Geburtshaus oder Klinikgeburt?

Hallo #winke

Ende März soll unser zweites Kind zur Welt kommen. Mein erstes Kind habe ich damals im Dritten Orden in München entbunden. Das hatte ich eigentlich bei Nr. 2 wieder vor, da ich damals sehr zufrieden war. Ich habe dieses Mal aber keinen Platz mehr bekommen, da ich mich erst in der 9. SSW angemeldet habe (eigentlich sehr früh, aber im Dritten Orden muss man sich gleich anmelden sobald man den positiven Test in den Händen hält). Ich habe mich nach anderen Krankenhäusern umgesehen, bin aber von keinem wirklich überzeugt. Jetzt spiele ich mit dem Gedanken in einem Geburtshaus zu entbinden. Ich habe darüber schon viel positives gehört, bin aber noch unsicher.

Hat jemand von euch bereits im Geburtshaus entbunden? Wie sind eure Erfahrungen? Und kennt jemand die Hebammenpraxis München in der Robert-Koch-Straße?

Danke und liebe Grüße!

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Hallo,
über Geburtshäuser in München kann ich dir zwar nichts sagen, aber ich lege dir unsere Hausgeburtshebamme Ina Rieder wärmstens ans Herz! Zu Hause ist es doch noch schöner als im Geburtshaus und man spart sich den Weg :-)
Liebe Grüße
Sophie

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Was mich von einer Hausgeburt abhält ist die Tatsache, dass all das Blut und die anderen "unappetitlichen" Ausscheidungen zu Hause auf dem Sofa liegen bleiben. Was macht man denn damit?

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:-) Bei uns war es so: Ina brachte so Klinikunterlagen mit, ich würde schätzen, so 60x60cm. Die hat sie in der "heißen Phase" untergelegt, wenn nötig gewechselt und danach alles in einem Müllsack gleich mit runter genommen. Couch, Teppich, sogar die Bettwäsche: supersauber! Dieses Mal bringt sie einen Geburtspool mit, es könnte also gut sein, dass der alles abbekommt.
Wenn du magst, kannst du den Geburtsbericht über meine VK aufrufen (der dritte ist es).
LG Sophie

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Hallo!

Ich kann dir auch nur zur hausgeburt Raten. Ein großer Vorteil neben dem zu Hause bleiben ist, dass du weißt, dass DEINE Hebamme dabeisein wird, du sie sehr gut kennen gelernt hast und sie dich auch sehr gut kennt. Ich war beim 1. Kind in der Klinik-Katastrophe... Beim 2. im Geburtshaus -wunderschön, aber leider eine sehr junge, unerfahrene und mir unsympathische Hebamme gehabt, die ein paar falsche Entscheidungen getroffen hat und es in einem Trauma endete.
3. Kind kam vor 5 Wochen zu Hause im Geburtspool zur Welt. Ein absoluter Traum. Einfach der Wahnsinn. Den Pool hat mein Mann einfach ausgepumpt und gut. Nichts wurde dreckig. Meine Hebamme war einfach unbeschreiblich.

Ich kann dich nur ermutigen zu Hause zu entbinden!

Alles liebe

Fati

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Ich kann dir die geisenhofer klinik sehr empfehlenm ich habe dort anfang des monats entbunden und es war einfach klasse. Top ärzte und super harmonisch. LG

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Hallo Sandra,
ich hatte beides: 1. Kind Klinik, 2. Kind Geburtshaus.

Beim 1. Kind war ich nicht glücklich: erstmal 'unten ohne' quer über die Station geschickt (da waren die Männer anderer Frauen auf dem Gang unterwegs, ich finde, das muss nicht sein), dann Power-pressen, dadurch heftige Risse, das Nähen hat ewig gedauert und doch nix gebracht... Hebammenwechsel zu ner mächtigen Zicke (ok, das war Pech) und dann auf Station ständige Störungen, so dass ich nicht schlafen konnte. Das wollte ich mir nicht mehr antun, zumal meine damalige Nachsorgehebamme ein Geburtshaus leitet.

Ich wurde bald wieder schwanger, und da war klar, dass ich zu ihr gehe. Da war alles entspannt, ich hatte totales Vertrauen zu ihr (kannte sie ja schon über ein Jahr und hatte auch die Vorsorge bis auf die Screenings komplett bei ihr gemacht) hatte vorher schon besprochen, welche Sorgen und Ängste ich habe und es lief alles prima. Keine Risse, absolute Ruhe (keine tausend Schwestern-/Hebammen-/Pflegeschüler, die auch mitschauen wollten) und ich konnte 3 Stunden nach der Geburt wieder heim. Dort gemütlich ausschlafen und nach 6 oder 7 Stunden hat sie nochmal nach uns geschaut.

Würde ich wieder so machen.
Aber falls du vom 3. Orden so begeistert warst - warum gehst du dann nicht auch hin. Die werden ja wohl kaum zu dir sagen, dass du woanders hingehen sollst, wenn du unter Wehen dort auftauchst... Deine Begleitung muss sich dann halt mit Formularen rumschlagen und dich möglichst genau kennen, damit du dich auf die Wehen konzentrieren kannst. Klar ist das nicht die 'feine englische' aber ehe ich irgendwo entbinde wo ich mich unwohl fühl. Ich würde das als letzten Ausweg nehmen, wenn ich sonst nix finde.

Viele Grüße
Barbara

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