Weitere Diagnostik/Ideen?

Hallo Dr. Peet,

Zu unserer Geschichte:
Im Juli 2016 habe ich die Pille abgesetzt. Im September wurde ich schwanger. Irgendwann war ein Herzschlag zu sehen. Dann nichts mehr. Die Schwangerschaft wurde in der 8. SSW für beendet erklärt. Ausschabung Anfang Dezember.

Bis Februar 2018 haben wir es weiter versucht, ohne Erfolg. Dann sind wir in die Kinderwunschklinik. Wir haben alles Mögliche abklären lassen. Eileiter sind frei. Alle Werte bei mir sind gut. Nur Lipoprotein A ist stark erhöht. Chlamyden-Antikörper nachgewiesen, aber keine akute Erkrankung. Keine Gerinnungsstörungen. Spermiogramm semi-okay. Viele Zyklen GVNP.

Dann 3 Inseminationen Mitte/ Ende 2018 - ohne Erfolg.
Januar 2019 Schwangerschaft auf natürlichem Weg. Abgang in der 7. Woche. Ausschabung im März 2019. Extreme Atembeschwerden bereits in den ersten Wochen der SS, Treppensteigen nicht möglich. Extreme Atembeschwerden traten auch bei der ersten Schwangerschaft bereits in den ersten Wochen auf.

Regelblutung blieb bis Juli 2019 aus. Befund --> Asherman. 2 OPs aufgrund der Diagnose (November 2019 + Januar 2020). Glücklicherweise hat sich die Schleimhaut relativ gut regeneriert. Sie ist zwar ungleichmäßig, aber überall aufgebaut. Meistens eher so auf 6mm, bei Stimulation hatte ich aber auch schon 8,5mm.

Genetik haben wir 2019 analysieren lassen --> ohne Befund.
Immunologische Tests haben wir 2020 machen lassen --> Befund: grenzwertige / verminderte immunologische Toleranz gegen väterliche Zellen (66% Lymphocyten Crossmatch)

IVF 1. Versuch November 2020; Stimulation mit Gonal (150 Einheiten, 10 Tage) --> biochemische Schwangerschaft, Abgang wenige Tage nach Einnistung. Utrogest 2x400 bis zum Abgang.

IVF 2. Versuch Februar 2021 --> Stimulation mit Ovaleap (175 Einheiten, 10 Tage) --> negativ. Utrogest 2x400 bis zum Schwangerschaftstest.

Bei beiden IVF Versuchen konnten 5 von 8 bzw. 11 EZ befruchtet werden. Jeweils nur zwei haben es ins Blastozyten-Stadium geschafft. Bei beiden IVFs wurden je die beiden Blastos eingesetzt.

Wir sind etwas ratlos, da es immer heißt, alle Werte sind gut. Seit 2016 versuchen wir schwanger zu werden, und haben jeden Zyklus, der möglich war, genutzt.
Jetzt ist die Frage, ob wir vor unserem 3. und wahrscheinlichen letztem Versuch noch irgendwelche weiteren Tests durchführen oder eine Einnistung beeinflussen können?

Jegliche Vitamine, und prophylaktisch ASS, nehme ich seit Monaten / Jahren. Mittlerweile bin ich fast 37 (Parnter fast 39), und so viel Zeit bleibt nicht mehr, auch wenn der amh-Wert gut ist.

Wir überlegen, ob wir es doch mit der Immunologie versuchen. Da sind ja aber die Meinungen geteilt.

Welche Untersuchen müssen gemacht werden bzw. welche könnte man noch machen? Wir haben mittlerweile den Überblick verloren.
Ich habe gelesen, dass man noch die Schleimhaut einritzen kann und gleichzeitig eine Gewebeprobe nehmen kann, die Frage ist nur: Um was herauszufinden?
Gibt es Seiten des Mannes noch weitere mögliche Untersuchungen? Oder irgendwelche Medikamente, die ich unterstützend einnehmen kann (Heparin?).

Unser Problem besteht kurz zusammengefasst: 1. In einer scheinbar geringen Möglichkeit schwanger zu werden (3 Mal in 4,5 Jahren), demnach gehen wir von Einnistungsproblemen aus und 2. Wenn eine Einnistung stattgefunden hat, das Halten der Schwangerschaft.

Unsere Klinik meinte, wir könnten im April / Mai den nächsten Versuch starten. Dies möchten wir aber nicht „blind“ machen.

Über Feedback und Unterstützung würden wir uns freuen.

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