21. ÜZ, 4 IUIs :Gibt es überhaupt noch Hoffnung auf natürlichem Weg?

Sehr geehrter Herr Dr. Peet,
ich möchte gerne Ihre Meinung dazu wissen.
Mein Mann und ich (31/30) versuchen seit 21 Zyklen schwanger zu werden.
Nach 6 Monaten hatten wir bereits eine KIWU Klinik aufgesucht, da ich Hashimoto und einige Intoleranzen habe. Ich habe 12 Jahre die Pille genommen. Habe eine harmlose Ovarialzyste, die bereits vor ca 10 Jahren entfernt wurde und nun wieder da ist. Zyklus regelmäßig, Temperatur auch, Zervix höchster Index laut Arzt, Jeden Monat einen ES.
Haben bereits einige GVNP Zyklen, Puregon (6Tage x 25 mg) und 4 IUIs mit Puregon hinter mir. Clomiphen vertrage ich nicht. Die Eizellreifung und der Schleimhautaufbau sind total normal. Zweite Zyklushälfte auch.
Spermienbeweglichkeit meist ok(über 40-45% A und B) 170 Mio, knapp 2,5-3ml und 60 mio Konzentration. Normalform 2-4 %.
Hormongaben vertrage ich nur sehr sehr schlecht, spreche sofort darauf an. Reagiere gut, aber habe starke Nebenwirkungen. Habe einige Monate Prednisolon bekommen niedrig dosiert, aber davon dann auffälligen PAP gehabt, der nun wieder zurückgeht.
Nehme Agnucaston, NEMs, Frauenmantel- und Salbeitee, Clavella, Vit D, Omega 3 und habe Darm saniert,...Bin auch bereits bei einem Heilpraktiker,...Postkoitaltest wurde nichts gefunden.Heparin auch ausprobiert, da 4G4G vorliegt bei mir.
Der nächste Schritt wäre nun aber IVF. Dies wollen und können wir nicht machen: Finanzielle und gesundheitliche Gründe, sowie moralische.
Nun meine Frage: Ist es sehr unwahrscheinlich, dass eine Schwangerschaft noch auf normalem Wege entstehen kann oder sind zwei Jahre und mehr "normal"?Überall hört man, dass man nach einem, spätestens zwei Jahren als unfruchtbar gilt. Ist es sinnlos zu warten oder gerechtfertigt?
Vielen Dank!

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Hallo,
nach so einer langenZeit des Versuchens, sollten Sie sich ernsthaft überlegen die IVF zu machen. Andererseits können Sie natürlich, auf unbestimmte Zeit, so weitermachen wie bisher...
Grüße
Peet

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