Hilfe, wahrscheinlich Hüftkopfnekrose nach Geburt (Achtung lang)

Hallo ihr Lieben,
ich bin so langsam am verzweifeln und suche jemanden, dem vieleicht das selbe passiert ist. Ich habe am 14.07.07 meinen kleinen Schatz geboren, nach einer eigentlich super Schwangerschaft. Nur Anfang Juli bekam ich eine Megaerkältung, die mit nichts wegzukriegen war. Aus diesem Grund bin ich am Abend des 11.07. ins KH, und da wurdeso einiges festgestellt. Nierenstau beidseitig, Beginn Schwangerschaftsdiabetes und Schwangerschaftvergiftung. Zwei Tage vorher war ich bei meiner FÄ und es war angeblich alles ok. Also habe ich Infusionen bekommen, um einigermasen fit zu werden und Freitag morgen wurde eingeleitet. Durch die ganzen Medikamente kann ich mich an vieles gar nicht mehr genau erinnern, aber in den 3 Tage im KH habe ich noch 10 Kilo an Wasser zugenommen (hatte ich vorher gar nicht), und alles was ich getrunken habe oder an Infusionen bekam, lief in die Beine. Horror, ich konnte fast nicht mehr laufen. Bei den letzten Presswehen hing mir der Arzt wie wahnsinnig auf meinem Bauch (die Rippen tun jetzt noch weh), aber irgendwie haben wir`s geschafft und mein kleiner Schatz war da. Dann hat sich die Platzenta nicht gelößt und ich mußte ausgeschabt werden, wobei ich ziemlich viel Blut verloren habe (habe später 2 Beutel Transfusionen bekommen) und wäre wohl fast verblutet. Soviel zur Geburt. Ich mußte dann noch 1 Woche in der Klinik bleiben und war natürlich megaschlapp, der Dammschnitt heilte nicht richtig, ich hatte ständig Temperatur, mein Entzündungswert war viel zu hoch und ich hatte ganz schlimmen Durchfall durch die Antibiotikainfussionen. Und irgendwie konnte ich nur ganz schief laufen, aber jeder meinte, das wäre durch die Geburt und gibt sich. Nach einer Woche zu Hause war ich wegen dieser ganzen Probleme dann nochmal eine Woche im KH, da waren diese Hüftprobleme zu richtigen Schmerzen geworden und ich konnte mit dem linken Bein nur noch hinken. Ultraschall und Röntgen waren ohne Befund, bei MRT wurde dann eine transitorische Osteoporose festgestellt, die aber nach einiger Zeit wieder weg gehen sollte. Das meinten der Radiologe, der Chirurg (Oberarzt) und zwei Orthopäden. Also bekam ich Krücken, Schmerztabletten und Lymphdrainage. Super, mit einem kleinen Baby, ich kann mir nicht mal allein Schuhe anziehen, kann kein Auto fahren und war mit dem Kleinen noch nie spazieren. Aber ok, kann ja keiner was dafür. Nach 8 Wochen ohne Änderung kamen die Ärzte doch ins grübeln und es wurde ein neues MRT gemacht. Diagnose diese Ragiologen : klare Hüftkopfnekrose ( d. h. Hüftkopf ist nicht mehr richtig durchblutet) und ich brauche wohl ein neues Hüftgelenk. Wäre aber noch im Anfangsstadium. Meine beiden Orthopäden sind sich da aber nicht so sicher, sie meinten, es könnte sein, müßte aber nicht. Aber eigentlich wüßten sie ehrlicherweise nicht mehr weiter. Ich habe die Röntgenbilder jetzt einer Bekannten von mir geschickt, die Othopädin in einem KH ist (leider am anderen Ende Deutschlands) und sie meint, ganz klar Nekrose und zwar schon fortgeschritten. Hilfe, ich weiß echt nicht mehr, wem ich glauben und was ich machen soll. Ich bin 35, habe ein kleines Baby, 3 Pferde, kann mich fast nicht bewegen und brauche vielleicht ein neues Hüftgelenk! Hat irgend jemand schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann mir einen Spezialisten empfehlen?

Danke schon mal und ich hoffe, ich habe niemanden Angst vor einer Geburt gemacht, so ein kleiner Schatz ist das beste, was einem passieren kann, und laut Ärzten passiert sowas eigentlich auch nie.

Isabell

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Hallo Isabell,

also ich kann Dir leider nicht weiterhelfen, da ich keine Nekrose habe und auch keinen Spezialisten kenne (sorry).

Aber da hast Du ja wirklich so einiges mitgemacht und ich kann es zumindest ansatzweise nachfühlen (bloß war es bei mir bei Weitem nicht so schlimm).

Ich habe bei der Geburt auch sehr viel Blut verloren und konnte nachher nicht richtig laufen.
Mir wurde auch gesagt, dass sei normal etc. etc.

Ich bin dann ein paar Tage nach der Entlassung aus dem KH zu meiner FÄ'in, die mir eine Chiropraktikerin empfohlen hat und dort wurde festgestellt, dass die Schmerzen nicht von der Geburt waren, sondern, dass mein Iliosacralgelenk rausgesprungen war.
Es hat sich dann noch ein paar Wochen hingezogen bis ich wieder richtig laufen konnte, aber dann ging es. Deshalb weiß ich wie blöd das ist, wenn man mit dem Baby zuhause ist und sich kaum bewegen kann.

Ich drücke Dir die Daumen, dass Du bald einen gute Spezialisten findest der Dir helfen kann!

#klee

LG
Amelie

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