Umgangsprobleme

Hallo Leute,

ich bin mit meinem Latein am Ende und würde gerne wissen ob es normal ist. Ich und meine noch Ehefrau trennten uns im Januar 2020 und seit dem blockiert sie mit allem was möglich ist den Umgang zu meinen Töchtern. Erst war sie für 2 Monate einfach weg, danach würde ich von ihr aus unserer Wohnung geklagt ( am Geburtstag unserer ersten Tochter) und seit dem darf ich unsere kleine Tochter 1 mal die Woche für 30 bis 60 min die Woche sehen und unsere Große für 6 Std. einmal die Woche. Selbst der Umgang zum 1 Sten Geburtstag unserer 2. Ten Tochter war auf 30 Minuten begrenzt und jetzt an Weihnachten darf ich sie garnicht sehen. Alle sagen ich soll geduldig sein und es hört schon irgendwann auf aber ich fühle mich einfach nur hilflos und kann diese auch so tollen Tips einfach nicht mehr hören. Bringt da wirklich nur noch klagen oder habe ich als Vater einfach Pech und bin zum Unterhalt zahlen verdonnert.

Liebe Grüße

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Hallo,

Zum Anwalt und den Umgang regeln lassen. Habt ihr aktuell das gemeinsame Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht?

Werde dir vorher klar was du willst. Wechselmodell? Oder eher klassisches Modell (Wochenendvater)?

Ich verstehe nicht wie du die sowas ein Jahr hast gefallen lässt. Sind dur deine Kinder so wenig wert?

LG Morgain

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Wie alt sind denn die Kinder? Die Kleine ist 1 Jahr alt? Und die Große?

Je nach Alter gibt es bei den Kleinen Vorgaben, wieviel sinnvoll ist. Bei Kleinen ist es ja öfter und kürzer, bei Großen geht es seltener und länger.

Nennt sie Gründe?

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Ich hätte schon längst geklagt. Was ist das für eine grausame Mutter?

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Ich bin ein Kind, welches vom Vater verlassen wurde und er sich nicht sonderlich gekümmert hat. Daher finde ich so ein Verhalten deiner Ex einfach nur ekelhaft. Sie stellt wahrscheinlich ihren verletzten Stolz über das Wohl der Kinder, kindisch und widerlich. Aber das hilft dir nun nicht weiter. Nachdem sich deine Ex so verhält, würde ich den äußersten Weg gehen und klagen. Du hast genauso das Recht auf deine Kinder, wie sie. Du bist der Vater und sicherlich nicht nur der Goldesel. Hast du schon einen Rechtsanwalt? Wenn nein, hol dir einen guten und lass dich beraten. Ich wünsche dir viel Glück. Ich als Richter würde das Verhalten der Mutter übrigens berücksichtigen. Wenn du nicht gerade eine Gefahr für die Kinder bist, dann ist es in meinen Augen ein Verhalten der Mutter, was ich nicht positiv bewerten würde. Ihre Belange spielen nämlich da gerade überhaupt keine Rolle und eure Kinder sind nicht ihr Machtwerkzeug...

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Ich sage Dir was mein Bruder gemacht hat,der hat sich einen guten Anwalt gesucht sein Berufsleben umgestellt und hat um seine Kinder gekämpft mit großem Erfolg.
Nun leben alle im Wechselmodel ob es Ihr passt oder nicht,sollte sie das ganze torpedieren wird es eher zu seinen Gunsten erneut vor Gericht kommen.
Was ich von solchen Frauen denke schreibe ich lieber nicht.
Inzwischen ist er glücklich mit einer Frau die ihn nicht nur als Ernährer sieht und sie haben zwei weitere Kinder.
Viel Erfolg

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Genauso!

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Mir fehlt eine wichtige Information.

Sie war 2 Monate weg und hat dich dann aus der Wohnung geklagt. Wieso ist ihr die Wohnung zur alleinigen Nutzung zugewiesen worden?

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Die erste Frage, die ich mir gestellt habe, war: wie kam es zur Trennung?
Besser gesagt, wie lief es bisher mit den Kindern?
Aus beiden Sichten?

a) sie versucht dir über die Kinder eines reinzuwürgen: dann wäre Beratung beim Jugendamt sinnvoll. Anwalt.

b) es gab Gründe, die die Kinder betreffen. Das Vertrauen ist stark angeknackst.
Auch dann Beratung über Jugendamt. Wie stellt ihr euch beide Eltern sein vor? Was solltet ihr den Kindern gegenüber beachten? Beide! Wie kannst du ihr Vertrauen wieder gewinnen, in dem du mit den Kindern gut umgehst

c) Bisher haben dich die Kinder wenig bis gar nicht interessiert. Jetzt wo es an den Geldbeutel geht, fällt dir ein: oh hoppla da sind ja noch welche. Sie hat Recht auf Unterhalt, dann will dein verletzter Stolz das Recht auf Umgang; die Kinder waren dir bisher auch egal.

Bei a) würde ich mich drignend beraten lassen. Ggf. auch klagen. Weiterhin versuchen die Bezugsperson der Kinder zu sein. Briefe schreiben und aufheben.

Bei b) würde ich mich auch dringend beraten lassen. Reflektieren, wie es dazu kommen konnte. Im Sinne der Kinder wieder Vertrauen aufbauen. Langsame Schritte, dafür langfristig.

Bei c) nun ja, ist vorher schon einiges schief gelaufen. Da würde ich erst an mir selbst arbeiten, beraten, wie du langfristig eine GUTE Bezugsperson werden kannst. Ohne Druck. Viel an dir arbeiten und mit Begleitung überlegen, was im Sinne der Kinder noch zu kitten ist.

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