Wer macht oder hatte eine Hausgeburt?

Hallo,

da ich diesmal mit den Gedanken einer Hausgeburt spiele, aber die Hebamme erst am Donnerstag kommt. Wollte ich mich hier einfach mal bissl infomieren.
Wer von euch plant eine Hausgeburt und was sagt der Umkreis dazu?
Wer von euch hatte schon eine Hausgeburt und kann mir die gemachte Erfahrung berichten? Würde ihr das wieder machen?

Würde mich um Antwort sehr freuen.

Lg Nancy

P.S.: Wieviel musstet ihr an Bereitschaftsgebühr bezahlen?

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hallo,
also ich bin grad ss geworden und wir planen die 2. HG.
für mi9ch kommt, wenn med. alles io ist, nichts anderes in die tüte. die erste geburt war einfach toll. klar schmerzen wirst du haben, logisch, aber du hast absolute ruhe, kannst dich frei bewegen, kannst bestimmen wer dabei ist (ohne das ständig andere, fremde leute reinkommen) hast eine kompetente fachfrau an deiner seite (die nicht verpflichtet ist ihre kompetenzen und verantwortung an einen art abzutreten), hast eine 1: 1 betreuung, kannst essen und trinken wie du magst. das entspannt ungemein im gegensatz zur kh atmosphäre.
es gab zu keiner zeit streß oder hektik und meine geburt war trotz allem nicht ganz ohne.
falls etwas von der norm abweicht wirst du eh ins kh verlegt (rechtzeitig, unsere hebi kam mit 4 taschen voll notfallequipment (sauerstoff, wehenhemmer)) die hebi kann kein risiko eingehen, ist aber kompetenter in vielen sachen als die hebis im kh (die müssen meist schon bevor was ist einen arzt holen)
im familien und freundeskreis wirst du für deine entscheidung sicher keinen beifall ernten. wenn du auf nummer sicher gehen willst und dir leidige diskussionen sparen möchtest, sagst du am besten gar nix.
zum thema sicherheit: in holland kommen 40% aller babys zu hause zur welt, bei gleich hoher sterblichkeit wie in deutschland. weitere infos unter www.quag.de
gern auch weiteres über meine vk.
lg und alles gute
übrigens machen nicht alle hebis hausgeburten (und nicht alle sind begeistert von solchen vorhaben)

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Danke für deine Antwort.

Klar Schmerzen gehören dazu und diese sind mir nun auch nicht mehr unbekannt;-) Aber die werde ich ja sowieso haben, da ist auch egal wo.
Die Hebamme die vorbeikommt macht Hausgeburten, darauf habe ich bei der Suche geachtet und das war auch das erste was ich am Telefon fragte.
Über das Risiko habe ich mich auch schon umfangreichend informiert, nur die Erfahrungsberichte fehlten mir noch.

Lg Nancy

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Hallo!


Ich habe 3 HG (2x Wasser, 1x Bett)anzubieten...4. ist anvisiert;-)

Du wirst keine Begeisterung ernten im Umkeis...aber DU musst ja dieses Kind gebären...

ICH würde nie ins KH gehen, wenn es vermidbar ist, dazu ist mr ungestörte Privatsphäre und natürlichkeit viel zu wichtig.
Ich will mich weder irgendeiner Routine unterwerfen, noch, das sin meiner geburt rumgepfuscht wid, noch fremde Leute, noch Fremdbestimmung, keine unnötigen Untersuchungen oder gar eingriffe...und anch der geburt wil ich mein baby in Ruhe bei mir haben und nicht wegen so nem Unsinn wie Wiegen und Messen abgeben müssen....etc...

Rufbereitschaft hat immer meine KK bezahlt#huepf

lg

melanie mit Nr.,4(24.SSW)

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darf ihc fragen bei welcher kk du bist.
die aok hat sich strikt geweigert.

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Huhu!


Debeka, aber privat;-)

Generell zahlen die nicht, aber ich habe vorgeschlagn, dann eben mit Chefarzt und Einzelzimemr per KS zu entbinden und gefragt, ob ihnen das kostenmässig lieber wäre...war es ihnen nicht:-p

lg

melanie

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Ich hatte keine Hausgeburt, war aber im Geburtshaus (meine Tochter ist fast 3). Zu Hause bin ich nur aus zwei Gründen nicht geblieben:
1. Wir haben keine Badewanne und ich wollte mir die Option offen halten. Ich war im Geburtshaus dann auch in der Wanne, aber es wurde mir zu warm, da bin ich wieder raus. Ich weiß nun, dass ich darauf auch verzichten kann.
2. Wir wohnen mitten in der Fußgängerzone und ich hatte Bedenken, dass ich die Polizei vor der Tür stehen habe, wenn ich die ganze Stadt zusammenbrülle ;-) Diese Bedenken habe ich nun nicht mehr, es wäre mir völlig egal.

Aus diesem Grund ist es gut möglich, dass unser 2. Kind auch zu Hause kommt. Wobei es im Geburtshaus auch schön war. Ich fand es auch vorteilhaft, nicht erst eine Plane verlegen zu müssen: Ich habe die Sauerei einfach da gelassen. Und wer sagt, dass eine Geburt keine Sauerei macht, der lügt ;-)

Die Geburtshausgeburt hat mit 85 Euro Bereitsschaftspauschale gekostet. Gleiches wäre für eine Hausgeburt angefallen. Die Betriebskosten in Höhe von 380 Euro hat die Krankenkasse bezahlt. Meine Hebamme sagte, dass mittlerweile wohl auch die Bereitschaft übernommen wird.

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Ach so mein Umfeld: Es hat niemand was gesagt, weil ich scheinbar so überzeugt wirkte, dass sich das niemand getraut hat. Mein Mann hat mir die Wahl überlassen.

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Mein Mann läßt mir auch die Wahl, da ich mich wohlfühlen soll.
Was die Nachbarn denken ist mir Schnurz, die hören mich ey immer mal brüllen,wenn Jason dummheiten mit Josie (Hund) macht.#augen
Sauerei, also ich muss zugeben, wenn mir nochmal jemand erzählt das da kaum Blut zu sehen ist, lach ich mich tot. Bei mir war ne Blutschlacht zu sehen.#schein

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Hallo!
Ich habe Kind im GBH und eines dann zuhausse bekommen. Das war nicht so geplant, aber da sich der kleine Mann sehr spontan und sehr schmerzhaft auf den Weg machte, kam für mich ein Transport nicht in Frage. Während der Schwangerschaft habe ich mit der Hebi mal kurz über eine Hausgeburt gesprochen. Sie war irgendwie ganz scharf drauf, ich war da eher leidenschaftslos. GBH war doch o.k.
Wir hatten also nichts vorbereitet und alles wurde sehr kurzfristig entschieden und es war das Beste, was ich je erlebt habe. Ich kann mich erinnern, dass ich bei der ersten Geburt Schmerzen hatte, wenn die auch nicht prägend waren. Ich bin mir sicher, bei der zweiten Geburt nach Eintreffen der Hebi keine Schmerzen mehr gehabt zu haben. Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber es war eine so schöne und entspannte Atmosphäre, dass ich mich nicht an Schmerzen erinnern kann.
Komischerweise hat die Krankenkasse die vollen Kosten der GBH-Geburt übernommen. Bei der Hausgeburt bin ich auf meinen Vorauszahlungen von 450 €(?) sitzen geblieben, weil man die nicht finanzieren wollte. Das habe ich nicht ganz verstanden und vielleicht hätte ich mich wehren können, aber dazu hatte ich keine Lust. Und irgendwie war es mir das auch wert!
Mein Umfeld hat nach der Geburt mit z.T. Entsetzen reagiert. Ich habe immer erzählt, wie toll alles gelaufen ist und dass ich das jederzeit wieder so machen würde. Trotzdem halten das immer noch alle für unvorstellbar. Und für mich ist nach wie vor eine Krankenhausgeburt eine sehr schlimme Vorstellung. Die Geburtsberichte meiner "Mitmütter" bestätigen mich da eigentlich auch immer, aber irgendwie will das keiner wissen;-)
Viel Erfolg!
Susanne

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Danke dir.
Klar im KH war es nicht schlecht, die Geburt an sich war ok. Bin nur ziemlich sch.... gerissen und ich denke, eine gute Hebamme hätte dies verhindern können. Vielleicht habe ich diesmal Glück.
Fest steht: ich nehme MEINE Hebamme, ob zu Hause oder im KH, aber da bin ich mir sicher die bleibt bis zum Schluß.

Lg Nancy

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http://mein.urbia.de/club/Alle+die+Hausgeburten+m%F6gen

Hallo,

bei mri ist es es die vierte SS. Die 3. war eine FG und nun planen wir eine HG. Die ersten beiden Kinder kamen im Kh zur Welt und das waren die schlechtesten Erfahrungen, die ich je gemacht habe.

Wir zahlen 350€ Bereitschaftsgebühr. Aber in Raten.

LG

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ich hatte beim 4. kind eine hausgeburt und es war absolut traumhaft. bereitschaftspauschale waren 200,- euro, wovon die hebamme dann sogar noch 50,- euro an "terre des femmes" gespendet hat.

auch ich hatte bedenken wegen unserer badewanne und hatte mir deshalb einen geburtspool gekauft (http://www.geburtspool.de).
die geburt fand im wasser statt, es war unbeschreiblich schön. meinen geburtsbericht findest du auch dort auf der seite unter "Marla *22.08.2006"

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Hallo,

unsere zweite Tochter kam zu Hause im Geburtspool zur Welt. Es war eine wahnsinnig schöne Geburt und ich finde es immer noch sehr schade, dass wir das nicht schon bei unerer Großen erleben konnten (war eine schöne, ambulante Geburt - Hausgeburt kam wegen beginnender Gestose damals eh nicht in Frage).

Das Umfeld hat alles andere als positiv reagiert - die wenigen, die gesagt haben, dass sie das toll finden, haben fast alle noch mindestens ein großes ABER angehängt...;-) Auf das ständige "Also, SO ein Risiko würde ICH ja nie eingehen!" habe ich dann irgendwann nur noch mit "Und ICH will meinem Baby nicht das Risiko einer Klinikgeburt zumuten" geantwortet. Meistens war dann Stille - denn eine Diskussion führt leider eh zu nichts, da die wenigsten überhaupt bereit sind, Pro-Argumente zählen zu lassen oder sich gar selbst zu informieren...

Nun bin ich ja wieder schwanger und es stand eigentlich von Beginn an fest, dass wir wieder eine Hausgeburt planen. Da haben wir gar nicht drüber geredet - das ist einfach so, ganz logisch halt.;-)

Rufbereitschaft zahlen wir € 200,-.

Viele Grüße, Alex

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