Geburtsschmerz

Angeregt von einer Diskussion zu Geburtsschmerzen bei "ungeplant schwanger" - wie ging es euch eigentlich mit dem Geburtsschmerz?
Die Geburt meiner Tochter ist nun zwei Monate her und die Erinnerungen verblassen doch recht schnell... Aber mir ging es so, dass ich die sehr rasche Geburt von zwei Stunden als weniger schmerzhaft empfunden habe als erwartet/befürchtet. Mich persönlich hat die Konzentration aufs Atmen und Entspannen und ansonsten das einfache Hinnehmen der intensiven Empfindung gut über die Wehen gebracht. Und dann hat man ja glücklicherweise auch noch Pausen... schwieriger war es gegen Ende als die Wehen quasi ohne Pause kamen und das extreme Spannen kurz bevor sie gekommen ist. Aber da weiß man dann ja, dass es bald geschafft ist. Ich weiß noch, dass ich mir unter der Geburt gegen Ende sehr gewünscht habe, dass es langsamer verlaufen wäre - von der ersten kräftigeren Wehe bis zur Austreibungsphase in unter einer Stunde bei der ersten Geburt, da war ich mit dem Kopf noch gar nicht hinterhergekommen, vor allem da es in dieser Phase eigentlich keine Pausen mehr gab.
Schlimmer fand ich die Schmerzen nach der Geburt. Da ich eine Reihe von Komplikationen hatte, konnte ich erst nach einigen Tagen aufstehen und gut ging es mir erst über drei Wochen nach der Geburt. Abgesehen davon dass es Dauerschmerzen waren, waren sie für mich etwas Negatives im Sinne von "etwas stimmt nicht" statt ein Positives "es geht voran, es passiert etwas" wie während der Geburt. Das hat einen unglaublichen Unterschied gemacht...

Wie ging es Euch damit? Wie habt Ihr den Geburtsschmerz empfunden?
Viele Grüße!
Charlotte

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Hi,

ganz ehrlich ich fand den schmerz ok. Klar es gibt angenehmeres aber ich hatte eine schöne Geburt. Hat 7 Stunden gedauert.

Ich hab es nur so empfunden, das am Anfang die wehenpausen die schönere Zeit waren und später als man schonmal mitschieben durfte war der Schmerz für mich unter der Wehe besser zu ertragen und die pausen wurden zur Qual.

Lag bestimmt daran das man endlich vorwärts kam, hatte recht lange Presswehen aber als die Kleine dann da war, war eh alles vergessen.

Schmerzen im Wochenbett hatte ich keine, klar drückt die Naht mal, aber alles auszuhalten. Ich sah nur aus wie eine Qualle, hab wohl allergisch auf das Voltaren nach dem Nähen reagiert, sonst hatte ich keine Schmerzmittel.

Lg

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hi
ich erzähl mal von meiner letzten Geburt, 4monate her, die erste geburt liegt fast 3jahre zurück.
da meine wehen über stunden langsam intensiver und schmerzhafter wurden, konnte ich mich sehr gut an den schmert gewöhnen.
in der eröffnungsphase konnte ich mich sehr gut auf meinen atem konzentrieren, was den schmerz erträglich machte.
und als ich dann pressen durfte war es wie eine Erlösung, außer das Ziehen und Spannen dass dann da war, fand ich waaahnsinnig schmerzvoll...

LG

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Hallo!

Das klingt nach einer richtig schönen Geburt! :) Und schön beschrieben - das Ziehen und Spannen fand ich ehrlich gesagt auch am unangenehmsten...

Liebe Grüße!

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Ich habe beide Kinder gewollt spontan und PDA bekommen. Eine Geburt tut weh, ziemlich sogar aber ich habe diesen Schmerz gerne hingenommen und bin auch gut zurechtgekommen, schließlich wollte ich es ja so und meine Angst vor einer PDA war auch unter Presswehen noch größer als die Schmerzen, wenn man es so sagen kann ;-)

Ich würde es wieder so machen.

Bei beiden hatte ich einen Dammschnit und beim 2. ist der sogar noch ordentlich gerissen (er hatte es eilig und bei der ersten hieß es schon, das Gewebe sei sehr zäh, ich könnte mich vorsorglich schon auf Dammschnitt bei jeder Geburt einstellen - nuja, nicht schön aber es gibt schlimmeres).
Zurück zu Schmerzen: Ich habe so einen Schiss vor Nadeln, dass ich die Geburt ohne mit der Wimper zu zucken ohne Schmerzmittel hinnehme aber beim nähen des Dammschnittes dann auf Xylocainspray bestanden habe, bevor dann die Betäubungsspritze kam ;-)

Krankenschwester eben...wir sind so ;-)

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OHNE PDA...da fehlt ein ohne gleich in der ersten Zeile ;-)

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Ahh, da warst du aber tough! Ich fand das Xylokainspray erheblich schlimmer als die Spritze. Das Pieksen hat man kaum gespürt, aber das Spray hat minutenlang gebrannt wie Feuer! War allerdings auch im Wundbereich und gar nicht schön!
Liebe Grüße!

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furchtbar! meine ersten.wehen.bekam.ich um 23 uhr und da konnte ich sie auch noch gut veratmen aber ich musste mich mehrfach übergeben in der nacht und schlafen.ging auch nicht. am nächsten mirgen um 9 sind wir ins kh gefahren. der muttermund war nur 1-2 cm auf und ich wurde spazieren.geschickt und bekam.zwischendurch zäpfchen.und irgendwann ein mittel dass ich schlafen konnte. denn die wehen.kamen inzwischen im 3 minuten takt. nachts waren es noch 10 minuten. ich konnte nichts essen.und jedes getränk kam.pistwrndent wieder raus. hatte also 24,5 stunden weder was essen.noch was trinken.können. abends um 20 uhr gings in den kreissaal und da waren die wehen schon so schlimm dass ich ne pda wollte aber die anästhesisten waren in.einer oo. um 22 uhr waren die wehen ao geftig dass ich einfach nur dauerhaft schmerzen.hatte und keine sekunde an etwas anderes als an den schmerz denken.konnte. der muttwrmund war komolett auf und die austreibungsphase begann. es war die hölle und das schlimnste was ich je in meinem.leben.gefühlt habe. um 23:32 kam dann mein.sohn mut damnschnitt auf die welt und das nähen war ein.klacks gegen diese heftugen wehen. nie qieder mach ich sowas mit! nie wieder will ich win kind gebären.

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sorry für die fehler. ich hoffe ihr könnt es trotzdem lesen.

sofort nach der geburt konnte ich wieder essen und vor allem trinken. davor musste ich mich übergeben.sobald ich was getrunken.oder gegessen.hatte.

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Hallo!

Also ich fande die Geburt im Gegensatz zu meiner Weisheitszahn-Op lächerlich!
Große Schmerzen hatte ich keine. Die 1,5 Stunden Presswehen waren total anstrengend aber sterben wollte ich noch lange nicht.
Viel schlimmer empfand ich das "Danach".

Nähen, Nicht-Laufen-Können, Erschöpftheit oder der 12wöchige Wochenfluss #contra

LG

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guten abend!

joaaa, tat schon weh. um 17 uhr blasensprung und ab 23 uhr gings dann rund. da verdrehte die hebamme erst die augen und fand, ich würde ja schon schnell jammern, könnte ja noch gut und gerne 12-18 stunden dauern, bis das kind dann da ist... 5 minuten und eine untersuchung später hat sie dann begriffen, dass mein muttermund mittlerweile nahezu gänzlich geöffnet war. #schwitz

ab da ging es mir alles zu schnell. ich ging in die wanne - eigentlich zum entspannen - und bekam direkt presswehen und die hielten mich dann bis 3.39 auf trab. das war schon hart und ich ging absolut an meine grenze. allerdings war mein rücken mein größtes problem (und ist es auch bis heute geblieben #aerger) und sonst hatte ich eben einen wombat mit 37 ku und über 4 kg, der wollte halt raus #rofl

allerdings war bei mir der schmerz tatsächlich in der sekunde, als sie da war, vergessen #verliebt

auch dieses mal werde ich hoffentlich wieder in der wanne und ohne pda und dergleichen entbinden können... also so schlimm war es RÜCKBLICKEND ;-) nicht.

liebe grüße
hopsdrops + emily + stopshops

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So 100% kann ich nicht mitreden, da ich mir nach 2 Tagen Einleitung und 3h Schlaf in dieser Zeit eine PDA hab geben lassen.

Aber vor der PDA war ich gut am stöhnen und Schmerzen-haben. Der Wehenschreiber hat voll ausgeschlagen, der Wehentropf lief auf Hochtouren und nach einigen Stunden - wars halt genug. Natürlich kann es sein, dass es noch viel viel schlimmer gewesen wäre, hätt eich mir keine PDA geben lassen, aber irgendwie gehe ich nicht davon aus.

Wie auch immer. So empfand ich die Schmerzen bis kurz vor PDA:

Ein einzelnder Schmerz dieser Art ist an sich nicht soo schlimm.
Sehr einnehmend, aber nicht "fies".

Das Problem ist halt, dass es nicht nur einmal ist. Sondern ständig. Es ist anstrengend, da es eben so einnhemen ist. Ich hatte auch keine schmerzfreie Zeit mehr zwischen den Wehen, die eh sehr schnell kamen. Das ist dann zusätzlich doof, wenn man durchgängig Schmerzen hat und keine Entspannung dazwischen.

Grundsätzlich empfand/empfinde ich aber jede kack Migräneattacke als schlimmer.
Ebenso meine Wurzelkanalbehandlung (die Nr.1 meiner Schmerzhitliste).
Danach kommt dann gleich die Setzung einer Thoraxdrainage (also Schlauch in den Brustkorb neben die Lunge in meinem Fall) ohne ausreichende Schmerzmittel.
Mit sehr weitem Abstand gefolg von den Nach-OP-Schmerzen,die man hat, wenn einem der gesammte Brustkorb frontal geöffnet wurde.
Die Dammnahmschmerzen, ebenso die Schmerzen nach meiner Blinddarm-OP empfand ich als garnicht schlimm. Sie waren da, aber vernachlässigbar.

Im Grunde kann man sagen, dass z.B. das Ohrlochstehen mehr weh tut,als der Geburtsschmerz. ABER das ist eben nur ganz kurz. Deshalb würde ich natürlich lieber den kurzen Schmerz des Ohrlochstechens haben, als den Stundenlangen Schmerz einer Geburt.

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hello =)

also ich empfand den schmerz & die geburt richtig schrecklich!!!
ich werd richtig neidisch wenn ich von so tollen geburtserlebnissen lese :-/
aber ich denk bei mir ist einfach alles zusammengekommen -.-
ich war grad mal 16 & wirklich überrascht vom geburtsschmerz.
so hätt ich mir das niemals vorgestellt... ich bin da wohl recht naiv an die sache rangegangen.

wahrscheinlich hab ich den schmerz als schlimmer empfunden weil mir die ganze situation im KH angst gemacht hat & ich mich einfach nur unwohl gefühlt hab.
meine hebamme war grauenhaft...
ein richtiges miststück -.-

bei mir gabs während der geburt einige komplikationen :-/
ich kann mich noch erinnern das ich nach 16 stunden um eine PDA gebettelt hab.
aber sie meinte nur das sie jetzt sicher keinen narkosearzt weckt nur weil ich mich so blöd anstell.
sie hat noch tollerer aussagen rausgehauen...
zb. wer mit 15 rumhuren kann,darf dann bei der geburt auch nicht jammern -.-

als sie mir die schmerzmittel verweigert hab,hab ich erstrecht angst gekriegt...
hat alles schlimmer gemacht.
als der MuMu nach 20 stunden komplett eröffnet war hat sie die ärztin dazugeholt.
obwohl es keinen grund gab wurd ich kristellert & die hat sich dabei so blöd angestellt das sich die plazenta gelöst hat.
du kannst dir wahrscheinlich vorstellen wie panisch ich war nachdem das blut nur so die beine runter lief :(
dann gings ganz flott ab in den op mit vollnarkose...
um 4uhr 20 sind sie mit mir aus dem kreissaal & um 4 uhr 25 war er da =)

ich bete jesden tag dafür das die nächste geburt anders wird!!
im wochenbett gabs auch noch viele probleme...
meine ganze gebärmutter war entzündet & der wochenfluss konnte nicht richtig abfließen.
hab auch einige male im KH gesagt das die schmerzen seit dem 3. tag schlimmer werden aber darum hat sich keiner geschert.

ich wurd einfach als überempfindlich hingestellt & das wars -.-
meinte tante hat mich heimgebracht & nochmal fieber gemessen & dann gings mit über 40 grad wieder ins KH.
dort angekommen wollten die mich erstmal garnicht untersuchen und meinten nur ich sei wehleidig...
gott sei dank hat meine tante im KH mit klage gedroht sonst wär ich wohl garnicht mehr da.
der arzt war entsetzt als er mich untersucht hat & den satz von ihm hab ich heut noch im ohr :( "im besten fall verlieren sie nur ihre gebärmutter"

insgesamt war ich wegen dem kaiserschnitt 4 wochen im krankenhaus & musste noch 3 monate nachbehandelt werden...
mir ist die halbe narbe aufgegangen weil alles so entzündet war :-/
das einzig positive ist das ich den geburtsschmerz vergessen hab.
ich weiß zwar noch das es die schlimmsten schmerzen überhaupt waren aber wie es sich angefühlt hat weiß ich nicht mehr.

mein ET ist zwar erst im dezember aber ich mach mir seit dem positiven test gedanken...
ich hab angst & hab dauernt alpträume!
am liebsten würd ich weglaufen aber das macht leider keinen sinn ^^

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