Unzufrieden im Leben

Hallo

Ich hab ein Kind was knapp 1,5 Jahre ist und bin in Elterntzeit mein Mann arbeitet nachts.

Irgendwie bin ich total unzufrieden im Leben alles ist jeden Tag das selbe putzen kochen und das jeden Tag ich will einfach nicht kochen jeden Tag und putzen es nervt und kotzt mich schon an.

Jeden Tag nur in den Park und am Spielplatz.
Alles andere ist weiter weg .

Ich bin so unzufrieden ich habe überhaupt keine List mehr morgens aufzustehen.

Wenn ich meinen Mann frage ob wir zum Tierpark fahren ist es zu Teuer zu weit und er zu müde .

Er sieht es als selbstverständlich das ich jeden Tag 3 mal am Tag was koche für ihn aber ich kann die Küche nicht lehr sehr besser gesagt kann ich die ganze Wohnung nicht mehr sehen ......

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Dann änder was. Wenn dich die Elternzeit und das Hausfrauendasein so frustriert, dann tu was.

Such eine Krippe oder Tagesmutter, und geh arbeiten. Dann ist der Tag anders, das Geld
mehr - und du vielleicht glücklicher?

Ändern kannst nur du was!

Such dir eine Spielgruppe, Kinderturnen oder oder. Dann kommst du raus und mit anderen in Kontakt.

Popo hoch kriegen, Jammern hilft da nicht.

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So ist das nunmal leider im Alltag.

Wie war es vor dem Baby? Hat dein Mann sich da alleine versorgt, du warst arbeiten? Selbst auf der Arbeit hat man doch so einen Trott, einige Vorgänge wiederholen sich ja doch immer.

Du könntest Teilzeit in Elternzeit arbeiten. Dein Mann ist tagsüber zu Hause, da könnte er ein paar Stunden Babysitten oder ihr sucht euch Betreuung. Hauptsache du hast ein paar Stunden am Tag mal was anderes um dich. Plus mehr Geld für Ausflüge oder vielleicht sogar mal einen kleinen Urlaub.

Und wieso kochst du 3x täglich? Ich würde 1x kochen und dann kann er sich das wieder aufwärmen oder ein Brot schmieren oder Müsli essen oder was auch immer.

Ich koche manchmal für 2 Tage, dann hat man einen Tag Ruhe und muss nicht so viel putzen.

Vielleicht kannst du dir auch einen Tag die Woche für dich nehmen? Sport, Freunde treffen, Wellness ... was auch immer ... um was für sich zu haben? Oder evtl auch ehrenamtlich engagieren, vielleicht erfüllt dich das mehr?

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Was hälst du davon, für mehrere Tage zu kochen? Dich an einfache Rezepte zu halten?

Vielleicht findest du eine andere Mama, die mit euch in den Park kommt? Finde ich immer wesentlich interessanter, als mit Kind alleine zu gehen.

Fremdbetreuung ist keine Option? Du könntest wieder arbeiten gehen, muss ja nicht Vollzeit sein.

Ausflüge müssen nicht teuer sein. Wenn dein Mann nicht mitkommen will, fahr alleine mit dem Kind und vielleicht mit Freunden. Ein anderer Park und ein anderer Spielplatz bieten schon Abwechslung.

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Wenn ich auf Nachfrage zweimal "keine Lust" oder sowas höre, dann fahr ich alleine (mit Kind) wohin es mir gefällt. dreimal kochen? Würde mir nicht einfallen. morgens Brötchen oder sowas, mittags warm kochen, abends Brot oder Reste vom Mittag. putzen? Wenn es nötig ist, doch nicht jeden Tag, weil man das so macht. Kindergarten und Arbeiten? Da ist auch wieder Abwechslung drinnen. mir würde vieles einfallen...

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Bist du nicht mobil oder warum schreckt dich ein "weiter weg" ab? Mir ist beim 1. Kind auch die Decke auf den Kopf gefallen und ich war den ganzen Tag on Tour mit meinem Kind. Das habe ich bis zum 3. auch so beibehalten, mein Mann hat im Schichtdienst gearbeitet und so war ich oft alleine mit den Kids unterwegs.

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Hallo

Ich habe leider keinen Führerschein ich beginne ihn in August

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Es gibt ja auch noch Bus und Bahn...

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Im Endeffekt bist du für dein Glück verantwortlich.
Wenn dir langweilig ist, dann schau dich doch nach anderen Beschäftigungen um (gibt ja auch Haufen Ideen auf Pinterest). Also wenn es um Mutter-Kind-Beschäftigungen geht.
Ansonsten auch dir einen Krippenplatz und du kannst wenigstens bisschen arbeiten gehen.

Du kannst doch mit Kind in dem Alter auch gut mit Freundinnen treffen🤔

Und warum kochst du 3x täglich?!
Koch einmal warm und gut ist. Morgens Müsli, abends Brötchen oder Salat.
Und aus Resten kannst am nächsten Tag etwas schnelles basteln. Auflauf geht immer mit Resten😁
Putzen würde ich auch niemals jeden Tag. Ordnung ja, aber kein Putzen...

Wenn dein Mann keinen Bock hat, fährst halt alleine. Ja vieles kostet Geld, aber manchmal hilft es schon, woanders nur spazieren zu gehen.
Uns nervten auch schon alle Feldwege bei uns im Umfeld, da haben wir halt einen Ausflug an den See gemacht und waren dort spazieren. Hat uns nur den Sprit gekostet, aber wir waren glücklich mal woanders zu sein.

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putzen muss man nicht jeden Tag (ausufernd viel).
Kochen bzw. Essen herrichten nimmt auch nicht arg viel Zeit in Anspruch.

Es geht um Deine eigene Einstellung und Haltung. -- da gibt es noch so viele Stunden vom Tag, die Du mit Sachen und Unternehmungen füllen kannst, die Dir Spaß machen. -- nimm Dir Dinge vor, die Dir Spaß machen, Hobbies, - Sachen unternehmen usw....

man kann sich an den 2-3 Stunden, die Du im Threat ansprichst auch "aufreiben" ... oder du konzentrierst Dich auf die vielen anderen Stunden vom Tag, die man mit tollen Sachen füllen kann.

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Dir haben doch beim letzten mal schon viele hilfreiche Tipps gegeben: Führerschein machen, Ausbildung nachholen, deine Probleme mit deiner Mutter klären, an deinem Selbstvertrauen arbeiten, mit deinem Mann besprechen wie es dir geht etc.
Ja ich weis, du schreibst immer in grau.(Deswegen kann ich dir das hier leider nicht als Privatnachricht schreiben). Aber du nutzt jedes mal die gleichen Eckdaten: Tochter/Kind 1,5 Jahre alt, keinen Führerschein, keine Arbeit, Mann und Mutter ständig keine Zeit für dich, Mann arbeitet nachts, du fühlst dich perspektivlos/von allem gelangweilt, magst den Haushalt nicht machen etc.
Es bringt nicht wöchentlich mehrmals neue Posts dazu zu machen, wenn du mit deiner Situation unzufrieden bist, musst du auch was ändern. Das kommt nicht von außen, du selber musst etwas tun!

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"Er sieht es als selbstverständlich das ich jeden Tag 3 mal am Tag was koche für ihn"

Selbstverständlichkeiten kann man ändern

- darüber reden
- Alternativen aushandeln
- neue klare Linie schaffen

Bei uns ist die klare Linie: ich koche einmal am Tag. Wenn es nicht genehm ist, gibt es kalte Alternativen.
Es gibt Tage an denen ich nicht koche. Dann gibt es Vorgekochtes oder was von unterwegs. Wie oft gebe ich vor (als Erwachsene und Finanzverantwortliche. Mit Partner würde ich mich natürlich absprechen, wie oft es zum Budget passt).

Mein Kind liebte den Spielplatz, den immer gleichen.
Für mich habe ich dann eigene Hobbies gesucht. Kindergerecht, aber mein eigenes.
Statt 4 Stunden Museum, waren es eben 15-20 Minuten. Mit Option jederzeit rauszugehen.

Freunde treffen. Ich meine. Kind war dabei. Treffpunkt Spielplatz. Das war auch für Kinderlose ok. Für sie war es Abwechslung und sie fanden es super mit mir reden zu können - Kind war ja beschäftigt und hatte auch Spaß. Win - win - win.


Was ist dir von den Punkten am wichtigsten: da setze an:

- Abwechslung: welche Alternativen gibt es. Andere Wege. Buch lesen. Neues Thema kennen lernen. Freunde (mit Abstand) treffen

- Haushalt: umverteilen. Manches muss nicht täglich sein. So lange es sauber ist und alle satt werden, kann man auch da was verändern.
Vorkochen
zu Hause Büffet: nett angerichtete Wurst/Käseplatte, mit Gemüse-Fingerfood.

- wie kam euer Modell zu Stande? Könnte man da was anpassen?
Sagen: der andere muss, soll, funktioniert oft nicht.

Welche Punkte sind euch sehr wichtig, dass sie so bleiben. Z.B. Ruhezeiten bei Nachtschichten, finanzielle Unterkante
und in welchen Punkten könnt ihr Veränderungen anbieten. Z.B. es gibt jeden Tag was zu essen, an x Tagen eben Vorgekochtes oder was einfacheres. Du gehst x Stunden im Monat arbeiten oder zum Ehrenamt, Sportkurs, dafür übernimmt er die Betreuung. So, dass es auch sein Kind ist - aber auch so, dass es ihn bei Nachtschicht an seine Grenzen bringt (Kraft für den Beruf, der Geld einbringt ist durchaus wichtig). Die Frage ist: bis wohin ist es Bequemlichkeit weil es so gewohnt ist und bis wohin ist es notwendigkeit um den Arbeitsvertrag zu erfüllen.

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