fetale Bluttransfusion?!

Guten Tag!

Ich habe gestern erfahren, dass ich mich mit Ringelröteln angesteckt habe.

Ich werde nun engmaschig durch Ultraschall untersucht, bisher ist beim Kind jedoch alles unauffällig.

Leider liege ich nun schon seit einigen Stunden wach und mich plagen einige Fragen, die mir meine Frauenärztin leider erst Freitag beantworten könnte.

Zum Einen würde ich gerne wissen, wie lange es dauern könnte, bis sich die Krankheit auf das Kind überträgt? Bzw. ab wann könnte man im Ultraschall Hinweise auf die Krankheit finden?

Zum Anderen wurde mir erklärt, dass man bei Übertragung der Krankheit an das Kind, das ungeborene Kind noch im Mutterleib behandeln würde und zwar durch eine fetale Bluttransfusion. Hiezu habe ich viele Fragen. Wie ist der Ablauf einer solchen Bluttransfusion? Wird das stationär oder ambulant gemacht? Muss ich in eine spezielle Klinik? Welche Risiken erwarten mich? Wie hoch sind die Erfolgsaussichten? Kann es nach oder während der Geburt noch zu Komplikationen kommen?

Und zu guter Letzt: Wäre es nicht sinnvoller kein Risiko einer Ansteckung einzugehen und die Geburt vorzeitig einzuleiten, bzw. die Schwangerschaft zu beenden (heute SSW 34+4)?

Ich hoffe, Sie können mir einige meiner Fragen beantworten.

Freundliche Grüße

Hochzeit777 ( 35.SSW)

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Hallo,

ich wollte dich schon mal ein bisschen beruhigen. Ich bin in der 26. SSW und bekomme hoffentlich heute das Ergebnis ob ich mich bei meinem Sohn mit Ringelröteln angesteckt habe.

Mein Arzt ist da sehr entspannt, nur selten überträgt sich das Virus auf das Kind- und dann ist auch nicht gesagt das es zu Problemen kommen muss. In der Regel ist nach der 20. SSW auch bei Infektion der Schwangeren nicht unbedingt direkt mit Problemen für das Kind zu rechnen- die sind da eher die Ausnahme.

Abwarten und engmaschig kontrollieren reicht sicher aus- dann sieht man ja ob das Baby Probleme bekommt oder nicht. Falls alles gut ist wäre es doch sinnvoller wenn das Baby noch etwas im Bauch bleiben darf.

LG

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