Update—> Es tut schon weh...!

Hallo,
da ich von vielen gelesen habe, dass sie gerne mehr über die Situation erfahren wollen. Dachte ich, dass dies durch einen neuen Post mache.

Nun zu meiner Geschichte:
Ich wurde mit 18 Jahre schwanger und bekam mein erstes Kind mit 19. Ich zog vor der Geburt mit meinem Partner (jetzt Mann) zusammen.
Ich verließ für ihn meine Heimat inklusive Familie und zog ca. 90 Kilometer weiter weg.

Ich begann als mein Kind 2 Jahre war meine Ausbildung in Vollzeit und die Betreuung übernahm die „tolle Schwiegermutter“! Meine Mutter bzw. Familie, konnte ich leider zur Betreuung nicht mit einplanen, da sie 90 Kilometer entfernt wohnen.
Ich merkte nicht, da ich jung war, dass sie mir mein Kind sozusagen verwöhnte und an sich gerissen hat bzw. ausgenutzt hat, dass er nicht mehr gerne nachhause ging. Immer wenn ich nach der Arbeit ihn bei ihr abgeholt habe, schrie er und klammerte sich an sie. Sie fand dies natürlich toll, wie er die „ach so gute Oma“ mag und lächelte immer und sagte „er geht nicht gerne nachhause“. Ich fuhr immer weinend nachhause, da es mir als Mutter weh tat, so sein eigenes Kind zu sehen. Sie gab mir das Gefühl, dass sie es genossen hat.
Auch heute noch, spielt sie hinter unserem Rücken und Eltern aus. Wenn mein Kind was möchte und wir „Nein“ sagen (da wir das vielleicht als Geschenk planen) geht er zur Schwiegereltern und die besorgen es. Da wird der PC eingeschaltet, Kind sucht sich dies aus, wird bestellt und dann bei denen zuhause behalten, damit wir doofe Eltern es nicht wissen. Solche Spiele, spielt sie mit! Bevor wir als Eltern gefragt werden, ist es in Ordnung, dass wir das bestellen. Nein, wird verheimlicht und irgendwann, verblabbert sich jemand.
Sie mischt sich gerne in mein Leben ein und würde gerne vieles bestimmen. Früher habe ich zu allem Ja und Amen gesagt. Heute mach ich den Mund auf und das passt denen nicht.

Als mein zweites Kind kam, habe ich mir geschworen, dass ich dieses Mal ein Kind haben möchte, dass sich auf die Eltern freut und nicht wie beim ersten die Schwiegereltern bevorzugt. Mein Mann und ich waren uns eigentlich von Anfang an einig, dass wir dieses Kind nicht oft bzw die ersten Jahre nicht zur „alleinige Betreuung“ abgeben.

Nun hat sich das ganze so zugespitzt, dass sie vor 5 Wochen vor meiner Tür stand und mir eine Standpauke halten wollte.
Sie hätten nichts von dem kleinen! Wo meine Familie gewesen sei damals als ich die Ausbildung gemacht habe und dann platzte mir der Kragen „Hallo, ich bin wegen ihrem Sohn wegzogen und nicht weil mich meine Mutter rausgeworfen hat“! Da lass ich nichts über meine Familie kommen.
Ich würde meinem Mann verbieten, dass er seine Eltern besuchen kommt (Quatsch, im Gegenteil ich schick ihn oft zu seiner Familie).
Und vieles mehr..!

Ich muss sagen, sie ist eine Person die meint sie sei noch 20 Jahre. Kauft sich jede Kleinigkeit die sie bei anderen sieht nach, redet mit den Kindern extrem kindlich zum 🤮.

So ein kleiner Einblick in meine Situation.

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Hallo, ich kann dich total gut verstehen und du handelt absolut richtig.
Das Verhalten deiner SE geht garnicht, Liebe erkaufen und die Kinder manipulieren ist das letzte.

Niemand muss außerdem sein Kind irgendwo hin abgeben, wenn es weder notwendig ist, noch gewollt ist, absoluter Unsinn.
Kann die ganzen Kommentare in dem anderen Post echt nicht verstehen.

Ich hab leider auch so ne psycho sm, wer sowas nicht kennt, kann garnicht mit reden, weil sie keine Vorstellung davon habe, wie psycho die sein können.

Deinen Mann kann ich überhaupt nicht verstehen, wie er wenn er ja selber sieht was alles vorgefallen ist noch darauf drängt, das Kind abzugeben.
Er hat wohl einfach keine Lust auf eine Auseinandersetzung mit seinen Eltern, leider oft typisch Mann. Würde da auf jeden Fall hart bleiben. Wenn sie das/die Kinder sehen wollen, können sie ja gerne vorbei kommen oder ihr fahrt zu Besuch mal hin und fertig.

Mein Kind kann alleine zur Oma wenn er sprechen kann und sagen kann, was er möchte und was nicht. Die sm ist leider auch super manipulativ und versucht alles zu erzwingen (als der kleine 3 Monate alt war, weinte er wie so oft auf ihrem Arm und sie sagte:" Du musst dich gefälligst freuen, ich bin deine Oma" weißte bescheid).

Ihre Art von Liebe ist absolut krankhaft und wir besonders mein Mann werden unser Kind davor schützen, reicht, das sIe ihr Kind damit völlig krank gemacht hat.

Also lass dir hier nichts einreden, hör auf dein Gefühl dann wirst du das richtige tun. Alles gute für euch.

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Vielen, vielen Dank du schreibst mir von der Seele 🙌🏼.
Es kann wirklich keiner nachvollziehen, wo sowas nicht am eigenen Leib erlebt.
Ich bekomme mittlerweile schon sehr hohen Puls, wenn ich ihre Gestalt sehe und schweige den ihre Stimme höre.

Am Samstag kam sie vorbeigelaufen und ich sagte nur „Hallo“ und habe meine Arbeit im Garten weitergemacht. Mein Mann unterhielt sich mit ihr, er sagte dann nur als sie gegangen ist zu mir: „dein Verhalten und deine Art sei das letzte“... „ich freue mich nur bedingt auf das 3. Kind“! Das war ein Stich, was mir echt weh getan hat. Ich merke aber auch, dass er sich kaum mit dem Baby über den Bauch beschäftigt.
Er kann doch so oft und so viel zu seinen Eltern gehen aber er soll es doch akzeptieren, dass ich mit seiner Mutter abgeschlossen habe! Das wird auch nicht mehr zwischen uns...!
Mittlerweile denke ich sogar, wenn er jetzt nicht mehr hinter mir steht und er am liebsten hätte dass ich eine heile Welt spiele mit seiner Mutter und alles einfach unter den Tisch fallen lasse ob das auf Dauer noch Sinn macht?
Weiß nicht 🤷🏼‍♀️

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Naja, also im Leben muss man immer mal wieder mit Menschen auskommen, die man nicht mag. Gerade in der Familie sollte man da schon auch mal verzeihen und über den eigenen Schatten springen. Deinem Mann zuliebe. Versteh mich nicht falsch, deine SM ist ein manipulatives übergriffigs M***@%#% und offenbar sehr eklige Person. Trotzdem scheint dein Mann sie zu lieben und ihm würde es wohl viel bedeuten, wenn du dich mit ihr arrangieren könntest.

Also das nächste Mal, sei die gescheidere von euch beiden, geh mit hoch erhobenem Kopf kurz zu den beiden hin, betreib ein bisschen Smalltalk und dann klinkst du dich nach ein paar Minuten wieder aus. Deinem Mann zeigst du somit deine Bemühungen und der Drache hat nichts zu sagen.

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Du bist echt komisch. Vlt. sollst du eher an deinem Selbstbewusstsein arbeiten... ich habe zwei Kids. Das 1. Kind habe ich mitten im 2. Studium und 2. Kind mittern im Referendariat bekommen. Das 1. Kind gab ich mit 3,5 Monaten stundenweise zur Betreuung zu meinen Großeltern, da ich studieren musste. Das 2. Kind kam sogar mit 1. Monat stundenweise zu meinen Großeltern. Und? Meine Tochter ist 4 und fährt öfter für ein paar Tage zu meiner Schwiegermutter. Dort wird sie nach Strich und Faden verwöhnt. Auch meine Muttwer und meine Großeltern verwöhnen und betreuen sie sehr viel. Und??? Was soll daran schlecht sein? Meine Tochter will auch nicht Heim, wenn sie bei meiner Mutter oder meiner Schwester zu besuch ist. Und? Warum gönnst du deinem Kind keine Beziehung zu seinen Großeltern? Meine Tochter liebt meine Großeltern, meine Mutter, meine Schwester, meine Schwiegereltern und Schwägerinen abgöttisch. Aber sie liebt mich und meinen Mann doch auch... Wieso muss man da konkurieren. Es ist doch toll, wenn es so viele Menschen gibt, die das Kind mag!

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Ich finde eher deine Ansicht "komisch" statt die der TE.
Es geht doch nicht darum dass sie ihren Kindern nichts gönnt, sondern darum dass sie nicht möchte dass ihre Kinder zu sehr verwöhnt werden. Anscheinend so sehr dass sie nichtmal mehr Heim zu ihren eigenen Eltern wollen.
Außerdem hat man weder als Großeltern noch als anderes Familienmitglied das Recht etwas zutun was die Eltern nicht möchten (z.B. etwas kaufen wozu die Mutter oder der Vater nein gesagt hat). In dem Moment mischt man sich nämlich in die Erziehung ein und das geht gar nicht.
Wenn das für dich normal ist, dann ist das schön und gut. Aber dafür sind nicht alle anderen die das eben nicht so sehen "komisch". 😉

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Ich kaufe meinen Kindern grundsätzlich alles was sie wollen, soweit es in meinen Bidget passt. Ich bin NICHT der Meinung, dass man sein Kind zu sehr verwöhnen oder zu sehr lieben kann. Das ist kinderpsychologisch ein Unfug. Pappgetränke gibt es bei uns nicht. Süßigkeitkonsum wird auch stark eingeschränkt, das wollen sie aber auch gar nicht. Das wird so vorgelebt. Wenn mein Kind nicht Heim will, hat es mehrere Gründe und meistens sind sie sehr positiv. Zu 97% will meine Tochter nicht Heim wenn ich sie Abends aus dem KiGa abhole. Sie will noch mit ihren Freunden spielen. Soll ich da etwa auf ihre Freunde oder Erzieher eifersüchtig sein? Das freut mich jedes mal, das zeigt mir, dass sie sich im KiGa wohlfühlt. Gestern war ich mit meinen Kids bei meiner Schwester, meine Tochter hat ihre ganze Überzeugungskraft aufgewendet, damit sie dort über Nacht bleiben kann. Soll es bedeuten, dass sie meine Schwester mehr als mich liebt???? Nein, so ein Unfug! Das bedeutet nur, dass mein Kind meine Schwester mag und sehr sicher gebunden ist. Da kann man so einen Test machen. Lass einen Außenstehenden ( z.B. eine Freundin von dir) dein Kind fragen. "-Was mag deine Mama am liebsten auf der Welt?" Wichtig ist, dass du dabei nicht im Raum bist. Das glaubst du vlt. nicht, aber die meisten Kinder antworten drauf :" ihr Handy!" " den Kaffe!" usw... Meine Tochter sagte:" Sie liebt mich und meinen Bruder am Meisten auf der Welt. Wobei ich glaube, dass sie mich ein bisschen mehr liebt, als meinen Bruder" Solange sich dein Kind deines sicher ist, hat es überhaupt nicht nötig an deinem Rockzipfel zu hängen! Ich finde es zumindest toll, dass meine Kinder ihre Großeltern, Urgroßeltern, Tanten und Onkeln abgöttisch lieben. Ich fördere diese Beziehungen soweit ich kann. Ich finde es wichtig, dass meine Kinder sich geliebt und wichtig fühlen. Und das nicht nur von mir. Ich breche mir keinen Zacken aus der Krone ab, wenn sie noch weitere Menschen lieben. Meine Kinder sind NICHT mein Besitz.

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Sie hat auch oft versucht und gedacht, dass sie meine Mutter ersetzen kann aber da hat sie sich geschnitten. Ich habe trotz Entfernung ein tolles Verhältnis zu meiner Mutter.

Mein Mann stand früher eigentlich immer hinter mir, doch seit er merkt, dass ich seine Mutter ignoriere hat sich das Blatt gewendet.

Und auch mein 3. Kind werde ich genauso wenig abgeben wie mein 2. Kind.
Die Angst, dass mir das gleiche wie beim 1. Kind passiert, sitzt sehr tief in mir drinnen.

—> Ich denke, dass jetzt ein paar Kommentare kommen wie „damals war deine Schwiegermutter gut als du deine Ausbildung gemacht hast“. Aber ganz ehrlich, sie hat sich bewusst als „Ersatzmutter“ an mein 1. Kind geworfen und versucht heute noch mit allen Mitteln meinem 1. Kind jeden Wunsch zu erfüllen, damit sie als Heldin da steht und wir nur als böse Eltern, wenn nicht gleich alles gekauft wird was man sich wünscht.

Nachdenkliche Grüße 🌷

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Oh weh. Das hört sich nicht schön an.
Lass dich doch nicht so ärgern. Ich weiß nicht, ob ich deinen eigentlichen Thread richtig behalten habe oder ob ich da was durcheinander bringe, wenn ich mich recht erinnere, dann war deine Aussage, dass sich dein Mann nicht über das dritte Kind freut??
Ganz ehrlich, solche Aussagen, kann man sich auch woanders hinstrecken. Entschuldige die Wortwahl, aber er wusste doch, was passiert, wenn ihr nicht verhütet oder? Das heißt also, er war sich bewusst, was passieren kann, wenn ihr nicht verhütet... hinterher solche Sätze äußern, weil du nicht nach der Pfeife seiner Mutter tanzt, ist Schwachsinn in meinen Augen.
Eine Oma, die es auch genießt, die Enkelkinder so zu manipulieren, dass sie weinen, wenn die Eltern sie abholen, hat in meinen Augen die Rolle der Oma nicht wirklich begriffen. Keiner muss ein Kind dermaßen bestechen, dass ist für mich ohnehin nicht der richtige Weg und lehrt dem Kind was? Man liebt jemanden nur, wenn derjenige mit Geschenken wedelt? Wäre nichts für unsere Erziehung, aber nun gut. Klar, dass du nun alles anders machen möchtest, wenn du beim ersten Mal so auf die Nase gefallen bist.
Lass dich nicht verunsichern.
Ich halte generell nichts von Besitzansprüchen gegenüber Babys/Kinder.
Man bekommt Kinder nicht für Großeltern oder der Familie. Keiner hat an dem Kind einen Anspruch zu stellen.
Ich finde es super, wenn man Großeltern viel Kontakt ermöglicht. Großeltern sind ja was wundervolles, aber niemand muss sein Kind an x Tagen die Woche bei den Großeltern abgeben, weil die Großeltern das so wollen. Entweder das passt so und ist für alle super oder es passt eben nicht und dass muss man eben respektieren.
Ich mag meine Schwiegereltern z.b auch sehr gern, aber unsere Tochter würde ich ihnen auch nicht anvertrauen. Sie verbringen viel Zeit mit ihr und haben auch ein tolles Verhältnis. Wenn unsere Tochter das später selber möchte, wird sie auch Zeit allein mit ihnen verbringen dürfen, aber jetzt eben nicht. Meine Schwiegereltern sind dafür einfach zu zerstreut. Sie sind so kleine Kinder einfach nicht mehr gewöhnt. Da wird das scharfe Messer auf dem Tisch vergessen. Die kleine wird auf dem Stuhl neben dem Herd allein stehen gelassen, während Schwiegermutter mal schnell in den Keller flitzt, weil sie die Kartoffeln vergessen hat, dass da blubbernd kochendes Wasser steht, daran denkt keiner. Da wird die kleine auch mal allein im Garten gelassen, weil das Telefon im Haus klingelt. Sind halt viele Dinge, weswegen wir unsere kleine nie von den Schwiegereltern betreuen lassen würden, obwohl sie tolle Menschen sind und zwei Kinder großgezogen haben. Ich bin halt der Meinung, nun seid ihr an der Reihe eure Kinder großzuziehen und so doof sich das anhört, die Großeltern haben das sagen eben nicht mehr. Da hat keiner vor der Tür zustehen und Standpauken zu verteilen. Es sind eure Kinder und das sollte dein Mann ja auch begreifen. Vor allem, da er doch selber sieht, wie es beim ersten schief gelaufen ist. Wohin sollte das denn führen? Gewisse Dinge würde ich mir auch nicht gefallen lassen. Das tut keiner. Wenn dein Mann deswegen solchen Mist äußert, hmmm... wäre für mich halt nichts. Ich bin halt der Typ, der die Schultern zickt und sagt, „du weißt wo die Tür ist, wenn es dir hier nicht mehr gefällt, steht es dir frei zu gehen“. Ich würde mich mit solche Sätzen aber nicht künstlich Klein halten lassen.
Also prüfe für dich, was du vertreten kannst und was nicht und dann klärst du das mit deinem Mann, aber lass dir keine dummen Sprüche reinwürgen, weil er es sich einfach machen möchte. Klar, es sind seine Eltern... aber irgendwo ist auch eine Grenze. Alles ist halt nicht erlaubt. Wenn deine Mutter plötzlich sagen würde, „ich sehe meine Enkelkinder so selten, deshalb müsst ihr jetzt hierher ziehen“ würde er ihr doch auch einen Vogel zeigen, obwohl sie ja auch Oma ist oder? Irgendwie muss da alles passen. Einfach Forderungen stellen, weil man den Titel Oma hat, hmm.. sehe ich nicht so. Da muss die Mischung schon auch stimmen.

Lg Jule

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Ich habe den ersten Beitrag verfolgt und muss sagen, dass ich die meisten Antworten unterirdisch fand!

Niemand MUSS sein Kind mit 14 Monaten zur Oma abgeben.
Kein Kind in dem alter braucht feste Oma Zeiten.
Wenn die Oma das Kind sehen will, dann soll sie zu euch kommen und es in eurer Gegenwart besuchen. Ich finde es eh immer sehr suspekt wenn jemand das Kind nur ohne Eltern sehen will...
Abgesehen davon - mein Kind wollte mit 14 Monaten zb gar nicht alleine bei Oma bleiben.
Wenn wir also einen wichtigen Termin hatten, den wir ohne Kind wahrnehmen mussten, dann haben wir sie bei Oma gelassen, ansonsten wäre es uns nicht in den Sinn gekommen, sie grundlos abzugeben.
Mittlerweile ist sie 2 und geht sehr gerne alleine zu Oma und Opa. Allerdings lassen wir sie dort auch nur alleine, wenn wir beide zeitgleich einen Termin haben.
Ansonsten besuchen wir die Großeltern als Familie. Meine SE freuen sich ja genauso über unseren Besuch wie über den Besuch der Enkelin. Und so sollte es doch eigentlich sein oder ?

In eurem Fall würde ich die Kinder nicht allein zu der Oma schicken, da diese gegen euch arbeitet.
Sie versucht sich die Sympathien zu erkaufen und hat Geheimnisse vor Ort das Kind betreffend. Das geht in meinen Augen gar nicht.

Was aber das weinen und die starke Bindung angeht muss ich sagen, das könnte auch durch den vielen Kontakt entstanden sein.

Meine Eltern haben mich auch sehr früh wegen ihrem Studium zu meinen Großeltern gegeben und ich muss zugeben, dass die Bindung zu meinen Großeltern mein ganzes Leben lang - aber vor allem die ganze Kindheit - viel stärker war als zu meinen Eltern.
Selbst als ich dann vormittags im Kindergarten / Schule und nachmittags daheim war und die Großeltern nur noch am Wochenende gesehen habe, lagen mir diese mehr am Herzen als meine Eltern.

Also vielleicht mag dein ältestes Kind seine Großeltern einfach primär deswegen weil sie seine Großeltern sind.
Nichts desto trotz ist deren Verhalten inakzeptabel und ich würde an deiner Stelle der SM ganz klar sagen was dir nicht passt und warum sie Kind 2 nicht alleine bekommt.

Was sagt eigentlich dein Mann zu dem Verhalten deiner SE gegenüber kind 1? Findet er es ok dass dem Kind dort alles in den hintern geschoben wird ?

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Aber ganz ehrlich, sie hat sich bewusst als „Ersatzmutter“ an mein 1. Kind geworfen und versucht heute noch mit allen Mitteln meinem 1. Kind jeden Wunsch zu erfüllen, damit sie als Heldin da steht und wir nur als böse Eltern, wenn nicht gleich alles gekauft wird was man sich wünscht.

Dann habt ihr alle in der Erziehung versagt, wenn euer Kind so aufs Materielle aus ist.
Kannst jetzt auch nicht die ganze Schuld bei Anderen suchen.

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Was für ein Blödsinn!!!
Hast du dich mal mit der kindlichen Entwicklung beschäftigt..
Oh man, nicht dein ernst.
Kinder sind so leicht zu beeinflussen und natürlich wenn Oma kommt und alles kauft ist es toll. Das kann doch ein Kind nicht unterscheiden. Klar nehmen sie es an uns freuen sich.
Und das würde jedes Kind!

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Ne sorry, ich bleibe dabei.
Es ist was anderes, wenn man mal was bekommt und eben noch mal was Anderes, wenn man alles, was man will bekommt und so die ganze Zeit über praktiziert wird.
Da hätten Eltern schon längst ein Machtwort sprechen müssen.

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Deine Schwiegermutter ist krankhaft.
Natürlich ist es schön wenn die Kinder gerne bei Oma und Opa sind, aber sie so zu beeinflussen ist krank.
Ähnelt bei Schwiegermutter. Habe am Anfang auch allem zugestimmt, war jung wollte eine Happy Family. Aber ich habe mich mittlerweile distanziert.
Jedes Mal gab es Ärger wenn es nicht so lief wie sie es gern hätte. Es war so albern. Aber am schlimmsten ist diese emotionale Erpressung, ich war hier und da für dich da... Ja schön, bin ihr auch dankbar aber muss man das jedes mal vorhalten?
Naja wir haben den Kontakt etwas eingeschränkt.

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Genau so, hat sie auch gemeint mich zu erpressen vor 5 Wochen aber der Schuss ging nach hinten los. Als sie dann noch versucht hat meine Familie in den Dreck zu ziehen. Nur weil ich meine Familie verlassen habe und leider nicht verlangen kann, dass jemand 90 Kilometer fährt um meine Kinder zu betreuen.
Aber ich merkte bei ihr, es ist eher der Zorn. Sich nicht in die Erziehung bei meinem zweiten Kind sich einmischen zu dürfen und sich in den Mittelpunkt zu drängen.

Mein Mann merkt halt, dass ich dicht mache was seine Mutter angeht. Sie wohnen paar Minuten von uns entfernt und wenn sie bei uns vorbeiläuft, sag ich zwar „Hallo“, habe aber überhaupt kein Bedürfnis mit der Frau zu reden. Sie hat in mir einiges kaputt gemacht, was mir erst mit den Jahren bewusst wurde. Früher war ich einfach zu Jung und habe es zu spät gemerkt... leider!

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Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass dein Kind geweint hat, weil die Oma es soooo sehr verwöhnt. Viele Kinder weinen, wenn man sie aus dem Kindergarten abholt. Die Erzieher oder hier die Oma sind halt auch, wie die Eltern, Hauptbezugspersonen. Sie haben fast immer Zeit für das Kind, müssen nebenbei nicht putzen, einkaufen oder die Steuer machen. Sie haben einfach Zeit für die Kinder und das genießen die Kleinen. Sicher verwöhnt eine Oma mehr als die Eltern, aber für mich ist das nicht so schlimm. Ich bin auch nicht eifersüchtig, wenn meine Tochter ihrer Erzieherin sagt, wie lieb sie sie hat. Ich freue mich darüber sehr.

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Ich denke, wir können uns hier nicht wirklich ein Bild von der tatsächlichen Situation machen. Du scheinst bereits - warum auch immer - recht eingefahren zu sein, was deine Schwiegermutter angeht.
Hier fehlen die Berichte und die Wahrnehmungen deines Mannes und deiner Schwiegereltern.
Was ich mit eingefahren meine:
"Immer wenn ich nach der Arbeit ihn bei ihr abgeholt habe, schrie er und klammerte sich an sie. Sie fand dies natürlich toll, wie er die „ach so gute Oma“ mag und lächelte immer und sagte „er geht nicht gerne nachhause“. Ich fuhr immer weinend nachhause, da es mir als Mutter weh tat, so sein eigenes Kind zu sehen. Sie gab mir das Gefühl, dass sie es genossen hat."
Das Verhalten deines Kindes ist nicht ungewöhnlich. Wie oft hat mein Sohn sogar beim Abholen vom Kindergarten geweint und von seinen Großeltern wollte er auch nie weg.
Und ist es u gewöhnlich oder fies, dass eine Oma das Gefühl genießt, dass ihr Enkel gern bei ihr ist? Deine Schlussfolgerung ist jedoch, dass sie es nur deshalb genießt, weil sie dich damit verletzt. Von außen kann man das nicht beurteilen und du scheinst die Reaktion der Schwiegermutter auf dich zu beziehen, dabei war sie u.U. nur auf das Kind bezogen. Ich kenne im Übrigen niemanden, der das Gefühl gemocht zu werden, nicht genießt. Sowohl meine Eltern als auch meine Schwiegereltern reagieren in diesen Fällen wie deine Schwiegermutter, allerdings habe ich das nie auf mich bezogen, sondern auf mein Kind und immer war es mir wichtig, dass mein Kind viele Bezugspersonen hat. Ich hatte nie das Bedürfnis, die wichtigste und exklusivste Person für mein. Kind zu sein, da das selbstsüchtig wäre und es mir eher ums Kind als um meine Befindlichkeit oder gar Eitelkeit ging.

Und welche Eltern oder Schwiegereltern würden sich nicht gerne überall einmischen und wissen alles besser? Tja und? Wenn mein Partner und ich uns sicher sind, dann interessiert uns das herzlich wenig.

Dann ist da noch dein Mann. Im ersten Thread schreibst du, dass er dich nicht versteht und keiner kennt die Situation besser als ihr beide. Wäre er ein naiver Tropf oder ein unreflektiertes Muttersöhnchen, so hättest du sicher nicht noch ein drittes Kind von ihm bekommen, oder? Ich gehe davon aus, dass er ein guter Vater ist, der das Beate für seine Kinder will. So wie du hat auch er die Entwicklung eures ersten Kindes miterlebt und dennoch hat er offenbar kein Problem damit, eurer zweites Kind gelegentlich zur Oma zu geben. Welche Gründe hat er und warum versteht er dich nicht? Stelle dir einmal vor, du würdest den Forumsbeitrag hier aus der Perspektive deines Mannes verfassen.

Zum Kaufverhalten: Wie oft kommt das etwa vor und von welchen Beträgen reden wir? Klar, wenn mein Sohn mit Oma und Opa einkaufen geht, wird auch schon mal eher etwas außer der Reihe gekauft als von uns. Das war aber bei meinen Großeltern seinerzeit auch nicht anders und das ist tatsächlich das Privileg der Großeltern.

"Ich muss sagen, sie ist eine Person die meint sie sei noch 20 Jahre. Kauft sich jede Kleinigkeit die sie bei anderen sieht nach, redet mit den Kindern extrem kindlich zum 🤮. "

Dieses Zitat fand ich sehr aufschlussreich. Nichts davon tangiert dich wirklich und ich wüsste nicht, was an diesen Dingen verwerflich sein sollte und dennoch scheint es dich sehr zu belasten. Ich denke, dass du - vielleicht aufgrund der Erfahrungen mit deinem ersten Sohn - unheimlich viele Vorbehalten gegenüber deiner Schwiegermutter hast und bereits Kleinigkeiten Abwehr in dir hervorrufen. Daher vermute ich, dass du mittlerweile das Verhalten deiner Schwiegermutter noch kritischer siehst, als es ist. Das kennen wir wohl alle: Menschen, die wir nicht mögen, können es uns nicht recht machen und Kleinigkeiten genügen, um uns auf die Palme zu bringen.
Allerdings sind in diesem Fall auch dein Mann und dein Kind betroffen. Da muss man gelegentlich mal über den eignen Schatten springen.

Ich möchte um Gottes willen nicht den Eindruck erwecken, dass du in Wirklichkeit eine tolle Schwiegermutter hast. Aber auch dein Mann hat nachvollziehbare Gründe, weshalb er gerne mal euer zweites Kind bei seinen Eltern lassen würde. Mir war ein gutes Verhältnis zwischen meinen Sohn und meinen Eltern immer wichtig und ich weiß wie sehr meine Eltern auch heute noch die exklusive Enkelzeit genießen. Ich gönne meinen Eltern diese Zeit gerne und ggf. geht es deinem Mann ähnlich. Und vielleicht würde er auch gerne mal Zeit nur mit die verbringen und versteht nicht, dass du diese Chance nicht nutzen magst.

Es geht ja nun auch nicht darum, dein zweites Kind ständig zur Schwiegermutter zu geben. Und wäre es für dein Kind nicht toll, eine weitere sehr enge Bezugsperson zu haben?

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Noch ein kleiner Nachtrag: Ich selbst habe ein eher schlechtes Verhältnis zu meiner Schwiegermutter. So haben wir vor der Geburt unseres Sohnes drei Jahre lang nicht miteinander gesprochen und auch heute noch ärgern mich bestimmte Dinge und auch ich mag die Art, wie sie mit meinem Sohn spricht, gar nicht. Aber das ist einzig mein Problem.

Für meinen Sohn ist es toll, dass er ein gutes Verhältnis zu ihr hat und auch mein Mann liebt seine Eltern trotz allem. Ich muss eben akzeptieren, dass mein Sohn nicht mein Eigentum ist, sondern Teil einer Familie. Und Großeltern lieben ihre Enkel und wollen sie glücklich machen und viel Zeit mit ihnen verbringen. Das hat mit mir nichts zu tun uns aus Liebe zu meinem Sohn fördere ich trotz meiner persönlichen Vorbehalte die Beziehung. Elternliebe ist selbstlos.

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