Krank im Wochenbett - wer kennt das?

Hallo die Damen,

vor dreieinhalb Wochen (am 7.Mai) ist unser dritter Sohn gelandet. :-) Zweieinhalb Wochen vor der Geburt hatte ich einen Magen-Darm-Infekt, der aber nach ein paar Tagen vorbei war. Dann hatte ich noch eine relativ fitte Woche, schließlich drei Tage lang wieder etwas Probleme mit Durchfall, Erbrechen, aber das kündigte wohl nur die Geburt an, denn essen konnte ich normal. Obwohl es meine kürzeste und irgendwie beste Geburt war (allerdings mit sehr großem Blutverlust), bin ich sehr viel erschöpfter ins Wochenbett gestartet als ich das kenne, vor allem nach dem 2.Kind war ich sehr fit. Meine Hebamme meinte, ich gehöre viel ins Bett (nicht zuletzt wegen der Dammnaht), daran habe ich mich auch gehalten. Erst 11 Tage nach der Geburt bin ich zum ersten Mal draußen gewesen - und prompt hatte ich am nächsten Tag einen Magen-Darm-Infekt (normalerweise kriege ich das totald selten!). War nach ein paar Tagen wieder vorbei, dann habe ich mich auch endlich generell fitter gefühlt, war zwei Tage wieder ein bisschen draußen (aber keine weiten Strecken und auch nicht sehr lang) - und dann ging es wieder von vorne los... War beim Hausarzt, der klang relativ unbesorgt. Ergebnis der Stuhlprobe kommt wohl morgen, die Tage soll ich nochmal zur Blutuntersuchung kommen. Nehme jetzt Perenterol und von meiner Hebamme habe ich Schüsslersalze zur Steigerung der Abwehrkräfte bekommen. Nun bin ich total schlapp, schlägt mir alles so langsam auch aufs Gemüt, traue mich kaum an richtiges Essen ran, nur Schonkost, aus Angst es könnte gleich wiederkommen. Und ab Mittwoch muss mein Mann wieder arbeiten. Dann ist der Kleine 4 Wochen alt.
Ich bin so unglücklich mit der Situation. Ich stille auch voll und habe Angst, dass das irgendwann Auswirkungen auf die Milchmenge haben könnte.
Wem geht es ähnlich oder wer hatte so was schon mal?

Liebe Grüße und Danke schon mal!

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hallo,
ich habe am 24.4. entbunden (et 5.5.) und obwohl wir einen zeimlich schwierigen start hatten, habe ich mich bis auf eine zunächst massive verschlechterung der symphysenlockerung ganz gut gehalten. meine hebamme ermahnt mich aber auch sehr, das wochenbett in seiner gesamten dauer einzuhalten. das fällt mir schwer, weil ich insgesamt drei kinder habe und nur ungern was liegen lasse.
sobald ich aber zuviel mache, kriege ich die quittung. in erster linie flippt der kurze aus, ich selbst habe aber auch dann gerne was: kopfschmerzen oder auch mal magen-darm-probleme. oder meine haut dreht durch....

ich hatte vor der geburt des kurzen auch heftig magen-darm, wurde deswegen mit infusionen geburtsfit gemacht und denke, dass ich mich deshalb auch ganz gut erholt habe. denn die geburt an sich ist ja schon eine maximale belastung für den körper!!!
zur sanierung deines geschundenen darms kann ich dir yomogi-kapseln empfehlen! damit müßtest du dich langfristig wieder fit kriegen. sonst hilft nur ausruhen, ausruhen, ausruhen. und immer nur kleine mahlzeiten essen, dafür aber ausreichend (wasser) trinken. so lange du gut trinkst, wird die milchproduktion nicht leiden. für karge zeiten nach der geburt hat die natur ja diese fürchterlichen still-speck-polster erfunden #gruebel und die dürfen ja auch aufgebraucht werden.

sollte der befund der stuhlprobe positiv auf bakterien sein, dann wird da ja auch nicht mehr gemacht, als in gewissen abständen zu testen (hatte schonmal das vergnügen.... hat ein viertel jahr gedauert, bis die bakterien nicht mehr nachweisbar waren, akut krank war ich nur 2 wochen).
ich wünsch dir gute besserung
#winke

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Also ich war gleichzeitig mit meinem Freund 5 Wochen nach der Geburt so derb krank, dass ich sogar Antibiotika nehmen musste. Die genaue Diagnose kenne ich nicht, aber ich habe Grippe im Verdacht.

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Hallo,

ich hatte nach der 2. Geburt, die ein KS war, ca 3 Wochen später eine ganz schlimme durchfallgeschichte, die 2 Wochen gedauert hat. Allerdings ohne Erbrechen. Fast gleichzeitig hatte ich dann auch noch einen fieberhaften Infekt mit Halsentzündung. Ich bekam von meiner Hausärztin stillverträgliche Medikamente und habe fast 6 Monate voll gestillt. Es hatte also keinerlei Auswirkungen auf meine Milchbildung.

Ich wünsche dir gute Besserung!

Gruß Lilia

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Danke! Dann bin ich ja nicht die Einzige... Geht mir nun schon etwas besser, aber ganz traue ich dem Frieden noch nicht...

Liebe Grüße!

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