Ambulante Geburt oder doch stationäre Aufnahme nach Entbindung?

Hallo Zusammen,

ich bin z.Z. in der 35. SSW (2. Schwangerschaft). Nun mach ich mir plötzlich Gedanken, ob es nicht doch besser wäre ambulant zu Entbinden, um danach wieder zu Hause zu sein. Ich glaube ich würde meine "große" Tochter in den 4/5 Tagen Krankenhausaufenthalt ganz schrecklich vermissen und sie mich auch.

Andererseits hat man zu Hause natürlich nicht die Ruhe wie im KH. (Meine Fam. also die Großeltern leben nicht in der Nähe, d.h. ich habe nur die Entlastung durch meinen Mann, der nimmt nach der Geburt Urlaub)

Wie habt Ihr das so gemacht?

Freue mich auf Eure Meinungen, Kommentare.

LG miamaus

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Ich habe unser 3. Kind ambulant bekommen und werde, falls uns nochmal ein Baby geschenkt wird, wieder ambulant oder sogar zu Hause entbinden.
Ich finde, gerade im KH hat man weniger Ruhe als zu Hause. Im KH kommt doch ständig jemand ins Zimmer, sei es zum Blutdruckmessen, zum Putzen, zum Essenbestellen, besuch von Bettnachbarn usw.

Sollte also bei der Geburt alles gut laufen, würde ich persönlich direkt nach ein paar Stunden wieder heim gehen. Du musst dich halt nur frühzeitig um Sachen wie z.B. den Fersenbluttest kümmern, denn der ist nur in einem relativ engen Zeitraum nach der Geburt aussagekräftig.

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Ich war stationär im Krankenhaus. Und für uns war das die richtige Entscheidung.

Mein Mann hat mich mit unserer Tochter nachmittags im Krankenhaus besucht. Klar, habe ich meine große Tochter vermisst, aber es war auch gut für sie, dass Papa voll für sie da war. Ein neues Baby ist eine Herausforderung. Mein Mann hatte Zuhause nur Haushalt und Kind. Und ich hatte Baby und mich mit meinen nachgeburtlichen Wehwehchen. Inkl. Rückendeckung der Hebammen und Kinderkrankenschwestern.

Die Arbeitsaufteilung war gut.

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Hallo,
Ich wollte bei unserer vierten Tochter auch ambulant entbinden. Da diese allerdings 14 Stunden dauerte, war danach mein Blutdruck dermaßen im Keller, dass ich nicht heimdurfte. Sind dann aber am nächsten Tag heim.
Bei meiner jetzigen Schwangerschaft,werde ich wenn alles gut geht, auch einen Tag drinbleiben.

Wünsche dir noch eine schöne Schwangerschaft.

LG. Steffi mit vier Mädels und einem Bauchzwerg (26. Ssw)

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Beim ersten Kind war ich 6 Tage stationär da es ein KS war. Der mittlere wurde Donnerstag abend geboren und Samstag mittag ging ich ich nach hause. Die kleine wurde Sonntag früh geboren und mittags frühstückte ich zu Hause. Ich fand jede Geburt toll .... Das im KH bleiben hat seine Vorzüge genauso wie das nach Hause gehen. Bei unserer Tochter dachte ich von Anfang an das es gut sei so bald wie möglich nach Hause zu kommen. Unbezahlbar die Stunden die meine Söhne an jenem Sonntag um die kleine Schwester herumstanden und staunten. So leise, vorsichtig und bedächtigt und vor allen fasziniert habe ich beide nie erlebt.

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Ich war bei allen 3 stationär allerdings aus unterschiedlichen Gründen jeweils in anderen KH...
Ich habe die Tage allein mit Baby eigentlich schon genossen, nur der Besuch hat genervt!!! #aerger
Deshalb habe ich bei der Kleinsten auch schon Wochen (!) vor der Geburt verkündet, dass ich niemanden im KH sehen will, außer natürlich meinen Mann, die Geschwister und die Oma :-)
Und ich muss sagen, ich habe die 4 Tage allein mit der Süßen so dermaßen genießen können, ich würde es immer wieder so machen. Der Hauptstress kommt meiner Meinung nach wirklich von denen, die meinen, es wäre sooo toll, die frischgebackene Mutter möglichst zeitnah nach der Geburt zu besuchen.

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Huhu

Ich habe abends um 22.58 mein baby entbunden da bin ich natürlich über Nacht geblieben und nächsten Tag hab ich Mittag zu Haus gegessen :-D (2 Kind)

Ich bin abzulut kein kh Mensch...mich nervt das alles dort deshalb bin ich nach Haus :-D

Mein großer war erst 21mo hat aber super mit gemacht ;-) mein Mann hat kein Urlaub bekommen....

LG

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Hallo!

Ich habe beim zweiten ambulant entbunden. Ich finde es gerade fürs erste Kind wichtig, dass das neue Baby die Mama nicht gleich "ein paar Tage wegnimmt", weil man im kkh ist. Außerdem finde ich, dass diese vermeintliche Ruhe im kkh gar nicht so ist. Man wird früh um halb sechs/sechs geweckt, hat Zimmernachbarn, kann nicht essen wonach einem der Sinn steht, man hat nicht seine eigenen Sachen/vier Wände....... Und auch wenn es manche nicht hören wollen: die infektionsgefahr ist im kkh sehr hoch. War für mich ein nicht unwesentlicher Grund, weil in meinem Freundes-und Bekanntenkreis mehrere Fälle schwerer Infektionen bei Neugeborenen waren, die sie sich in den Krankenhäusern der Entbindungen geholt haben.

Ich würde an deiner stelle auf meinen Bauch hören oder es auch nach der Geburt aus dem Gefühl heraus entscheide. Wenn dein mann daheim ist, könnt ihr doch gleich das neue Familienleben genießen. Warum wertvolle Tage vergeben? Du weißt doch wie alles geht und mit einer guten Hebamme finde ich es zu Hause noch viel schöner.

Alles liebe und eine wunderschöne Geburt wünsche ich dir!

Fati

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Da ich Klinik alles andere als ruhig und entspannt finde, würde ich immer so schnell wie möglich wieder gehen. Selbst jetzt nach meinem KS war ich keine 36 Stunden später wieder zu Hause weil ich mich, trotz zwei kleinen Kindern viel besser wieder erholen konnte. Mein Bett, mein Klo, meine Dusche, essen wann und was ich will, niemand der ständig wegen irgendwas rein kommt sondern nur gebetener Besuch zu Zeiten die ICH bestimmt habe,... Von daher würde ich nie freiwillig länger als nötig bleiben.

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Hallo !

Hattest du nicht eine Hausgeburt angestrebt ? Darf man fragen warum es nicht geklappt hat ?

VG:-)

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Ja, eigentlich war wieder eine HG geplant, aber unser kleiner Mann hatte sich leider völlig im Becken verkeilt (nannte sich hintere Scheitelbeineinstellung, ganz blöde Sache gegen die man leider kaum was tun kann) so dass es weder vor noch zurück ging. Darum ging es dann leider doch in die Klinik, aber auch mit deren Möglichkeiten konnten wir ihn leider nicht überreden nochmal ein Stück aus dem Becken hoch zu rutschen damit er an der Symphyse vorbeikommt und letztendlich blieb nur der KS.

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Hi miamaus,

ich hatte beim 3. Kind vor, ambulant zu entbinden. Von der Geburt, die recht lange dauerte (erste echte Geburt nach zweimal Kaiserschnitt), war ich dermaßen erschöpft, dass an ein nach Hause gehen unmöglich zu denken war. Bin dann 1,5 Tage in der Klinik geblieben. Aber mir war das fest zu lange. Ich krieg sofort und trotz Einzelzimmer so einen Krankenhauskoller, dass ich schier verrückt werde.

Also bei mir würde die Deviese lauten, nichts wie heim, wenn es keinen medizinischen Grund gibt.

ABER: es sollte schon für Hilfe gesorgt sein. Essen kann man vorkochen und einfrieren, es gibt Pizzaservice und vielleicht könnten Geschwister, Eltern oder Schwiegereltern für die erste Zeit mal abwechselnd kommen und die junge Familie verwöhnen durch bekochen, putzen und mit den älteren Geschwistern, falls welche da sind, etwas unternehmen.

So haben wir das für uns geregelt.

In der Klinik hat man ja auch nicht die Ruhe, die oft nötig wäre.

Das muss natürlich jede Familie für sich entscheiden und es hängt auch von der Wohnsituation ab, wieviel Platz man hat und ob z.B. eine Nachsorgehebamme gefunden wurde usw.

herzlich Miri

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Hallo Miamaus,

ich glaube, dass musst du für dich entscheiden.

Ich hätte mich im Krankenhaus nicht wohlgefühlt. Wir haben auch ambulant entbunden, das war für uns von Anfang an klar. Und ich würde es immer wieder so machen.

Da nach kam jeden Tag die Hebamme vorbei. So hat jemand mit "Erfahrung" drauf geschaut.

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