Laperoskopie oder HSK

Hallo,
Nach 3 Aborten nach ICSI wurde mir von einem Spezialisten geraten ein vorhandenes submucöses Myom an der Hinterwand der Gebärmutter zu entfernen. Ich hatte bereits 2 HSKs, wo nur einmal das Myom abgetragen wurde. Eine komplette Entfernung gelang nicht. Der Spezialist würde den Eingriff vornehmen und eine HSK machen. Er ist überzeugt, dass die Entfernung des Myoms so gelungen kann. Kostet aber mehrere tausend Euro, da er nur in einer Privatklinik tätig ist.
In der Uniklinik vor Ort kann der Eingriff vorgenommen werden, jedoch würde eine Laparoskopie gemacht werden, da lt. Arzt nicht 100% sichergestellt werden kann, dass mit einer HSK das Myom gänzlich entfernt werden kann.
Ich bin verwirrt. Zu welcher Variante raten Sie mir? Wie lange muss ich bei der Laproskopie warten bis wieder schwanger werden darf? Wir möchten möglichst rasch den nächsten Icsi Versuch starten (mein Mann hat OAT III).
Ansonsten ist alles untersucht, bis auf eine Endometriumsbiopsie, welche mitgemacht werden würde.
Vielen Dank für Ihre Antwort.

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Hallo,
je nach Lage und Größe des Myoms kann es sinnvoll sein eine hysteroskopische Entfernung per Laparoskopie zu überwachen, damit man nicht zu sehr in die Tiefe kommt und den Uterus perforiert. Wenn Sie von einer Endometriumbiopsie sprechen, was soll damit erreicht werden? Durch eine einfache Biopsie erhalten Sie kaum nutzbare Informationen für ihre Weiterbehandlung. Wenn die Endometriumbiopsie zur Diagnostik einer chronischen Endometritis dienen soll wäre es in Ordnung Sonstige Informationen lassen sich daraus nicht ziehen.Grüße
Peet

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