Mann hat Panik vor Kreissaal

#schmollHi,
hab gesehen, dass hier einige ähnliche Probleme mit Mann und Geburt haben. Mein Problem ist, dass ich gerne meinen Freund bei der Geburt dabei haben will, da es ihn genauso betrifft wie mich und ich seine Unterstützung will. Am Anfang fand er es auch ganz toll, doch jetzt macht er einen Rückzieher, will mich, wenn es soweit ist noch nicht mal ins KH fahren.#schwitz

Er kann es mir nicht richtig begründen, sagt meist bloß, was soll er da so lange und er hat keine Lust, da stundenlang rum zusitzen....ich weiß, das er es nicht so meint, wie er´s sagt und dass er angst hat.

Hab kein Problem damit, wenn er aus dem Kreissaal geht, wenn es ans eingemachte geht, aber für die Wehen und die Stunden des Wartens davor möcht ich ihn schon dabei haben.

Habt ihr eine Idee oder nen Tipp, wie ich ihn überzeugen kann?
Mach mich nämlich mittlerweile selbst verrückt, weil ich selbst Angst habe und ich nicht alleine sein will.#schwitz

Lg
Mausi5683 und #baby ende 33. SSW










1

hallo,
laß dich erst mal#liebdrueck
ist ja ganz schön harter tobak für dich, ehrlich gesagt.
aber ihr habt euch scheinbar auch nicht richtig vorbereitet. wir hatten zb einen gvk für paare. in dem haben auch die männer gespräche unter sich alleine und mit der hebi durchführen können. das hat meinem mann sehr geholfen, da ich seine unterstützung für unsere hausgeburt noch mehr als im kh benötigt habe (wäre ohne partner bzw dessen zustimmung gar nicht möglich gewesen). meine freundin hatte im gvk extra eine stunde die für die männer vorgesehen war. so konnten sie dann beruhigter, entspannter usw in die geburt gehen.
vielleicht hilft euch ja noch ein gespräch, in letzter minute, bei einer hebamme deines vertrauens. denn meist ist es oft die unwissendheit und eben die angst fehl am platze zu sein. da sie ja nicht "wirklich" helfen können (denken sie).
ansonsten würde ich mich aber rasch nach einer "zweitbesetzung" umguken.
ich war übrigens auch zweitbesetzung bei einer freundin, da ihr mann auch nicht mit wollte. er hat es hinterher sehr bereut.
man sollte aber die entschewidung nicht mitkommen zu wollen respektieren...(ich persönlich könnte es aber ehrlich gesagt nicht).
alles alles liebe und gute für dich
sandra

2

Huhu,

dein Mann ist sicher nicht der erste der plötzlich Panik schiebt ;-) Gerade jetzt wo es so langsam dem Ende zugeht :-p.
Ich würde ihn jetzt erstmal mit dem Thema in Ruhe lassen. Mein Mann hatte auch Panik und ist dann doch mit und ehrlich gesagt war er ein TOP Geburtshelfer #huepf. Beim zweiten war er dann ganz entspannt. Hast Du denn evtl. eine Freundin oder eine Schwester die Du mitnehmen würdest ??? Wenn Dein Mann dann vor dem Kreissaal kneift hast Du eine Reserve ;-) Das beruhigt ungemein. Ich hätte damals meine Schwester als Ersatz gehabt.....

Liebe grüße
Claudia

3

Hallo :-)

Das Problem hatte mein Freund auch kurzzeitig. Eines abends war ich so sauer und traurig, dass ich zu ihm gesagt habe: "Ich hab auch Angst vor der Geburt und will da nicht stundenlang rumliegen, aber ich muss da auch durch, also reiß dich mal zusammen!" Das saß #schock Als ich mich wieder beruhigt hatte, haben wir noch mal ganz in Ruhe drüber gesprochen und hatten dann auch gemeinsam den GVK und die Kreißsaal-Besichtigung, das hat ihn schon ein wenig beruhigt. Und während der Eröffnungswehen ist mein Freund zwischendurch immer mal wieder vor die Tür, um eine zu rauchen und hat da auch mal ein paar Worte mit einem anderen werdenden Papa gewechselt, das hat ihm gefallen ;-)

Rede noch mal ganz in Ruhe mit deinem Liebsten. Sollte er wirklich nicht wollen, kannst du nichts machen, außer dich nach einer Alternative umschauen (Mama oder beste Freundin). Aber er verpasst dann auf jeden Fall etwas ganz Tolles #herzlich und es schweißt eine Partnerschaft auch unheimlich zusammen.

LG und alles Gute #klee
Tina + Marvin (*28.01.2007)

6

Hi,
schon mal vielen #danke für deine Antwort.
Leider hat er sich bereits um den GVK und die Kreissaalbesichtigung erfolgreich drücken können. Hab ihm auch versucht klar zu machen, dass es ihn persönlich nicht betrifft, da es ja aus mir heraus will#schock
hab ihm auch gedroht nicht zu pressen, bis er da auftaucht#kratz, allerdings wird das nicht viel helfen.

Wegen Ersatz hab ich schon überlegt, aber es kommt keiner in Frage, der mir in meinen Augen genug Ruhe ausstrahlt, so dass ich den jenigen mit nehmen würde.

Meine Hebamme weiß aber bescheid und meinte schon, wenn er´s wirklich durchzieht, dass sie sich intensiver um einen kümmert und man nicht stundenlang alleine die Wand anstarrt#schein
Aber das ist alles nicht das selbe....ich geb wohl erstmal die Hoffnung nicht auf (bleibt mir was anderes übrig?!)

Lg

9

Nicht locker lassen! Ihm immer wieder sagen, wie beruhigend es für dich wäre, wenn du ihn an deiner Seite hättest und dass du ja auch möchtest, dass er den ersten Augenblick mit EUREM Baby miterlebt - denn das ist wirklich was Wunderschönes #herzlich Außerdem muss er keine Angst haben, dass er da zu viel Blut oder so was sehen muss, so schlimm ist es im Normalfall wirklich nicht. Und wenn es ihm zu viel werden sollte, kann er immer noch raus gehen. Wahrscheinlich hat er Angst, dich leiden zu sehen - Männer #augen;-)

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Ich würde ihm knallhart ins Gesicht sagen: "Du hast Angst, das weiß ich. Aber weißt Du was? Ich habe noch mehr Angst, denn mich betrifft es direkt. Also versuch gefällgst wenigstens so lange es geht bei mir zu sein. Danke."

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Hallo,
ganz ehrlich?
Ich hatte auch Angst vor dem Kreißsaal und der Geburt und ich konnte mir nicht aussuchen, ob ich bei der Geburt dabei sein will oder nicht.
Ich weiß früher war das anders, aber ich hätte meinem Mann das sehr übel genommen, wenn er mich da alleine gelassen hätte.
Mittlerweile sind wir 4mal zusammen dadurch und ich finde schon, dass es ein Erlebnis ist, was man zusammen durchmachen sollte, wenn es eben geht...
Gruß Ursula

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Hallo!


Das finde ich total daneben!

Er hat Angst?
Ach ne !
Du vielleicht auch?
Ist es sein körper, der das leisten muss?
NEIN!

Und wenn schon nur du für euer Kind Schmerzen hast, hat er zumindest die moralische Pflicht, dir zu helfen, wo er kann.

Es geht nicht um ihn, sondern um dich!

Würde mein Mann sowas durchziehen(und ich habe schon 3 Kinder und traue mir das durchaus alleine zu) würde er sein Kind erst ziemlich spät zu sehen kriegen (so nach 3 Tagen , wenn ich aus dem KH käme oder so - im KH bräcuhte der sich nicht blicken lassen!)- und er hätte meinen Respekt verloren!

Du kannst auch nicht einfach gehen - und er muss "nur" da sein - nicht sein Körper wird Schmerzen haben!

Also sowas!

Sorry, aber so was egoistisches!
Die normale Reaktion wenn dein geliebter Partner etwas sehr Schweres, schmerzhaftes durchstehen muss ist doch, dass man sich selber in den Hintergrund stellt und ihm beisteht!
Ganz davon ab, dass es schließich auch sein Kind ist!

Übrigens regt mein Mann sich gerade drüber auf, wie man seine Frau da alleine lassen kann und ass zuminest dieser kleine Beitrag zum Kinderkriegen ja wohl selbstverständlich ist!

lg

melanie



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Hallo,

das was Du geschrieben hast, ist genau das was ich mir auch gedacht hab. Vor allem nicht mal ins Krankenhaus fahren, das ist ja so gemein. Seine Freundin tut mir wirklich leid. Der sollte das selber alles mitmachen müssen und dann sollte man ihn auch alleine lassen. Wahrscheinlich würde er nach 5min zusammenbrechen.

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Habt ihr Freunde die schon Kinder haben und die Väter mit im Kreißsaal waren? Laß ihn mit einfach mit diesen Vätern reden, so begeistert wie mein Mann und ein Freund von uns darüber reden müßte das bei deinem Mann auch helfen!

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Hi#liebdrueck
leider nicht. Er hat zwar Kollegen, die Vater sind und da ist er auch immer ganz stolz, aber von denen war leider keiner bei der Geburt dabei:-[

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Hallo!

Also, ich kann Dich gut verstehen, ich habe mit meinem Mann die Diskussion schon seit vielen Jahren, lange bevor Kinder überhaupt ein Thema waren und es gab schon viele Tränen meinerseits deswegen: Er will bei der Geburt nicht dabei sein, ich will aber unbedingt, daß er mir beisteht.
Ich versuche immer weiter, ihn überzeugen zu wollen. Ich habe sogar seinem Kumpel gesagt, er soll doch mal auf ihn einreden, wie schön es ist, dabei zu sein.
Ein bisschen habe ich ihn auch tatsächlich schon bearbeitet, er will jetzt wenigstens eine Weile dabei bleiben und erst dann den Kreissaal verlassen.
Also, darüber zu reden und zu sagen, wie wichtig Dir das ist, ist vielleicht das einzige, was etwas helfen könnte...

LG, Brilli

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Hi,

wir hatten die Disskusion auch vorher schon. Da war noch der Standpunkt was soll ich da. Dann bin ich nach 6 Jahren endlich schwanger geworden und es stand nicht mehr zur Debatte. Ich muss auch sagen, ohne ihn wäre es sehr schwer geworden. Hätte dann auf jeden Fall meine Schwester mitgenommen. Nachdem die Nachgeburt nicht kam und ich unter Narkose ausgeschabt wurde, hatte der Papa 1 h mit seiner Tochter alleine und er erzählt heute noch dass es der schönste Augenblick seines Lebens war. Vorallem denke ich, nur wenn die Männer eine Geburt hautnah erleben, nir dann wissen sie was ihre Frau da geleistet hat. Ich hoffe für Euch, dass er es sich nichmal überlegt.

LG

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Mist, eine Schwester habe ich nicht!
Also MUSS er mitkommen ;-)

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Übrigens finde ich nicht, wie einige hier behaupten, daß man die Entscheidung, nicht mitkommen zu wollen, respektieren sollte.
Ich will es jedenfalls nicht respektieren! Vielleicht postiere ich einfach meine Mutter mit einem Nudelholz vor der Kreissaaltür, falls mein Mann zwischendurch Fluchtversuche unternimmt ;-)

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lol!
eine gute idee!!!!

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#scheinMeine Hebamme plant schon, die Tür abzuschließen, wenn er mich hinbringt und er erstmal drin ist

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