Männer bei der Geburt?

Hallo ihr Lieben!

Und zwar habe ich mal eine Frage:

Mein Mann ist ziemlich empfindlich was verschiedene Gerüche betrifft z.B. mit Blut, Stuhlgang.

Seine Schwester hat dann von der Geburt ihres Sohnes erzählt und gesagt das bei ihr beim Pressen auch Stuhlgang kam und hat dann auch gesagt: ,, Das schafft mein Bruder nie"

Mein Mann natürlich gleich gesagt das er bei der Geburt nicht dabei ist.

Jetzt nehmen wir beide am GVK teil und er wird neugierig. Vorgestern hat er dann gesagt er lässt es sich nicht nehmen bei der Geburt seiner Tochter dabei zu sein.

Wie waren eure Männer so? Ich frag mich ob mein Mann das durchhält. Ich hätte ihn schon gern dabei.

#danke schonmal für eure Antworten

Liebe Grüsse Samira

1

Ganz einfach. Zwinge ihn zu nichts. Sage ihm, dass es seine Entscheidung ist. Wenn er sich unwohl fühlt, kann er den Kreißsaal jederzeit verlassen. Das ist immer noch besser, als wenn er dort drin umkippt - oder etwas sieht, was ihn dann die nächsten Jahre beschäftigt.
Ich habe meinen Mann die Entscheidung komplett überlassen. Ich "zwinge" ihn nur, die GANZE Zeit über im KH zu bleiben - ob im Kreißsaal, oder davor, ist seine Entscheidung. Er entscheidet das dann ganz spontan. Nun muss nur noch unser Krümel den Ausgang finden. Aber anscheinend kuschelt er doch mit Mama noch etwas.

Katrin ET+3

2

Hallo,

mein Mann wollte damals bei unseren Sohn dabeibleiben.

Doch leider hatte unser kurzer es gar nicht so eilig, ich lag 29 Stunden in wehen, und mein Mann ist von abends 18 Uhr -morgens 6 Uhr bei mir geblieben, und dann habe ich ihn erstmal nach Hause geschickt und in der Zeit hat mich mein Bruder unterstützt gehabt, ( nur so lang bis es soweit war),

auf jeden Fall mußte er dann noch mal zur arbeit um den Schlüssel abzugeben, sonst hätte der ganze Betrieb geschlossen gehabt, und deswegen hatte er dann die Geburt von unserem sohn verpasst.

Bei unserer Tochter waren wir dann schlauer, waren zwar wieder etliche Stunden Wehen diesmal 18 stunden, aber mein Mann war die ganze Zeit bei mir, ich war so froh, er gab mir den nötigen Halt und alles andere. Ich hatte ihn auch nicht gezwungen, er wollte es mit mir zusammen durch machen, ich war viel entspannter als beim ersten mal. Obwohl er auch sehr empfindlich ist was blut usw angeht, aber es ist ja jetzt auch nicht so, das man das großartig mitbekommt und alles darum spritzt.

Selbst zum Schluß , wo der Mutterkuchen untersucht wurde, saß er dabei und hat sich das alles erklären lassen. ich war beeindruckt!!!!

lg sabine

3

Mein Mann hat mit der Geburt selber keine Probleme gehabt. Allerdings kam er am nächsten Morgen und beklagte sich über Muskelkater in den Armen (er hatte meinen Kopf gehalten, ich glaube, die Frauenärztin wollte ihn aus dem Weg haben). Wenn Frau mit Dammschnitt, einen Tag nach einer 15-stündigen Geburt, gerädert und erschlagen daliegt, und der Mann beklagt sich über Muskelkater, so sagt man sich schon, dass die Natur es doch ganz gut eingerichtet hat, dass Männer nicht gebären müssen. ;-)

Ansonsten schliesse ich mich meiner Vorschreiberin an: lass ihn selber entscheiden, ob er dabei sein will oder nicht.

LG Anke

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hallo,

ach weißt du, die männer sind ja auch gut beschäftigt bei der geburt.
ich denke, das wunder der geburt, der erste blick auf das baby läßt sie alle anderen gedanken vergessen.

ich kenne einige, die bei blut ohnmächtig werden, aber bei der geburt ihrer kinder war es dann plötzlich gar nicht so.


ich hatte meinem gesagt, er könne rausgehen, wenn er doch ein problem hätte, aber er ist dageblieben und hat mir sehr geholfen.

lg
ayshe

5

Hallo Samira!!!!!

Mein Mann war auch mit, obwohl er vorher Angst hatte.
Er hat auch gedacht, er würde das alles nicht aushalten und war dann erstaunt, das es nicht so blutig war , wie gedacht.
Wir haben das so gehandhabt, das wenn er es nicht mehr ausgehalten hätte, dann hätte er meine Mutter anrufen können.So stand er nicht so ganz unter Druck, die ganze Zeit stark zu sein und durchhalten zu müssen

Alles Gute Theresa

6

huhu!

mein männe wäre wirklich sehr froh, wenn er bei der geburt dabei sein könnte. leider kommt das ganz darauf an, zu welcher tageszeit das baby kommt (wegen arbeit!). #schmoll

ich finde es ehrlich gesagt ziemlich "weicheiig", wenn ein mann denkt, dass er das net schafft. schließlich müssen WIR die ganze arbeit machen und ER war an der entstehung beteiligt ;-) er kann ja immernoch aus dem kreißsaal rausgehen, wenns zuviel wird. ich denke aber schon, dass das jeder mann schaffen kann!

lg
ina 36.ssw

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Hallo Samira !
Mein Mann ist da eigentlich auch sehr empfindlich. Als ich dann sagte, daß ich eine Hausgeburt möchte, war er erstmal total skeptisch und meinte, ob ich nicht doch lieber ins Krankenhaus möchte, nach mehreren Gesprächen mit der Hebamme war er aber voll überzeugt davon und hat sich drauf gefreut.
Ich war dann aber doch total erstaunt, wie cool er während der Geburt war, er hat mich am Schluß eine Stunde in den Armen gehalten (ich habe in der Hocke entbunden ...), hat anschließend die Nabelschnur selber abgeklemmt und durchgeschnitten, die Plazenta mit angeschaut und seine Tochter auf den Arm geschwungen als ob er nie etwas anderes gemacht hätte #cool
Ich hätte ihm viel zugetraut, aber daß er das so routiniert macht nicht.
Hast Du eine Hebamme ? Dann könntest Du Dich mit ihr und Deinem Mann zusammensetzen und über die Geburt sprechen, vielleicht hilft ihm das genauso gut wie meinem Mann.
Wir planen nun die zweite Hausgeburt, jetzt kann mein Mann ja notfalls auch entbinden ;-)
Liebe Grüße,

Katrin mit Emilia-Sofie (*05.01.05) und Luca inside (ET 02.09.06)

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Glaube mir- der packt das- auch wenn er vielleicht selbst nicht dran glaubt.

Meine Erfahrung ist, dass die Männer, die ihre Frauen unter Wehen begleiten, zu 99% beim Pressen auch nicht mehr rausgehen, weil sie endlich wissen wollen, WAS da kommt.

Und was dann "mitkommt" ist denen dann sowas von wurscht, das interessiert die überhaupt nicht, die haben nur noch Augen für den Fortschritt und ihr Kind.

Liebe Grüße von

Gabi - die ihrem Mann auch nicht so viel zugetraut hat, wie er dann geleistet hat.

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Hallo Samira,

unsere Maus ist am 14.03.06 geboren, 12 Tage nach dem ET. Mit Wehencocktail u. 2 Tabletten wurden am 13.03. die Wehen eingeleitet. Mein Mann war den ganzen Tag an meiner Seite #liebdrueck. Nach der 2. Tablette habe ich ihn aber nach Hause geschickt, damit er ein wenig schlafen konnte. Habe mit ner langen Entbindung als Erstgebärende gerechnet. Naja, irgendwie ging dann alles schneller. 23.15 Uhr haben die Wehen begonnen. Bin dann gegen 1.00 Uhr zur Entspannung in die Wanne, hatte vorher meinen Mann angerufen. 3 Std später war unser #baby dann auf der Welt. Bei uns war es nie wirklich nen Thema, ob er im Kreißsaal dabei ist. Ich musste ihn nie fragen. Es war selbstverständlich für ihn, dass er bei der Geburt unserer Tochter dabei ist. Ich hätte es ihm aber auch nicht verübelt, wenn er lieber vor dem Kreißsaal gewartet hätte. Ich war irgendwie total stolz auf meinen Mann. Wir müssen uns nichts vormachen, denn den Männern wird im Kreißsaal auch einiges abverlangt. Er hat dort "Einblicke" erlebt, die wir als Frau in dieser Form nie erleben werden. Ich hätte mir eine Entbindung ohne meinen Mann aber auch nicht vorstellen können. Mach dir aber keine Gedanken bzgl. ev. Ausscheidungen. Wehencocktail oder Einlauf entleeren den Darm. Alles Gute für euch ....

Liebe Grüße, Doreen

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