Heparin bei IVF und Prothrombin Mutation

Hallo,
Ich habe gerade, nach 3 erfolglosen IUIs mit der Stimu zur ersten IVF begonnen. Das Spermiogramm meines Mannes ist perfekt. Wir versuchen seit 3 Jahren schwanger zu werden und bisher hat sich nie eine Schwangerschaft eingestellt. Aufgrund meiner Familienanamnese wurde eine Gerinnungsdiagnostik gemacht (Mein Vater starb mit 66 an einer Lungenembolie und hatte mit 50 einen Herzinfarkt) Dort wurde bei mir Faktor II Prothrombin Polymorphismus festgestellt. Bisher stimuliere ich mit 225 Gonal f am Tag. Ich würde gerne wissen, ob es nicht sinnvoll ist ab Beginn der Stimu oder auch später mit niedermolekularem Heparin zu behandeln? Meine Ärztin war am letzten Termin selbst nicht da und die haben da auch immer wenig Zeit und beantworten Fragen nur sehr oberflächlich, daher habe ich keine wirkliche Aussage dazu bekommen. Die Gerinnungsärztin sagte, dass die Ärzte das in der KiWu Behandlung abwägen müssen, da diese ja die Behandlung entscheiden und sie nicht wisse, was ich bekomme. Bei SS soll ich auf jeden Fall wieder in die Gerinnungsdiagnostik. Und Gonal f in der Höhe gleicht ja eigentlich einer Schwangerschaft, was das Thromboserisiko angeht.
Was würden Sie raten?

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Hallo,
durch das Gonal F allein haben sie kein erhöhtes Thromboserisiko, höchstens durch das östrogenwelches durch die Follikel produziert wird. Ob sie nun parallel zur Stimulation schon Heparin spritzen sollten sollte eigentlich der Gerinnungsspezialist entscheiden. Besteht eventuell nur eine" weiche" Indikation dafür, könnte man ab positivem Schwangerschaftstest Heparin zuführen
.Grüße
Peet

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