ich vertraute ihm total- das ist sehr wichtig, das du dieses Gefühl hast und das all die Gegebenheiten stimmen.

Die Wendung erfolgte dann in der 38.ssw.
ich kam morgens nüchtern ins KH, dann CTG, vaginale Untersuchung, Heparin-Spritze, Thrombose Strümpfe, OP-Kittel, immerwieder CTG, dann lag ich und bekam einen Wehenhemmer und etwas zur Bauchdecken-entspannung.
Davon zittert man ein wenig, so lag ich im Kreissaal und las meinen Roman:-D.
Die Wendung an sich ging 20Minuten.
Der Chefarzt hat gewendet, die Oberärztin hing am Ultraschall und die Hebamme am CTG.
war danach noch bis Abends im KH und hing immerwieder am CTG...- dann nachhause, morgens nochmal im KH CTG....und das wars.

13Tage später hatte eine traumhafte natürliche Geburt in SL#verliebt

Top Diskussionen anzeigen