Desinteresse der Familie tut so weh....

Guten Abend liebes Forum,

ich bin so traurig und verstehe einfach nicht, wie man so sein kann...

Zum Hintergrund ist folgendes zu sagen:
Mein Mann (53) lebt seit September letzten Jahres im Pflegeheim, weil er sehr schwer krank ist. Er hat eine Autoimmunerkrankung und eine völlig kaputte Leber (Leberzirrhose), zusammen mit verschiedenen Nebenkrankheiten wie u.a. Diabetes. Bevor er ins Heim kam, habe ich ihn fast 5 Jahre lang Zuhause gehalten und auf eigene Faust gepflegt. Aber irgendwann ging es einfach nicht mehr und ich war am Ende meiner persönlichen Kräfte und Möglichkeiten. Das Heim war die letzte und unvermeidliche Dauerlösung in unserem Fall. Durch die Krankheit ist er mittlerweile sehr gehandycapt, sowohl körperlich (er läuft nur noch am Rollator) als auch mental (er hat mittlerweile auch so etwas ähnliches wie Demenz entwickelt). Von dem tatkräftigen Mann, den ich vor 30 Jahre geheiratet habe, ist dementsprechend nichts mehr übrig. Es ist unbeschreiblich traurig, mitansehen zu müssen, wie sehr dieser einst stolze Mann im Laufe der Zeit förmlich eingegangen und zu einem vollkommen hilflosen Pflegefall geworden ist....:-(

Mein Mann stammt aus einer Großfamilie und hat insgesamt 7 Geschwister. Das Verhältnis war niemals schlecht; mein Mann hat sich immer relativ gut mit allen seinen Geschwistern verstanden. Ernsthaften Streit zwischen uns und diesem Teil der Verwandtschaft hatte es nie gegeben. Man hing jetzt zwar nicht x-mal die Woche auf freiwilligem Besuch eng zusammen, aber sonst hat man sich jährlich zu den wichtigsten Anlässen wie Weihnachten, Ostern und runde Geburtstage/Hochzeitsfeiern immer gesehen. Dazu muss ich sagen, dass wir allesamt in derselben Gegend bzw. in einem Umkreis von allerhöchstens 20 km wohnen und jeder sofort zum Anderen fahren könnte!
Zu der Sache, was mich mittlerweile so traurig (und eigentlich sogar auch wütend) macht: bis auf eine einzige Schwester, kümmert sich sonst wirklich keine „Sau“ (bei 6 weiteren Geschwistern!) um meinen Mann bzw. den schwerkranken Bruder. Nur die jüngste Schwester fragt regelmäßig, wie es mit meinem Mann/ihrem Bruder aktuell ist, ruft ihn direkt mal an oder fährt ihn im Heim hier und da mal persönlich besuchen. Von den anderen 3 Brüdern und 3 Schwestern kommt von selber aus wirklich GAR NIX! Schon damals, als er noch bei mir Zuhause war, war das Interesse kaum vorhanden. Gefragt wurde nur mal an Familientreffen etc. kurz, wie es denn aktuell aussähe. Selbstständig mal hier und da kurz angerufen hat sonst keiner!#schmoll

Seitdem mein Mann im Heim ist, gibt es auch überhaupt keine Besserung in dieser Hinsicht; im Gegenteil: das Desinteresse seiner 6 Geschwister/Familie wird (so indirekt) immer deutlicher. Bis auf die eine (jüngste) Schwester, hat seit September 2019 lediglich eine einzige der anderen Schwestern meinen Mann genau EINMAL im Heim besucht und das auch nur nach mehrfachem Bitten meinerseits und der jüngsten Schwester! Ansonsten kam von denen selber gar nichts, nicht mal eben ein kurzer Anruf bei meinem Mann oder so. Ist denn ein kurzes: „Hallo A. Hier ist B. Wie geht’s dir denn heute/aktuell?“ in Form eines Anrufs hier und da wirklich so schwierig bzw. zuviel verlangt?
Dieser Mann, der so schwer krank ist, ist immerhin deren Bruder und freut sich tierisch über jeden kleinen Anruf von Familie/Freunden, den er bekommt!

Normalerweise würde ich ja einfach sagen: „Scheiß drauf! Lass das doch nicht so nahe an dich heran. Wenn die, warum auch immer, nicht wollen, dann halt nicht...“, aber nachdem, was ich die letzten Wochen und besonders heute mitbekommen habe, bin ich mittlerweile echt verletzt.
Die Sache ist, dass mein Schwiegervater (87 Jahre; Vater meines Mannes und der 7 anderen Geschwister) seit Juni ebenfalls im Pflegeheim ist (aber ein anderes Heim als das meines Mannes!). Und hier sind meine ganzen Schwägerinnen und Schwager auf einmal sowas von aktiv!! Jede Woche fahren mindestens zwei Familienangehörige (oder mehr), entweder ein Sohn/eine Tochter oder deren Ehepartner (also die Schwiegerkinder), meinen SV im Heim besuchen.
Wir haben ja einen Familienchat über WhatsApp, wo die sich ja seitdem immer schreiben und ggf. untereinander abstimmen, wer den „Papa“ wann besuchen fährt. Fragt da mal einer nach meinem Mann oder erkundigt sich, ob er ihn bald auch mal besuchen könne? Fehlanzeige! Es geht die ganze Zeit nur um meinen 87-jährigen Schwiegervater. Als die dann heute wieder schrieben und am Ende dann meine eine Schwägerin im Chat meinte: „7 Besuche in 2 Wochen, na da wird sich Papa aber freuen“ da konnte ich echt nicht mehr und bin in Tränen ausgebrochen! Mein Mann wird völlig außen vor gelassen; der scheint die 6 Geschwister und die Schwager/Schwägerinnen gar nicht zu interessieren bzw. gar nicht mehr für die existent zu sein!!#schmoll
Natürlich ist das deren Vater und selbstverständlich soll der ebenfalls regelmäßig Besuch von der Familie bekommen, aber mein Mann ist doch deren BRUDER und ebenfalls ein Teil von deren Familie! Hinzu kommt noch, dass mein Mann erst 53 Jahre (!!) alt ist und wirklich GAR NIX mehr vom Leben hat. Das mit dieser Krankheit war so ein schwerer Schicksalsschlag und mein Mann hat da bis heute psychisch noch ganz schwer dran zu kauen...und dann interessiert sich nicht mal seine (relativ große) Herkunftsfamilie auch nur ein bisschen für ihn. Der sitzt da im Heim, wartet förmlich auf sein Ableben und gerät völlig in Vergessenheit....#heul
Und ständig fragt mein Mann mich, ob ich noch etwas „von seinen Geschwistern gehört hätte“. Ja, was soll ich ihm denn da dann sagen?? Wenn ich ihm gestehen würde, dass ich den Eindruck hätte, dass seine Geschwister sich offenbar nicht für ihn interessieren, dann würde es ihm doch nur noch mehr das Herz brechen. Das bringe ich meinerseits nicht übers Herz und erzähle ihm dann immer was anderes, um ihn nicht traurig zu machen.

Jetzt steht am Wochenende ein neues Familientreffen von der Familie väterlicherseits an und ich bin ganz ehrlich: ich will da gar eigentlich nicht mehr hin! Ich bin mittlerweile sowas von verletzt von dem ignoranten Verhalten meiner Schwager und Schwägerinnen, dass ich die am liebsten (zumindest momentan) gar nicht mehr persönlich sehen möchte und überlege mir ernsthaft, meinerseits einfach abzusagen.:-(

Darf ich anbei mal nach euren Meinungen in dieser ganzen Geschichte fragen? Wie findet ihr das Verhalten der Herkunftsfamilie meines Mannes? Bin ich als dessen Ehefrau zurecht verletzt?

Viele Grüße und einen sonnigen Abend!

1

Ich verstehe Deine Enttäuschung sehr sehr gut, sie besteht zu Recht!
Warum die sich um den Opa kümmern, ist fast klar - gibt es was zu erben? Ich bin jetzt absichtlich direkt, aber so kommt es rüber.
Ich habe meinen Mann vor seinem Tod auch gepflegt, nicht so lange wie Du, aber es ging auch gut eineinhalb Jahre, in denen er schwächer und immer schwächer wurde und das letzte halbe Jahr war happig.
Glaubst Du, von seiner buckligen Verwandtschaft ist jemand erschienen? 2 Töchter, 7 Enkel - alle Fehlanzeige - obwohl er immer für die da war, als es ihm noch gutging.
Mein Sohn mit Frau, den er 35 Jahre mit aufgezogen hatte und der es uns nie leicht machte, Fehlanzeige. Im Gegenteil, meine Schwiegertochter wollte eher noch von mir betüdelt werden, als sie mit ihrem Baby heimkam- bzw ich hätte putzen helfen sollen, obwohl mein Sohn zuhause war.
Sie sagte am Telefon wörtlich, als ich mal sagte, dass ich fix und alle sei "dann muss eben deine Tochter mal ran" ...... KOTZ!!! Meine Tochter, ihr Mann und sogar meine Enkelin halfen, wo es nur ging neben ihrer Arbeit - als einzige.
Vereinskameraden leisteten meinem Mann Gesellschaft, als ich mal dringende Arzttermine hatte oder auch mal zum Friseur musste.
Ich habe übrigens auch gelogen, wenn er nach Anrufen von seinen Töchtern fragte. "Gottseidank" war er ziemlich schwerhörig zum Schluß und ging ohnehin nicht mehr ans Telefon, so konnte ich erzählen, was ich wollte. Frag nicht, welche Wut ich manchmal hatte auf diese Bagage - echt!
Wir sind da keine Einzelfälle - ich war in einem Forum für pflegende Angehörige, um mir Rat und Unterstützung zu holen - da gab es zig solcher Fälle.
Das Forum kann ich Dir auch empfehlen - ich bin dort raus, weil ich nicht mehr pflege, habe aber sogar nette Bekanntschaften dort geschlossen, mit denen ich bis heute Kontakt habe, 5 Jahre später.
https://www.pflegendeangehoerige.org/
Es bringt wirklich nichts, wenn Du Dich ärgerst, Du brauchst Deine Kraft anderweitig. Was ich aber täte - zu dem Familientreffen hingehen und mir einmal RICHTIG Luft machen. Sag ihnen, was Du von ihnen hältst und dass sie sich in Grund und Boden schämen sollen, falls sie wissen, was das ist. Und dann gehst Du - ich bin sicher, das täte Dir gut - und diese Menschen sollen wirklich merken, wie arschig sie sich verhalten. Entschuldige meine Ausdrucksweise, aber so denke ich gerade. Ich hasse solche Menschen, habe noch nie jemand im Stich gelassen und besuche Menschen auch, wenn sie nicht mehr können - egal, ob im Pflegeheim oder privat.
Ganz liebe Grüße von Moni#herzlich

3

Vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort. Ich bin erleichert, dass man mich tatsächlich verstehen kann und ich mich da nicht unbegründet in irgendetwas verrannt habe! Nachträglich mein herzliches Beleid zum Verlust deines Mannes....aber du scheinst da ja echt sehr vergleichbare Erfahrungen gemacht zu haben!
Gut zu wisen, dass man nicht der einzige mit so einer Art von Verwandschaft ist....

Es tut mir nur für meinen Mann so unglaublich leid. Damals, als der noch kerngesund war und mit beiden Beinen im Leben stand, da war er immer für fast jeden seiner Geschwister der „zuverlässigste und tollste Bruder“ überhaupt! Und jetzt, wo der so schwer krank geworden ist und sich nur über etwas Gesellschaft und Anteilnahme vonseiten seiner Familie freuen würde, da wird der einfach „abgeschrieben“ und komplett ignoriert - zumindest kommt mir das so vor!

Und diese leeren Versprechungen meiner angeheirateten Familie: ich war ja letztens 3 Wochen in Reha und habe meine Schwägerinnen und Schwager extra vorher noch einmal darum gebeten, dass sie sich doch bitte in der Zeit meiner Abwesenheit stellvertretend etwas um meinen Mann kümmern mögen. Konkret, ihn mal besuchen fahren oder zumindest anrufen. Weil, ich selber (als seine Frau) telefoniere ja täglich mit ihm und fahre 3-4 Mal die Woche ins Heim zu ihm (und auch unsere Kinder fahren ihren Vater mindestens einmal wöchentlich besuchen). Antwort seiner Geschwister letztens: „Ja! Machen wir schon, nur keine Sorge. Du kannst ganz beruhigt deine Reha genießen.“
Als ich wieder da war und mich erkundigte: NIX! Keiner hatte ihn besucht oder sich auch nur einmal gemeldet!! Ich war so vor den Kopf gestoßen....#heul
Und dann auf Nachfrage, warum, immer so Sachen wie „Ja, ich habe momentan ja so wenig Zeit, tut mir leid... hab's zeitlich leider nicht geschafft.“ Das scheinen doch überwiegend nur Ausreden zu sein!:-[

Vielen Dank auch für deinen Link. Ich werde mir diese Seite auf jeden Fall mal anschauen, auch wenn ich meinen Mann aktuell nicht mehr selber Zuhause pflege.:-)

Zu der Sache mit dem Luftmachen:
Da habe ich tatsächlich auch schon wiederholt drüber nachgedacht! Das würde ich im tiefsten Inneren wirklich nur mal zu gerne. Allerdings habe ich nicht auch noch Lust daran, einen Streit mit dem Großteil meiner Schwägerinnen und Schwagern vom Zaun zu brechen! Da habe ich einfach keine Kraft mehr zu. Meine Kräfte sind schon durch meine Arbeit (arbeite teilzeit), den Haushalt, den ganzen Schriftkram (mit Krankenkasse etc.) und das Kümmern um meinen Mann zu 100% ausgelastet....

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Also einen Streit brauchst du nicht vom Zaun brechen. Einfach Luft holen raus damit und alle Brücken abbrechen. Die scheinheiligen Erklärungen brauchst du dir doch nicht geben!


Nimm dir als Unterstützung deine Schwägerin mit ins Boot, die sich auch kümmert. Zu zweit seid ihr stärker gegen den Haufen und sie kann dir den Rücken stärken.


vlg

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Guten Abend,

Wenn du verletzt bist, bist du verletzt, egal ob "zurecht" oder nicht. Jedes deiner Gefühle hat seine Berechtigung!

Ich erkenne in deiner Geschichte große Parallelen zu der meines Vaters. Er hat Multiple Sklerose und verfällt ebenfalls immer mehr. Inzwischen kann er kaum noch verständlich sprechen und ist bettlägerig. Meine Mutter pflegt ihn zu Hause (mit Haushaltshilfe und Pflegedienst).

Die Geschwister meiner Mutter kommen fast nie zu Besuch (alle im Ruhestand und fit und mobil; Entfernung von 100km bis 300km). Ein Besuch in ihrem Heimatdorf wird aber zu jeder Katzenkirmes erwartet. Die Geschwister meines Vaters kommen auch fast nie. Langjährige Freunde haben sich abgewandt. Ich werde auf Familienfeiern oder Dorffesten oft auf meinen Vater angesprochen, selten wird auf die Frage nach seinem Befinden mit einer ehrlichen Antwort gerechnet.

Ich denke, wenn es die eigene Generation betrifft, tut es noch mehr weh, einen Angehörigen leiden zu sehen. Es macht einem die eigene Verletzlichkeit schmerzhaft bewusst und ist deshalb schwerer auszuhalten. Den 87-jährigen Vater im Geim zu besuchen fühlt sich "natürlicher" an. Er wird halt alt. Damit ist es leichter zu verarbeiten.

Die Geschwister deines Mannes sind bestimmt ähnlich bestürzt über den Zustand deines Mannes wie du. Er ist ihr Bruder, der mit ihnen aufgewachsen ist! Manchmal ist Verdrängung das einzige, was hilft, so eine Situation auszuhalten.

Es hilft mir, mir das immer wieder bewusst zu machen, um im Ansatz Verständnis zu entwickeln.

Liebe Grüße

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Hey,

Ich verstehe sehr sehr gut was da in dir vorgeht, wir haben ähnliches in unserer Familie auch durch. Allerdings war da nach dem Tot das Interesse wieder groß, als es dann drum ging wie das Erbe aufgeteilt wird...
Vielleicht habt ihr ein Paar Gute Freunde, die deinen Mann mal im Pflegeheim besuchen würden? Leider hat da nämlich der Spruch "Freunde kann man sich aussuchen, Familie hat man" sowas von recht.

Die Krankheit deines Mannes hört sich wirklich sehr unschön an, und ist mir leider sehr gut bekannt. Ich würde jetzt spontan auf Hämochromatose tippen, du musst allerdings nicht antworten wenn du nicht magst!

Alles liebe für euch!

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Erst einmal vielen Dank für deine freundliche Antwort!
Zur Erkrankung meines Mannes ist zu sagen: es ist eine Autoimmunerkrankung! Genauer gesagt eine Autoimmunhepatitis. Durch diese Lebekrankheit, die vor der Diagnose schon jahrelang im Körper unbemerkt aktiv gewesen war, ist auch die Leberzirrhose entstanden.

Und ja! Ein paar gute Freunde, die sich wirklich regelmäßig um meinen Mann kümmern, haben wir wirklich. Da ist ein guter Freund meines Mannes (noch aus Kindheitstagen!), der ihn regelmäßig besucht und auch ein paar andere Freundinnen. Sogar die beiden ehemaligen Damen vom DRK, die meinen Mann (als er noch bei mir Zuhause war) in meiner Abwesenheit immer für ein paar Stunden im Haus betreut hatten, fragen regelmäßig nach seinem Befinden oder rufen ihn persönlich an!
Aber von seiner eigenen (Herkunfts)familie kommt (bis auf von seiner einen Schwester!) dagegen rein gar nichts! Die scheinen sich nicht die Bohne für ihren kranken Bruder zu interessieren....

Und dass ich mich meinerseits ebenfalls dabei mithelfe (nach den Möglichkeiten, die ich aktuell habe), damit sich auch um meinen alten Schwiegervater ausreichend gekümmert wird, das scheint den Rest der Verwandtschaft ebenfalls nicht wirklich zu interessieren! Erst letzte Woche durfte ich meinen Mann aus dem Heim für 2 Stunden rausholen und ihn mit, zu dem anderen Heim nehmen, wo sein Vater wohnt. Da haben wir meinen SV dann für 1 Stunde besucht und mein Mann war hinterher so frustriert, weil der selber gemerkt hatte, dass sein 87-jähriger Vater im Kopf noch deutlich "fitter" ist als er selber mit seinen 53 Jahren! Mein Mann hat ja aufgrund der kaputten Leber mittlerweile auch sowas ähnliches wie Demenz entwickelt....#schmoll
Aber auch da (und auch vor 3 Wochen, als ich meinen SV im Heim schon einmal alleine besucht hatte) kam niemals irgendeine großartige Reaktion geschweigedenn ein richtiges "Dankeschön" von dem Rest meiner Schwager und Schwägerinnen....

Insofern scheinst du mit dem Spruch "Freunde kann man sich aussuchen, Familie hat man" sowas von richtig zu liegen!:-(

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Das ist wirklich richtig frustrierend. So eine "Familie" braucht man ja echt nicht, wenn sich verhalten wird als wäre es eben ein entfernter Bekannter und nicht der eigene Bruder.
Dein Mann tut mir wirklich sehr sehr leid, in dem Alter sollte er ja eher Midlife crisis mäßig Motorrad statt Rollator haben, und wenn einen dann noch die eigene Familie im Stich lässt ist das gleich doppelt hart.
Umso mehr wird einem da bewusst, wie glücklich man sich schätzen kann wenn man gute Freunde hat auf die verlass ist.

Diese Leberzhirrose klingt ganz schlimm. Hat er eventuell die Möglichkeit da eine Organspende zu erhalten? Oder ist durch die Autoimmun-Erkrankung ein neues Organ dann genauso gefährdet wie das jetzige?

Ich wünsche euch wirklich das allerbeste!

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Ich kann dich total verstehen und es tut mir unfassbar leid für deinen Mann.

Persönlich hätte ich wohl spätestens nach dem Kommentar mit den 7 Besuchen in 2 Wochen nicht an mich halten können und denen mal einen Spiegel vorgehalten. Aber ich denke mir wäre schon vorher der Kragen geplatzt und ich hätte meine Enttäuschung bzw. die ihres Bruders einmal deutlich gemacht. Bei 6 Geschwistern, wäre doch einmal die Woche von einen von Ihnen ein Anruf oder ein Besuch drin. Da wäre jeder ja nur alle 1-2 Monate dran.

Wenn du nicht hinfahren willst, dann würde ich sagen, dass du nicht kommen kannst und lieber deinen Mann besuchen fährst, der sonst wieder alleine dort wäre.

Hat die jüngere Schwester ihre Geschwister mal angesprochen? Gibt es Gründe oder ist es Gleichgültigkeit? Betteln würde ich nicht. Einmal deutlich sagen, wie ihr es sieht und was deinem Mann die Besuche bedeuten und wenn dann nix kommt, würde ich es abhaken und meine Konsequenzen ziehen.

Gibt es sonst noch etwas, was deinem Mann Freude bereiten würde oder in etwas Ablenkung schenken könnte. Manche Pflegeheime haben ja auch Tiere oder es kommt eninmal die Woche jemand mit Tieren. Habe schon oft gelesen, dass es vielen Menschen gut tut.

Ich wünsche dir ganz viel kraft und alles Gute für deinen Mann.

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Vielen Dank für deinen lieben Beitrag!

"Bei 6 Geschwistern, wäre doch einmal die Woche von einen von Ihnen ein Anruf oder ein Besuch drin. Da wäre jeder ja nur alle 1-2 Monate dran. "
Ja, ganz genau das habe ich mir auch schon wiederholt gedacht. Ist es denn bei 6 Geschwistern so viel verlangt, wenn ihn einmal pro Woche EINE Schwester oder EIN Bruder eben für ein Stündchen besuchen kommt?! Da wäre dann sozusagen jeder in einem Zeitraum von 6 Wochen einmal "dran". Das würde uns doch schon vollkommen reichen!!

"Hat die jüngere Schwester ihre Geschwister mal angesprochen? Gibt es Gründe oder ist es Gleichgültigkeit?"
Ja, natürlich hat die jüngste Schwester (die sich wirklich als einzige von den Geschwistern rührend um meinen Mann mitkümmert!) schon hier und da mal ihre anderen Brüder und Schwestern darauf angesprochen. Die versprechen dann meistens: "Ja, klar, verständlich. Ich verspreche, dass ich den A. bald auch mal besuchen fahren werde." Und dann wird das am Ende nie eingehalten! Die eine andere Schwester ist ja auch nur nach wiederholtem Nachfragen von uns Beiden mal zu meinem Mann gefahren (vermutlich nur sehr widerwillig)....:-[
Meine eine Schwägerin kann mich voll und ganz verstehen und findet das Verhalten ihrer 6 anderen Brüder und Schwestern auch nur noch UN-MÖG-LICH!
Auch wenn sie es nicht laut aussprechen, es scheint wirklich im Grunde reines Desinteresse zu sein.:-(

"Betteln würde ich nicht. "
Ne, das sehe ich genauso wie du und habe ich auch in der Form bisher noch nie gemacht. Denen hinterher rennen und als Bittstellerin vor denen auftreten, werde ich auf keinen Fall machen. Das ist mir einfach zu doof!

"Gibt es sonst noch etwas, was deinem Mann Freude bereiten würde oder in etwas Ablenkung schenken könnte. Manche Pflegeheime haben ja auch Tiere oder es kommt eninmal die Woche jemand mit Tieren."
Ja, sowas ähnliches haben wir auch bei uns. Aber wir haben selber einen Hund! Und mein Mann liebt unseren Hund über alles. Der ist sein ein und alles! Bei uns ist es aktuell so, dass ich meinen Mann ab und an bis zu 2 Stunden einmal aus dem Heim holen und ihn kurzzeitig zu mir nach Hause mitnehmen darf. Das ist so schön für ihn (auch weil er dann immer unseren Hund eben wiedersehen kann!) und dann immer sein "Highlight der Woche" sozusagen. Der ist schon mit solchen Kleinigkeiten zufrieden, das ist echt unglaublich....

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Ist das ein Knast oder hat es medizinische Gründe, dass er nur 2h weg kann?
Hat der Schwiegervater noch seine Frau?

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Das klingt wirklich nicht schön und ich verstehe dich total. Allerdings kennt natürlich niemand die Gründe der Geschwister 🤷‍♀️

Ich würde übrigens nicht zum Treffen gehen. Und ehrlich sagen, dass du über das Desinteresse enttäuscht bist und dich daher etwas zurück ziehst und grade alle Kraft in deinen Mann investieren willst.

Ich hoffe, ihr habt gute Freunde, die Interesse zeigen und helfen 😊

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Vielen Dank für deinen Beitrag.

"Ich hoffe, ihr habt gute Freunde, die Interesse zeigen und helfen "
Ja! Das haben wir wohl bis zu einem gewissen Grad. Immerhin....:-)

Und ne, da kriegen mich kommenden Sonntag keine 20 Pferde mehr hin. Mein Sohn, der aktuell noch bei mir Zuhause wohnt, kann da von mir aus dann gerne alleine hin.
Der ist auch total sauer auf seine Tanten und Onkels und sagte mir auch, dass, falls da einer nach meinem Mann/seinem Vater fragen sollte, der denen eine "passende" Antwort geben wird. Ob die ihrerseits dann angep***t sind oder nicht, ist dem (und mir ehrlich gesagt mittlerweile auch!) sowas von schnurzpiepegal....

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Sehr gute Idee!!! Soll Dein Sohn diesen Verwandten den Spiegel vorhalten. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man das tun sollte, kann aber mehr als gut verstehen, wenn Du keine Kraft dazu hast.

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Hm, ja ich kann deine Enttäuschung verstehen. In schlechten Zeiten zeigt sich der wahre Charakter eines Menschen. Du bekommst es jetzt auch noch doppelt, indem du erlebst, wie es anders beim Vater läuft.
Aber, in der Tat, scheiß drauf. Es zermürbt dich und kostet dich kostbare Kraft, die du für dich und deinen Mann brauchst. Hör auf, diese Menschen noch zu decken. Ja, du denkst du machst es für deinen Mann, aber ich gehe davon aus, das er sie längst durchschaut hat. Im Grunde hat sich sich seit dem Umzug ins Heim doch nicht groß was geändert, das Desinteresse war doch schon vorher da. Auch das wird deinem Mann nicht entgangen sein.

Zu dem Familientreffen: Was verbindet dich denn mit den Leuten noch? Nix, von daher kannst du getrost absagen und lieber zu deinem Mann fahren an dem Tag. Ich bin allerdings anders gestrickt, so ein Treffen wäre für mich eine Steilvorlage um mal richtig . Dampf abzulassen. Ein letztes Mal Tacheles reden, so das ihnen der Kuchen im Hals stecken bleibt, und dann den Kontakt abbrechen. Ja, in der tat, ich würde sie allesamt als Blitzableiter nutzen, zu was anderem taugen sie ja anscheinend nicht. Und ich würde aus der WhatsApp Gruppe aussteigen, die jüngste Schwester erreicht dich auch anders.


Schlußendlich kannst du niemanden zwingen, den Kontakt zu halten. Tauchen sie da auf, nur weil sie es müssen oder du dir den Mund fusselig geredet hast, dann ist das für alle Beteiligten (besonders für deinen Mann natürlich) nicht schön. Dann lieber gar nicht, als halbherzig und verlogen.

Das, was du gerade erlebst, das kommt öfter vor als du denkst, in allen möglichen Varianten. Es ist Scheiße, keine Frage, aber du kannst es nicht ändern.

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Vielen Dank für deinen Beitrag.

Ob mein Mann seine Geschwister seinerseits "durchschaut" hat (oder es vlt. früher mal hatte), weiß ich leider nicht mit Sicherheit. Das Problem ist ja, dass er mental mittlerweile auch schon sehr eingeschränkt ist. Versteht ganz vieles nicht (v.a. Zusammenhänge) oder vergisst Dinge innerhalb weniger Minuten wieder komplett.
Wenn ihm solche Gedanken in Bezug auf seine Geschwister wirklich schon einmal selber gekommen sein sollten, kann es gut sein, dass er das mittlerweile schon wieder längst vergessen hat.:-(

Zu dem Rest, was du geschrieben hast:
Stimme dir absolut zu! Ich muss aufhören, meine Gedanken an diese Leute zu verschwenden und die einfach endgültig abhaken. Die werden sich vermutlich nicht mehr ändern. Das zerrt nur weiter an meinen Kräften und diese benötige ich zum Großteil für mich und meinen Mann!
Die Idee, einfach aus dem Gruppenchat auszusteigen, werde ich übrigens nun ernsthaft mal in Betracht ziehen. Und wenn dann einer nachfragen sollte, warum ich nicht mehr mitmache, dann werde ich demjenigen konkret die Gründe erläutern, die mich dazu getrieben haben!

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Ja, einen Gruppenchat bräuchte ich mit diesen Leuten auch nicht. Konzentriere Dich auf Deine Freunde und lass diese Familie sausen. Sollte Dein Mann mal nicht mehr da sein, wirst Du ohnehin mehr Unterstützung von Freunden bekommen, glaubs mir, ich hab auch das erlebt bei meinem Mann. Seine Familie hat sich beim Leichenschmaus die Wampe vollgeschlagen mit Mann und Maus und drei Generationen - und keiner ward jemals mehr gesehen oder rief mich an.....sollen sie zur Hölle fahren, aber ganz tief runter. Mein Mann war ein herzensguter und großzügiger Mensch, dazu 200%iger perfekter Handwerker - alle haben sie ihn ausgenutzt, alle - und krank war er nicht mehr existent.
Halte Dich an Deine Freunde - sie sind sehr wertvoll.
LG

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Hallo Du

Ja ich verstehe dich, und ja ich finde es unter aller Sau wie sich diese "Familienmittglieder" verhalten.

Ich pflichte Moni bei:

-Zu dem Familientreffen hingehen und mir einmal RICHTIG Luft machen. Sag ihnen, was Du von ihnen hältst und dass sie sich in Grund und Boden schämen sollen, falls sie wissen, was das ist. Und dann gehst Du -

Ich würde mir da schön Gehör verschaffen, am besten als Rede getarnt, ( Schreib dir alles vorher auf was du sagen willst) Du stehst auf, schepperst mit dem Messer ans Glas und dann sprich du langsam und laut und schaust ihen dabei in die Augen.

Schliessen würde ich wohl mit dem Glas auf den Boden knallen und ruhig und erhobenen Hauptes gehen.

Nur Mut das tut gut. Halt uns auf dem Laufenden wie es geklappt hat!

Alles Gute

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Also, ich persönlich habe zu so einer Aktion mittlerweile echt keine Energie mehr. Wäre mir auch irgendwo zu doof. Ich werde am Wochenende auch nicht hingehen!
Aber mein ältester Sohn wird vermutlich (alleine) hingehen und ob der beim eventuellen Anschneiden des Themas durch die Anderen dann an sich halten kann, weiß ich nicht....

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Es ist leider oft so, dass plötzlich nur mehr ganz wenige Menschen als Kontakte übrigbleiben, wenn jemand schwach, krank und hilflos wird. Kenne ich aus Erfahrung im engsten Familienkreis.

Hast Du denn die Geschwister mal aktiv darauf angesprochen, dass ihr Bruder so oft fragt und das sie ihn auch besuchen sollen? Sie scheinen ja irgendwie fast alle blockiert zu sein, was Deinen Mann angeht. Was sagt denn die Schwester, die sich noch ab und an meldet, dazu? Ich finde, Ihr solltet denen allen mal ins Gewissen reden!

Sich wenigstens aalle paar Wochen oder gar Monate zu melden werden sie ja wohl hinkriegen. Ich würde das wirklich aktiver einfordern, Deinem Mann zuliebe. Du kannst von ihnen halten, was Du willst (zu Recht!), aber er würde sich bestimmt einfach sehr über etwas Kontakt freuen.

Er muss ja nicht wissen, dass Du die treibende Kraft dahinter bist.

Ich denke, viele Menschen sind feige und bequem und ertragen es nicht, einen Freund oder Verwandten so krank zu sehen. Es macht ihnen Angst und es ist nicht mehr wie früher. Leider ist das so. Die wenigsten haben Einfühlungsvermögen und stehen auch in sehr schlechten Zeiten zu den anderen, obwohl sie das bestimmt nie so gesagt hätten, als noch alles gut war.

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Danke für deinen Beitrag.

Natürlich haben meine eine Schwägerin und ich die anderen schon mal darauf angesprochen. Ich habe auch wiederholt betont, wie sehr sich mein Mann freuen würde, wenn die ihn mal besuchen kommen. Die haben uns dann immer zugesichert, die würden sich bald mal bei ihm melden oder ihn besuchen fahren. Am Ende hat's dann kein einziger gemacht. Und dann hinterher immer diese Ausreden - ich konnt's irgendwann echt nicht mehr hören!:-[

Aber was ich ganz sicher nicht machen werde, ist denen hinterher zu laufen und in gewisser Weise als "Bittstellerin" aufzutreten. Wäre ja gewissermaßen der Fall, wenn ich da immer wieder von vor denen anfangen würde. Das sehe ich einfach nicht ein!

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Ich habe noch 3 ältere Geschwister und als mein Vater vor 2 Jahren sehr krank wurde, war keiner gesehen.Ein Bruder hat ihn zwar hin und wieder besucht, aber das war es auch.
Niemand hat mal gefragt ob ich Hilfe benötige, ihn zum Arzt fahren, ein wenig pflegen, mal ne Runde mit ihm laufen, den Rasen mähen, im Garten was tun, einfach nur mal dasein damit ich anderes erledigen kann usvm...nein!
Meine Mutter ist zwar da, aber sie selber ist auch keine Hilfe mehr in ihrem Alter ( 82 Jahre )

Es gab/gibt nur meinen Mann und er ist erst wenige jahre in unserer Familie
Er hat sich sooo toll um meinen Vater gekümmert.Jeden Tag nach der Arbeit und auch am Wochenende, monatelang, ist er hin, egal wie stressig es war und ist mit ihm über den Hof gegangen, hat ihn rasiert, motiviert nicht aufzugeben...er war immer da.

Mein Mann und ich haben ganz alleine das ganze Haus ausgeräumt und zum Verkauf angeboten, da meine Eltern in eine altersgerechte Wohnung gezogen sind.Es war ein Neubau und musste dementsprechend bearbeitet werden.Die Wände waren kahl, kein Fußboden usw....auch die Möbel ( sie wollten gerne komplett neue Möbel ) haben wir gekauft, waren endlos dafür unterwegs.

Nicht einer meiner 3 Geschwister hat auch nur 1x gefragt ob er helfen kann, lapidar kam 1x:"wenn ihr Hilfe braucht, sagt Bescheid!" ...ja ne, ist klar...so haben sie es sich schön einfach gemacht obwohl sie gesehen haben wie wir im Stress waren.
Wir haben ja auch in deren Gegenwart darüber gesprochen wie es meinen Vater geht und was an Arbeit da ist - nichts kam dann.
Freunde meines Mannes haben uns bei der Renovierung der neuen Wohnung geholfen.Sein bester Freund hat sich sogar 1ne Woche von seinem Jahresurlaub genommen um meinen Mann zu helfen für einen für ihn fast fremden Mann, den er bist dahin erst 1x gesehen hat und das alles auch unentgeldlich.Mein Vater wollte ihm das bezahlen und er hat es partout abgelehnt...und seine eigenen Söhne?!Ich könnte jetzt noch heulen....

Meine Eltern hatten ein Grundstück von ca. 2000qm ....alter Baumbestand, Nutzgarten usw...wir haben es so gut wie es geht einigermaßen in Ordnung gehalten, aber nicht so akurat wie mein Vater, dafür fehlte uns die Zeit.Eine Tante kam mal vorbei und meinte dann, dass man das auch besser machen könnte...ihr habe ich dann mal was "nettes" erzählt #schein

Heute liegt alles hinter uns, dank uns ist mein Vater wieder super drauf obwohl Ärzte 2x meinten, dass er sterben wird.

Mein Geschwister interessieren mich nicht mehr, hier und da kommt von denen mal jemand, aber das war alles.Ich habe auch mal was gesagt, aber es kommen nur schwammige Ausreden...mir tut es nur wahnsinnig Leid für meine Eltern.

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"wenn ihr Hilfe braucht, sagt Bescheid!" .

Und wenn Du dann anrufst, kommt die Antwort "haaaach SONST jederzeit, aber gerade da geht's nicht". X Mal gehört:-[
Am Verlogensten ist der Satz bei Beerdigungen, man ist so schön fein raus......als ob ein Trauernder irgendwo anriefe und sagt, he du hilf mir, mir geht's Scheiße.
Ich HASSE solche Floskeln wie die Pest.
Schön, dass es Deinem Vater wieder besser geht#herzlich und solche Geschwister braucht niemand. Ja auch mein Sohn hat mich maßlos enttäuscht diesbezüglich, das tut hundeweh, wird immer wehtun, das kann man als Mutter nie wegstecken.
LG Moni

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Danke, liebe Moni #herzlich
Ich mag diese Floskeln ebenfalls nicht, generell mag ich keine.

Dich/deine Geschichte verfolge ich schon von Anfang an und egal um was es bei dir geht, ich sauge es auf wie du dir immer selber treu bleibst.
Du sprichst mir so oft aus der Seele und findest so gut wie immer die richtigen Worte, wo ich vermutlich noch gefühlt 100 Jahre nach suchen müsste :-D
Nur hin und wieder, aber das ist selten, da denke ich:"Och nö, Moni!" #blume :-D

Ich mag es total wie du von deinem ( leider verstorbenen ) Mann schreibst und auch eure "Duelle" oder die Eigenarten des Anderen so beschreibst, dass man die Liebe und den Zusammenhalt dennoch spürt und es anderen vielleicht eine ganze Menge an Verständnis und Geduld vermitteln kann in deren Beziehung.

Auch bei deinem Sohn, hoffe ich sehr, dass er vielleicht zu sehr fremdgelenkt wird und sich irgendwann wieder auf dich besinnt...

Ich wünsche dir alles Liebe,

U.

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