Spendet ihr und bringt ihr das euren Kindern bei?

Hallo.

In den letzten Tagen muss ich immer mehr daran denken, wie vielen Menschen auf der Welt es gerade so richtig schlecht geht, wieviele alles darum geben würden, meine aktuellen Probleme haben zu dürfen und schlicht um das Überleben kämpfen. Ich habe die Tage im Spiegel einen Artikel über eine alleinerziehende Afghanin mit einem fünfjährigen Sohn in einem der Lager auf den griechischen Inseln gelesen und ich habe mich ehrlich geschämt, weil es uns so gut geht.

Ich habe schon immer regelmäßig gespendet für verschiedene Sachen, merke aber, dass es mir in diesem Jahr besonders wichtig ist.

Jetzt bin ich sehr neugierig: spendet ihr? Redet ihr mit euren Kindern darüber? Bringt ihr ihnen bei, sich um Schwächere zu kümmern?

Gespendet habe ich dem Kinderhospiz hier in der Stadt, einer privaten Hilfsorganisation im Libanon wegen der Explosion in Beirut, SeeWatch und einer Organisation, die Flüchtlingen auf den griechischen Inseln Essen und Kleidung gibt.

Viele Grüße und Frohe Weihnachten!

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Spenden mit Dauerauftrag nicht.
Vieles geht nebenbei.

Bücherei bekommt für das Kaffee an Festen Kuchen gespendet. Dieses Jahr hinfällig dafür wird die Leihgebühr auf den nächsten Euro aufgerundet.

Kindergarten bekommt immer einen Satz Kleidung für ihren Fundus, wenn ausgetauscht wird. Bastelmaterial für bestimmte Aktionen etc

Kirche bekommt gebrauchte Briefmarken. Zwei Herren verkaufen die und das Geld bekommt die Tafel, eine Hilfsorganisation und eine Bedürftige Familie zu gleichen Teilen.

Meine gut erhalten Kleider gehen nach Kuba über eine Bekannte.

Tierheim bekommt Sachspenden.

Kleidung für Kinder wird mit einer Freundin getauscht.

Ich finde sie soll wissen das es anderen schlechter geht. Ich lege mehr Wert auf Höflichkeit und Achtung anderen Gegenüber. Bitte, Danke, kein abfälliges Verhalten, etc.
auf eine funktionierende Dorfgemeinschaft

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Wir haben drei Projekte, für die wir einen Dauerauftrag haben.
Wir hängen das nicht an die große Glocke, aber zumindest die größeren Kinder wissen das.

Wir gehen jeden Sonntag in die Kirche. Da geben wir immer Geld in die Kollekte.
Wir geben auch immer den Kindern etwas und erklären ihnen, wofür das Geld ist. Die Schulkinder, die Taschengeld bekommen, geben manchmal auch von ihrem eigenen Taschengeld.

Wir versuchen immer, ihnen vorzuleben, wie man hilft. Nicht mehr finanziell, sondern auch ganz praktisch.

Nr. 5 streckt uns immer die Hand entgegen, wenn wir in die Kirche gehen, weil er "Geld schenken" möchte😍

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Ja wir spenden jedes Jahr und auch regelmäßig. Dieses Jahr haben unsere Kinder das 1. Mal auch jeweils 10 Euro gespendet.
Unsere Große (6 Jahre) hat das Thema „Armut und arme Kinder“ beschäftigt und wir haben viel darüber gesprochen. Sie möchte gerne mal bei UNICEF arbeiten, wenn sie groß ist ;)
Wir finden es wichtig, den Kindern in der heutigen Konsumgesellschaft Werte wie Bescheidenheit, Nächstenliebe und Dankbarkeit mitzugeben. Sie sollen auch schon früh wissen, wie gut es ihnen geht und dass leider nicht alle Menschen so viel Glück haben.

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Hallo,

toll das du spendest!
Und ja, das machen wir auch. Dieses Jahr habe ich was vom Kinderbonus gespendet, weil wir dieses extra Geld nicht brauchen, weil unsere beide Jobs nicht gefährdet sind. Habe an die hiesige Tafel und eine andere Einrichtung gespendet und das Geld für SOS-Kinderdörfer geht automatisch vom Konto ab.
Aber ehrlich gesagt habe ich da nicht so wirklich mit meinen Kindern darüber gesprochen. Weiß nicht, ob sie es einfach so vielleicht mitbekommen haben.

Was sie jedoch definitiv mitbekommen ist, dass ich keinen Straßenbettler sitzen lassen kann (zum Glück gibts bei uns nicht so viele, sonst wären wir schon arm.. #schwitz )
Wenn die Kinder dabei sind, geben sie den Leuten eine Münze bzw. werfen sie in den Becher.

Mir liegt schon viel daran, dass sie sich um andere Menschen kümmern, nicht nur finanziell sondern zb. auch in der Schule um schwächere oder Kinder die gemobbt werden.

Viele Grüße
Jenny

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Mir ist gerade noch eingefallen, dass meine Kinder im letzten Jahr Sternsinger waren und bei der Gelegenheit auch von ihrem Geld gespendet haben.

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Wir spenden regelmäßig für ein Kinderhospiz , da haben wir einen Dauerauftrag.
Dann Spende ich Kleidung an bedürftige Familien. Statt sie zu verkaufen gebe ich sie ab.
Wir spenden noch regelmäßig für das heimische Tierheim.

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Ich spende nie zu Weihnachten. Und ich spende nur dahin,wo ich weiß wo es ankommt und was damit gemacht wird. Bei manchen Organisationen fehlt mir einfach der persönliche Austausch und Bezug. Meine Tochter hat zu allen was wir spenden einen Bezug.
Sie weiß auch das der Opa mit Hund an der Straßenecke der ObdachlosenZeitungen verkauft sich über 50 Cent freut. Sie musste aber auch schon bitter erfahren,das manche Menschen es einen nicht Danken (Sie wollte ihren Hefeosterhasen einen Bettler schenken, der beschimpft sie,was er damit soll,später erzählte mir die Verkäuferin vom Laden wo er saß,das der zur Bettelmafia gehörte) Wir sind seitdem vorsichtig geworden und orientieren uns an die Leute,die die Obdachlosenzeitung verkaufen.


Grosse Beträge sind eher , einmal für "Eine Kuh für Afrika " (inzwischen sind es mehrere) ein Projekt unsere Gemeinde,wo jedes Jahr Leute aus der Gemeinde hinfahren um vor Ort zu helfen. Dieses Jahr blieb ein Ehepaar komplett dort,wegen Corona. Sie hatten Angst das sie sonst nicht mehr nach Afrika kommen um zu helfen. Dadurch kommt man regelmäßig an Berichte und weiß was passiert.

Und dann einmal im Jahr für Mercy Ships. Der Arzt der unsere Tochter operiert hat,fährt einmal im Jahr für mehrere Monate dort hin und operiert Kindern mit LKGS und anderen Fehlbildungen im Gesichtsbereich. Dadurch sind wir darauf gekommen.

Ansonsten fallen ab u d zu mal kleinere Beträge ab zbsp.war das dieses Jahr für ein Mädchen dem ein ein teurer Rollstuhl aus dem Hausflur gestohlen wurde. Die Krankenkasse stellte zwar einen Ersatz aber leider war dieser ungeeignet. Also mussten die Eltern selbst zahlen und Verwandte und Freunde starteten einen Spendenaufruf. Es waren zwar nur 5 Euro aber besser als nichts und es reichte dann auch.

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Die Geste ist wichtiger als die Summe.

Toll, ich bin richtig begeistert, wie selbstverständlich das Spenden offenbar für so viele ist!

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Wie schön, dass es gleich für so viele so selbstverständlich ist, das macht Mut!

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Wir spenden einen kleineren Betrag mit DA an einen Gnadenhof und wir sind Mitglied in der DLRG und im Alpenverein, aber den größten Spendenanteil leisten wir mit ehrenamtlicher Arbeit. Daran haben auch die Kinder von klein auf Teil und wissen was und warum wir es tun.
Für andere bekannte Hilfsorganisationen spenden wir bewusst nicht, da geht mir zuviel Geld für Bürokratie, Gehälter und Werbung drauf.
LG

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Ja, ich habe es meinem Kind vermittelt. (Er ist jetzt erwachsen.) Ich bin eher der Typ, welcher hier direkt in der Nähe spendet und hilft. wie dem SOS Kinderdorf oder dem Tierheim. Mal Geld-, mal Sachspenden. Im Supermarkt kaufe ich ab und zu Tierfutter und werfe es in die Box oder bei Veranstaltungen des Tierheimes sitzt das Geld auch lockerer.. Wenn ich was aussortiere und es ist in einem guten Zustand, dann gebe ich es bei Bedarf weiter. Das habe ich auch zusammen mit meinem Kind getan, wie altes Spielzeug. Ich finde es wichtig, dass jeder was gibt...muss nichts Großes sein...es muss nicht immer Geld sein, aber Taten, Worte, Sachen...

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