SS-Diabetis, geplanter Kaiserschnitt oder Einleitung?????

Also ich war in zwei Krankenhäuser zur Geburtsplanung wegen dem Diabetis.

1. Klinik
kein Kinderarzt vor Ort, keine Kinderklinik angeschlossen
möchte geplanten Kaiserschnitt nach der 39. Woche, lieber ein großes Kind, dafür besser ausgereift, und keine Komplikationen während des Geburtsvorgang

2.Klinik
mit Kinderarzt zu jeder zeit und Kinderklinik angeschlossen
möchte Geburt einleiten an 37+1, keines unreiferes Kind


Wer hat Erfahrungen?

Heute nachmittag fahre ich zum Frauenarzt und bin gespannt auf seine Meinung!

Danke schon mal fürs antworten

lg wb1975

1

hallo

würde ich mich entscheiden müssen würde ich mich für die 2te klinik entscheiden.

ich würde nur in einem KH entbinden wo immer ein KIA und eine klinik angrenzt.

man weiß nie wie sich alles entwickelt.

ich hatte nen nabelschnurvorfall wo niemand bemerkt hatte es wurde ein ks ich war froh das die kinderklink auf der selben station war und ein KIA da war denn er hatte massive anpassungsschwierigkeiten.

ich würde es erst mit einer einleitung probieren und wenn gar nichts mehr geht ein ks.

lg #liebdrueck kleinemaus mit lenny *13.2.09*

2

hallo wasist denn ein nabelschnurvorfall ?

Sorry das ich so blöd frage !!

LG jenny

7

huhu

http://de.wikipedia.org/wiki/Nabelschnurvorfall

wenn das baby z.b noch nicht richtig mit dem kopf im becken liegt und dir die FB platzt, dann solltest du dich sofort hinlegen und den RTW rufen, da sonst durch den "sog" vom Fruchtwasser die Nabelschnur zwischen Muttermund und Kopf des kindes fallen kann...dadurch dass dieser aber auch nach unten rutsch, weil ja das FW fehlt in dem das kind "treibt", drückt der kopf dann die Nabelschnur ab und das kind wird nichtmehr versorgt...

LG

weiteren Kommentar laden
3

Huhu,

ich hatte auch Gestationsdiabetes.

1. Ist dein Baby denn schon zu groß und zu schwer?

2. Es gibt keinen Grund - ausser das Baby ist nicht mehr richtig versorgt, oder der Mama geht es schlecht, oder das Baby ist eben schon zu groß und zu schwer - das Baby schon in bei 37+1 zu holen.

Es gibt aber auch keinen Grund, ausser die oben beschrieben, einen KS machen zu lassen.

Ich sollte eine Einleitung am ET bekommen, falls sich Johanna bis dato nicht von alleine auf den Weg macht.

5 Tage vor ET ist mir die Fruchtblase gesplatzt und 3 Tage vor ET war sie per Wehentropf da.

Wenn es dir egal ist, wie dein Baby auf die Welt kommt, dann mach den KS..obwohl ich die Spontangeburt immer vorziehe.
Aber lass nicht in der 38.SSW einleiten. Das ist doch viel zu früh.

LG Diana mit Johanna fast 12 Wochen alt.

11

Ic geb dir absolut recht. Es gibt weder einen Grund für einen Kaiserschnitt noch für eine so extrem frühe Einleitung. Ich würde auf einen spontanen Wehenbeginn bis zum ET bestehen und danach eventuell über eine Einleitung nachdenken, falls irgendwas nicht stimmt. Ansonsten nicht. Kenne Frauen die haben und werden wieder zu Hause entbinden. Und alles ohne Komplikationen. Trotz Gestationsdiabetis.

LG

4

Hi,

handel Klinik 2 auf 38+1 hoch dann Einleitung. Mir wurde gesagt das die Einleitung dann wohl eher klapt.

Sollte dein Kind noch nicht zu groß sein und sonnst mit der Diabetis alles ok ist dann würde ich sogar auf ET handeln.

Ich persönlich würde nicht in einer Klinik entbinden die keine Kinderklinik hat.

Lg Nadine

5

huhu

ich hab vorhin mit der frauenklinik bei uns telefoniert...die leiten bei 40+0 also am termin ein, wenn sich davor nix tut...da ist auch die kinderklinik angeschlossen...

das KH bei uns sieht da überhaupt keine probleme bei GD auch über den termin zu gehen und das kind kann man dann ja wenn es unterzuckert die 25km in die kinderklinik fahren...#schock

jedenfalls werd ich in der frauenklinik entbinden

ich seh keinen sinn darin dass die schon bei 37+1 einleiten wollen, außer dein kind ist jetzt schon extrem groß...darauf kommt es nämlich an...wenn dein BZ gut eingestellt ist und das kind nicht mehr wie eine woche vorraus ist, dann gibt es keinen grund, nicht bis an den termin zu gehen und dann einzuleiten...

Ich würde jedenfalls nicht in einer klinik ohne Kia und Kinderklinik entbinden! Das wär mir zu gefährlich...da würd ich sogar das risiko eingehen das kind schon 37+1 zu holen!

LG

6

Ich würde die zweite Klinik wählen. Wenn dein Kind nach der Geburt oder dem Kaiserschnitt wegen der SS-Diabetes unterzuckert ist und überwacht werden muss, dann hast du es schwer bis in die Kinderklinik zu kommen.

Bei mir wurde am Tag vor dem errechneten Termin eingeleitet und es endete im Kaiserschnitt. Kind hatte gute Blutwerte. Meine Bettnachbarin wurde allerdings verlegt,(aus einer Klinik ohne Kinderklinik), weil sie einen Kaiserschnitt hatte und das Kind auf der Neo versorgt werden musste.

Ich würde auf Nummer sicher gehen!!!

LG

8

Hallo,

ich würde mich für Klinik 2 entscheiden wegen der Kinderklinik.

Ich hatte selbst SS-Diabetes, bekam es aber mit Ernäherungsumstellung in den Griff. Sie ließen mich auch über Termin gehen. Bei 40+6 ist die Fruchtblase geplatzt. Aufgrund der SS-Diabetes habe ich mich für ein Krankenhaus mit Kinderklinik entschieden.

Warum soll den bei dir so früh eingeleitet werden? Ist dein Kind so schwer oder wird es nicht mehr richtig versorgt?

Viele Grüße
Sylviee

9

Hallo,

also ich habe meine Tochter in der SSW 39+3 ganz normal geboren. Beim Geburtsplanungsgespräch wurde nur notiert, dass ich unter SS-Diabetes leide.
Ich musste Diät halten, hatte gute Werte. Soweit ich weiß, darf man, wenn man gut eingestellt ist, ganz normal entbinden. Eine Bekannte von mir musste sogar spritzen und auch sie hat normal entbunden und es war alles ok.
Bin nun (versehentlich) mit Nr. 3 schwanger und erwarte wieder diese blöde SS-Diabetes. Aber für mich kommen weder Einleitung noch KS in Frage. Ich möchte auch dieses Kind gerne normal bekommen.

Achso, die Werte meiner Tochter waren 47 cm, 3150g, KU 31 - also eher klein.

LG Samy

10

Wie weit bist du denn überhaupt?
Wenn der Zucker gut eingestellt ist, entwickelt sich das Kind ganz normal!!! KS 4 Wochen vor Termin finde ich viel zu früh, gibts denn da jetzt schon einen Grund zu?
Ich sollte ab 40+0 zur Einleitung ins Khs (hatten die dort bei den Doppleruntersuchungen gesagt), meine Ärztin hat mich dann aber bei 39+6 für 40+1 "angemeldet"(erstmal zum Wehenbelastungstest), sie wusste wohl schon, dass es abends eh los geht.
Also ich war sehr gut eingestellt, mein Kind kam spontan (naja) am ET, hatte überhaupt keine Zuckerprobleme und entsprach absolut der Norm!
Ich war auch in einer Klinik ohne Kinderklinik und ohne KiA (der aber ne Praxis dort hat und auch nachts gerufen werden kann).

LG
Susanne

13

Danke für die Antworten!
Ich spritze mich 4 mal am Tag, und zwar nicht wenig!
28-28-30-40
Das Baby wiegt ca. 3800g und hat einen Kopfumfang von ca. 33-34 cm.
Wenn ich einleite lasse, habe ich eine Chance auf eine Spontangeburt.
Bei geplanten Kaiserschnitt nahe am errechneten Geburtstermin kann das Baby ca. 4500-5000g wiegen und der Kopfumfang ist dann auch sehr groß. dazu kommt noch, dass ein großes Baby auch breite Schulter hat und am Scharmbein hängen bleiben kann und somit bleibende Schäden davon tragen kann.

LG wb1975

14

Na dann will ich auch nochmal meinen Senf dazugeben.

Mein Sohn ist in der 33 SSW geboren worden und zwar mit Notkaiserschnitt.Das hatt viele Gründe,HELLP,Symphysenruptur,innere Blutungen und auch Gestationsdiabetes.

Ich habe am Anfang 120 Einheiten gespritzt dann steigender Bedarf,es ging mir mehr als schlecht.

Mein Sohn war zum Zeitpunkt seiner Geburt bereits 50 cm und wog 3210 gr.

Er wäre fast 60 cm groß geworden und 5800 gr schwer.Das zum Gewicht.Aber das war nicht das Problem,sondern die Überversorgung durch den Pädiater,sprich mich.

Kiran konnte weder Blutzucker noch Wärme halten,durch den steigenden Insulinbedarf war keine Lungenreifungsspritze möglich gewesen.

Kirans Lungen fielen immer wieder zusammen,er ist voll beatmet worden inkl. Glukose,Inkubator,das volle Programm.

Ich bin drei Stunden notoperiert worden,aber aus anderen Gründen und leide heute noch unter den Folgen dieser Geburt.

Noch Wochen nach der Geburt unterzuckerte ich ständig und auch heute noch geht es nur mit engmaschiger Kontrolle,nicht wegen Überzucker sondern Unterzucker .

Mein Ältester ist bereits 16 Jahre insulinpflichtig,ich weiß wovon ich spreche.

Lange Rede,Kurzer Sinn.Ich habe mich damals an meinen Diabetologen gewandt und der hat mir eine Spezialklinik empfohlen die sich auf Gestationsdiabetes spezialisiert haben.Das war mein Glück...

Das würde ich Dir auch empfehlen,sprich mit deinem Diabetologen und dann überlegt genau welche Art der Geburt sinnvoll ist und zu welchem Zeitpunkt.

Wird Dein Kind noch ausreichend versorgt,wie ist die Fruchtwassermenge,wie geht es Dir?Alles Indikatoren für eine Geburtsplanung.

Ich drück Dir die Daumen,alles Gute.

LG

Nicole



Top Diskussionen anzeigen