Gebärmutter-Septum

Hallo Herr Dr. Peet,

vermutlich habe ich ein Septum - der KiWu-Arzt hat es beim Ultraschall entdeckt. Er meinte, dass man es nur sicher sagen kann - auch wie weit es hinein ragt - wenn eine Gebärmutter-Spieglung gemacht wird.

Ich hatte schon mal einen Abgang in der 5./6.SSW, seither klappt es seit über 1,5 Jahren nicht mehr. Ich hab schon durch Recherche erfahren, dass es dadurch viel schwieriger ist überhaupt schwanger zu werden - richtig oder? Auch das eine Einnistung oft an diesem Häutchen passiert und es dann wegen schlechter Durchblutung nicht richtig versorgt wird und eine FG dadurch viel wahrscheinlicher ist bzw. das Risiko für eine Frühgeburt viel höher ist. Stimmt auch oder?

Würden Sie mir zur Entfernung raten? Gibt es in Berlin Spezialisten, die Sie empfehlen können? Welche Risiken gibt es und wie lange muss man danach pausieren?

Ich hoffe auf Ihren Rat! Danke vielmals.

Hallo,
prinzipiell kann die Abortrate bei einem Septum erhöht sein. Ob aber eines vorliegt läßt sich nicht ausschließlich per Hysteroskopie sagen. Eine Hydrosonografie läßt oft sehr schön die Gebärmutterhöhle darstellen. Ist dann doch ein operationsbedürftiger Befund ist die Hysteroskopie dran.
Es gibt dafür (Hysterosk.) in Berlin und Potsdam verschieden Adressen.
peet

Vielen Dank.

Mich würde jedoch eher interessieren, ob Sie zu einer Entfernung raten würden oder nicht? Ich habe unterschiedliche Meinungen bei der Internet Recherche gefunden.

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