Weniger Stillen

Liebe Sarah,

mein Sohn ist 5 Monate alt. Seit ca. 2 Wochen bekommt er vormittags und nachmittags statt der Brust eine Flasche mit Säuglingsnahrung. Ich muss aus medizinischen Gründen bis Februar abstillen und das Stillen - was ich total gerne tue! - laugt mich momentan sehr aus.

Meine Brust hat sich nach wenigen Tagen auf den geringeren Bedarf eingestellt. Da er schon Mittagsbrei ist, stille ich meist nur noch morgens, abends und nachts. Ich hatte ja die Hoffnung, dass es mir körperlich besser geht und ich wieder fitter werd.

Nun ist es aber so, dass mir dauernd übel ist. Schwangerschaft ausgeschlossen. Kann das am sinkenden Prolaktinspiegel liegen?

Auch scheint die Milchmenge schon so weit zurückgegangen zu sein, dass mein Sohn nachts wieder zweimal gestillt werden möchte, vorher hatte er durchgeschlafen. Manchmal weint er sogar, wenn er aus beiden Brüsten getrunken hat. Habe ich ggf. zu schnell reduziert? Es tut mir im Nachhinein richtig leid, denn vorher hatte ich genug Milch und habe das Stillen WEGEN MIR reduziert, nicht weil er es wollte...

Vielen lieben Dank für deine Meinung,
Jamie

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Hallo Jamie,

es ist möglich, dass die Übelkeit durch die Hormonumstellung kommt, es kann aber auch eine ganz andere Ursache haben, zB Stress, Medikamente, Magenproblemen usw.
Wie schnell sich die Milchmenge reduziert, kann man häufig nicht beeinflussen.
Eventuell ist es für euch beide besser, wenn das abstillen schneller geht als geplant.

Alles Gute
Hebamme Sarah

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