Immunologische untersuchung sinnvoll? Nach7.tf

Guten Abend Dr.Peet, wir haben 7 erfolglose Transfere (4xicsi,3xkryo) mit einer biochemischen Schwangerschaft 2016. Indikation ist ausschlieslich (lt. Artz) das OAT3 meines Mannes.

Bei mir ist erfolgt:
Gebärmutterspiegelung
Blutgerinnung Diagnostik
Humangenetik
Amh: 3,4
Schilddrüse (nehme seit der kiwu behandlung 50mg T4)
....alles unauffällig bisher. Stimmuliert wird niedrig (125-150IE) und immer 27-30 Eizellen. Langes - und kurzes Protokoll probiert. Vorsorglich darf ich 20mg clexane spritzen und ASS100, 0,25 Dexamethason nehmen (auf eigenen Wunsch).
Nach dem Transfer: duphaston 3x1 und prolutex. Mein progesteron scheint mir niedrig, wurde aber nie kontrolliert nach Transfer....vielleicht auch Einbildung.

Bei meinem Mann ist die ursache für OAT3 unklar, alles untersucht mehrmals beim urologen.

Wir haben immer gute befruchtungsraten und sowohl an tag 3 und an tag 5 sehr gute Embryonen. Sehr gut entwickelt, ohne fragmente, ohne verzögerung (eher gegenteil)

Wir haben extras in der Behandlung:
Embryogen
Pisci
Hatching

Nun, nach 7 Transferen stellt sich die Frage, macht es noch Sinn? Mein Arzt hält nichtso viel von dieser immunologie Sache. Ich selbst bin damit wenig vertraut.

Haben sie einen Tipp für diesen komplizierten Fall?

Viele Grüße

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Hallo,
weiterhin fehlt der wissenschaftliche Wirksamkeitsnachweis der immunologischen Therapie. Ihnen würde ich zur ERA raten, da gibt es wenigstens handfeste Daten.
Grüße
Peet

2

Vielen Dank für ihren Rat. Ich werde es diese woche mit dem Arzt bereden. Ist ERA sinnvoll auch wenn wir bereits mit embryonen von tag 3 eine biochemische schwangerschaft hatten? Dachte, dann wäre tag 3 der richtige. Danke nochmal!

3

Bei ERA untersucht man das Implantationsfenster. Im Normalfall beigibt die Einnistung etwa bei ES/PU+6. Da sollte die Gebärmutterschleimhaut aufnahmefähig sein. Ist das Implantationsfenster verschoben, so bringt ein früherer TF keinen Unterschied. Denn für einen pET (personalisierten Embryotransfer) friert man die Embryos ein und macht den TF im Kryozyklus zum richtigen Zeitpunkt. Man richtet sich dann nach dem ERA Ergebnis und dann sind es mehr oder weniger Stunden nach der ersten Progesterongabe bis zum Transfer. Z.B. wenn dein Fenster 1 Tag früher ist, dann müsste man bei PU+4 bereits Blastos einsetzten.

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