Endspurt! Die Angst kommt immer mehr...

Hallo ihr Lieben,

Ich habe kaum noch 8 Wochen Zeit bevor ich entbinde. In mir macht sich schleichend die Angst breit. Aber nict Angst vor der Verantwortung sondern vor der Geburt und die damit verbundenen Schmerzen. Bisher verläuft die ss komplikationslos, worüber ich auch sehr froh bin. Aber diese scheiss Angst vor den Schmerzen und diesen ausgesetzt zu sein macht mich in den letzten Tagen echt fertig. Ich will eine normale Geburt für das wohl meines Kindes. Ja. Dessen war ich mir bisher immer bewusst. Wenn ich mir Geburts Berichte ansehe auf yout...e oder Bilder angucke wird es nucht besser, denn die Frauen sehen meistens ziemlich abgekâmpft und schmerzerfüllt aus.
Ich könnte da nur weinen.
Geht es jemandem genauso? Und was macht ihr dagegen?

Lg belana

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Kann dich verstehen. Muss zwar medizinisch indiziert per KS entbinden, aber auch oder gerade davor hab ich heftigste Angst.
Ich versuche mich zu beruhigen, mit dem Gedanken an unser Baby, mit dem Gedanken dass ich nicht die erste bin und nicht die letzte sein werde, die das schafft.
Wenn es sehr schlimm ist rede ich mit Freundinnen die schon Mama sind und mir NICHT erzählen wie furchtbar alles bei ihnen war, sondern die immer schon positiv von ihren Geburten berichtet haben.
Ich schau mir auch keine Geburtsberichte an, die nur ganz schrecklich sind dramatisch geschildert werden.
Du kannst noch dazu sagen, dass dein Körper dafür gemacht wurde. Du schaffst das!

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Hallo.Ein Tipp von jemandem,der 5 mal normal und ohne Schmerzmittel per Geburtseinleitung entbunden hat.Versuche dich abzulenken und bitte schau dir keine YouTube Geburtsvideos oder Erfahrungsberichte mehr an.Jede Geburt ist individuell.Du schadest dir und deinem Geburtserlebnis nur,wenn du dir zu viele Gedanken im Vorfeld dazu machst.Zu viele Angstgefühle blockieren dich nur in deiner Entspannung und bringen dir nur,dass du dich verkrampfst und die Geburt nicht voran geht.Heutzutage gibt es so viele Möglichkeiten der Schmerzlinderung und jede Frau empfindet den Geburtsschmerz anders.Hast du einen Geburtsvorbereitungskurs besucht?Der sollte dir mehr Sicherheit geben.Oder hast du eine Hebamme?Auch mit ihr kannst du über deine Sorgen sprechen oder dich beim Geburtsplanungsgespräch über Möglichkeiten der Schmerzlinderung beraten lassen.Vielleicht magst du auch deinen Partner,die Mama oder die beste Freundin mit zur Entbindung nehmen.Vielen hilft das auch und gibt ein Gefühl der Sicherheit.

Mir hat übrigens während den Geburten der Gedanke geholfen,dass jede Wehe gut ist und mir mein Kind näher bringt.
Ich wünsche dir eine schönes Geburtserlebnis 🙂🍀♥️

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Hallo belana,
ich verstehe Deine Angst gut. Mir ging es vor der ersten Geburt auch ähnlich. Hatte mir immer vorgenommen, alles ohne Schmerzmittel, Kaiserschnitt etc.zu packen und das obwohl ich wusste wie schmerzempfindlich ich bin. Was mir sehr geholfen hat, war der Gedanke, dass andere noch empfindlicher sind und es auch geschafft haben und die Aussicht, dass es ja ein Ende in Sicht gibt. Außerdem hab ich dann beim Geburtsstillstand einfach auf meine Intuition geachtet und mir war total egal, was mir das Personal im KH empfehlen wollte, ich denke das war mein Glück ansonsten hätte es vermutlich irgendwann in einem KS geendet.
Hör auf Dein Gefühl und wenn Du es gar nicht mehr aushalten kannst lass dir was geben, aber gib nicht sofort auf. Jede Frau kann das schaffen, und solange es Dir und dem Kind gut geht gibt es ja auch keinen Grund für einen KS.
Alles Gute :)

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Danke für eure Ermutigung. Ja ich hatte an einem Geburtsvorbereitungskurs teilgenommen. Da wurde mir trocken vermittelt das die Schmerzen bei einer Geburt mit keinen anderen Schmerzen zu vergleichen sind, diese wären viel stärker. Aber dafür wäre eine Frau gemacht.
Bin auch sehr sensibel und schmerzempfindlich. Wenn ich meine Periode hatte kam ich ohne ibu nicht aus. Wenn doch war ich gefühlt kurz vor Ohnmacht mit Kreislauf Problemen bis hinzu Erbrechen. Ich weiss das hört sich schlimm oder für die eine übertrieben an, aber so war es immer bei mir und das seit meiner ersten Periode.
Ich habe mir aktuell ein Buch bestellt "die sanfte Geburt" und hoffe das ich aus dem Buch was mitnehmen kann wenn es soweit ist.
Ich glaube auch das im KH teilweise zuviel Druck auf gebärende ausgeübt wird damit es schneller geht und die Zimmer wieder zur Verfügung stehen. Auch mit einer Einleitung wäre ich nicht wirklich einverstanden. Aber das lasse ich mal an mich rankommen.
Es ist schön zu hören das es mir nicht alleine so geht. Beruhigend.
Kennt jemand von euch das Buch und hat es auch gelesen?
Lg belana

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Och, belana84, mir geht es absolut wie Dir! Ich bin 36, habe noch etwa eine Woche vor mir und bin ab und an richtig panisch, wenn ich daran denke. Meine Tage sind immer die Hölle - zumindest an den ersten beiden Tagen. Kreislaufprobleme, unsägliche Schmerzen, die in die Beine ziehen, das Herz, das mühevoll mit Kraft pumpen muss ... Wenn es mich erwischt, während ich lange stehen muss, kippe ich praktisch um, wenn ich mich nicht rasch setze und eine Tablette einwerfe. Manchmal brauche ich noch eine Stunden später, oder ich quäle mich abends durch den Schmerz.

Und Geburtsschmerzen sind im Vergleich dazu der Meinung vieler Gebärender nach wesentlich schlimmer!

Ich habe schon ausdrücklich um eine PDA gebeten, sofern die Geburt nicht zu weit vorangeschritten ist. Den Schmerz tu ich meinem Herzen nicht an. Ich hoffe nur, die PDA wirkt.

Das "Gute" an der Menstruation ist, dass man was einwirft und sich irgendwohin verkriecht, um sich auszuruhen. Bei der Geburt jedoch muss frau trotz höllischer Schmerzen aktiv sein. #zitter

Versuchen wir, das Positive zu sehen: Auch der Geburtsvorgang ist irgendwann vorbei. Und dann kommt hoffentlich die lang ersehnte Belohnung! #verliebt #baby

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Hallo😊
Ich hoffe ich kann dir deine Angst etwas nehmen.
Ich habe 3 Kinder spontan geboren.
Die ersten 2 mit PDA und die letzte Geburt liegt einen Monat zurück und diese war ohne Schmerzmittelund ohne PDA. Mein Geburtsbericht habe ich vor ca.3 Wochen bei Urbia geschrieben" Geburt nach Einleitung"
Mein Fazit einen Monat danach: Ich bin froh das ich diesen natürlichen Schmerz der Presswehen erlebt zu habe. Es war in diesen Moment wirklich schlimm und schmerzhaft. Aber ich wollte einfach stark sein. Ich habe mir immer gedacht, es gibt Länder da haben die Frauen keine andere Wahl und müssen ohne diese Hilfsmittel entbinden. Das wollte ich auch schaffen. Als ich die 2 srmtarke Wehe hatte habe ich es bereut. Aber wie gesagt, jetzt im Nachhinein bin ich froh das es so geklappt hat. Es ist ein tolles Gefühl und ich bin mega stolz auf mich.Ich war nach der Geburt so schnell fit und bin einen Tag später nach Hause gegangen. Bin direkt in normalen Alltag 😀
Nach den anderen Geburten gsbe ich ewig gebraucht bis ich richtig fit war.
Ich denke es liegt viel daran wie man dich Gedanklich auf eine Geburt vorbereitet.
Für mich war die Vorfreude auf unser Baby so groß das ich mich mega auf die Geburt gefreut habe.
Wenn ich könnte, dann würde ich sogar die Uhr zurückdrehen um diesen Moment der Emotionen nochmal zu erleben😊💗😍

Du schaffst das!!! Wir Frauen sind und bleiben das starke Geschlecht😀

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Hallo

Ich würde dir wirklich ein Buch empfehlen

Meisterin der Geburt
Jobina Schenk

Und dann noch falls du wirklich Zeit und Lust hast empfehle ich dir diesen hypno birthing Kurs von Nina winner
Wir können uns aber auch gerne privat austauschen und ich gebe dir Übungen weiter, bzw bestell dir auch da am besten das Buch von Nina winner!

Mir ging es ganz genauso
Und seitdem ich das Buch gelesen habe und diesen online Kurs mache ist es viel besser. Ich weiss zwar nicht wie es dann am Tag der Entbindung ist, aber ich bin guter Hoffnung! Es gibt übrigens auch wunderschöne Videos von natürlichen Geburten. Diese ganzen schmerzhaften würde ich komplett verbannen und mich eher auf eine positive Geburt einstimmen.

Melde dich wenn du magst

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Hallo, ich habe zweimal spontan entbunden. Das gute beim ersten mal man weiß nicht was kommt und beim zweiten mal hatte ich einen ungeheuren Respekt davor. Zum Glück habe ich beide male tolle Hebammen erwischt, die mich begleitet haben. Ich würde zu nichts gedrängt. Als ich über eine PDA anfing nachzudenken war es zu spät der Muttermund schon bei 7 cm. Kurze Zeit später war es geschafft. Die jüngste hat die Geburt in anderthalb Stunden geschafft von der ersten Wehe bis zur Geburt. Am Ende war es schmerzhaft und trotzdem die schönsten Augenblicke die ich je erlebt habe. Mein Mann schwärmt heute noch von den Geburten. Da kann Frau hinterher schon mal Stolz sein. Lass es auf dich zukommen. Geburten kann man nicht planen.

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Ich habe wie immer alles was mit Geburt zu tun hatte von mir ferngehalten. Ich hatte 3 Geburten durch alle zeigten sich mit Wehen. Nur die Kleine kam mit einem vorzeitigen Blasensprung auf die Welt. Mein neuer Partner hatte das mit seiner Ex durch.

Ich hatte das nie es ging zwar so gesehen fix. 14:46 in den Kreißsaal vorher gegen 13:30 Einleitung und Wehenschreiber auf denen man trotz Schmerzen keine nennenswerten Ausschläge sehen konnte. Es war schlimm im liegen. Im 15:07 kam sie auf die Welt es waren Schmerzen durfte manchmal nicht pressen und es fühlte sich einmal so an als würde man sie wieder rein schieben. Sie hatte die Nabelschnur um den Hals.

Aber zum Glück ging bei ihr alles gut aus es ist unser erstes gemeinsames Kind.

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