IVF: Östrogen, Auslösespritze + Gefahr Überstimulation

Sehr geehrter Herr Dr. Peet,
Ich würde mich sehr über Ihre Einschätzung freuen:
Ich bin heute bei ZT 10 (nach 6 spritzen Pergoveris 225 IE im mittellangen Protokoll mit Synarela).
Es waren viele Follikel im US zu sehen (zw 12-18).
Östrogen war heute bei 1762.
Ich soll heute noch ein 7. Mal Pergoveris nehmen und morgen mit Brevactid auslösen (eigentlich mit 10.000 IE, ich habe aber gefragt, ob ich auch mit 5000 IE auslösen kann, weil ich Angst vor einer Überstimulation habe).

Können Sie mir sagen, ob die Reduktion auf 5000 IE eine gute Idee ist? Kann ich sonst irgendetwas tun, um eine Überstimulation möglichst zu vermeiden?
Wie liest sich der Östrogen-Wert für Sie? Ist der sehr hoch?

Vielen, vielen Dank für Ihre Hilfe und Meinung.

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Hallo,
Östrogenwert passt in etwa zur Anzahl der Follikel. Sollten Sie im Antagonistenprotokoll stimuliert haben, wäre, um einen Überstimulationssyndrom weitestgehend auszuschließen eine Auslösung mit Triptofem/ Decapeptyl möglich. So dies, da es z.B. kein Antagonistenprotokoll ist, nicht möglich ist, könnte z.B. mit relativ 5000 etwas"zarter" ausgelöst werden. Auf jeden Fall sollte man weitere Maßnahmen ergreifen um einen Überstimulationssyndrom zu vermeiden: Viel Trinken, eiweißreiche Kost( um Wasser im Blut zu binden), gegebenenfalls Cabergolin 2x1/2 Tablette über ca. 8 Tage.
Grüße
Peet

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Vielen Dank für Ihre Antwort!

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