Brei - ja, nein, vielleicht?

Meine Tochter ist 5 Monate und wird voll gestillt.
Seit 3 Wochen schläft sie nicht mehr durch und möchte nachts 1-2x gestillt werden. Danach schläft sie weiter.
Da sie von Anfang an durch schlief (9-13h) ist das für mich recht ungewohnt.
Ich gebe seit 1 Woche abends nach der Brust noch Pre. Da werden noch 50-120ml getrunken. Aber trotzdem wacht sie auf.
Bei meiner Großen hieß es vor 6 Jahren noch, möglichst lange stillen. Nun ist das wohl überholt und man gibt schon früh Brei.
Ist das wirklich zu empfehlen? Oder sollte ich erst nächsten Monat mit dem ersten Gemüsebrei beginnen?
Können Sie Literatur empfehlen? Im Netz habe ich bisher nur widersprüchliche Infos gefunden (auch bezüglich Getreide und wann welche Mahlzeit eingeführt werden sollte). Sicherlich sind es alles Empfehlungen, aber ein bisschen Orientierung hätte ich gern.

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Liebe biokompatibel,

nach meiner Erfahrung sind die meisten Kinder mit etwas über fünf Monaten reif für Beikost.

Reifezeichen sind:

- Das Kind kann mit minimaler Unterstützung aufrecht sitzen
- Der Zungenstoßreflex ist nicht mehr vorhanden
- Das Kind zeigt die Bereitschaft zum kauen
- Das Kind ist in der Lage, selbständig Nahrung aufzunehmen und in den Mund zu stecken
- Das Kind kann seine Sättigung anzeigen
- Das Kind zeigt deutliches Interesse am Essen der Familienmitglieder

Zudem:
- Beikost ist eine Ergänzungskost, keine Ersatzkost.
Du kannst also guten Gewissens mit etwas Gemüsebrei am Mittag beginnen. Einen Literaturtipp habe ich nicht. Ich treffe mich meist mit meinen Frauen und spreche persönlich mit ihnen.

LG CLaudia

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Sieh doch mal hier: http://www.urbia.de/forum/36-stillen-ernaehrung

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Danke schön.
Ich habe dann jetzt mit Brei begonnen. Und sie macht es super. Alles im Mund behalten, zügig die ersten 100g gefuttert. Danach habe ich trotzdem noch gestillt.

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