Will einigen die Angst nehmen vorm Wehentropf!

Hallo erst mal,

hatte gestern im Chat ne kleine Diskussion bezüglich Wehentropf und dabei nur negative Sachen gehört. Das möchte ich jetzt einfach mal ein bissel relativieren!


Also, ich hatte bei meiner ersten Entbindung nen Wehentropf dran. Leider habe ich vorher kaum mal richtige Wehen gehabt, kenne also nur Wehen mit Tropf. ABER: SO SCHLIMM WIE IMMER ALLE TUN IST ER NICHT!!! Dank des Wehentropfes war unser Sohn innerhalb von 3 Stunden auf der Welt, ohne PDA oder sonstige Schmerzmittel (also auch mit Tropf lassen sich Wehen durchaus aushalten). Leider weiß ich nicht, welche Dosierung ich hatte (war irgendwie nicht ganz Herr meiner Sinne bei der Entbindung ;-) ). Aber meine Mutter, die mit im Kreissaal war, meinte, dass die zum Schluss ganz hoch gedreht haben. Also volle Kanone-Wehen sozusagen. Aber ich habe es überlebt und empfand die Geburt troztdem als schön und nicht sehr anstrengend. Ich weiß nicht, wie lange ich mich ohne Tropf gequält hätte... noch 2 Tage oder gar mehr #kratz (hab einfach nach dem Blasensprung keine richtigen Wehen bekommen)

Wollt damit allen mal wieder Mut zusprechen und die Angst vor dem gefürchteten Wehentropf nehmen. Lasst es einfach auf euch zukommen und seht den Tropf als Hilfe an, wenn ihr ihn bekommt!!!

#danke fürs zuhören und vielleicht gibts ja jemanden, dem es ähnlich erging. Derjenige könnte ja noch was positives drunter schreiben!

Alles Gute für alle bevorstehenden Geburten #liebdrueck

Berit mit Jörn (22 Mon und mit Wehentropf auf die Welt gekommen) und #baby girl inside (22.SSW)

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Hallo Berit,

es ist gut, auch mal einen "anderen" Bericht zu lesen. Ich denke trotzdem, das Schmerzempfinden ist bei jedem anders. Du beschreibst es als aushaltbar, ne andere wäre schon 3x zusammengebrochen vor Schmerzen. ;-) .

Ich hatte in der Austreibungsphase einen Wehentropf anhängen, weil ich Geburtsstillstand hatte. Ich kann mich nur noch dran erinnern, ich habe kurz vor der Ohnmacht die Augen gerollt und konnte nicht mehr. Ich hatte dann eine Presswehe nach der anderen und mein Kind kam und kam nicht. Deswegen habe ich Respekt vor dem Wehentropf. Hoffe, dass mir das Ding erspart bleibt!!

LG
Yvonne ET-15

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Huhu,

naja finde Wehentropf schon heftig. Bei mir war er mehrere Stunden ganz hoch gedreht und die PDA wirkte nicht mehr bzw. war nicht mehr ausreichend nachgespritzt. Möchte gar nicht mehr dran denken, zumal ich damals schon 3 Tage vorher Wehen hatte und nicht geschlafen hatte.

Der Wehentropf kann schon sinnvoll sein, jedoch bitte nur mit PDA die gut nachgespritzt ist und auf einem normalen Level (nicht zu hoch gestellt)

LG und eine gute Schwangerschaft und Entbindung;-)
Sonja u. Lena (25.7.2005)

3

..... habe ich auch so in erinnerung, habe zweimal mit wehentropf (8 und 3,5 stunden) entbunden, einmal ohne (2,5 stunden) habe keinen unterschied festgestellt, auch ohne jegliche schmerzmittel- war zum aushalten. #kratz und ich bin die obermemme überhaupt, ohne spritze setzt ich mich beim zahnarzt gar nicht erst hin und bei normalen gynuntersuchungen sterbe ich fast, meine fä kann immer nicht glauben, dass ich drei kinder geboren habe. naja und blutabnehmen geht nur im liegen und aus der hand, fuss musste auch schon dran glauben. vielleicht ist das schmerzempfinden während einer geburt auch von der persönlichen einstellung dazu abhängig. besonders positiv am wehentropf ist ja, dass er nach der geburt noch weiterläuft und sich damit die gebärmutter schneller zusammenzieht. verringert den blutverlust und beschleunigt die geburt der plazenta. nach meiner entb. ohne wehentropf habe ich erst spritzen bekommen und musste dann noch tabletten zur schnelleren rückbildung der gebärmutter nehmen.das hat nachwehen erzeugt, die waren nicht ohne!!l.g.c.

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Hallo Berit!

Ich habe zweimal Wehentropf hinter mir und eine Geburt ohne und kann Deine Ansicht nur bestätigen! :-)

Der Tropf per se ist nicht das Problem, sondern eine etwaige Überdosierung! Wenn der Tropf erst in einer Notsituation eingesetzt werden muß (Geburtsstillstand), dann wird der einfach hochgedreht. Aber wenn von Anfang weg (wie bei Dir und auch mir) so langsam mal angekurbelt wird, kann man sich da auch schön drauf einstellen!

LG Sybille mit #baby Nr 4 (31.SSW)

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hallo,

also ich hatte von 22:30uhr bis zum nächsten tag gegen 7:30uhr "eigene" wehen und die waren ok. da aber der MuMu zu langsam aufging und ich schon den vorabend einen blasensprung hatte, bekam ich den wehentropf und die nachthebi im KH hatte mich schon gewarnt das ich mir lieber ne PDA geben lassen solle, weil ich sonst die decke hochgehe mit dem tropf.

ich dachte:"ach naja abwarten". doch sie behielt recht! gegen 7:30 der tropf und 12:00uhr war feierabend!!! ich konnte nicht mehr! ich hatte vielleicht 20sekunden pause zwischen den wehen #schock#schock war echt extrem schmezhaft! aber die PDA war suuuuuuuuuuper und ich kanns nur weiterempfehlen!

jedoch ist es schon richtig: jeder empfindet anders und es kommt auch auf die dosierung des wehenmittels an!!!

letztenendes wars dann abend 19:24 doch ein kaiserschnitt mit vollnarkose weil die herztöne vom kleinen zu schlecht waren.

aber trotzdem das schönste erlebnis der welt!

lg
lena+connor *20.11.05 // 19:24uhr

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Hallo,

war bei mir auch so, die Schmerzen waren nicht schlimmer als bei meiner ersten Geburt ohne Tropf! Es war auch keine PDA nötig.

Hatten bei mir auch am Ende voll aufgedreht, die Geburten waren von den Schmerzen her ganz genauso, nur die zweite mit wehentropf viel schneller. Keine 5 Stunden von erster Wehe bis zur Geburt. Beim Großen warens cirka 12 Stunden.

Hatte vorher auch Angst aber seine Herztöne waren abgefallen und ich hätte alles getan damit er heil zu uns kommt.
Es ging ihm aber zum Glück gut und jetzt ist er schon über einen Monat bei uns.

eine glückliche Conny mit Jeremy 03.03.06
und Nico 29.11.96

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