Habt ihr gedacht, wie es wird? Mehrere Kinder

Hallo,
Habt ihr bei der Kinderplanung bedacht, wie das wird wenn die Kinder in die Pubertät kommen bzw.erwachsen werden?
Also, ob dann noch die Energie da ist für mehrere Pubertierende gleichzeitig oder kurz hintereinander?
Habt ihr das richtig eingeschätzt?
Das Finanzielle ist natürlich auch teilweise heftig, aber das kann man ja steuern, also Geld zurück legen wenn möglich, Jugendliche können selbst was dazu verdienen und je nach Verdienst der Eltern geht halt nicht alles so einfach, wie Führerschein ,teure Klamotten etc. Kann man ja da auch so kommunizieren
Was ich meine ist, schafft man das Alles noch in einem höheren Alter um die 50?
Ich muss sagen, ich bin oft überrascht was gerade jetzt wo meine drei in der Pubertät sind, hier so mit machen muss, dagegen war alles Bisherige noch gut zu bewältigen, Schlafmangel, Trotzphasen( fast vergleichbar mit jetzt, auch dreimal hintereinander bzw gleichzeitig und mega anstrengend)
Schulprobleme, alles irgendwie geschafft.
Aber jetzt geht mir die Puste aus und ich habe das erste Mal Bedenken wie ich das schaffen soll.
Die Große ist 18 und will studieren, aber hier wohnen bleiben, ich bekomme Panik wenn ich denke, sie wohnt noch mindestens 7 Jahre hier, wobei sich das natürlich noch ändern kann.
Dann noch zwei Pubis hier, ständig Zoff, Unordnung, Diskussionen.
Das noch über Jahre, ich pack das nicht.
Wie sind eure Erfahrungen?

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Wenn manche Baby- und Kleinkindmütter hier sich uuunbedingt das 3. oder 4. Butzibaby wünschen, weil sie ja so gerne schwanger sind und Babys riechen, denke ich mir oft, Leute überlegt ihr euch nicht, dass ihr pro Kind mindestens 20 Jahre Verantwortung und Kosten habt, die da auf euch zukommen? In 13 Jahren riechen sie auch......aber WIE #schwitz und wie es erst aus der Bude müffelt. Jeder Ton ist falsch, den man sagt und das dauerbeleidigte Gesicht an der Tagesordnung. Da mein Mann und ich immer voll berufstätig waren, musste JEDER seinen Teil zum Haushalt beitragen, da war ich absolut kompromisslos, wäre ich auch gewesen bei Beschimpfungen und Beleidigungen, das gab es definitiv nicht, war aber vor 35 Jahren auch eine andere Zeit. Ich beleidigte meine Kinder nicht und erwartete das umgekehrt auch, fertig. (Läuft bei meiner Tochter und ihrer Pubertistin aber auch so😉)
Aber viele andere Vorfälle gab es trotzdem, die viiiiiel Nerven kosteten und nein, so hatte ich mir das vorher auch nicht vorgestellt. Ich lebte lange in der rosa Vorstellung, mit reden und Zuwendung schafft man alles, tja, leider nicht- wenn der Pubi net will, nutzt es garnix.
Habe beide später nachts abgeholt, herumgekarrt - alles - aber als sie mit knapp 27 dann im Abstand von 4 Jahren auszogen, war es einfach an der Zeit.
Nie und nimmer könnte ich mir vorstellen, mit ziemlich über 50 eine Pubertät zu überleben, wie es späte Mütter erwartet - aber gut, jeder Jeck ist anders. Es soll ja auch problemlose Pubertäten geben ;-)

Deine Große dürfte aber aus der schlimmsten Phase doch raus sein, oder? Grundordnung und soziales Miteinander kannst Du verlangen, das müsste sie in einer WG auch erbringen, und solange nicht jeden Morgen ein anderer nackter Kerl in Deinem Bad steht....🙈😄
Vielleicht(!!!) könnte sie ja sogar einen positiven Einfluss auf die Nachfolgemodelle haben, bei meinen Nichten war das so; meine Schwester hatte 6 Kinder und die großen Mädels erzogen die kleineren mit - die Jungs waren ein Extrathema#zitter
Wünsche Dir gute Nerven.
LG Moni

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" In 13 Jahren riechen sie auch......aber WIE #schwitz und wie es erst aus der Bude müffelt. "

#rofl#rofl Wie geil, das denke ich mir dann auch #schwitz

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DAS denke ich mir auch oft! Däumchen hoch!

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Hallo
Was ist denn mit dem Vater?
Wir finden es bisher mit steigendem Alter der Kinder und steigender „Erfahrung“ als Eltern eher einfacher. Das Leben mit älteren Kindern ist anders und bringt andere Herausforderungen und Konflikte mit sich, aber uns liegt das wohl eher als anderen Phasen. Dass es immer super und ohne jeglichen Streit läuft, heißt das natürlich nicht. Das gehört auch dazu, wenn mehrere Menschen zusammen wohnen.
Warum gehst du davon aus, dass es so wie es aktuell bei euch ist, weiter gehen muss über Jahre? Was habt ihr bisher bisher gemacht? Hast auch du überlegt, was du vielleicht ändern musst? Meiner Erfahrung nach, kann man sich mit älteren Kindern nämlich auch Probleme schaffen, wo eigentlich keine sind. Das hat großes Konfliktpotenzial.

LG

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Hallo,

hast du mit deiner ältesten Tochter geredet? Ich kann verstehen, dass die Kinder, wenn sie erwachsen sind, eigene Wege gehen müssen. Ein Auszug mit 18 muss nicht gleich sein, aber Anfang 20 sollte man einen eigenen Haushalt haben. Und das würde ich auch so kommunizieren, dass es wichtig ist auf eigenen Beinen zu stehen, dass du aber bereit bist sie zu unterstützen. Was spräche gegen eine WG?

LG, Maria

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Ich glaube, man kann sich das Zusammenleben mit Pubertieren nicht vorstellen.
Denn meine Große ist jetzt erst 12, aber ganz ehrlich? Ich könnte sie regelmäßig an die Wand klatschen (bevor sich jmd aufregt, mach ich natürlich nicht 🙄). Aber es geht einem wirklich sehr auf die Nerven um alles zu diskutieren, jeden Tag das gleiche zu sagen und nur Trotz und Faulheit zurück zu bekommen.

Ich bin sehr froh, dass wir (bald) 3 Kinder mit jeweils einem großen Abstand haben und sie so nicht zeitgleich pubertieren. Ich glaube, danach könnte man mich einweisen 🙈

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Faulheit und Trotz, genau das, ich habe das bei allen dreien , mal der eine mal der andere, manchmal alle zusammen.
Es gibt Zoff, wer ins Bad darf, alle sind ständig gereizt und fühlen sich ungerecht behandelt.
Meine Tochter meinte, ich sei nur noch schlecht gelaunt und um Befehlston unterwegs, tu dies, zu das.
Stimmt, aber Absprachen werden ja nicht eingehalten.
Ich arbeite den ganzen Tag und Familie bedeutet für mich sich zu unterstützen, aber nichts davon.
Sie hat die Aufgabe, Wäsche aus der Maschine aufzuhängen , nichts passiert, das hatten wir aber so vereinbart und einen Plan aufgestellt, alles besprochen.
Abends werde ich gefragt was gibt es zu essen, aber einkaufen war keiner.
Die Zimmer sehen auch schlimm aus, dreckige Wäsche, benutztes Geschirr , leere Tüten, Packungen, Flaschen, Dosen.
Eine Müllhalde, gerade die beiden Mädeld sind richtig schlimm.
Mein Sohn hat es aufgeräumt, er ist nur faul.
Wenn sich nichts tut, dann flippt ich natürlich irgendwann aus, und bin dann auch noch die nervige Mutter un den Wechseljahren uncool und alt.
So macht das keinen Spaß, Familie zu haben.

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Hey,

ich schicke Dir ganz viel Kraft all dies auszuhalten, denn uns bleibt nichts anderes übrig.
Noch habe ich nur ein Pupertier. Das wird sich aber bald ändern und Nr.2 und 3 gesellen sich dazu.
Wie die Zimmer aussehen ist mir relativ egal. Ich muss da nicht hausen. Sobald aber gammelige Essensreste oder benutztes Geschirr dazu kommen werde ich richtig sauer. Da gibt es eine Ansage und wenn das Geschirr nicht nach unten in den Spüler wandert hole ich es aus dem Kinderzimmer und da durchwühle ich das ganze Zimmer, auch die Schränke. Das wissen die Kinder und nehmen meist nicht mal etwas mit nach oben weil sie keine Lust haben es wieder nach unten zu bringen.
Wäsche, die nicht im Wäschekorb ist wird nicht gewaschen. Wer Wäsche nicht zusammenlegen mag dem lege ich sie so ins Zimmer. Pulli zerknittert? Nicht mein Problem.
Wenn die Wäsche nicht aufgehängt wird bleibt sie nass im Wäschekorb. Riecht nach zwei Tagen zwar nicht so lecker aber es ist nicht mein Problem. Meine hänge ich natürlich auf.
Wer nicht einkauft wird auch nicht bekocht und kann sich ein Brot schmieren.
Wenn Biomüll, Hausmüll und Plastikmüll nicht rausgebracht werden stell ich die Tüten ins Kinderzimmer.
Wer herumschreit und Türen knallt dem hänge ich für 14 Tage die Zimmertür aus. Schlüssel für die Zimmertüren gibt es nicht.
Das könnte ich ewig so weiterführen und im Normalfall klappt es hier sehr gut aber ich habe die Maßnahmen auch schon ziemlich früh durchgesetzt.
Mit Schulbeginn schmiere ich keine Schulbrote mehr. Ich bin dabei und schaue das nicht so oft Nutellabrote und dafür mehr Obst/Gemüse in der Brotdose landen. Bei der Kleinen helfe ich natürlich noch.

LG
Schnaddel mit 3 Mädels 13, 9 und 6 Jahre

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Oh Mist. Wie alt sind die anderen beiden? Spontan dachte ich, ich würde ausziehen an deiner Stelle. Und die Kinder mal alleine machen lassen.dir sehr gute Nerven. Sowie du klingst bist du auch noch allein ?alleinerziehend?

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Junge 16, Mädel 11.
Ja, alleinerziehend, aber mit meinem Partner zusammen lebend, und dessen Sohn, der ist 13,also 4 Pubis.🤣
Der Vater kümmert sich auch gut, wir haben ein offenes Wechselmodell, mein Sohn lebt auch hauptsächlich beim Vater, die Kleine im lockeren Wechselmodell, also nicht wöchentlich sondern wie es passt.
Die Große lebt hauptsächlich bei mir.

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Ist nicht ernst geneint: Wechselmodell abgeben. Alle Kinder beim jeweils anderen Partner lassen. 15 Jahre Auslandsjob mit jetzigem Partner. Erst in 15 Jahren wieder kommen. Oh weh. Gute Nerven. Richtigen Tip habe ich leider nicht.

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Nein, ich habe da ehrlicherweise nicht dran gedacht. Nun sind sie fast 11, 15,5 und fast 18 und es geht noch so einigermaßen.
Problem ist, dass jetzt die beiden Großen ihren Schulabschluss machen und das war schon nervlicher Stress mit beiden die Zukunft zu planen, da beide wirklich absolut KEINEN Plan hatten, wie es nach der Schule weiter geht.
Der Große ist jetzt mitten im FS stecken geblieben wegen dem Lockdown, wenigstens hat er schon die theoretische Prüfung abgelegt.
Tja, dann noch die Stimmungsschwankungen und das Gezicke des 11jährigen und des 15jährigen, da könnte ich manchmal schon auswandern ;-)

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Meine Enkelin beschwerte sich bei mir mal über die Stimmungsschwankungen ihrer Mutter. Ich sagte nur zu ihr "das müsstest DU doch am besten verstehen, so wie du oft spinnst. Bei Dir ist es eben der Hormonaufbau und bei ihr der -abbau = ihr spinnt halt beide ab und zu."
Seither beschweren sich beide nicht mehr, wollen wohl nicht bei Oma als Hormonzicken dastehen #rofl
Ist schon eine explosive Mischung ....Pubertät und Menopause:-p
LG Moni

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wenn ich 50 bin habe ich bis auf den jüngsten alle so weit durch die Pubertät aber ich verstehe was du meinst ich habe auch manchmal das Gefühl mir geht die Puste aus . Ich finde es aber schlimmer die Kinder durch die Schule zu bringen. Pubertät ist auch ätzend mich nervt es wie selbstverständlich alles ist und wie respektlos sie sich manchmal geben . Die lassen alles stehen und liegen und wenn man sie dazu auffordert es wegzuräumen gibt es pampige Antworten aber ich hab noch Hoffnung das es irgendwann wieder vorbei geht . Im inneren denke ich hoffentlich kriegen sie das später von ihren Kindern wieder #schein. Es sind noch einige Jahre wie es dann ist wenn sie ausziehen weiß ich natürlich noch nicht jetzt denke ich ich freue mich darauf . Ich weiß aber das es meiner Schwiegermutter damals sehr schwer gefallen ist als die Kinder alle innerhalb von 2 Jahren nacheinander ausgezogen sind verstehen kann ich das jetzt nicht aber wer weiß vielleicht geht es mir später auch so .

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Najaaa, das Hirn weiß, dass es Zeit ist, dass sie ausziehen, aber das Herz heult doch hinterm Vorhang, wenn das voll geladene Auto vom Parkplatz fährt 😪 war bei mir auch nicht anders.
Herz und Hirn sind selten kompatibel.
LG

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Hallo,
wir haben jetzt drei Kinder durch die Pubertät gebracht mit unterschiedlichem Schweregrad.;)Fünf liegen noch vor uns, zwei sind mittendrin. Ich weiß also wovon du schreibst.;-)

Was spricht gegen einen Auszug eurer Großen in eine WG oder ein Studentenwohnheim. Das tut ihr bestimmt gut. Unsere Große kommt immer mal wieder heim, dann aber gleich für ein paar Wochen, weil sie weiter weg wohnt und zu Coronazeiten tut ihr das ganz gut. Sie hat sich sehr verändert und packt einfach mal so mit an.

Ich bin leider auch nicht extrem konsequent, kann aber auch piesig werden, wenn frech geantwortet oder Mithilfe verweigert wird. Da greife ich auf Ausgleich zurück...."ach, du möchtest zur Musikschule gefahren werden, sorry...habe gerade keine Lust. Da musst du wohl laufen oder den Bus nehmen etc."
Wir reden da immer von unserem Beziehungskonto nach Steven R. Covey. Wer haben will, muss auch mal geben.
Gerade wenn du täglich arbeiten gehen musst und die Kinder, ja gerade jetzt, mehr Zeit haben als ihnen guttut, können sie durchaus ein paar Aufgaben zu Entlastung übernehmen. Pubertät hin, Pubertät her.
Was die Unordnung in ihren Zimmern angeht...das ändert sich irgendwann wieder. Da bin ich entspannt, nur ekelig sollte es nicht werden.
Tatsächlich bin ich jetzt relaxter als beim 1.Pubertierenden, obwohl ich schon ein paar Jahre älter bin(44). Solange es zu keinen Extremen kommt, bin ich zufrieden mit er bisherigen Entwicklung.
Liebe Grüße und alles wird irgendwann besser...spätestens wenn der Umbau im Gehirn abgeschlossen ist.#schein

20

Mein Großer ist 20, studiert hier in der Stadt (momentan eher am Notebook;-)) und wohnt noch bei uns. Seine Pubertät war sehr moderat.
Die Kleinen (13 und 12) fangen gerade mit der Pubertät an, sind nicht so unkompliziert wie der Große, aber trotzdem besser zu haben als sie es jemals vorher waren, weil jetzt viel mehr Einsicht und Kooperationsbereitschaft da ist.
Das ist also auch in unserem höheren Alter von 49 und 54 noch gut zu schaffen, jedenfalls besser als zweijährige Sprengsätze, bei denen man nie weiß, wann und wie sie explodieren;-).

Finanziell geht es momentan noch gut. Wenn alle drei irgendwo ein Zimmer brauchen, wird es schwieriger, aber ich hoffe, der Große ist fertig, wenn die Kleinen mit Ausbildung oder Studium beginnen.

Nee, ich finde es jetzt wesentlich leichter als früher. Aber ich muss auch sagen, drei sind genug, mehr müssten es nicht sein ;-).

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