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Hey Nina,

mei, lass dir das doch einfach bei einem Ohr rein, beim andern wieder raus.
Weisst du, ich kenn die andere Seite. Warum bleibst du nicht daheim? Kannst dus schaffen, Kind und Studium unter einen Hut zu bringen?
Jeder soll doch so glücklich sein, wies ihm taugt.
Aber warum betrifft dich das so. Kann es sein, dass du einfach ein Problem hast, deine Situation zu legitìmieren?
Für mich war immer klar ich will alles beide... Kind und Studium/Arbeit... Und ich will nicht erst mit über 30 Kinder... Auch das ist ne angreifbare These...
Manchmal beneide ich Hausfrauen und Mütter, allerdings, wenn ich dann merke, wieviel mehr ich eigentlich habe (allerdings auch mehr Stress) bin ich froh, dass es so ist wie es ist.
Ich will einfach immer unabhängig sein, so dass ich im Fall des Falles auch auf eigenen Beinen stehen kann...
Das muss aber zwangsläufig nicht bei jeder Mama/frau so sein.
Sei doch glücklich wenn deine Lebenssituation dich ausfüllt und ignorier solche Sprüche...
Ich kann allerdings schon verstehen, dass da zwei Welten aufeinander prallen... ich hab auch meist mehr Probleme Themen zum reden zu finden mit "Nur-Hausfrauen-Mamas" als mit "Studi-Arbeit-Mamas", weil einfach die Problemlagen oft diesselben sind...
Ist so, jeder muss so leben, wie ers für richtig hält...
Und egal wie mans macht, es kommen immer blöde Sprüche von irgendwem! Einfach Kopf nach oben und selbstbewusst auftreten...
Ich hab allerdings auch gesehen, wies meiner Mama ging, sie blieb für uns Kinder (2) zuhause und hat niewieder Fuss fassen können... Jetzt ist sie 58 und ständig unzufrieden (Langeweile, nur Nebenjob, kaum Anspruch, keine Rente)... Naja, aber sie sagt auch, wir warens wert und mein Vater hat ja nen guten Job.
Mein Leben wärs nicht, aber dafür auf Kinder verzichten??? NEEEEIN!

LG rantanplan

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Ich arbeite auch nicht und es geht mir gut.

Wessen Kinder zahlen denn mal deren spätere Rente? Frag die das doch mal. Und wer pflegt sie mal wenn sie alt und gebrechlich sind?

Dumm und dämlich sind doch die, die sich abstressen und mal später mit nem Herzinfarkt ins Grab fallen. Dann habe ich doch auch nichts vom Leben gehabt, oder?

Langweilig sind wir Hausfrauen bestimmt nicht, also ich auf keinen Fall.

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Öhem...

In der heutigen Zeit kann man wohl nicht davon ausgehen, dass die eigenen Kinder einen später mal automatisch pflegen...

Die sind dann ja auch hoffentlich berufstätig und auf Grund dessen gar nicht mehr in der Nähe wohnhaft?

Wär natürlich schön, wenn es funktioniert!

Noch besser ist es, der gestresste unverheiratete kinderlos fällt ins Grab und vererbt alles dem Patensohn/ Tochter! * Ironie off*

Gruß angi 05

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Meine. Die sehen nämlich, dass Mann UND Frau arbeiten gehen können.

Wenn du schon so bissig bist gegenüber arbeitenden Frauen, dann musst du dich nicht wundern, wenn die mal zurückbeißen.

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Kinder zu haben, heisst ja nicht automatisch, dass man/frau auch zuhause bleibt und das Geldverdienen nur dem anderen Partner überlässt.

Wie schon gesagt, man muss es sich leisten können und wollen.

Ich persönlich finde es besser, wenn beide Elternteile sich gleichermaßen um Kinder, Haushalt und Geldverdienen kümmern, als wenn sich einer auf die faule Haut legt und sich hinterher beschwert, wenn der Mann nicht mal büglen kann. :-(

Ich will dir und den anderen NUR-Hausfrauen ja nicht zu nahe treten, aber den Haushalt den machen wir als beide-berufstätige Eltern schon immer nebenbei nach der Arbeit und am Wochenende und bei uns ist es sauber genug, dass wir jederzeit unerwarteten Besuch empfangen können.

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Hallo!
Was ich wirklich merkwürdig finde, ist die oft geäußerte Meinung: "wenn man es sich leisten kann, zu Hause zubleiben..."
Ganz ehrlich: Ich kann es mir nicht leisten, arbeiten zu gehen und fürü diese Zeit eine Kinderbetreuung zu bezahlen. Immerhin muss man ja bedenken, dass die Betreuungszeit länger ist las die reine Arbeitszeit, die man dann zur Verfügung hat. Das Geld, das ich dann netto herausbekomme, muss ich demnach brutto an die Kinderfrau abgeben.

Dann bleib ich doch lieber zu Hause und kümmere mich um meine Kinder. Zumal ich dann auch sicher sein kann, dass sie nach MEINEN Grundsätzen erzogen werden und nicht so lari-fari. Denn ich bin mir sicher, dass sich KEINE Kinderfrau derart intensiv beispielsweise um die schulischen Belange meiner Kinder kümmert wie ich das selbst mache.

Ich habe bis zur Einschulung meiner Tochter Vollzeit gearbeitet (und allein erziehend). Dann war ich zum Glück schwanger und konnte aus dem Beruf aussteigen.

Ich habe keine Ahnung, wie ich das mit den Ferienzeiten, dem Lernen und den Hausaufgaben hätte regeln sollen - abends ab 17:00 Uhr noch? Abgesehen davon, dass dann auch erstmal der Haushalt und so diverse Erledigungen anfallen.

Ich bin mir sicher, meine Tochter würde schulisch völlig hinter herunter fallen, wenn ich nicht die Zeit aufbringen könnte, mit ihr zu lernen. Obwohl sie ein intelligentes Kind ist.

Und ich fände es wirklich schade, wenn ich die vielen kleinen neu erlernten Dinge bei meinem kleinen Sohn nicht miterleben dürfte / könnte. Das ist etwas, was mich damals bei meiner Tochter schon viele schlaflose, tränenreiche Nächte gekostet hat.

Und nun noch was: Ich kann nicht mal mehr in meinen Beruf einsteigen, wenn mein Sohn ín den Kindergarten kommt! Da meine alte Firma nicht mehr existiert, nimmt mich folglich auch niemand wieder auf! Ich muss also bei der Arbeitssuche ganz von vorn beginnen. Das war schon hart mit einem Kind, aber mit zweien!!! - Unmöglich! Es gibt genügend Jobsuchende, die keine Kinder haben und somit viel flexibler sind.

Da ich ein abgeschlossenes Hochschulstudium und diverse Weiterbildungen habe, stehen für mich auch nur Jobs zur Verfügung, die eine Vollzeitbeschäftigung voraussetzen. Als Aushilfe ist man direkt überqualifiziert!

Ich MUSS also zu Hause bleiben und bin dort auch wirklich sehr gefordert. Zeit für mich, für Sport, Kaffeeklatsch etc. habe ich NULL!!

Es kommt wohl auch drauf an, was man aus seiner Aufgabe als Hausfrau und Mutter macht.
Ich kann jedenfalls nur aus eigener Erfahrung berichten, dass ich mich unglaublich mies gefühlt habe, meine Tochter tagsüber allein zu lassen. Gleichzeitig hatte ich meinem Arbeitgeber gegenüber ein schlechtes Gewissen, wenn ich immer pünktlich gehen musste, um sie vom Kindergarten abzuholen. Alle anderen konnten locker Überstunden machen. ich war also auch bei meinen Kollegen nicht sonderlich beliebt deswegen.

Egal, was ich gemacht habe, ich saß immer zwischen zwei STühlen und es war GRAUSAM!

Ich weiß nicht, wie ihr das macht...

Marie


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Hallo Ihr Lieben,

kann mich den Zeilen von Cassiopeia76 nur voll und ganz anschliessen. Ich habe auch beide Seiten gesehen (berufstätig mit kleinem Kind) und Vollzeitmutter (jetzt) und weiss, wie es ist, wenn man das Gefühl hat weder der Familie noch dem Beruf voll und ganz gerecht zu werden.

Ausserdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass man als Arbeitnehmer (egal auf welchem Posten) leicht austauschbar und ersetzbar ist, als Mutter aber nicht.

Ach ja..... und mein Allgemeinwissen und meine Interessen beschränkten sich während meiner beruflichen Zeit doch sehr auf das Fachwissen, dass ich für meine Tätigkeit benötigte..... für Interessen auf anderen Gebieten fehlte mir neben der Kinderbetreuung und dem Haushalt schlichtweg die Zeit.

Liebe Grüße
Hermine

P.S.: Dennoch bin ich aber der Ansicht, dass jede Familie für sich entscheiden sollte, wie das gehandhabt wird und wenn alle damit klar kommen, ist das auch okay so. Jeder hat nur ein Leben und sollte es auch so leben dürfen, wie es ihn glücklich und zufrieden macht und sich nicht immer für seinen Weg rechtfertigen müssen.

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HalliHallo,

was meinst Du wie ich oft ich mir anhören muss:

"Wie? Du willst schon wieder arbeiten? Nach nur einem Jahr?"

JA und ich will es so!
Ich werde umgekehrt zu Deiner Situation von den Hausfrauen und Übermüttern schaft kritisiert, warum ich nicht die schöne Zeit zu Haus noch unendlich lange auskosten will.
Das ist genauso schlecht!

Im Gegensatz zu Dir stehe ich aber hinter meiner Entscheidung und lasse sie mir von niemanden abspenstig machen.
Mein Leben besteht nicht nur aus Kind, Haushalt und Mann!

Wenn das Deine Erfüllung ist, dann stehe selbstbewusster dazu!

Alles Gute#klee

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Ich finde es toll wenn man sich leisten kann zu Hause zu bleiben!!!

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hallo nina,
ich kann dich verstehen..
aber ich werde, wenn moritz ein jahr alt ist, auch wieder anfangen zu arbeiten..
ich habe das gefühl das ich nirgends mehr mitreden kann :-(
ich kann sagen wo windeln im angebot sind un dwas moritz bereits kann, aber sonst? es passiert ja den tag über nichts.. ausser das kind!
ich muss mir ständig sprüche anhören, von wegen "ach und du willst wieder vollzeit anfangen?! na meinst du das du das schaffst? so mit kind und haushalt?"
da frage ich mich doch ganz im ernst ob die noch was merken, nur weil ich weiblichen geschlechts bin, heisst es nicht das mein mann nichts tut. es ist einfach nur wichtig das man sich die sachen teilt!

lg
kathi die sich schon auf ihrem 1. arbeitstag freut

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Hallo Nina,

ich bin auch Hausfrau und Mutter von 2 süssen Kindern - und ich bin es gerne. Gehe so ca. 1 mal die Woche, manchmal auch nur alle 2 oder 3 Wochen bei meinen Schwieva arbeiten. Aber ich hab bisher von niemandem gehört, dass ich ja unendlich Zeit hätte, dumm wäre oder gar langweilig. Es würde mich, davon abgesehen, glaube ich, auch gar nicht stören!!!
Ich bin wirklich sehr zufrieden, wie es ist. Meine Schulkameradin hat das Haus nebenan gekauft und die andere Schulkameradin wohnt ca. 100 m entfernt von uns. Somit sind wir ein gutes Trio und wir unternehmen viel zusammen.
Es liegt immer an einem selbst, wie zufrieden man sich mit seiner Situation abfindet.
Hab bisher eigentlich immer gearbeitet und sei es nur als Aushilfe. Aber ich hab IMMER Geld dazuverdient. Das hat mir meine Freundin auch mal für echt gut angerechnet.
Liebe Grüsse
Viola

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Hallo,

bin im Moment noch in Elternzeit aber arbeite bei meinem alten Arbeitgeber auf 400 Euro Basis.Ich muß sagen,das es richtig gut tut,mal wieder rauszukommen,da einem sonstv manchmal wirklich die Decke auf den Kopf fällt.Ich habe Krankenschwester gelernt,deswegen KANN ich nicht dumm sein,denn wer diese Lehre gemacht hat,der weiß,das man dafür schon was auf dem Kasten haben muß#cool.
Trotzdem bin ich KEINE KARRIEREGEILE TUSSI,denn dafür bedeuten mir meine Kinder zuviel.Sie stehen an erster Stelle(und ich bin KEINE Glucke).Aber so ein Hausmütterchen bin ich auch nicht.Bei mir ist das so ein Zwischending.In erster Linie bin ich Frau,dann Mutter,dann Arbeitnehmerin!
Um Karriere zu machen brauch ich keine Kinder in die welt setzen um sie dann ständig von anderen Leuten"versauen"zu lassen und um mich nur Hausfrau zu nennen,bin ich der Außenwelt viel zu sehr aufgeschlossen und neugierig.

Ich kenne aber auch viele die arbeiten,jung sind,noch bei Mama und Papa wohnen,alles in den A*** geschoben bekommen;dann noch am jammern sind wenn se Überstunden machen müssen usw..Die können doch froh sein..denn die haben wenn sie nach hause kommen,wenigstens nen Feierabend ohne Kind §Kegel.Was sollen denn die Mütter sagen,die arbeiten.Die müssen doch ständig im hinterkopf haben,hoffentlich gehts den Kindern gut;Hoffentlich kommt kein Anruf,das sie Krank sind etc..und nach Feierabend gehts Zuhause womöglich noch weiter: Haushalt,Kinder....
Ich muß sagen,das Kindererziehung weitaus anstrengender ist als normal seine Arbeitsstunden zu absolvieren und danach sich endlich auf den Feierabend freuen können!!!!!
LG Ramona

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Hausfrauen sind die faulen Saecke die nur zu Hause ihren A... plattsitzen, nichts zu tun haben und sowieso immer Urlaub haben.

Arbeitende Frauen sind Rabenmuetter die ihre Kinder einfach so abgeben (wie koennen sie nur??!).

Und Karrierefrauen ohne Kinder sind die egoistischen Tanten die immer nur an sich selbst denken und nicht daran wie sie die Rente aller Leute sichern koennen.


Ach weisst Du, als Frau bist Du so oder so am A...-also mach doch einfach was DIR Spass macht und lass alle reden.

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#pro#pro#pro

so isses,

denn scheinbar gibt es immer jemanden, der etwas
auszusetzen hat.

Lg
Maria

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