Transfer mit oder ohne US

Hallo dr. Peet,

Meine Klinik führt den TF grundsätzlich ohne US durch. Es wird vor tf ein US gemacht, dann „blind“ und möglich weit hinter in der GM die befruchtete EZ platziert und anschließend vom Biologen unter den mikroskop kontrolliert ob die eizelle im Katheter geblieben ist.
Ich frage mich, ob man damit sicher sein kann, dass die befruchtete Ez wirklich in der GM ist oder nicht doch irgendwo anders sitzt, rausfällt, oder was sonst noch möglich ist.
Welches Vorgehen worden Sie empfehlen beim TF?

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Hallo,
erwiesenermaßen ist die Sch.sch.rate beim ET mit US besser. Das Vorgehen nur mittels „clinical touch“, also nach Gefühl ist nicht akzeptabel!
Ich wundere mich manchmal erheblich wie weit hinein- oder wie wenig hinein ich den Katheter schieben muß, um die Katheterspitze bis ca 1 cm vor die Schleimhaut zu brineg- ohne „anzustuppsen“! Und ich habe im Leben sicher 5000-8000 (?) Transfere gemacht. Die ersten 2000 Transfere ohne US, seit meinen ersten US unterstützten Transferen mit „Aha-Effekt“ kann ich Kollegen nicht verstehen, sie behaupten sie können es ohne US genauso gut. Anstuppsen reduziert die Sch.sch. rate nachweislich!
Man muß damit einfach anfangen. Das Handling muß geübt werden, man braucht noch ein US Gerät, man braucht zeitliche Organisation (volle Blase)…..
Grüße
Peet

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