Verbotenes Gefühl?

Ich bin nach langer Zeit endlich schwanger geworden, auch nicht mehr frisch...29 ssw. Klar kann ich mein Glück nicht fassen und Kann kaum warten unser Wunder endlich in den Arm zu nehmen. Aber ich bin nicht glücklich. Ich bin so ungern schwanger😰 ich habe so Angst dass unserem Wunder etwas fehlt bin also eine ängstliche Schwangere. Dazu kommt, dass ich mein Leben vor der SS sehr geliebt habe. Ich hatte ja nur die Wahl zu leiden weil wir nicht schwanger werden( es hat echt lang gedauert) oder mein Leben so zu leben wie es ist und es zu genießen. Das hab ich. Ich hab meinem Job so geliebt( bin von Anfang an im BV) , viele meiner Hobbys gehen gerade nicht. Versteht mich nicht falsch, ich will nichts so wie unseren Sohn und ich liebe auch niemanden so wie ihm. Aber was die ss angeht, ich könnte gerade nur heulen weil ich mich eingeschränkt, unsicher und traurig fühle. Darf man so auch mal fühlen? Gibt es noch andere denen es so geht? Ich schreibe in diesem Forum weil mir das so unangenehm ist, dass ich anonym sein will.

Mh naja
Das schwanger sein auch Schattenseiten hat wissen die meisten Schwangeren.

Ich war auch ungern schwanger. Allerdings nicht weil ich nicht arbeiten oder hobbies nicht ausführen konnte sondern weil mich diese Übelkeit die ganze Schwangerschaft über gequält hat.

Die Einschränkungen werden ja erstmal mit Kind nicht kleiner. Es gibt viele hobbies die man einige Jahre zurück stellen muss weil sie mit Kind selten praktikabel sind. Man weis ja auch nicht was man für ein Kind bekommt.
Von 24/7 schlafen bis 24/7 Geschrei kann alles dabei sein. Selbst wenn dein Hobby nur häkeln oder Stricken ist kommst du dann meist nicht dazu.

Du solltest dich auf jeden Fall drauf einstellen das einige Einschränkungen für die nächsten Jahre von Dauer sein können.

Ja ich weiß was du meinst. Ich glaube allerdings, dass das was mich am meisten stresst die Angst um den Wurm ist! Der Verzicht ist nicht so schlimm. Eher die Mischung, keine Ablenkung durch arbeiten oder herkömmliche Hobbys und dadurch zu viel Zeit zum grübeln ob man alles richtig macht und machen wird und ob es dem Wurm auch ja gut geht ect. Klingt verrückt und wirr🤦🏽‍♀️ Vielleicht auch Hormone. Ich glaube jedenfalls dass ich auf alles gerne verzichte solange es dem Wunder gut geht.

Die Angst wird aber nach der Geburt nicht kleiner... Wenn man sich da so rein steigert, kann man überall Gefahren sehen, vom plötzlichen Kindstot über Treppe runter fallen, vor's Auto laufen, mit dem Roller stürzen, einen Autounfall haben usw. Die Kinder werden zwar älter, aber die Sorgen nicht weniger.

Ich denke, es geht vielen Schwangeren so. Einigen mehr, anderen weniger, einige haben solche Gefühle nur paar Tage, andere die gesamte Schwangerschaft durch. Da du kaum Ablenkung hast, hast du viel Zeit, diese Gefühle wahr zu nehmen usw.

Einschränkungen wird es die erste Zeit noch mehr geben, aber im Großen und Ganzen ist man bereit dafür, es in Kauf zu nehmen, spätestens, wenn das Baby geboren ist. Man es im Arm hält und ihm verspricht, immer für es da zu sein ❤️

Dennoch wird es gerade zu Beginn durch die Hormonumstellung und die komplette Umstellung des Lebens und die Verantwortung, die man plötzlich hat, noch zu der einen oder anderen Heulattacke kommen 😅

Doch letztendlich, wie gesagt, gehen da fast alle durch und dennoch ist es für die meisten okay so, weil da dieses Bündel Mensch ist, für das man plötzlich alles tun würde.
Und nach 3-4 Monaten nach der Geburt wird man dann langsam wieder klarer im Kopf weniger empfindlich (, aber nie mehr so abgestumpft wie vor der Schwangerschaft).

Die Angst um das Kind bleibt allerdings. Ich vermute, ein Leben lang 😅

Viele Frauen sind ungern schwanger - ich inbegriffen. Klar ist es auch legitim, dass du traurig bist über den "Verlust" deiner Arbeit und deiner Hobbies. Aber mach dir klar, dass das nur vorübergehend ist. Was die Angst und Unsicherheit betrifft muss ich aber sagen: Willkommen in der Welt der Mütter! 😉 das wird nicht mehr anders.

Hallo, also ich bin auch nicht gerne schwanger. Bei ersten war alles aufregend, wobei die Übelkeit schrecklich war. Beim Zweiten war ich sehr eingeschränkt durch Kreislauf, Symphyse und Bauch und generell halt schwach, man kann nicht wirklich für das erste Kind sorgen wie man gerne will... Und jetzt beim Dritten ist es noch schlimmer... An sich geht es mir gut, aber ich fühle mich so schwach und eingeschränkt, kann keine wirklichen Pausen machen, weil ich tausend Sachen um die Ohren habe und die Kindsbewegungen nerven auch (darf man wahrscheinlich noch weniger sagen xD). Ich bin froh, wenn ich meinen Körper bald wieder für mich habe, aber er muss jetzt auch nicht zu zeitig rauskommen, möchte noch den Führerschein fertig bekommen, bevor er kommt xD lg

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