Grossvater mit 2 Gesichtern, wie handeln?

Hallo zusammen

Seit einem Jahr leben mein Mann und ich im Haus neben meinen Eltern. (2 separate Reihenhäuschen, vorher lebten die Eltern in beiden mit Durchgang, der wurde dann zugemacht)
Wir haben ein sehr gutes Verhältnis. Nun kommt in wenigen Tagen unser erstes Baby zur Welt und es gibt leider einige Schwierigkeiten.
Mein Vater ist ein lieber, aber narzisstischer und cholerischer Mensch. Er hatte eine bestialische Kindheit, die er nie verarbeitet hat. Er ist bist heute eigentlich ein extrem sensibles, verletzbares Kind. Das ganze Spektrum seiner Psyche musste ich als Kind und Teenager aushalten. Heute ist er zu mir und meinem Mann nur noch äusserst lieb (fast zu viel, immer am Lächeln), aber ich kenne natürlich seine andere Seite, die er mittlerweile nur noch an meiner Mutter auslässt.
Was er aber uns gegenüber hat: extremes Kontrollbedürnis, Aufmerksamkeit heuschen und Privatsphäre nicht akzeptieren.
Immer wenn wir auf dem Sitzplatz oder im Garten sind, muss er auch auf seiner Seite im Garten etwas machen und uns irgendwann ansprechen. Wir können nie draussen sein nur für uns, ohne dass er rüberufen und uns in ein Gespräch verwickeln muss. Er schneidet auch ungefragt Sträucher und füllt die Regentonne und ist das ganz stolz und will Lob. Sträucher und Regentonne waren natürlich noch von ihm, aber wir haben ja das Haus mit Garten übernommen und zahlen Miete - deswegen nervt es uns, wenn er einfach was macht, ohne es mit uns anzuschauen, auch wenn es nur lieb gemeint ist.
Seit einer Baustelle obendran macht er nun auch jeden Abend einen "Kontrollgang", so fühlt es sich für uns an. Er läuft (seine) Strasse an unserem Garten vorbei zur Baustelle, damit er diese anschauen kann. Sind wir im Garten, steht er natürlich wieder ans Tor und will plaudern. Das muss meistens am Abend sein, wenn mein Mann von der Arbeit gekommen ist und sich draussen entspannen will.
Mir fällt es extrem schwer, ihm unser Anliegen nach mehr Privatsphäre mitzuteilen. Meine Eltern haben so vieles für uns getan und wir sind dankbar. Er ist ja auch immer soo nett zu uns, dass ich es kaum ertragen kann, ihn zu kritisieren. Ich habe Angst vor seiner Reaktion. Dass er sich so gedemütigt und abgewertet vorkommt aus seiner Unsicherheit heraus, das er sich vollkommen zurückzieht. Oder er wie früher ausrastet. Ersteres ist aber wahrscheinlicher, dass er extrem nachtragend wie er ist sich im seine Opferrolle reinsteigert.

Er freut sich so auf das Enkelkind, aber grad mit Baby als frischgebackene Familie braucht man doch unbedingt seine Privatsphäre.

Könnt ihr mir Tipps geben im Umgang mit ihm? Habt ihr Erfahrung mit solchen Persönlichkeiten? Übertreiben wir und sehen das zu eng?

Meine Angst, ihm die Meinung zu sagen, entspringt natürlich einem alten Trauma aus meiner Kindheit, als er immer in die Luft ging und seine Opferrolle auskostete bis zur Selbstmorddrohung bei Diskussionen.


Vielen Dank, falls sich das jemand durchliest.

Liebe Grüsse

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Hey!

Umziehen und wo anders ohne Kontrolle, mit Privatsphäre zur Miete wohnen.

Das wäre mein Rat. Einen Narzissten mit Baby würde ich mir nicht erziehen wollen.


Liebe Grüße
Schoko

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Und dann ziehe ich neben ein Paar, dass Kinder hasst und sich lauthals über mich beschwert.
Oder neben einer Familie, die übergriffig ist und jeden Tag vorbei kommt.
Oder einer alleinstehenden Frau, die denkt, sie wäre die neue Oma.

Damit will ich sagen: Man weiß leider nicht zwingend, neben wem man wohnt.
Ich weiß auch nicht, was das vor ein Vorbild fürs eigene Kind sein soll, wenn man vor Problemen ständig wegrennt und nicht für das eigene Leben einsteht.

Warum nicht erstmal mit dem Vater sprechen? Grenzen setzen?

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Tatsächlich lese ich jetzt aus dem Verhalten, das Dich nervt ein normales Verhalten zwischen Nachbarn (Grüßen, wenn man sich im Garten/am Gartentor trifft), und dann ja erst recht zwischen Eltern und Kind. Über das Füllen der Regentonne und das Schneiden der Büsche könnte man ggf unterschiedlicher Meinung sein. Er ist Vermieter, also kümmert er sich, wenn er der Meinung ist, dass es Not tut vs er dringt in Eure Mietsache ein und arbeitet dort unangekündigt. Da würde ich einfach mal was sagen und ihn bitten, dass er zuerst Euch bescheid gibt, wenn er meint, dass Büsche geschnitten werden müssten. Dann könnt Ihr immer noch entscheiden, ob er es machen soll, oder Ihr.


Wenn Euch das Verhalten so stört, dann hilft vermutlich tatsächlich nur ein Wegzug. Kurzfristig wird das ja aber wahrscheinlich nicht klappen, daher solltest Du anfangen, Deine Grenzen abzustecken und dem Papa freundlich und ggf mit einem Augenzwinkern zu sagen, wenn er etwas macht, das nicht okay ist. Wenn Du wartest, bis Du so wütend bist, dass alles rausplatzt, eskaliert die Lage sicher.

Was Du ihm nicht ankreiden solltest ist, dass er zu einer beliebigen Tageszeit in den Garten geht. Auch wenn Ihr dann gerade in Eurem seid. Das Entbieten eines Tagesgrußes finde ich auch nicht vorwerfbar. Vielmehr fände ich es schlimm, wenn man unter Nachbarn nicht ein kurzes Schwätzchen übern Zaun hielte. Und auch seine Kontrollgänge kannst Du ihm nicht verbieten.

Überleg Dir, welche Kämpfe sich lohnen, und was Killefitz ist, der vielleicht durch die besondere Hormonlage aktuell zum Riesenproblem wird.

Und dann überlege Dir, ob eine kleine, neue Familie wirklich dringend so viel Privatsphäre benötigt, dass die nächsten Menschen verprellt werden. Dass grundsätzlich ein psychisch krankes Großelternteil nicht zwingend ein kleines Kind allein betreuen sollte, da bin ich bei Dir. Aber eine wirkliche Abschottung werdet Ihr unter den Umständen nicht hinbekommen, dann bleibt nur der Wegzug und damit ein Bruch mit Deinen Eltern. Auch mit Deiner Mutter, die vielleicht ganz froh ist, Euch nebenan zu haben.

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Liebe Very431, deine Antwort hat mich sehr berührt. Genau diese objektive Sichtweise habe ich gebraucht. Manchmal steckt man so tief in einer Situation, dass man sie nicht mehr recht beurteilen kann. HERZLICHEN Dank für deine Zeit, auf meinen Beitrag zu antworten. Liebe Grüsse

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Kann deine Mutter ihm zuflüstern dass er euch doch mehr Raum geben soll?

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Liebe Fluffeluff, Herzlichen Dank, das ist eine gute Idee und haben wir auch schon gedacht. Dann wirft es nicht so viel Staub auf, wie wenn wir eine grosse Sache daraus machen.. Sie hat nur leider auch immer Angst vor seiner Reaktion. Er ist sehr respektlos mit ihr manchmal :-(

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Ich versteh dein Bedürfnis Kosten zu sparen und für die Kids daheim zu sein. Ich mache einen Spagat aus Teilzeit und Krippe, aber es ist nicht leicht in der Schweiz die Familie mit Baby/Kleinkind zu finanzieren ohne dass wer auf der Strecke bleibt. Andererseits lebst du gerade das ungesunde Muster deiner Kindheit wieder. Und deinen Mann stört es. Ist auch nicht gut für deine Ehe. Ich glaub aber auch nicht dass du ihn noch ändern kannst.

Deflektieren probiert?
Ich würde feste Zeiten einführen und nur da grosses Geplauder machen. Ansonsten mit 1-2 freundlichen Sätzen abwürgen.

„Papa, lass uns das Samstag beim Kafi beplaudern.“ und dann Blick ins Handy. „Ja, tolles Wetter heute. Aber ich bin sehr erledigt.“. Also ganz lieb sein aber ihn doch merken lassen dass er stört. Es kann sein dass auch das schon zu viel Ablehnung ist. Wenn ja… seufz.

Und ihm die Aufgaben abnehmen.
„Du, wir machen das mit dem Rosmarin und der Tonne, ist ja jetzt unsere Verantwortung.“ damit er keinen Grund mehr hat durch euren Garten zu flitzen. Ist der offen? Kästen aufstellen, bisschen abschirmen mit Pflanzen oder den Schirm gegen sie drehen. 😂

Meine Erfahrung mit Übergriffigkeit durch die Grosseltern ist leider dass es exponentiell zunimmt wenn die neue Generation dazu kommt. Im worst case kleben sie dir nach der Geburt derart an den Hacken dass es nicht ohne Knatsch geht.
Da pass bitte auf dass es die nicht an die Psyche geht. Das Wochenbett ist sehr sensibel. Und im Zweifel müsst ihr wirklich zusammensitzen und sagen „mehr Abstand oder Auszug“ und dann schauen was geht.

Ich würde eingehen wenn ich mit meiner Familie auf einem Grundstück leben müsste. Wir haben das Angebot im Garten zu bauen abgelehnt und viele viele km zwischen uns gebracht. Mein Seelenfrieden und meine Ehe sind mir mehr wert als 20% weniger arbeiten.

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Ich werde nie verstehen warum man mit seinen Eltern Tür an Tür wohnt, wenn man weiß wie die eigene Kindheit war. Unstimmigkeiten sind vorprogrammiert.
Du erwähnst mehrmals wie lieb und nett er jetzt ist. Hast aber gleichzeitig Angst ihm Grenzen zu setzen.
Er lässt sich heute noch an deiner Mutter aus. Das ist doch nie und nimmer ein gutes Verhältnis wie du es nennst. So lieb und nett scheint er nicht zu sein.
Nachdem ihr nicht gekauft habt, sondern Miete bezahlt, wäre ein Umzug noch eine Möglichkeit um ein bisschen Distanz zu schaffen.
Er kann in seinen Garten wann er will. Er kann 10x am Tag die Straße ablaufen.
Daran könnt ihr ihn nicht hindern.

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Liebe abnehmerin

Vielen Dank, du hast den Zwiespalt gut erkannt. Er war eben auch in der Kindheit immer ein Mann mit 2 Gesichtern. Einerseits der liebste Papa, andererseits der cholerische. Aber wenn man seine Vergangenheit kennt, hat man eben schon Mitgefühl, warum er so ist, wie er ist. Und meine Mutter ist die Liebenswertes Person die es gibt, nichts schöneres für unser Baby mit so einer Grossmami in der Nähe aufzuwachsen. Aber du hast recht, entweder Grenzen setzen oder wegziehen. Da wir uns bewusst entschieden haben, hier zu leben, wird es ersteres sein und ich bin sehr froh, um die Tipps, die ich hier bekomme zur Umsetzung. Liebe Grüsse

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Seine Vergangenheit entschuldigt aber nicht seine aufbrausende Art seiner Familie gegenüber.
Entschuldigt jemand sein Verhalten mit seiner Vergangenheit, heißt das für mich, dass er sie nie in irgendeiner Form aufgearbeitet hat. Er macht weiter wie er will und wie es seinem Umfeld geht ist ihm egal.
Bis zu einem gewissen Grad kann ich verzeihen, aber wenn mein Leben geprägt ist von Zuckerbrot und Peitsche, wäre bei mir Schluß.
Für mein Handeln, kann ich auch nicht meinen Vater (Spiegeltrinker) verantwortlich machen und mich darauf ausruhen, dass ich keine normale Kindheit hatte.
Meine Familie, also mein Mann und meine Kinder, können am wenigsten was dafür.
Dein Vater lässt es aber an euch aus.
Das ist weder fair noch richtig. Offenbar kennt er keine Konsequenzen für sein Handeln. Ich glaube auch, dass deine Mutter eine liebenswerte Frau ist, aber ich glaube auch, dass sie unter deinem Vater leidet.
Vermutlich fehlt es ihr an Selbstbewusstsein, denn keine normale Frau lässt sich so behandeln.
Irgendwie nehmt ihr ihn alle in Schutz, aber er ändert nichts. Kindheit hin oder her. So geht man nicht mit seiner Familie um.
Dein Vater ist ein erwachsener Mann und weiß was richtig und falsch ist.

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Wenn ich sowas lese kommt mir die Galle hoch.
Warum schneidet er die Büsche? Na we ihr es wohl nicht macht.
Mit der Regentonne das gleiche.
Deine Eltern haben viel für euch getan!
Das habt ihr ja gerne genommenen, klar.

Mein Tip

Zieht weit weg.
Lehnt Hilfe in Zukunft von deinen Eltern ab.

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Liebe Majana3

Er ist halt ein absoluter Perfektionist, es waren Rosmarinsträucher, die wir etwas ausladender belassen haben. Er hat sie dann sehr kurz zurückgestutzt. Verschiedene Geschmäcker. Und die Regentonne war noch 3/4 voll (er hat auch eine eigene) und ich benutze unsere momentan kaum (wegen Schwangerschaft kann ich ja nicht mehr schwer heben). Er findet halt, bei Regen immer sofort füllen..
Dass sie uns sehr vieles gegeben haben, habe ich erwähnt um meine Dankbarkeit auszudrücken. Wir geben ihnen auch sehr vieles zurück und schauen sehr gut zu ihnen. Es ist kein einseitiges, ausnutzendes Verhältnis, wie du das etwas dargestellt hast.

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Du kennst deinen Vater am besten. Von allen. Trotzdem seid ihr dort hingezogen und das hätte ich an deiner Stelle schon gar nicht getan 😅

Auch mein Rat wäre langfristig: ausziehen. Zudem: Grenzen setzen und sich dabei kein schlechtes Gewissen einreden lassen. Wenn er dann schmollt, schmollt er.

Dass er im Garten ist, wenn ihr im Garten seid usw ist ärgerlich, aber ich finde, da könnt ihr kaum was sagen 🤷‍♀️ Man kann ihm ja nicht vorschreiben, wann er raus darf 😅 auch ob er von seinem Grundstück aus die Baustelle ansieht oder nicht… so Nachbarn gibt es halt und bei Reihenhäusern fällt sowas immer ins Gewicht 🤷‍♀️

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Liebe esistjuli
Vielen Dank, da hast du recht. Objektiv betrachtet, können wir ihn nicht so einschränken. Und stimmt, solche Nachbarn gibts immer ;-D

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Was man so gutes Verhältnis nennt...

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Einen Rat habe ich auch: lauft weg so schnell ihr könnt. Bei einem Narzissten weißt du nie wann es schlimm wird. Meine Mutter ist narzisstisch. Zusammenleben unmöglich. Wir haben es probiert und es scheiterte deswegen nach drei Monaten.

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Liebe Hope112019

Da kannst du mich gut verstehen aus Erfahrung mit deiner Mutter. Das tut mir leid, dass es bei euch nicht geklappt habt. Es ist wirklich anspruchsvoll, mit so ambivalenten Persönlichkeiten in der Nähe umzugehen. Ich hoffe, ihr seid jetzt in einer zufriedenstellenden Wohnsituation :-)

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Hallo,

ich frage mich, warum du dich darauf eingelassen hast, dicht an dicht mit deinen Eltern zu wohnen, wenn du deinen Vater doch kennst und weißt, dass er kein unkomplizierter Mensch ist, der keine Kritik annehmen kann?

Habt ihr vor Einzug mit deinen Eltern zusammen gesessen und besprochen, wie ihr euch das alle vorstellt? Was euch wichtig ist und unter welchen Bedingungen ihr einzieht?
Dann könntet ihr deine Eltern vielleicht nochmal freundlich daran erinnern, dass euch dieses oder jenes immer noch wichtig ist.

Aus Erfahrung weiß ich selber, wie schwierig der Umgang mit narzisstischen Persönlichkeiten ist. Kritik bzw. Änderungswünsche werden immer als Angriff und Beleidigung verstanden, egal wie vorsichtig und konstruktiv sie formuliert werden. Daher käme ein enges Zusammenleben für mich auch nicht in Frage. Aber das hilft dir jetzt nicht.

Da ihr zunehmend unzufrieden seid und auch zu erwarten ist, dass es nicht leichter wird, wenn euer Kind erstmal auf der Welt ist (dann werden deine Eltern wahrscheinlich noch deutlich mehr Kontakt suchen), müsst ihr wohl oder übel mit deinen Eltern ins Gespräch gehen und versuchen freundlich Grenzen abzustecken. Oder kommunizieren, dass ihr ausziehen wollt. Aber auch das könnte dein Vater negativ aufnehmen. Das muss man dann wohl freundlich verpacken...

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Liebe vilhelmina

Vielen Dank für deine Tipps. Es ist so, dass wir hier an einem wunderschönen Ort zu einem fairen Mietzins in einem Häuschen mit Garten leben dürfen. Vorher wohnten wir zum doppelt so hohen Mietzins und wir wussten, wir möchten Kinder und diese nicht in eine Kita abschieben müssen, sondern dass ich sie grössten Teils erziehen kann. In der Schweiz ist das sehr schwierig mit den extrem hohen Mieten und wenn man "Normalverdiener" ist. Ich kann in dieser Situation nun 6 Monate zuhause bleiben und nachher flexibel 20-40 % Teilzeit von zuhause aus arbeiten. Mit den Ausgaben vorher wäre das nicht möglich gewesen mit dem Einkommen meines Mannes. Es war also eine riesige Chance für uns und wir haben mit meinen Eltern schon 1 Jahr bevor wir eingezogen sind alles besprochen und auch einen schriftlichen Mietvertrag gemacht. Es bedarf wohl wirklich eines erneuten Gesprächs, um die Parteien daran zu erinnern..
Liebe Grüsse und vielen Dank

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Sobald er auftaucht und Gespräche sucht, blitzschnell gaaanz dicht an den Zaun hingehen und halbflüsternd sagen:
„Papa, lass uns morgen mal Kaffee trinken. Jetzt bin ich gerade dabei mit Jürgen ein paar Dinge zu diskutieren, da bringst Du mich aus dem Konzept. Das verstehst Du doch, nicht wahr.“

Freundlich verabschieden, abmarschieren, mit dem Rücken am Gartentisch hinsetzen und nicht weiter beachten und ins Gespräch mit dem Mann vertiefen.

Spalierpflanzen und Blumenkübel mit Bambuspflanzen vor der Terrasse sind auch ein guter Sichtschutz.

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Liebe aristocat109, ich muss schmunzeln und finde seinen Vorschlag super :-)
Ich werde mir den Mut fassen und das ausprobieren, VIELEN Dank :-)

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Es wird hier bei Urbia oft gleich mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Umzug, Haus abreißen, Kontaktabbruch.

Ich finde, dass man es erst im Guten versuchen kann und sukzessive deutlicher werden kann. Immerhin ist es der Vater und kein beliebiger lästiger Nachbar.

Man kann schon noch Möglichkeiten sich abzugrenzen.
Vor allem auch mal ehrlich sein und sagen,
sei mir nicht böse, aber es war ein anstrengender Tag, mir brummt der Schädel, ich bin nicht in Stimmung für Diskussionen. Lass uns auf dann und dann vertagen.