Schmerzlose Wehen?Alleingeburt et....Umfrage

Hallo !!

Wollte mal sowas wie ne Umfrage starten!
Wer von euch hatte schonmal eine "schmerzlose Geburt" ohne PDA etc....ihr haltet mich jetzt vielleicht für verrückt, aber in meiner letzten Schwangerschaft beim 5.Kind, habe ich das Buch von Dick Read : Mutterwerden ohne Schmerz gelesen und mich außerdem viel auf der Seite von Laura Shanley :"unasissted Childbirth" rumgetrieben.Das hat mir so die Augen ,für die wahre Schönheit der Geburt geöffnet, das ich die Geburt wirklich als schmerzfrei erlebt habe!!!Es war das schönste Geburtserlebniss das ich bisher hatte und ich glaube fest daran, das das mit meiner inneren Einstellung zu tun hatte.
Wem der Geburtsbericht interessiert :
http://www.babyzimmer.de/aktiv/geburt/bericht.php?gbberichtid=961

So, jetzt würde mich mal interressieren, wer ähnliches erlebt hat und was ihr sonst davon haltet!
Ich meine speziell auch zum Thema Alleingeburt usw...
Würde mich über gaaaaanz viele Meinungen,Berichte,Erfahrungen freuen!!
Gruß Nina ET - 16 mit Kind Nr. 6

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Hallo,
ich habe "erst" 1 Kind, aber ich kann von schmerzloser Geburt nun wirklich nicht sprechen.
Ich glaube sicherlich das eine positive Einstellung vieles erleichtert, wenn ich schon denke:" ohje, ich werde vor Schmerzen umkommen und ich schaffe das nicht", das erleichtert die Sache sicherlich nicht.
Andererseits: Ich bin recht positiv da rein gegangen, eher neugierig als ängstlich. Angst hatte ich nicht wirklich, aufgeregt im positven Sinne schon eher.
Und ich muss leider sagen: Ich konnte nach 8 Stunden Eröffnungswehen nicht mehr richtig atmen, das tat soooooo weh. Es endete mit einer PDA und dann wars gut (nicht schmerzlos aber dieser Horrorschmerz war weg)
Ich sehe solche Sachen eher kritisch. Wenn das bei jemandem funktioniert, prima. Ich selber glaube nicht das man sich die Geburt schmerzlos "einstellen" kann.
Trotzdem würde ich jederzeit wieder eine "normale" Geburt vor einem KS vorziehen, das Erlebnis ist unvergesslich, trotz Schmerzen.

Freue mich aber für dich das es bei dir so gut klappte

LG
22

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Also meine 1.Geburt war auch schmerzhaft!Der Unterschied zur letzten Geburt liegt aber definitiv darin, das ich damals Schmerzen erwartet habe!Im Fernsehen, von meiner Mutter,Freunden etc.....jeder weiß,das eine Geburt weh tut und daran habe ich nie gezweifelt!
Mittlerweile weiß ich, das es auch anders geht......ich glaube 100% daran, das Schmerzen auch eine Sache der Einstellung sind.
Was ist,z.B. mit Hypnose!? Es werde damit in der Geburtshilfe sehr gute Erfolge erzielt...nicht bei jeder Frau,aber noch bei vielen!
Hypnose ist auch nichts anderes als eine Veränderung zur Einstellung der Geburt,dir wird gesagt du bist schmerzfrei und......viele Frauen erleben die Geburt dann auch so!Selbst Zahnärtze wenden Hypnose Behandlungen an um auf Bohrer zu verzichten!
Unsere Psyche ist sooo viel stärker als wir glauben.
LG Nina

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Hallo Nina,

aslo ich hatte die Einstellung: ich habe keine Angst vor der Geburt, möchte keine PDA, ich bin stark und möchte meinen Sohn "normal" auf die Welt bringen und habe mich sehr daruaf gefreut.... meine Geburt war die HÖLLE!!! SCHMERZEN SCHMERZEN SCHMERZEN.... alles Details auf meiner HP !

LG Julia + #baby Niklas Devin *03.10.06 Foto + HP in der VK !

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Ich denke schon, dass die innere Einstellung eine Menge zum Geburtsverlauf beiträgt. Aber auch die ganzen Umstände in den Wochen VOR der Geburt, das soziale Umfeld, auch die eigene Einstellung zu Schmerzen, Geburt usw.

Selber habe ich erst ein Kind, das im Geburtshaus zur Welt gekommen ist. KKH war und wird für mich immer nur eine Notfalloption bleiben. Ich wollte bei der Geburt Menschen um mich herum, die mich ernst nehmen, die mich mögen, die auf meine Wünsche und Bedürfnisse eingehen. Keine KKH-Routine, kein Schichtwechsel, kein Dienst nach Vorschrift und irgendwelche Fremden, die mich alle paar Minuten heimsuchen.

Für MICH war das auch die absolut richtige Entscheidung. Auch ich hatte einen Blasensprung und hatte erst keine Wehen. 2 1/2 Stunden später habe ich meditiert und während der Meditation gingen die Wehen los. Ich bin einfach in diesem Zustand geblieben, was sehr gut war. Es wäre gelogen zu sagen, dass ich die Wehen nicht als Schmerz empfunden hätte. Aber ich fand den Schmerz nicht schlimm, ich wusste dass er einen Sinn und Zweck hat und nahm den Schmerz als positive Kraft wahr. Ich bin nie an den Punkt gekommen, wo ich dachte, nicht mehr zu können, keine Kraft mehr zu haben, dass ich es lieber hätte, dass es vorbei ist. Oder dass ich gar ein Schmerzmittel hätte haben wollen, das war für mich eine ganz absurde Vorstellung. Irgendwie war ich in einem ganz anderen Zustand. Die Presswehen waren dann anders, sie habe ich nicht mehr als Schmerz empfunden, fand sie aber unangenehm. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sich mein Innerstes nach Außen stülpt. Die Presswehen dauerten zwei Stunden, da meine Tochter feststeckte. Das lag an ihrem Kopf, was wir aber erst später erfuhren. Die Geburt endete mit einem Dammriss 3. Grades (und das Reißen war der einzige wirklich "schmerzhafte" Schmerz ;-)).

Allerdings finde ich wichtig, dass - nur weil ich eine so positive Geburtserfahrung gemacht habe - andere Frauen sich nicht als "Versager" fühlen, weil ihre Geburt nicht so harmonisch war. Es liegt nicht nur an der eigenen Einstellung, sondern auch am gazen Drumherum. Ich hatte Glück, dass es mir in der Schwangerschaft sehr gut ging, ich hatte kaum Beschwerden, alles lief immer optimal. Da fällt es dann auch leicht, positiv an die Geburt heran zu gehen.

Andere Frauen leiden an Übelkeit, Sodbrennen, Rückenschmerzen, haben vielleicht noch Probleme am Arbeitsplatz, in der Partnerschaft, mit der Familie. Manche Frauen verlieren einen nahen Angehörigen, haben Sorgen, vielleicht auch Ängste aus früheren Geburten oder anderen traumatischen Erlebnissen. Es kann so vieles zusammen kommen.

Ich denke, es ist leichter, eine schöne, entspannte Geburt außerklinisch zu haben, weil man sich da alles so einrichten kann, wie es einem gut tut. Aber das ist ja auch nicht für jeden etwas.

LG Steffi

5

bei meinem ersten sohn hab ich die wehen verschlafen...morgens platze dann die fruchtblase und im kh angekommen hatte ich presswehen, tat zwar weh, war aber nicht so schlimm. es wurde leider ein ks da er breech war, fruchtwasser verfaerbt und nicht runterrutschen wollte. waere alles "normal" gewesen, waere er wohl auch zuhause gekommen.

beim zweiten hab ich die wehen schon frueher gemerkt war aber auch nicht schlimm, musste allerdings zeitig ins kh da ich eine strep b infection hatte und antibiotika brauchte. im kh angekommen hat mein koerper dann noch die infusion abgewartet, dann ist die fruchtblase geplatzt und kurz danach war mein zweiter sohn geboren.

am schlimmsten war das naehen vom riss und ich hab nur am ende bei den presswehen eine gasflasche gehabt, wo ich allerdings nicht sicher bin, ob da ueberhaupt was rauskam..ich hab eher auf dem aufsatz rumgebissen#hicks

nicht ganz allein, aber relativ schmerzlos und schnell;-)

lg hippy

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Hallo,
ich gehöre zu den Frauen, die ihren Körper sehr gut wahrnehmen können und auch eine positive Einstellung hatten. Der Körper folgt einfach seinem Instinkt - man muss ihn nur zulassen.
Ich habe meine Tochter binnen 4 Stunden spontan aus BEL entbunden und hatte keine Wehenschmerzen. Als meine Tochter geboren war, habe ich mich gewundert, dass sie schon da ist, weil ich die ganze Zeit auf Schmerzen gewartet habe. Die Wehen haben sich gut angefühlt - wie ein etwas stärkerer Menstruationsschmerz und waren sehr gut zu veratmen.

Ich muss dazu sagen, ich habe sehr viel Ärger gehabt mit 30 Kliniken, die mir den geplanten KS angeboten haben. Letztlich habe ich in einer anthroposophischen Klinik spontan entbinden können. Zuvor hatte ich im Geburtsgespräch (1 Woche bevor ich einen Blasensprung hatte) klären können, wie ich gebären möchte: ich Halbdunkeln, Stellung, kerzen, Stille... Es war wunderbar!!!

Auch ich hätte gerne eine Alleingeburt oder ein Hausgeburt gehabt, aber bei BEL gings eben nicht. Unser 2. Kind ist unterwegs udn ich hoffe sehr auf eine Alleingeburt oder eine Hausgeburt - je nach meiner momentanen Stimmung.

Liebe Grüße - würde mich freuen, mal per VK von Dir zu hören.

Kris

7

Hallo,

die Geburt meiner Tochter war auch mit wenig Schmerzen verbunden. Ich wollte nicht wirklich ins Krankenhaus und war bis zu den Presswehen zu Hause (eine Hausgeburt wollte mein Mann nicht). Durch die ruhige, gewohnte Umgbung und dadurch, dass ich volles Vertrauen in meinen Mann und meine Hebi hatte (die mich auch ins Krankenhaus begleitete), habe ich die Wehen als nicht sehr schmerzhaft empfunden. Und das, obwohl ich nicht mehr aufstehen konnte, weil ich die Wehen in den Rücken zogen. Außerdem ging die Geburt relativ schnell fürs erste Kind (fünf Stunden). Ich habe vor der Geburt das Buch "Die selbstbestimmte Geburt" gelesen und war deshalb schon vorher überzeugt, dass die Geburt schön wird und ich alles ohne PDA und Schmerzmittel aushalte. Und so war es dann auch! Die Presswehen im Krankenhaus waren überhaupt nicht schmerzhaft, sondern einfach nur anstrengend!

Ich wünsche allen, dass die Geburt so verläuft, wie sie es sich vorstellen!

Anna mit Katharina Sophie (heute 11 Wochen alt)

8

Hallo Nina!

Ich hatte eine Schmerzfreie Geburt! Natürlich ohne PDA usw...! Ich habe nur einen Druck von Köpfchen in abständen gespührt und das wars auch schon. nach 1.Stunde und 40min war mein Sohn auf der Welt!
Die 2. Geburt war leider eine BEL. Der Termin für den KS hatte ich am 05.06.07 doch ich hatte am 04.06 den ganzen Tag in abständen einen harten Bauch bekommen. Ich habe mir schon gedacht das es wehen sind, wegen der 1. Geburt her. Tja, und nachts hatte ich dann einen Blasensprung bekommen und so mitwurde ein eiliger KS gemacht.
Also ich kann 2 mal sagen, ja ich hatte schmerzfreie Wehen! Ich hatte mich nie großartig mit dem Thema Geburt auseinander gesetzt. Da ich am anfang eh nicht wusste wie man sich die schmerzen vorstellen sollte.

LG Silvana

9

Hallo,

ich habe am 30.06.2007 meiner Tochter das Leben geschenkt.
Ich bin total entspannt an die Sache rangegangen, soweit man das bei einem Blasensprung tun kann...
Mein Freund (lebt in der Schweiz) war zufällig das WE da...
Ich habe entweder kaum Schmerzen gehabt, oder diese aber vergessen...Stilldemenz ;-)
Ich empfand jede Wehe als einen Schritt nach vorn, die Presswehen waren die einfachsten...ich kann mich nur an drei Schemrzhafte Wehen erinnern, die einsetzten, bevor die Presswehen kamen...

Soviel z mir und liebe Grüsse,
Simone

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Hallo Nina,

meine beiden Geburten waren unterschiedlich. Bei meiner ersten Geburt war ich ein wenig unvorbereitet, hatte auch keinem GVK beigewohnt (dachte mir damals, sowas brauche ich nicht...) und habe die Wehen als sehr anstrengend empfunden und hatte zum Schluss einfach keine Lust mehr!

Meine zweite Geburt habe ich als sehr entspannt erfahren (war eine Wassergeburt) und fühlte mich auch direkt danach total fit! Die Wehen habe ich zwar schon als Schmerz erfahren, hatte aber zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass ich es nicht mehr schaffen würde oder so.

lg Jule!!!

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