Bin ich die einzige die Stillen furchtbar findet?

Hallöchen,

mein erstes Kind musste ich leider nach 3 Wochen abstillen. Eine Pumpe wollte mir mein FA damals nicht aufschreiben weil er dachte ich hätte einfach keine Lust aufs Stillen, was natürlich großer Quatsch war.

Jetzt sind so einige Jahre vergangen und wenn ich nur daran denke wie empfindlich meine Brüste wieder sind, graut es mir furchtbar vor dem Stillen in gut 4 Wochen. Ich möchte so gerne lange MuMi an mein Baby weiter geben wie es geht, aber ich ertrage das Gefühl des Saugens einfach nicht. Ich mag es schon nicht gestreichelt zu werden weil meine Haut so krass empfindlich ist und beim Stillen ist das soo intensiv, dass ich beinahe Ekel spüre.

Wieso ist das so und was kann ich dagegen tun? Ich finde stillen ist das normalste der Welt und auch das wichtigste fürs Baby aber mein Körper und mein Berührungsempfinden machen mir da einen großen Strich durch die Rechnung.

Ich habe natürlich bereits eine elektrische Pumpe gekauft damit ich es zur Not alles per Flasche füttern kann, aber denkst du es besteht die Möglichkeit, dass es sich heim 2. Kind einfach anders anfühlen könnte? Oder was ich dagegen tun kann, so eine extreme Abneigung gegen das Gefühl zu haben? Ich meine auch nicht den anfänglichen Schmerz, den kann ich aushalten. Ich meine einfach dieses Säugen und Genuckel an der Brustwarze.

Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt. Fühle mich damit manchmal wie ein Alien.

Lg Sarah

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Hallo,
Ich schreib dir mal. Deine Brust ist halt empfindlich. Mach dir nicht so ein Kopf. Oft wird so viel bohai ums stillen oder schwangerschaft gemacht, dass man das Gefühl hat es nicht blöd finden zu dürfen.

Ich find es toll, dass du deinem Kind trotz des negativen Gefühls muttermilch geben willst.

Das ist richtig toll von dir.

2

Hallo Sarah,
Du bist sicher nicht alleine damit, zwiespältige Gefühle zum Stillen zu haben.
Umso besser finde ich, dass du es äußerst und dennoch einen Weg finden möchtest dein Baby mit Muttermilch zu ernähren.
Dass du es äußerst finde ich einen wichtigen Schritt, denn es ist viel schlimmer, es sich nicht einzugestehen und quasi so zu tun als gäbe es keine Zweifel. Das macht viel mehr Probleme.
Ich würde dir empfehlen ganz entspannt auf die Situation zuzugehen und es einfach auszuprobieren. Je weniger Druck du dir machst, desto besser.
Und wenn du es einfach nicht aushältst, dann versuche abzupumpen. Und wenn auch das sich für dich nicht stimmig anfühlt, darfst du auch sagen „nein das ist nichts für mich“
Wichtig und richtig auch für dein Baby ist, dass du dich mit eurem Weg wohlfühlst.
Liebe Grüße
Christina

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