Geburt in Bonn (Hebammengeleiteter Kreißsaal Uni oder Elisabeth KH?)

Hallo ihr lieben.

Da ich mich schon recht früh entschieden habe nach Bonn zur Entbindung zu fahren, und nicht in das von mir aus nähere St.Marien KH in Bad Neuenahr (schlechte Kritiken gehört) bin ich jetzt immer mehr am ausselektieren.

In der letzen , engeren Wahl stehen das St. Elisabeth KH in der Innenstadt (kleineres, aber nettes KH mit nicht sooo vielen Geburten) und der Hebammengeleitete Kreissaal in der Uniklinik. Wenn, dann will ich in den Hebammengeleiteten und nicht auf die "normale" Entbindungsstation, da ich eine so natürlich und nicht fest Vorgeschriebene Entbindung ohne viel "Publikum" haben möchte (soweit dann natürlich möglich)
Da die Uni ja ein Lehr-KH ist, hört man immer sehr oft von dort, dass viel und schnell eingegriffen wird (Dammschnitt, Schmerzmittel, am liebsten nur im Liegen und sehr gerne auch zum KS geraten wird)

Das soll (laut meiner Hebamme) im Hebammengel. nicht sein.

Habt ihr erfahrungen?
Ich werdeim August in beide KH fahren, im Elisabeth ist ein Infoabend und in der Uni habe ich mir einen Termin geholt.

Lg Mel (21.Woche)

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hallo mel,

eigene erfahrungen habe ich leider nciht, aber vielleicht einen hilfreichen link zum vergleichen der fakten: http://www.kaenguru-online.de/media/Blaetterkatalog_SB_BabySpezial_312/index.html
sollte der link nicht durchgehen schreib mir einfach. hab mal runtergerechnet, dass bei 4 kreißsälen in der uniklinik pro tag 4,5 entbindungen stattfinden. rein durchschnittlich. da kann ich mir gut vorstellen, dass das zumindest im vergleich zum st. elisabeth schon ein bisschen "fließbandabfertigung" ist.

übrigens solltest du dir bewusst sein, dass bis zur 36. ssw am ehesten das st. marienhospital am venusberg in frage kommt, weil das ne ganz spezielle frühchenstation hat und für sowas absolut die beste adresse sein soll. zumindest hätten mich die ärzte aus troisdorf da hingeschickt (und nicht zur uni!), wenn sich meine kleine früher auf den weg hätte machen wollen. das nur zur info.

lg mamia

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Hallo Mamia,

lieben Dank für deine Info.
Das St. Johannes in Troisdorf-Sieglar war/ ist bei mir auch noch in der Auswahl, ist nur leider von mir aus am weitesten weg. (ca.42km) #schwitz

Ok, an Frühgeburt o.ä. hab ich ehrlich gesagt noch nicht gedacht, sollte Frau aber sicherlich mit beachten.
Dann käme das Marienhospital also auchnoch in Frage..... mann, mann, das ist ja schlimmer als sich für eine Kugel Eis zu entscheiden.....#kratz#rofl

Lg Mel

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hallo mel,
ich entbinde im st. joseph in troisdorf. das st. johannes hab ich mir gar nicht angesehen, weil das st. joseph etwas näher ist und ich mit denen schon viel zu tun hatte bezüglich gyn (fehlgeburt, blutungen in der ss und vorwehen). und da hab ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt. das ist ja auch ein wichtiger grund.
lg mamia

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Hallo,

ich würde dir das Johanniterkrankenhaus in Bonn-Bad Godesberg vorschlagen!
Ich habe dort vor 3 Jahren meinen Sohn zur Welt gebracht und was soll ich sagen-super lieb, jederzeit! jemand mit Ruhe und Zeit da...
auch alle Bekannten, die dort entbunden haben, würden immer wieder dort ihre Kinder auf die Welt bringen!

Sie haben ein mal im Monat einen Infoabend...google mal...

Schöne Schwangerschaft noch,

Güße aus Bonn

kleinewilde

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Guten Morgen,

Ich habe vor ca. 3 Monaten im Johanniterkrankenhaus in Bonn entbunden und kann es nur empfehlen! Die Zeit im Kreissaal verlief sehr privat, die Hebamme hat mehrere Möglichkeiten zur freien Wahl gestellt (Geburtswanne, Sprossenwand, etc.), mich aber vollkommen frei entscheiden lassen. Der Arzt kam erst als es notwendig war (Geburtsstopp bei 8cm) und ein drohender Kaiserschnitt wurde verhindert:-p

Die Schwestern auf der Station waren sehr sehr nett und hilfsbereit#herzlich

Ich kann dir das Johanniter absolut empfehlen, habe aber auch vom Marienhospital nur positive Dinge gehoert:-)

Eine schöne Restschwangerschaft und wunderbare Geburtserlebnisse wünsche ich dir !

LG

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Hallo,

ich habe letztes Jahr in der Uniklinik Bonn entbunden und war dort sehr zufrieden. Ich war allerdings im "normalen" Kreißsaal und nicht im hebammengeleiteten. Von Fließbandarbeit oder viel Publikum drum herum kann aber da auch nicht die Rede sein. Es waren zur Geburt selbst eine Hebamme, eine Hebammenschülerin und eine Ärztin anwesend. In den Stunden davor fast die ganze Zeit die Hebammenschülerin und/oder die Hebamme (ich hatte das Glück, lange Zeit die einzige "Kundin" zu sein).

Deine bisherigen Infos zur Uniklinik kann ich nicht bestätigen. Aufrechte Geburtspositionen werden gefördert und ich hatte weder Dammschnitt, Schmerzmittel noch Kaiserschnitt. Die Uniklinik bietet übrigens auch einen Infoabend an und ich fand den auch sehr nett und informativ.

Das Elisabeth-Krankenhaus kenne ich persönlich nicht; eine Bekannte hat dort entbunden und war zufrieden.

Wenn du noch weitere Fragen zur Uniklinik hast, kannst du mich gerne anschreiben.

Viele Grüße

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Hallo elebun,

lieben Dank für deine Meinung.
Ja, ich kann ja wirklich nur aus den Erfahrungen und Berichten reden, die ich so mitbekommen habe, obwohl das immer nur Momentaufnahmen sind vom wirklichen Ablauf.

Ich freue mich auf jeden Fall auf das Gespräch im Kreißsaal was ich dann in der Uni habe. Man sollte sich halt doch immer sein eigenes Bild machen, aber vorab ein paar Stimmen zu hören, macht es einem manchmal einfacher sich zu entscheiden.

Lg Mel

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